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	<title>Daumenschraube.ch &#187; gezockt</title>
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		<title>Der Tag ist schön, die Sonne lacht.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 18:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer fiebrig-heissen Kolumnen, die aktuell überall kleben bleiben. Sommer, halt. Also, wo um Himmels Willen soll ich bloss anfangen?
Ein Walliser auf Achse
Beim Oskar. Freysinger. Der alte Knallkobb aus dem hüere schönen Wallis mit dem gewissen Flair für Mystik und lustiger Politik. Er ist stinkig auf seine glatten Zürcher Parteikollegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer fiebrig-heissen Kolumnen, die aktuell überall kleben bleiben. Sommer, halt. Also, wo um Himmels Willen soll ich bloss anfangen?</p>
<h4>Ein Walliser auf Achse</h4>
<p>Beim Oskar. Freysinger. Der alte Knallkobb aus dem hüere schönen Wallis mit dem gewissen Flair für Mystik und lustiger Politik. Er ist stinkig auf seine glatten Zürcher Parteikollegen und will jetzt eine Art <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Freysinger-will-Splittergruppe-in-der-SVP-12628676" target="_blank">Fraktion innerhalb der SVP gründen</a>, die bei ihren einmal gefällten Entscheiden bleibt, so aus demokratischen Überlegungen heraus. Damit die Politik vor den einfachen Leuten glaubwürdig bleibt.</p>
<p>Ich verstehe zwar jetzt nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat, aber ich habe ja auch nicht mit dem Oski darüber gesprochen, was er sich da ausgedünkt hat. Zudem war ja er derjenige, der im Wallis so quasi die Zürcher Methoden eingeführt hat. Oder bin ich da wieder völlig falsch gewickelt? Die Wahrheit ist irgendwo da draussen.</p>
<h4>Peng, du bist tot.</h4>
<p>Die <a href="http://www.e3expo.com/" target="_blank">E3</a> ist wieder mal über die Bühne gegangen. Ein irres Spektakel, dessen Rahmenprogramm heuer offenbar besonders opulent ausgefallen ist. Nun ja, unsereins hat natürlich die Sache ein bisschen verfolgt und wir sind ein klitzekleines bisschen enttäuscht. Noch selten sind so viele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/First_Person_Shooter" target="_blank">FPS</a> angekündigt worden, und man scheint sich gegenseitig mit Blut und Tränen überbieten zu wollen.</p>
<p>Nicht, dass ich plötzlich mit Pixelgewalt ein Problem hätte. Nicht, dass ich plötzlich einen Mechanismus entdeckt habe, der irgendwie neu oder bisher nicht wahrnehmbar gewesen ist.</p>
<p>Vielmehr ist mir aufgefallen, dass die kommenden Spiele, die sich <em>nicht</em> zu  gefühlten 95 Prozent mit gegenseitiger Meuchelei und dergleichen beschäftigen, heuer recht selten sind. Es gibt nur wenige Highlights abseits der doch schon recht ausgetretenen Ballerpfade.</p>
<p>Zudem sollen wir uns jetzt alle vor unseren Konsolen bewegen, mit Move und Kinetic. Sorry, liebe Sony und MS, aber Nintendo war zuerst, und das vor laaaanger Zeit. Und hat es bis jetzt am besten gemacht, denn ohne etwas in der Hand finde ich gamen saudoof (MS), und mit einem Objekt, das aussieht wie ein Mikro mit integrierter Fisting-Funktion (Sony), möchte ich nicht gesehen werden.</p>
<p>Nun denn, vielleicht werde ich nur alt und bin schon ein bisschen eingetrocknet, was bei dem Wetter auch kein Wunder ist.</p>
<p>So sei es. Gehet hin und habt warm.</p>
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		<title>Von Memmen, Mönchen und Mongolen</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/08/22/von-memmen-monchen-und-mongolen/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 10:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich kurvte also mit meinem klimafreundlichen Wohnwagen durch das Mittelland und versuchte, der sesshaften Bevölkerung meinen Tand zu überrissenen Preisen anzudrehen, auf einmal steht da so ein pubertierender Mittelstandsknilch vor mir und meint: &#8220;Ey, Dschango, was is eigentlich mit deinem Blog los?&#8221;
Verdammte Scheisse. Der Blog!
Kann ja schon mal passieren, bei der Hitze, dass man etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kurvte also mit meinem klimafreundlichen Wohnwagen durch das Mittelland und versuchte, der sesshaften Bevölkerung meinen Tand zu überrissenen Preisen anzudrehen, auf einmal steht da so ein pubertierender Mittelstandsknilch vor mir und meint: &#8220;Ey, Dschango, was is eigentlich mit deinem Blog los?&#8221;</p>
<p>Verdammte Scheisse. Der Blog!</p>
<p>Kann ja schon mal passieren, bei der Hitze, dass man etwas aus dem Tritt gerät. Und bei mir geht ab 30° genau überhaupt nix mehr; bin dann schon genug damit beschäftigt, nicht an allen möglichen Flächen kleben zu bleiben.</p>
<p>Letzthin habe ich übrigens <a href="http://www.wired.com/special_multimedia/2009/cutthroatCapitalismTheGame?showAllComments=true" target="_blank">Cutthroat Capitalism: The Game</a> gespielt. Das Game geht ziemlich bald auf den Sack, aber die Kommentare sind der Hit. Schon witzig, wie ein simples Game, bei dem man verschiedenfarbige Punkte auf einer stilisierten Landkarte herumschiebt, der Anlass zu einer leidenschaftlich geführten Diskussion darüber sein kann, ob der Kapitalismus nun ein Segen oder ein Fluch für die Menschheit ist. Und ob das, was wir unter &#8220;Kapitalismus&#8221; verstehen, nun tatsächlich der &#8220;Wahre Kapitalismus&#8221; (TM) sei.</p>
<p>Ja, und apropos verschobene Weltsicht: Campino, Sänger der Toten Hosen und eigentlich ein ganz sympathischer Zeitgenosse, liess neulich verlauten, seine Band verweigere den Auftritt am Jonschwil Festival, weil dessen Organisator MItglied der SVP sei. Verstehe ich ja schon irgendwie, weil SVP und Punkopas, das will einfach nicht so recht zusammenpassen. Schon eigenartig aber, wie verengt der politische Blick sein kann: hier wird gegen eine rechtsbürgerliche Partei Flagge gezeigt, dort hing das Wahlposter von Jimi Hofer, mittlerweile Mitglied der stadträtlichen SVP-Fraktion, lange Zeit im Backstage-Bereich der Hosen. Ist halt nicht so einfach, das Schweizer Politsystem, da ist man ganz froh um eindeutige Labels (SVP=bös, alles andere=lieb). Mittlerweile hat man sich bei den Hosen auch eines anderen besonnen und sie haben dann trotzdem in Jonschwil gespielt, SVP hin oder her. Sicher bloss, um die armen Fans nicht zu enttäuschen.</p>
<p>Das ist ja so wie beim Dalai Lama. Da zahlen ganz viele Leute ganz viel Geld, um einen Mönch anschauen zu gehen. Sogar die erzkatholische Nationalratspräsidentin eilt hin, um dem Lama den Hintern zu küssen. Natürlich nur symbolisch. Ein paar Leute sind dann sogar beim Mönch zum Tee eingeladen, wo er ganz lange, ganz viele Sachen sagt, die aber nur zu höchstens 80% verständlich beziehungsweise als eigentliche Sprache zu verstehen sind. Das hat dann den Vorteil, dass man sich die Zwischenräume frei füllen (bzw sie ausblenden) kann. Da spielt es dann auch gar keine Rolle mehr, dass der olle Lama eine im Grunde genommen höchst patriarchalische, frauenfeindliche und erzreaktionäre Weltsicht vertritt &#8211; wer dauernd so süss bekifft rumgrinst, kann doch gar kein schlechter Mensch sein. Ausserdem wird er als &#8220;Seine Heiligkeit&#8221; angesprochen, also muss er weise sein.</p>
<p>Ja, übrigens, da kam auch mal was am TV, ein Bericht über einen Bauern, der seine Rüebli nach vedischen Grundsätzen anbaut. Stört nicht, macht keinen Lärm und Kinder werden auch nicht misshandelt dabei, also von mir aus. Bemerkenswert fand ich aber seine Antwort auf die Feststellung, dass seine Methode bei einigen Leuten als Scharlatanerie gelte, worauf er überzeugend wie folgt argumentierte (aus dem Gedächtnis zitiert):</p>
<blockquote><p>Also, &#8216;vedisch&#8217; kommt ja von den Veden. Und &#8216;Veden&#8217;, das heisst ja &#8216;Weisheit&#8217;. Die Veden sind also eine Sammlung uralter Weisheit &#8211; das kann also gar keine Scharlatanerie sein.</p></blockquote>
<p>Ja eben, die Bibel ist das Wort Gottes, weil, das steht ja schon so in der Bibel, ne?</p>
<p>Wo wir bei Dummbatz sprechenden Glatzköpfen angelangt sind: der Herr Kuhn, da der Stöckelschuh-Fetischist, Ästhetik-Experte, Russland/DomRep-Honorarkonsul im Geiste und gewesene SVP-Politiker, zeigt sich pikiert darüber, dass er mit &#8220;Fäkalien verschmierte Briefe&#8221; als Reaktion auf seine persönliche Abrechnung mit Frauen, die ihn ignorieren, erhalten habe. Schon nicht nett, sehe ich ein. Prall gefüllte Kotztüten hätten von wesentlich mehr Stil und auch von mehr politischem Feingefühl gezeugt.</p>
<p>Und letzte Woche, da sass ich im Zug von Zureich nach Bern, da war die Hölle los. Eine Horde mongolischer Barbaren stürmte hoch zu Ross durch den Waggon, plünderte und brandschatzte alles, was nicht niet- und nagelfest war. Nein, es waren nicht italienische Reisegruppen, sondern die zwei Kinder einer vor lauter Verständnis am Rande des Zusammenbruch stehenden Mutter. Nunja, statt dass die Mutter (immerhin eine Mittdreissigerin, das &#8220;zu jung&#8221;-Argument griff hier also nicht wirklich) zumindest den Versuch unternahm, ihre Teufelsbrut einigermassen in den Griff zu bekommen, schlurfte sie mit Büssermiene durch den ganzen Waggon, blieb vor jedem Abteil stehen und entschuldigte sich bei allen Reisenden persönlich für ihre &#8220;viel zu lauten&#8221; Kinder. Ich hab ihr dann gesagt, wenn sie zu sehr nervten, würde ich sie sonst aus dem Zug schmeissen und über ihre Reaktion habe ich mich gewundert: zwar hat sie offensichtlich gemeint, das wäre bloss ein Witz von mir gewesen, trotzdem spürte ich in ihrem Lachen eine Spur von &#8220;oh wenn es doch nur so wäre&#8230;&#8221;.</p>
<p>Sie tat mir schon ein bisschen leid.</p>
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		<title>Man kann nicht immer lustig sein</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 15:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ja, liebe Leute, diese Woche macht es sich der Dschango total einfach. Nicht, dass nichts passiert wäre, über das sich zu schreiben lohnen würde, aber euer Dschango war einfach mit anderem Zeug beschäftigt.
Erstens: Kollega Magnussen hat mir die neue Prodigy, „Invaders must die“, gesteckt. Diese ist, das muss ich zugeben, verdammt gut. Ich bin ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="0cm;">ja, liebe Leute, diese Woche macht es sich der Dschango total einfach. Nicht, dass nichts passiert wäre, über das sich zu schreiben lohnen würde, aber euer Dschango war einfach mit anderem Zeug beschäftigt.</p>
<p style="0cm;"><strong>Erstens:</strong> Kollega Magnussen hat mir die neue Prodigy, „<a href="http://www.cede.ch/de/music-cd/frames/frameset.cfm?aobj=743493" target="_blank">Invaders must die</a>“, gesteckt. Diese ist, das muss ich zugeben, verdammt gut. Ich bin ja momentan sowieso in der Metal-Drum&#8217;n'Bass-Fusion-Phase, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pendulum_(band)" target="_blank">Pendulum</a> sind meine Helden der Stunde und da passt das Gebrettere der Techno-Punk-Opas perfekt. Wie dem auch sei: die CD hat mich mit Haut und Haaren zurück in die 90er katapultiert. In den 90ern hingegen war mein Gehirn&#8230; nunja, anderweitig beschäftigt und keineswegs in der Lage, witzige oder gar kluge Sätze zu formulieren. QED.</p>
<p style="0cm;"><strong>Zweitens:</strong> wer mich (bzw diesen Blog) kennt, weiss, dass ich ein grosser <a href="http://reaper.fm/" target="_blank">REAPER</a>-Fan bin. Es ist noch viel schlimmer: ich bin ein REAPER-Fanboy, der sogar mit entsprechendem T-Shirt durch die Gegend rennt. Nun ist die Version 3 unterwegs, diese Woche wurde eine neue Testversion aufgelegt und ich bin einer derjenigen, die das Teil auf Herz und Nieren testet. Im Gegensatz zu anderen Produkten, bei der ein Beta- (bzw Alpha-)Test vor allem daraus besteht, die vorhandenen Bugs soweit zu umschiffen, so dass man die eigentlichen Funktionen trotzdem noch anschauen kann, geht es bei REAPER vor allem darum, die neuen Features auch tatsächlich auszuprobieren. Und von diesen gibt es bei jeder neuen Version mehr als genug.</p>
<p style="0cm;"><strong>Drittens: </strong>Anfang Monat ist, nach fast zehn Jahren Entwicklungszeit, <a href="http://darkfallonline.com/" target="_blank">Darkfall Online</a> erschienen. Ja, ich weiss, nach dem <a href="http://www.daumenschraube.ch/2008/11/spwhored/" target="_blank">Spore-Debakel</a> habe ich geschworen, mich nie mehr auf ein Game zu freuen. Und dieses Mal war ich tatsächlich cool, liess mich nicht zu sehr euphorisieren von den vollmundigen Versprechungen und habe das Teil mit relativ wenig Emotionen gekauft, installiert und angezockt. Ich weiss nicht, ob es an meiner veränderten Geisteshaltung oder am Spiel selber liegt, aber das Ding ist bis jetzt einfach nur geil. Mein Char versucht im Moment zwar vor allem, auf Bäume einzuhacken und dabei nicht getötet zu werden, aber so nach den ersten paar Stunden kann ich sagen, dass das Spiel zumindest ein würdiger Nachfolger von Ultima Online ist. Ich habe mich sogar dazu hinreissen lassen, in einen Clan einzutreten (<em>Darkfall Pirates</em>, yarrrr!!), für mich als eingefleischten Solo-Player wirklich eine ausserordentliche Sache. Ich werde zu gegebener Zeit einen ausführlichen Bericht darüber schreiben.</p>
<p style="0cm;">Wie ihr seht: Dschango war diese Woche primär damit beschäftigt, sich selbst zu unterhalten und er hat noch nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei. Wer heute auf dieses Blog kommt, nur um sich unterhalten zu lassen, ist deshalb selber schuld.</p>
<p style="0cm;">Ätsch-Bätsch!</p>
<p style="0cm;">
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		<title>Einen an die Waffel!</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 12:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man mag sich darüber empören, wie viel Schrott unter dem Label &#8216;Unterhaltung&#8217; produziert wird. Man kann sich auch darüber wundern, wofür Menschen Geld hinzulegen bereit sind. Dies gilt ganz besonders für den Bereich der Computerspiele, denn beim Gamer paaren sich im Idealfall drei Eigenschaften (Technikverliebtheit, Untervögelung und der Bezahlwille, um dem Zocken auch möglichst exzessiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag sich darüber empören, wie viel Schrott unter dem Label &#8216;Unterhaltung&#8217; produziert wird. Man kann sich auch darüber wundern, wofür Menschen Geld hinzulegen bereit sind. Dies gilt ganz besonders für den Bereich der Computerspiele, denn beim Gamer paaren sich im Idealfall drei Eigenschaften (Technikverliebtheit, Untervögelung und der Bezahlwille, um dem Zocken auch möglichst exzessiv frönen zu können), die ihn zu einem begehrten Zielobjekt von allerlei Herstellern sinnloser Plastikgeräte machen.</p>
<p>Die Firma <a href="http://tngames.com/" target="_blank">TN Games</a> hat nun ein <a href="http://www.golem.de/0812/64149.html" target="_blank">Gerät in Helmform</a> angekündigt, das es dem Computerspieler erlaubt, auf ihn eingehende virtuelle Kopfschüsse und Schläge auf den Kopf mittels Force-Feedback zu spüren. Die Firma hat bereits eine <a href="http://www.golem.de/0709/54487.html" target="_blank">Weste</a> auf den Markt gebracht, mit der man spüren kann, wenn der Gegner einen Körpertreffer gelandet hat &#8211; und wo.</p>
<p>Ob das nötig ist? Kaum. Macht es die SVP konkordanzfähig? Eher nicht. Rettet es auch nur eine einzige chinesische Katze vor dem Kochtopf? Man darf es bezweifeln. Trotzdem, Dschango findet, hier wurde Geschichte geschrieben. Wer nicht im IT-Support arbeitet versteht das vielleicht nicht, aber ich sage euch: dieses Teil muss von einem IT-Supporter erfunden worden sein.</p>
<p>Man stelle sich die Möglichkeiten vor, die sich beim unternehmensweiten Einsatz solcher Geräte ergeben würden. So könnte man zum Beispiel den Auslöser mit Windows-Systemereignissen koppeln &#8211; wer Rückfragen des Systems provoziert, erhält Schläge auf den Hinterkopf, in stufenlos ansteigender Heftigkeit. Wer den Internet Explorer anstatt einem anständigen Browser startet (<a href="http://bloggingtom.ch/archives/2008/12/18/lesen-bildet-erst-recht-bei-studien/" target="_blank">bzw Bullshit-Meldungen über solche verbreitet</a>), spürt, wie ihm die Trojaner um die Ohren fliegen. Und vergesst die doofen Pop-Ups und Systemmeldungen, die nur hässlich aussehen und um die sich keine Sau kümmert: findet der Virenscanner verdächtige Objekte, wird der Benutzer künftig erstmal mit einem paralysierenden Stromstoss davon abgehalten, weiteren Schaden anzurichten, bis der Fachmann vorbeikommt. Ein Traum!</p>
<p>Selbstverständlich könnte man den Kopfschuss-Helm auch ferngesteuert auslösen. Dann beispielsweise, wenn man, wie diese Woche in Dschangos Büro geschehen, von einem Kunden das gewünschte Logo zwar tatsächlich in computerlesbarer Form und per eMail erhält &#8211; allerdings hübsch eingebunden in eine Excel-Tabelle.</p>
<p>Reply &#8211; OK &#8211; &#8220;Terrorists win&#8221;</p>
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		<title>Spwhored</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2008/11/14/spwhored/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 13:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Warnung: Dieser Artikel wird bei Nicht-GamerInnen Schlaflähmungen im Gesicht verursachen. Müsst ihr jetzt halt einfach durch.)
Vor etwa drei Jahren fleuchte ein digitaler Furz durchs Internet: Will Wright, Schöpfer von grossartigen Simulationsspielen wie den Sims, Sim Earth oder Sim City, plane einen neuen Wurf. Das Spiel solle komplexer, spannender, vielfältiger und abgefahrener sein als alles bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 111px"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51xcZUN5UAL._SL500_AA240_.jpg" alt="SPORE" width="101" height="101" /><p class="wp-caption-text">SPORE</p></div>
<p><em>(<strong>Warnung:</strong> Dieser Artikel wird bei Nicht-GamerInnen Schlaflähmungen im Gesicht verursachen. Müsst ihr jetzt halt einfach durch.)</em></p>
<p>Vor etwa drei Jahren fleuchte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=T8dvMDFOFnA" target="_blank">ein digitaler Furz</a> durchs Internet: Will Wright, Schöpfer von grossartigen Simulationsspielen wie den Sims, Sim Earth oder Sim City, plane einen neuen Wurf. Das Spiel solle komplexer, spannender, vielfältiger und abgefahrener sein als alles bisher Dagewesene. Was man auf den Videos sehen konnte, schien diese Aussage zu bestätigen. Und seit dem 7. September 2008 ist es soweit: Spore ist erhältlich. Natürlich habe ich vorher bereits den Creature Creater gekauft. Natürlich war ich Preloader. Und natürlich war ich am Rande des Nervenzusammenbruchs, als nach drei Jahren des Wartens der &#8220;Play&#8221;-Button im EA Download-Manager erschien, der mir anzeigte, dass es endlich, endlich, <em>endlich </em>losgehen konnte.</p>
<p>Und was ist nun mein Fazit?</p>
<p>Als erstes dies: wenn man unbedingt möchte, dass ein Game als Totgeburt erscheint, ist die Firma Electronic Arts der erste Ansprechpartner. Bekanntlich bietet dieser Publisher langjährige Erfahrung und ein kompetentes Team, wenn es darum geht, auch das genialste Spiel komplett zu versauen. Kaum ein Publisher ist so auf Wal Mart-Kompatibilität getrimmt wie EA und mit Spore haben sie diesbezüglich einen neuen Meilenstein gesetzt. Das Game ist dermassen konsequent von allem befreit, was auch nur im Ansatz an Blut oder Sex erinnert, dass es auch für sechsjährige Amish mit Angst vor Gummibärchen geeignet ist.</p>
<p>Mein Tipp an Will Wright: wenn es irgendeinen Weg gibt, aus dem Vertrag mit EA rauszukommen, tu es. Tu es, solange Spore noch positive Kritiken im Stil von &#8216;grundsätzlich geil, aber&#8230;&#8217; bekommt. Mach Spore so, wie du es geplant hast und schiebe die Änderungen als Expansion nach. Wenn es nicht von EA kommt, gebe ich dir und deinem Spiel noch eine Chance, ehrlich. Und mein Tipp an den Rest der Menschheit: falls EA irgendwann beginnt, Sicherheitsgurte, Schwimmwesten oder Verhütungsmittel zu produzieren &#8211; RENNT, FLÜCHTET, EVAKUIERT!!!</p>
<p>Der erste Kritikpunkt betrifft die Länge der Spielphasen vor der Space-Phase. In ungefähr drei Stunden hat man seine Kreatur vom Einzeller bis zum Raumfahrt-Zeitalter gebracht. Ich hätte schon erwartet, dass ich mich da während paar Tagen beschäftigen kann. Bedenkt man aber, dass die Level bei jedem Spiel exakt genau gleich aufgebaut sind (gleiche Anzahl Gegner, im Wesentlichen jedesmal dieselbe Strategie zum Gewinnen), ist dies zugegebenermassen eher ein Pluspunkt.</p>
<p>Und dann die Space-Phase. Geil aufgemacht, sogar an die Bedienung gewöhnt man sich und seit dem letzten Patch sind auch die Klickorgien etwas reduziert worden (in der Original-Version durfte man alle 5 Minuten dieselben dämlichen Piraten durch die halbe Galaxis jagen). Nach ein paar Stunden merkt man aber, wie der Hase läuft. Und von da an ist das Game nur noch Routine. Achievements nachzulaufen ist sicher nicht schlecht und motiviert auch ein Stück weit. Ich habe jetzt etwa die Hälfte aller Achievements, die letzten könnte ich in knapp einer Woche auch noch kassieren, wenn ich mich denn dazu aufraffen könnte. Werde ich aber kaum, da es jetzt nur noch darum geht, dieselbe Strategie mit minimsten Veränderungen noch ungefähr 40 Mal durchlaufen zu lassen.</p>
<p>Wir sprechen hier von einer Art GTA ohne direkte Interaktionsmöglichkeit, nur im Weltall, und ohne Nutten. Und ohne alles andere, was in GTA Spass macht. Das Grinding ist derbe, weil alles nach Schema X abläuft. So besteht beispielsweise die &#8220;empfohlene&#8221; Strategie zur Expansion darin, einfach alle Zivilisationen, die Ärger machen, platt zu walzen. Da man nicht sterben kann, soll man einfach bei jedem Abkacken wieder losdüsen und erneut auf den Gegner eindreschen. Das klappt auch wunderbar, beweist aber eigentlich nur, dass die Computer-Gegner wesentlich klüger sind als die menschlichen Spieler, denn immerhin geben sie auf, wenn es ihnen zu langweilig wird&#8230;</p>
<p>Da sind wir jetzt auch bei den unlogischen Sachen. Zum Beispiel repräsentiere ich zwar die Zivilisation, die das schnellste Raumschiff im ganzen Universum baut. Auf der anderen Seite aber auch die einzige, die ausschliesslich ein einziges Raumschiff bauen kann. Ich bin auch der einzige, der Planetensysteme kaufen und terraformen kann. Überhaupt fühlt man sich in Spore wie eine Art Gott mit Behinderung: einerseits fast allmächtig, andererseits mit völlig irren Beschränkungen versehen. Hierzu passt auch, dass einerseits Aktionen, die den Spielverlauf überhaupt nicht betreffen (beispielsweise das Umbenennen von Planeten) als Cheats angesehen werden, während die die Spielbalance massiv verändernden <a href="http://www.sporemods.org/viewtopic.php?f=8&amp;t=25">Mods</a> vom Game widerstandslos akzeptiert werden.</p>
<p>Wirklich schlecht ist Spore nicht. Es hat leider nur sehr, sehr wenig mit dem zu tun, was vor drei Jahren versprochen wurde. Wo ist beispielsweise die Wasserwelt-Phase? Wo sind die dreibeinigen Kreaturen? Warum ist eine Kreatur mit vier Meter langen Beinen genau so schnell wie ein Bodesuri mit Stummelbeinchen? Interessant in dem Zusammenhang sind die <a href="http://forum.spore.com/jforum/posts/list/5225.page" target="_blank">Aussagen eines ehemaligen Maxis-Mitarbeiters im Sporum</a>, dass sehr viel aus dem ursprünglichen Spiel gestrichen wurde. Seis, um die Komplexität der Software zu reduzieren, seis, um den 08/15-Gamer nicht mit zu viel Möglichkeiten zu verschrecken. Mal wieder hat also der Massenmarkt ein grossartiges Produkt bis zur Unbrauchbarkeit verwässert.</p>
<p>Ich weiss, Spore ist eher ein Spielzeug als ein Spiel, aber dann erinnert es mich an die Roboter meiner Kindheit, die ausser in eine bestimmte Richtung laufen und ihren Roboter-Tanz aufzuführen nichts konnten. Wie diese Roboter wird wohl deshalb auch Spore sehr bald auf dem Spiele-Schrotthaufen landen &#8211; wobei man die Robots wenigstens noch ausschlachten konnte.</p>
<p>Die Idee hinter Spore ist genial, der Creature-Editor superb, das Game an sich bietet aber viel zu wenig. Am Schluss hat man ein Spore Lab Plus, in dem man auch Gebäude, Raumschiffe, Fahrzeuge und Schiffe designen kann (ohne dass das Design irgendeine Auswirkung auf das Gameplay hätte, notabene &#8211; ein Kampfstern mit dreitausend Laserkanonen ist genauso stark wie eine fliegende Ente mit Sturmgewehr). Eine Art stark eingeschränkter, virtueller Lego-Baukasten also. Da bringt es auch nichts, auf die riesige Galaxie zu verweisen, die man theoretisch erkunden könnte: Spieltiefe ist nun mal nicht direkt an die Grösse des Spielplans gekoppelt.</p>
<p>Wie bei EA nicht anders zu erwarten, hat man bei Spore das Gefühl, dass einem konstant Geld aus der Tasche gezogen werden soll. Nebst der himmeltraurigen DRM-Implementierung (SecuROM!), die bereits zu einer  <a href="http://www.golem.de/0809/62603.html" target="_blank">Klage gegen EA</a> geführt hat, verstehe ich beispielsweise nicht, warum der Creature Creator, für den ich immerhin bezahlt habe, nach Installation von Spore nicht mehr funktionieren soll. Dass man bei EA jetzt darüber nachdenkt, <a href="http://biz.yahoo.com/ap/080907/games_micropayments.html?.v=4" target="_blank">Micropayment einzuführen</a>, ist hier von Seiten des Publishers nur konsequent. Auch passt ins Bild, dass kurz nach Release von Spore schon das erste (natürlich kostenpflichtige) AddOn angekündigt wurde: man soll nun den Viertel des Preises des Hauptprodukts dafür ausgeben, um mit noch mehr Design-Elementen genau gleich wenig Spielinhalt zu haben.</p>
<p>Und was lerne ich aus der Akte Spore? Erstens, dass ich mich nie, nie, nie, nie, nie mehr auf ein Computerspiel freuen werde. Zweitens, dass ich in Zukunft von allem, was das Label &#8220;Electronic Arts&#8221; trägt, die Finger lassen werde. Echt jetzt. Ich kann mich an kein Spiel von dieser Klitsche erinnern, das auch nur die Bandbreite wert gewesen wäre, die es beim Herunterladen verschwendet hat. Und drittens schliesslich, dass das Experiment, mal wieder für ein Computerspiel zu bezahlen (&#8220;Qualität kostet!&#8221;), gründlich in die Hose gegangen ist. Vergleiche ich beispielsweise den Spielspass von Spore (CHF 88.-) mit dem von <a href="http://www.armagetronad.net/" target="_blank">Armagetron</a> (CHF 0.00), loost ersteres ab. Und zwar extrem.</p>
<p>Will Wright hat irgendwann mal gemeint, dass zwei Sorten Leute Spore kaufen würden: diejenigen, die Spore tatsächlich spielen und diejenigen, die primär Kreaturen, Raumschiffe und was noch alles mit dem Editor kreieren werden. Momentan würde ich mich eher bei letzteren sehen &#8211; wenn dann der Austausch der Schöpfungen über die Sporepedia tatsächlich ohne grössere Probleme klappen würde.</p>
<p>Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.</p>
<h2>Wertung</h2>
<p><strong></strong> <img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/halfstar.png" alt="&frac12;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /> für die Grafik, weil ok.<br />
<strong></strong> <img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /> für den Content, weil primär Community-generiert.<br />
<strong></strong> <img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /> für das Gameplay, weil solala.<br />
<strong></strong> <img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/halfstar.png" alt="&frac12;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /> für den Sound, weil ok.<br />
<strong></strong> <img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /> für die Langzeit-Motivation, weil kaum vorhanden.<br />
<strong></strong> <img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /> Hype/Resultat-Faktor.</p>
<p><strong></strong> <img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/star.png" alt="&#9733;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/halfstar.png" alt="&frac12;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /><img src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/plugins/star-rating-for-reviews/images/blankstar.png" alt="&#9734;" /> <strong>Total</strong></p>
<p>Dschango-Prädikat: <strong>muss nicht sein</strong>.</p>
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		<title>Gamers Paradise</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 14:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Videospiele sind meines Erachtens ein absolut korrekter und extrem spassiger Zeitvertreib. Und ein offizieller Teil unserer Kultur dazu, Ende der Fahnenstange. Der grosse Markt in der westlichen Hemisphäre ist relativ übersichtlich und &#8211; bis auf ein paar Geheimtipps ohne grössere Relevanz &#8211; in eine Handvoll Plattformen und Technologien unterteilt. Da wären PCs aktuellster Generation, Xbox [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Videospiele sind meines Erachtens ein absolut korrekter und extrem spassiger Zeitvertreib. Und ein offizieller Teil unserer Kultur dazu, Ende der Fahnenstange. Der grosse Markt in der westlichen Hemisphäre ist relativ übersichtlich und &#8211; bis auf ein paar Geheimtipps ohne grössere Relevanz &#8211; in eine Handvoll Plattformen und Technologien unterteilt. Da wären PCs aktuellster Generation, Xbox 360, die diversen Playstations von Sony und die lustige Welt von Nintendo (DS, Wii etc.). Und ich habe alles extensiv ausprobiert &#8211; Pflicht für einen Liebhaber von Videospielen.</p>
<p>Kinder, ich kann euch sagen, dass wir diesbezüglich in goldenen Zeiten leben. Und es wird noch dicker kommen: Hologramme, virtuelle Realität und Ganzkörpercontroller für die Massen. Aber zurück auf den Boden der Realität. All das High-End-Gedöns von wegen Next-Gen-Spielkonsolen und Monster-Hardware kann man getrost mal beiseite schieben, wenn man sich mit einem Spielautomaten der Naomi-Klasse vergnügen darf. Genauer mit einem <strong>Ultra G </strong>aus dem Jahre 2000.</p>
<div id="attachment_713" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2008/09/ultrag03.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-713" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2008/09/ultrag03-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Etwa so hoch wie Nasse</p></div>
<p>An sich ist so ein Spielautomat ja nicht sehr spektakulär, vor allem wenn nur ein einzelnes Spielmodul installiert ist. Bei konventionellen Automaten  in Spielsalons ist das normalerweise der Fall. Interessant wird es aber, wenn man kein proprietäres Spielmodul installiert, sondern einen zeitgenössischen PC mit Spezialsoftware und Schnittstelle für Spielautomaten anschliesst. So kann man sich Unmengen von Games herunterladen, die alle gratis und unbeschränkt spielbar sind. Nur zum präzisieren: wir reden nicht von ein paar oder -zig Spielen, nein, wir reden von <em>tausenden</em> von Titeln quer über verschiedenste  Plattformen aus den letzten 25 Jahren. Tausende!!! Als Game-Afficionado muss man das erst mal verkraften können. Klotzen, nicht kleckern ist hier die Devise.</p>
<div id="attachment_712" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2008/09/ultrag01.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-712" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2008/09/ultrag01-150x150.jpg" alt="Hat auch Platz für Getränke und Aschenbecher" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Hat auch Platz für Getränke und Aschenbecher</p></div>
<p>Auf jeden Fall hatte ich neulich an einem Wochenende das Vergnügen, einen guten Freund bei der Installation seines frisch erworbenen Ultra G Cabinets zu unterstützen. Und es war in der Tat ein grosses Vergnügen, schon nur die Vorarbeiten und Konfigurationen haben eine leichte Euphorie ausgelöst. Es gab einiges zu tun, zum Beispiel den Analogmonitor am offenen Gehäuse und und unter Strom an Drehreglern einstellen (Adrenalin!), die Verkabelung der Steuerknöpfe anpassen, die Software auf dem PC einstellen und so weiter. Kurz vor Mitternacht war es dann so weit, wir konnten die ersten Spiele starten und ausprobieren. Dies war dann auch für ein langes Momentchen das letzte Mal, dass ich eine Uhr wahrgenommen habe. Beim nächsten Zeitcheck war es dann plötzlich halb fünf am Morgen.</p>
<p>Der darauf folgende Selbstcheck fiel entsprechend aus: Die Augen gerötet und geschlaucht von den wuchtigen 22 Zoll Analog-Mattscheibe, der Nacken leicht steif, der rechte Zeigefinger komplett wundgeklickt und im Körper eine seltsame Mischung aus Adrenalin, Melatonin und Glückshormonen. Meine Güte, was waren wir verschachert und verballert. Ich hatte seit<em> Jahren </em> nicht mehr so viel Spass beim Zocken.</p>
<p>Fazit: Zocker-Nirvana und kein Gramm weniger. Echt jetzt. Zehn von fünf Sternen.</p>
<p><em>Der folgende Teil des Artikels richtet sich an die technisch interessierten, die gerne mehr darüber wissen möchten</em>.</p>
<p><em>Software auf dem PC<br />
</em></p>
<p>Windows XP als Systembasis, <a href="http://www.gameex.net/About/AboutGameEx/tabid/68/Default.aspx" target="_blank">GameEx</a> als Hauptprogramm, <a href="http://mamedev.org/about.html" target="_blank">Mame</a> und diverse andere Emulatoren von Plattformen wie Nintendo, Sega, Atari, Amiga, C64, Playstation 1 und 2, Daphne und noch viele mehr. Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme waren bereits mehr als 5000 Titel in der angelegten Sammlung verfügbar.</p>
<p><em>Ultra G<br />
</em></p>
<p>Der Kasten ist ca. 2m hoch, 90cm tief und 80cm breit. Analoger Röhrenbildschirm mit 22&#8243; Diagonale, Format 4:3. Gewicht ca. 70 Kilogramm. &#8220;Jamma&#8221;-Schnittstelle für die Verbindung zwischen Controllern und Spielmodul respektive PC. Zwei eingebaute Lautsprecher unter dem Monitor mit sattem Sound. Der integrierte Lüfter im unteren Teil des Kastens wurde entfernt, da kein Spielmodul eingebaut ist. Das Gerät ist damit quasi Geräuschlos.</p>
<p><em>Anforderungen und GameEx als Launchprogramm</em></p>
<p>Es ist bereits mit älteren PCs (zB. Pentium 4 oder AMD Athlon) möglich, eine ausreichend leistungsfähige und absolut zufriedenstellende Recheneinheit aufzustellen. Die wenigsten Gameplattformen hatten vergleichbare Leistungen. Die Grafik kann auch von einer mittelmässigen Grafikkarte mit passiver Kühlung ohne den geringsten Stress bewältigt werden. <a href="http://www.gameex.net/About/AboutGameEx/tabid/68/Default.aspx" target="_blank">GameEx</a> und gewisse Emulatoren setzen aber DirectX-Kompatibilität voraus.</p>
<p>GameEx kostet nur ein paar Pfund und bietet grosse Möglichkeiten, auf PCs eine Umgebung mit den meisten gängigen Emulatoren komfortabel einzurichten. Man kann effizient nach Games suchen, Favoriten anlegen, Hintergrundmusik (Mp3 und Internetradio) und Screensaver mit Gamedemos abspielen, die Möglichkeiten sind enorm. Mit GameEx kann man sein Cabinet schlicht auch als Jukebox mit Bildschirm verwenden.</p>
<p>Empfehlenswert als Lösung für Arcade-Gaming-Einsteiger (und vor allem Günstiger als ein ganzes Cabinet) ist ein <a href="http://www.xgaming.com/two-player.shtml" target="_blank">X-Arcade Board Controller</a>, der auf der Website des Herstellers und auf gängigen Handelsplattformen im Netz erhältlich ist.</p>
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