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	<title>Daumenschraube.ch &#187; Scheisskultur</title>
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		<title>Finanzwirtschaft und Alkohol</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 17:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einfach der Brenner:







Direkter Link.
Mahlzeit.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach der Brenner:</p>
<p><span class="youtube">
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</span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4MrPzAhzuPU" target="_blank">Direkter Link.</a></p>
<p>Mahlzeit.</p>
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		<title>Remix ftw!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 19:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Iron Maiden ist eine Band, die ich als pubertierender Jugendlicher durchaus zu schätzen wusste. Mittlerweile kann ich das bei Nüchternheit natürlich nicht mehr ernst nehmen, aber heute lassen wir eine Fünf mal gerade sein.
Ich erinnere mich noch ganz schwach daran, wie ich mal mit dem Herrn Beinhart darüber sinnierte, dass man Wasted Years unbedingt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Iron Maiden ist eine Band, die ich als pubertierender Jugendlicher durchaus zu schätzen wusste. Mittlerweile kann ich das bei Nüchternheit natürlich nicht mehr ernst nehmen, aber heute lassen wir eine Fünf mal gerade sein.</p>
<p>Ich erinnere mich noch ganz schwach daran, wie ich mal mit dem Herrn Beinhart darüber sinnierte, dass man <em>Wasted Years</em> unbedingt in einer Bossa Nova Version reproduzieren müsste.</p>
<p>Ich wurde erhört, wenn auch nur zum Teil.</p>
<p>Denn <a href="http://www.youtube.com/user/AndyRehfeldt" target="_blank">Andy Rehfeldt</a> hat das produzieren von Remixes inklusive Videodub zum Hobby und gehört offenbar zu den besten seiner Zunft.</p>
<p>Zu meinem grossen Vergnügen hat er sich unter anderem Iron Maiden vorgeknöpft.</p>
<p>Das Resultat finde ich sensationell, daher Bühne frei für <em>Virgem De Ferro</em> mit <em>El Tropa</em>:</p>
<p><span class="youtube">
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<param name="allowFullScreen" value="true" />
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</object>
</span></p>
<p><a href="//www.youtube.com/watch?v=PJkYGNiBkso&amp;fmt=18" target="_blank">Direkter Link</a></p>
<p>Mahlzeit!</p>
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		<title>Voll däne</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 14:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kulturpessimismus ist eigentlich nicht so meins.
Doch jüngst hatte ich wohl so etwas wie eine kleine Krise in meinem Optimismus-System. Jedenfalls war mein Flow irgendwie komisch an dem Tag.
Erst war der Blätterwald voll mit Sperminators freakiger (ex-)Haushälterin, irgendwo posierten Floncine Jordast total verliebt bis verblödet, der Toni Rominger schaute eine Spalte daneben ohne Hund traurig ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kulturpessimismus ist eigentlich nicht so meins.</p>
<p>Doch jüngst hatte ich wohl so etwas wie eine kleine Krise in meinem Optimismus-System. Jedenfalls war mein Flow irgendwie komisch an dem Tag.</p>
<p>Erst war der Blätterwald voll mit Sperminators freakiger (ex-)Haushälterin, irgendwo posierten Floncine Jordast total verliebt bis verblödet, der Toni Rominger schaute eine Spalte daneben ohne Hund traurig ins Nirgendwo und mitteilungsbedürftige Nobodies gaben ihren Senf ab zur Frage, bis zu welchem Oberschenkeldurchmesser man Leggings tragen darf.</p>
<p>Schlagartig wurde mir klar: Fukushima ist auf einem anderen Planeten, der Klimawandel ist ein Lüge und Rihanna ist die Göttin des zeitgenössischen Entertainments.</p>
<p>Gut, vielleicht sollte ich meinen Prinzipien besser treu bleiben und es sein lassen, den <em>Blick </em>zu lesen. Was ich eigentlich fast immer tue. Oder eben sein lasse, je nach Blickwinkel.</p>
<p>Item, auf jeden Fall fand ich es in besagter Situation eine gute Idee, doch lieber zu <a href="http://www.spiegel.de" target="_blank">SPON</a> zu wechseln und mir den Feuilleton zu gönnen. Ein bisschen Kultur und so.</p>
<p>Mein Flow baute sich wieder auf zu seiner üblichen Geschmeidigkeit, dann stolperte ich über Frau Berg, genauer über eine ihrer  Kolumnen. Nämlich <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,769538,00.html" target="_blank">diese da</a>.</p>
<p>Danach war er wieder kaputt, mein schöner Flow.</p>
<p>Also tat ich, was ich in solchen Situationen immer tue. Ich wandte mich den bildenden Künsten zu.</p>
<p>Mein jüngster Erwerb in Form einer Silikatscheibe mit organisierten Klängen darauf nennt sich <a href="http://www.cede.ch/en/music-cd/frames/frameset.cfm?aobj=761943" target="_blank">Insides</a> und stammt aus der Feder von <a href="http://www.jonhopkins.co.uk/" target="_blank">Jon Hopkins</a>.</p>
<p>Was für ein grandioses Album. Die sorgfältig arrangierten und gefrickelten Sounds kitzeln das Ohr, streicheln den Bauch und lassen die Seele durch subtile, klickende und vor Strom bruzzelnde Landschaften schweben.</p>
<p>Etwas vom Besten, was ich seit langem gehört habe. Unbedingte Kaufempfehlung.</p>
<p>Wenn sich also der Weltuntergang ankündigt und alle hysterisch um ihr Leben rennen, werde ich mein mobiles Musikabspielgerät einschalten, die Kopfhörer überstülpen und mit einem epischen Soundtrack im Ohr still und andächtig verdampfen.</p>
<p>Soll mal einer sagen, ich wäre nicht vorbereitet.</p>
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		<title>Musigstubete #376</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 10:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel zu viel zu tun. Daher nur ein kurzes Intermezzo aus der Abteilung &#8220;breath to music&#8221;:







Direkter Link.
Mahlzeit!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu viel zu tun. Daher nur ein kurzes Intermezzo aus der Abteilung &#8220;breath to music&#8221;:</p>
<p><span class="youtube">
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/hyEr1oZovUE&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hyEr1oZovUE&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
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</object>
</span></p>
<p><a title="Musig" href="http://www.youtube.com/watch?v=hyEr1oZovUE&amp;fmt=18" target="_blank">Direkter Link.</a></p>
<p>Mahlzeit!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das wird ja mal wieder was</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2011/05/28/das-wird-ja-mal-wieder-was/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 10:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verleser der Woche:

&#8220;Lady Gaga most influential artist in the world&#8221;

Ach so, nein, ich dachte hier bloss, das wäre ein Verleser gewesen. Beziehungsweise: es war wohl mein Wunschdenken, das mir gesagt hat, dass dies bloss ein Verleser war. Und mit dem Wunschdenken, das weiss man ja, ist das immer so ein zweischneidiges Schwert.
Das wird auch Nadine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verleser der Woche:</p>
<ul>
<li>&#8220;Lady Gaga most influential artist in the world&#8221;</li>
</ul>
<p>Ach so, nein, ich <em>dachte</em> hier bloss, das wäre ein Verleser gewesen. Beziehungsweise: es war wohl mein Wunschdenken, das mir gesagt hat, dass dies bloss ein Verleser war. Und mit dem Wunschdenken, das weiss man ja, ist das immer so ein zweischneidiges Schwert.</p>
<p>Das wird auch Nadine Masshard noch merken, ihres Zeichens im Herbst Kandidierende für den Nationalrat. Frau Masshard hat einen Haufen Kollegen zusammengetrommelt und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ByHBDnt-E78&amp;feature=youtu.be" target="_blank">einen tollen Werbefilm ins Internetz gestellt</a>, bei dem man sich das Zürcher SP-Zebra wieder sehnlichst herbeiwünscht. Immerhin konnte das Zebra (wenn auch nur züri-)deutsch und immerhin wirkte das Zebra nicht ganz so hirn- und blutleer wie die DarstellerInnen des Masshard&#8217;schen Werbefilmchens.</p>
<p>Fragen, die sich beim Betrachten des Films spontan stellen:</p>
<ul>
<li>Warum einen englischen Werbefilm für eine deutschschweizer Kandidatur?</li>
<li>Wenn schon Englisch &#8211; warum ein derart beschissenes?</li>
<li>Wie schafft es der asexuelle Symbolmann, dass er seinen Espresso vom körperlosen Barista zugeworfen bekommt, kaum hat er die Bar betreten?</li>
<li>Ist Nadine Masshard der Schweizer George Clooney?</li>
<li>Wenn ja &#8211; wo ist das Schweizer Gegenstück zu Elisabetta Canalis?</li>
<li>Wo ist John Malkovich?</li>
</ul>
<p>Aber wir wollen den Film jetzt nicht weiter rezensieren, es gilt ja schliesslich nach Fukushima: Hauptsache &#8220;äckolotschikäl&#8221;.</p>
<p>Letzthin erzählte mir jemand von jemandem, dem vom Chefredakteur  eines der einflussreichsten Print-Magazine der Schweiz &#8220;lebenslanges  Schreibverbot in dieser Publikation&#8221; ausgesprochen wurde. Jetzt mal  ernsthaft: wie verdammt <em>endgeil</em> ist das? Wenn ich wählen könnte,  ob ich zB lieber in der &#8220;New York Times&#8221; publizieren oder von selbiger ein  lebenslanges Publikationsverbot ausgesprochen bekommen wolle, ich würde keine  Sekunde zögern, mir das Verbot schriftlich bestätigen lassen, es rahmen,  mit mir herumtragen und es hegen und pflegen und stolz jedem zeigen,  der mir auf der Strasse begegnet, unabhängig von dessen Wille oder Kooperation.</p>
<p>Stellt euch doch mal nur folgende Visitenkarte vor:</p>
<blockquote><p>Dschango Beinhart<br />
Autor</p>
<p>(Hat lebenslanges  Schreibverbot in der &#8220;Weltwoche&#8221;.)</p></blockquote>
<p>Oder, noch besser:</p>
<blockquote><p>Dschango Beinhart<br />
Autor</p>
<p>&#8220;Welches VERDAMMTE ARSCHLOCH hat dem ÜBERHAUPT  eine Kolumne gegeben?!?&#8221;<br />
(R. Köppel)</p></blockquote>
<p>Sorry Leute, gebt mir Whirlpools voll Koks, schnelle Autos, vierzig Jungfrauen, ein Pferdegestüt und dazu noch Roger Federer als persönlichen Balljungen &#8211; ich würde alles zurückweisen, dürfte ich mich stattdessen mit so einer Visitenkarte schmücken.</p>
<p>Was damit nur sehr weit aussen am Rande etwas zu tun hat, ist, dass ich und mein Schurni-Kumpel neulich merkten, dass wir beide eine gleiche Beobachtung gemacht haben. Und zwar insofern, als dass immer mehr Leute, wenn sie doch eigentlich von sich selbst erzählen, in der dritten Person berichten: <em>man </em>ist frustriert, <em>man </em>war extrem schockiert, <em>man </em>musste sich am Riemen reissen, wenn es doch eigentlich das <em>Ich </em>ist, das da seine Seele ausbreitet.</p>
<p>Des Schurnis These war, dass das unpersönliche &#8220;man&#8221; als  emotionale Notbremse dient, um eine gewisse Distanz zwischen dem Erzählten und dem Erzähler zu bringen. Dies vor allem bei Geschichten, die für den Erzähler schwierig zu akzeptieren sind, tief in seinem Innersten wühlen und leichter aus der Distanz des Beobachters wiederzugeben sind. Gleichzeitig, so merkte er an, gleichzeitig dient das &#8220;man&#8221; auch als Berufung auf eine Authorität: wenn <em>ich </em>beim Fischen Regenwürmer gegenüber Mehlwürmern bevorzuge, ist das eine Meinung. Wenn <em>man </em>Regenwürmer nimmt, ist es allgemein anerkannter Fakt. Er ergänzte seine Beobachtung mit der Bemerkung, dass er dieses Verhalten vor allem von mittelständischen Agglomerations- und Talschaftsbewohnern her kennt.</p>
<p>Die Beobachtung des Phänomens an sich konnte ich bestätigen, jedoch fällt mir diese Tatsache vor allem im Umfeld von Doku-Soap-Prolo- und sonstigem Infotainment-TV-Müll auf. wo man halbstundenweise mit indirekter Rede belästigt wird, dabei geht es doch eigentlich um den Erzähler, vom Erzähler selbst erzählt. Subjekt ist das Stichwort hier, direkte Rede. Meine These war also, dass dies eine Art sprachliches Mem darstellt, das, einmal spontan aufgetreten, sich nun über die TV-Netze verbreitet und damit traurigerweise Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch findet.</p>
<p>Gut, ich verbringe jetzt, sagen wir mal, deutlich weniger Zeit in bäuerisch geprägten Agglomerationsgemeinden als mein Schurni-Kumpel. Konkret verbringt er ungefähr gleichviel Zeit in Hägerfultiwolfenosterkringen wie ich im Prolo-TV. Genauer: bei der Betrachtung desselben. Und nur so kann ich mir erklären, dass ich meinem Schurni natürlich Recht geben muss (so ein Studium lohnt sich hin und wieder eben schon!), weil mir der klassische Fehler unterlaufen ist, dass ich Ursache (wut ze Schurni sed) mit Wirkung (Prolo-TV) verwechselt habe.</p>
<p>Eieieieieiei. Da hat mir wohl der Kulturzyniker in mir einen Streich gespielt.</p>
<p>Dasselbe ist wohl auch der Knalltüte passiert, die &#8211; wie so viele Knalltüten vor und wohl noch unzählige nach ihr &#8211; den Weltuntergang vorhergesagt und ihn anschliessend wieder verschoben hat.</p>
<p>Wirkung: Weltuntergang.<br />
Postulierte Ursache: Gott.<br />
Tatsächliche Ursache: Wunschdenken.</p>
<p>Autsch, und schon steckt man in der argumentatorischen Zwickmühle. Besagte Knalltüte hat jetzt nochmal nachgerechnet und den Weltuntergang auf Oktober verschoben; letztes Wochenende hat einfach mal das Jüngste Gericht begonnen, wo Jesus die Schafe von den Böcken trennt. Und wenn man sich mal anschaut, wie lange so Prozessvorbereitungen schon nur auf Erden dauern können, wo es im Vergleich zum Richten über die gesamte Menschheit nur um Pipifax geht, kann man sich vorstellen, dass das schon ein paar Wochen in Anspruch nehmen kann, bis die da soweit sind und mal die paar ersten verdammen können. Also: Geduld ist angesagt.</p>
<p>Meine Theorie ist ja, das der Apokalypt einfach auf Zeit spielt. Getreu dem Motto: die Welt, das bist <em>du</em>. Und die Welt geht dann unter, wenn <em>du</em> untergehst. Hach, jetzt werden wir aber arg philosophisch hier, das hält auf Dauer ja keine Sau aus. Welche uns über Umwegen zu unseren vierbeinigen Freunden bringt.</p>
<p>Diese Annonce, gefunden in der Länggasse, bekommt den soeben geschaffenen  &#8220;Dschango lacht sich an der Busstation den Ranzen kaputt und kriegt sich  nicht mehr ein&#8221;-Award, mit Zusatzpunkten in den Sparten Kreativität und  Lolwut:</p>
<p style="text-align: left">
<div id="attachment_9176" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2011/05/IMAG0202.jpg"><img class="size-medium wp-image-9176 " src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2011/05/IMAG0202-533x800.jpg" alt="Das kommt eben davon, wenn man die Schöpfungslehre zum Pflichtfach macht..." width="320" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Sieht asiatisch aus, ja, aber Vorsicht!</p></div>
<p style="text-align: left">Würde dort tatsächlich eine Telefonnummer stehen, ich täte ja sowas von anrufen und wenn schon nicht die &#8220;Katze&#8221; abholen, so doch einen Kasten Bier spendieren.</p>
<p style="text-align: left">Und wenn wir schon in der Tierwelt angelangt sind: letzthin musste ich mich über meinen Hasen ja sowas von ärgern. Beim Gang aufs WC stiess ich mir nämlich den Fuss am Altpapierständer, weil sich dieser auf der Wegstrecke zum WC befindet und meine Wenigkeit mit viel Elan und wenig Aufmerksamkeit um die Ecke geschossen kam. Keine Sorge, bis hierhin ist Hase noch komplett unschuldig und mein Ärger bezog sich da noch auf die Massenträgheit von Altpapierständern und fehlende Knautschzonen an Füssen. Beim Reiben meiner Extremitäten, hilflos am Boden liegend, fiel mein Auge aber auf den Altpapierständer, und was musste ich da, lieblos weggeworfen, entdecken? Den Jahresbericht 2010 der Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern!</p>
<p style="text-align: left">Manchen wird nun immer noch nicht klar sein, warum ich Hase in der Folge zürnte, deshalb helfe ich euch auf die Sprünge. In besagtem Jahresbericht nämlich, da steht einiges an Interessantem und Wissenswertem. Beispielsweise steht da, dass im 2010 an der Klinik für Zahnärtzliche Prothetik eine Dissertation abgeschlossen wurde, die den folgenden schönen Titel trägt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left">Untersuchung zur Zementierung von Einzelzahnimplantatkronen unter Berücksichtigung des Abutmentdesigns: Haftkräfte von zehn Zementen bei Implantatrekonstruktionen nach 48-stündiger Lagerung in 0.9%iger NaCl-Lösung bei 37°C: eine In-vitro-Studie.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left">Hallo? Wie geil ist das denn? Davon muss die Welt doch wissen! Es kann doch nicht angehen, dass solche Informationen einfach mir nix, dir nix, im Altpapier verschwinden! Alleine das Wort &#8220;Abutmentdesign&#8221;: gäbe es das Wort nicht bereits, man müsste es dringend erfinden!</p>
<p style="text-align: left">Nun steht aber das Wochenende vor der Tür (bzw, es ist bereits in der Wohnung und fläzt auf dem Sofa) und ich möchte, um oben beschriebenen Ärger zum Vorteil aller Betroffenen etwas zu mildern, noch ein pikantes Detail aus des Dschangos amourösem Nachrichtenverkehr erzählen. Neulich smste (so sagen die Jungen heute doch, oder?) ich Hase nämlich den folgenden Text:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left">bi hüt im studio, ha do so ne hookline, womer nüm usem gring goht&#8230;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left">Antwort von Hase:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left">was o immer e hookline isch, houptsach si het keni brüscht, de hesch mi säge&#8230;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left">Fragt sich noch <em>irgendjemand</em>, warum ich diese Frau liebe?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nageln am Hasentag</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2011/04/25/nageln-am-hasentag/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 14:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Verleser diese Woche:

&#8220;biblezone&#8221; statt &#8220;mobilezone&#8221;

Es muss daran liegen, dass die Christen mal wieder ihren Gott an die Latten genagelt haben, was am Freitag ja bekanntlich geschehen ist:

Da geht es mir schon bedeutend besser, weil mein Gott kam am Freitag persönlich nach Bern in den Dachstock und rockte das verdammte Haus. Jawoll, Beardyman war bei uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Top-Verleser diese Woche:</p>
<ul>
<li>&#8220;biblezone&#8221; statt &#8220;mobilezone&#8221;</li>
</ul>
<p>Es muss daran liegen, dass die Christen mal wieder ihren Gott an die Latten genagelt haben, was am Freitag ja bekanntlich geschehen ist:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class=" " src="http://i115.photobucket.com/albums/n320/b_stran/demotivjesus.jpg" alt="" width="450" height="360" /><p class="wp-caption-text">Und jetzt alle!</p></div>
<p style="text-align: center">
<p>Da geht es mir schon bedeutend besser, weil <em>mein</em> Gott kam am Freitag persönlich nach Bern in den Dachstock und rockte das verdammte Haus. Jawoll, <a href="http://beardyman.co.uk" target="_blank">Beardyman</a> war bei uns und ich hatte die Kaoss-Pads Gottes ungefähr 50 Zentimeter vor meiner Nase. Es war die Sensation, auch wenn man den Eindruck hatte, dass Beardy nicht wirklich topfit war &#8211; die Interaktion war auf ein Minimum beschränkt (&#8220;put your hands up in the air&#8221; und &#8220;make some noise&#8221; in der Endlossschleife), was daran gelegen haben mochte, dass das bescheuerte Berner Publikum auch nach der zweiten Erklärrunde nicht in der Lage war, des Künstlers Namen ordentlich zu schreien. Für alle deshalb nochmal zum Mitschreiben: er heisst weder &#8220;Birdyman&#8221; (*tschilp*) noch &#8220;Beerdyman&#8221; (*glugg*) &#8211; got it?</p>
<p>Aber mit diesen ausländischen Sprachen ist es halt ein weites Minenfeld. Das musste auch der Bund-Schurni erkennen, der auf die Veranstaltung hinzuweisen sich bemühte. Ist ein Ane Hebeisen, seines Zeichens immerhin ehemaliger Gesangsbrüller der damals noch kongenialen <em>Swamp Terrorists</em> und Pionier in Sachen Sampling, zu uninformiert, zu gestresst oder einfach zu blöd, um 2 Sekunden Recherche zu betreiben und herauszufinden, <a href="http://www.derbund.ch/agenda/musik//Tanzbare-Koerpergeraeusche/story/10625648" target="_blank">dass des bärtigen Mannes Instrumente eben nicht Chaos-Pats (Chaos-Tätschler? WTF?), sondern Kaoss-Pads heissen</a>? Was zugegebenermassen der Welt scheissegal ist und höchstens die Korg-Marketingabteilung und Nerds wie mich zu mehr als 2 Sekunden Nachdenken bringt.</p>
<p>Apropos Nerd: so einer war ja auch die Vorgruppe namens NEMOY. Ein verfetteter auch noch, der wahrscheinlich im Keller vom Mami haust und dort den lieben langen Tag Instrumente quält. Und das tut er gut! Der Mann schaffte es, in einem Set, das die hundertachzig Tage von Sodom in gefühlter Echtzeit abbildete, ganzganz viele Instrumente ganzganzganz schlecht zu spielen, und damit extrem langweilige Songs zu produzieren. Überraschende Momente gab es immer dann, wenn wieder mal ein Timing danebenlag (öfter) oder ein Sample ins Kraut schoss (ständig). Fehlendes Können wurde virtuos mit übersteuerten Bässen kompensiert, es war also ein eher zweischneidiges Vergnügen. Konsequent erhielt der Künstler auch immer am Ende eines Songs wahnsinnig viel Applaus, das lag aber daran, dass die Leute jedesmal meinten, die Qual hätte nun ein Ende. Der fette Nerd (übrigens sexy im Synthetik-Rollkrägeler &#8211; wirklich ein Outfit, das optimal zu jedem Körper und jedem Mass an individueller Schweissabscheidung passt) hatte aber mehr Ausdauer, als alle meinten. Kurz, bevor er von der Bühne geholt wurde, hörte er dann aber doch noch auf, was reihum als provisorischer Höhepunkt des Abends interpretiert wurde.</p>
<p>Übrigens kam der obligate Dachstock-Besucher, der mir jedesmal ein Bier übers T-Shirt leert, am Freitag nicht. Wahrscheinlich hatte er etwas besseres zu tun, Götter nageln oder so. Ist ja jedem unbenommen. Aber zum Glück hatte er eine Urlaubsvertretung geschickt, nämlich den obligaten Dachstock-Besucher mit üblen Blähungen, der das ganze Konzert vor mir steht. Konstante Begasung, gepaart mit opto-akkustischer Folter durch NEMOY &#8211; ich sage euch, sowas halte ich nur und ausschliesslich nur für Beardyman durch.</p>
<p>Oder für Hasengötter, selbstredend. Dass das Frühlingsfest der Ostera von fundamentalistischen Christen zu einem alternierenden Jammer- und Jubelfest umfunktioniert wurde, darüber kann man als aufgeklärter Zeitgenosse ja noch schmunzelnd hinwegsehen. Es ist aber definitiv genug der eitlen Possen, <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=877797" target="_blank">wenn Kleriker dem Hasen-Evangelium die Gültigkeit versagen</a>:</p>
<blockquote><p>Wer Ostern auf den Hasen reduziert, verliert diese Hoffnung auf ein Leben, das auch im Tod Bestand hat.</p></blockquote>
<p>Der hat ja keine Ahnung &#8211; wie sollte er auch? Als ordentlicher Katholen-Kasperl wird er ja wohl keinen Hasen haben, bzw nur einen unsichtbaren, oder einen, von dem niemand wissen darf, schon gar nicht dann, wenn der Hase männlich und/oder minderjährig sein sollte. Also, Herr Stadtdechant, bei dessen Titel ich mehr an &#8220;dekantieren&#8221; denn an predigen denken muss, was aber wohl im Sinne des Worterfinders sein möge, das nächste Mal muss das Motto lauten, sich erstmal gründlich über Hasen zu infomieren, bevor man gross die Klappe aufreisst und der Welt zeigt, dass man genau überhaupt nichts verstanden hat. Man könnte auch mal vorgängig jemanden fragen, <a href="mailto:dschango@daumenschraube.ch">der was davon versteht</a>. Soweit klar? Gut!</p>
<p>(Nebenbei: versteht jemand das obige Zitat? Ein Leben, das im Tod Bestand hat? Are you fucking shitting me?)</p>
<p>Aber zurück zu Göttern, die an Kreuze genagelt werden. Hase hat mich vorhin gefragt, warum man denn am Karfreitag eigentlich Fisch essen müsse und ich wusste da keine vernünftige Antwort drauf. Klar, Freitag ist sowieso Fischtag, weil Fasten und Leiden und Ohjeohje und so, aber warum ausgerechnet Fische? Macht irgendwie keinen Sinn.</p>
<p>Ich musste also Hase recht geben: am Karfreitag wäre das rituelle Verspeisen von Holzwürmern wirklich angemessener.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jubel, Jubel!</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 08:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aga T. Korhonen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interessant ist es, morgens aufzuwachen, und den Wettermann aus dem Radio sagen zu hören: &#8220;&#8230;es muss stellenweise mit Hodenfrost gerechnet werden&#8220;. In meiner Schlaftrunkenheit sinnierte ich über die Bedeutung des soeben Gehörten nach und kam zum Schluss, dass dies wohl ziemlich ungemütlich sein muss. Glücklicherweise ja nicht für mich, Schwein gha!
Da der angekündigte Hodenfrost erfreulicherweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant ist es, morgens aufzuwachen, und den Wettermann aus dem Radio sagen zu hören: &#8220;&#8230;<em>es muss stellenweise mit Hodenfrost gerechnet werden</em>&#8220;. In meiner Schlaftrunkenheit sinnierte ich über die Bedeutung des soeben Gehörten nach und kam zum Schluss, dass dies wohl ziemlich ungemütlich sein muss. Glücklicherweise ja nicht für mich, Schwein gha!</p>
<p>Da der angekündigte Hodenfrost erfreulicherweise auch für meinen Liebsten keine grossen Auswirkungen hatte, konnten wir getrost das geplante Konzert in Angriff nehmen. Dazu ist zu sagen, dass ich aus einer sehr musikalischen Familie komme. Um etwas präziser zu sein: Eigentlich hat die Muse so ziemlich alle geküsst ausser mich. Ich kann es verkraften. Die Band meines Bruders hatte also einen Auftritt an einer Mittelalterparty. Es war mir bis zu diesem Zeitpunkt weder bewusst, dass es tatsächlich eine aktive Mittelalterszene in der Schweiz gibt, noch hätte ich je Protagonisten derselbigen getroffen. An der Kasse konnte ich mir ein  &#8220;Gewähret mir Einlass&#8221; nicht verkneifen und bei der Frage nach den Namen auf der Gästeliste, verkündete ich theatralisch: &#8220;Kunigunde!&#8221; Irgendwie waren jedoch die dort anwesenden edlen Recken ziemlich ernste Gemüter, welche nur ein genervtes Augenrollen für mich übrig hatten.</p>
<p>Es ist ja jetzt nicht so, dass ich noch nichts gesehen hätte. Aus alten Technozeiten sind mir Jungs mit Staubsaugern und ähnlichen abartigen elektronischen Geräten auf dem Rücken durchaus bekannt. Was ich aber an diesem Fest an Verkleidung zu sehen bekam, war der absolute Oberkracher: Die männliche Spezies wartete heroisch mit Pfeilbogen, Schwerter und Lanzen, Helmen und Schnabelschuhen auf, die holde Weiblichkeit kokettierte mit Häubchen und langen Gewändern. Es passiert mir nicht oft, aber ich muss zugeben, irgendwie war ich wohl mit Jeans und T-Shirt ein klitzekleines Bisschen underdressed. Tussi meets Burgfräulein, oder so.</p>
<p>So standen wir also mit unseren gefüllten Trinkhörnern etwas abseits und beobachteten fasziniert das Geschehen. Unsereiner steht ja üblicherweise kopfnickend an einem Konzert, wippt ein bisschen im Takt der Musik, nicht zu dolle, um das Bier im Plastikbecher nicht zu verschütten und singt bei Textsicherheit lautstark mit. Aber nicht bei einer Mittelalterparty, nein! Da wird getanzt und gestampft, bis der Arzt kommt. Die folgenden Tanzstile fand ich dabei besonders inspirierend:</p>
<p><strong>Riverdance meets Dudelsack</strong></p>
<p>Man fixiere die Arme senkrecht am Körper, hebe den Kopf gen Himmel und bewege von Scheitel bis Hüfte keinen Zentimeter. Sodann wird gehüpft, was das Zeug hält und macht lustige Bewegungen mit seinen Füssen.</p>
<p><strong>Ritterpogo</strong></p>
<p>Die ganze Tanzfläche wird genutzt um in einem Affentempo hin und her zu springen. Hier muss lediglich aufgepasst werden, dass die mitgebrachte Lanze nicht versehentlich ein Massaker anrichtet.</p>
<p><strong>Improvisationstanz</strong></p>
<p>Klar, früher kannte man D! ja noch nicht, folglich gab es auch keine Choreographien. Dementsprechend fühlte man die Bewegungen (oder bewegte die Gefühle). Dabei ist es wichtig, die Arme ganz weit vom Körper zu heben, als würde man fliegen, die Augen werden verträumt geschlossen und der Gesichtsausdruck bleibt sanft und entspannt.</p>
<p>Ihr ahnt es, wir konnten keinen der oben beschriebenen Tänze überzeugend darbieten, so wippten und nickten wir gewohnt vor uns hin. Wir versäumten es denn auch nicht, das obligate Fettnäpfchen auszulassen: Nach dem ersten Lied klatschten und pfiffen wir, was das Zeug hielt. Etwas peinlich, wenn die ganze Meute nur mit erhobener Faust &#8220;Jubel, Jubel!&#8221; schreit. Ja so warn&#8217;s die alten Rittersleut&#8230;</p>
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		<title>Pop und Pantomimen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 06:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jean-Bertrand Punaise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
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		<category><![CDATA[anett louisan]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch ein guter Verleser: Popelfee statt Popelfe. Gelesen im Zusammenhang mit Annet Louisan.
Und maintenant un petit amuse-geule für einen gelungenen Wochenstart:
David Armand ist ein englischer Schauspieler/Autor/Komiker, der vor allem durch seine pantomimischen Interpretationen von Pop-Songs bekannt wurde.
Zu recht, wie wir finden.
Auf youtube gibt es eine tolle Auswahl an Clips, die ihn in Aktion zeigen, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ein guter Verleser: <em>Popelfee</em> statt <em>Popelfe</em>. Gelesen im Zusammenhang mit Annet Louisan.</p>
<p>Und maintenant un petit amuse-geule für einen gelungenen Wochenstart:</p>
<p>David Armand ist ein englischer Schauspieler/Autor/Komiker, der vor allem durch seine pantomimischen Interpretationen von Pop-Songs bekannt wurde.</p>
<p>Zu recht, wie wir finden.</p>
<p>Auf youtube gibt es eine tolle Auswahl an Clips, die ihn in Aktion zeigen, <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=david+armand&amp;aq=f" target="_blank">da geht&#8217;s lang</a>.</p>
<p>Einer meiner absoluten Favoriten ist dieser:</p>
<p><span class="youtube">
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/Jb8CH0rTcY4&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Jb8CH0rTcY4&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Jb8CH0rTcY4" target="_blank">Hier der direkte Link zum Video.</a></p>
<p>Ja ja, immer diese Engländer. Wir wünschen eine gute Woche.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wundertüten, Knalltüten</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2011/04/15/wundertuten-knalltuten/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 13:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verleser diese Woche:

&#8220;Penisbruderschaft&#8221; statt &#8220;Piusbruderschaft&#8221;

Langsam bekommen diese Verleser bei mir einen hermeneutisch-prophetischen Anstrich, irgendwie.
Bester Spam diese Woche:
Sie kennen bereits XYZ oder haben erste Erfahrungen bereits mit uns gesammelt? Auf Ihre Resonanz bin ich gespannt.
Jau, auf meine Resonanz bin ich selbst gespannt wie die E-Saite eines hochgestimmten Basses. Man nennt mich schliesslich nicht umsonst den wandelnden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verleser diese Woche:</p>
<ul>
<li>&#8220;Penisbruderschaft&#8221; statt &#8220;Piusbruderschaft&#8221;</li>
</ul>
<p>Langsam bekommen diese Verleser bei mir einen hermeneutisch-prophetischen Anstrich, irgendwie.</p>
<p>Bester Spam diese Woche:</p>
<blockquote><p>Sie kennen bereits XYZ oder haben erste Erfahrungen bereits mit uns gesammelt? Auf Ihre Resonanz bin ich gespannt.</p></blockquote>
<p>Jau, auf meine Resonanz bin ich selbst gespannt wie die E-Saite eines hochgestimmten Basses. Man nennt mich schliesslich nicht umsonst den wandelnden Resonanzkörper.</p>
<p>Darf ich übrigens mal auf einen Missstand aufmerksam machen, der mir die letzten Monate, wenn nicht Jahre, immer wieder über den Weg läuft und der sich partout nicht verscheuchen lässt? Es geht da um die üble Unsitte, hochdeutsche Ausdrücke und Phrasen auf Biegen und Brechen zu mundartisieren, ohne Rücksicht auf Verluste, was zu üblen Ergebnissen führen kann, vor allem dann, wenn man den ursprünglichen Ausdruck überhaupt nicht kapiert hat. Exemplarisch dafür:</p>
<blockquote><p>De zieh ni de angeri Siite uuf!</p></blockquote>
<p>Oder, gerück-hochdeutscht: &#8220;Dann ziehe ich andere Seiten auf!&#8221;, was nicht nur falsch, sondern komplett sinnentleert ist.</p>
<p>Ein anderes Beispiel: das Wort &#8220;Schmutz&#8221; kannte ich im idiomatischen Gebrauch bis vor Kurzem entweder als Kuss oder als eingesottenes Schweinefett. Ich habe keine Ahnung, warum ein- und dasselbe Wort für zwei derart unterschiedliche Dinge stehen können; vielleicht müsste man dazu mal einen Linguisten befragen. Aber auch dem Linguisten wird aufgefallen sein, dass seit einiger Zeit die Bedeutung &#8220;Dreck&#8221; über die Grenze einwandert, für genau dasselbe Wort. Warum nun in der Werbung &#8220;Schmutz&#8221; verwendet wird, wenn es offensichtlich darum geht, den Dreck aus der Wohnung zu bringen, das muss uns schleierhaft bleiben. Vielleicht kann die gute Hausfrau gerade noch ertragen, dass ihr Heim <em>schmutzig</em> ist; wenn es aber <em>dreckig</em> wäre (*kreisch!*), würde der Himmel über ihr einstürzen, weshalb man sich in deutschen Marketingzentralen wohl gesagt hat, nun gut, die Schweizer Hausfrauen, die sind bekanntlich von recht fragiler Struktur, dann gönnen wir denen halt mal was Beruhigendes. Schön für die Hausfrauen! Dass dann aber auf der anderen Seite ein Dschango steht, der kaum mehr zwischen Dreck, Kuss und Schweinefett unterscheiden kann und die konkrete Bedeutung jeweils mühsam aus dem Kontext herausdestillieren muss, das ist diesen deutschen Werbefuzzis natürlich scheissegal.</p>
<p>Apropos scheissegal: weiss überhaupt noch jemand, was &#8220;Fukushima&#8221; schon wieder war? Ich liess ja letzthin den Optimisten raushängen und meinte, dass dies bis zu den nächsten Wahlen bereits Schnee von gestern sein werde. Schön wärs, weil in der Realität hat es dann keine zwei Wochen gedauert. Dazu passt, dass gestern Morgen die Kantonspolizei mit mindestens 2&#215;2 Schnäutzen bei uns im Quartier herumschlich und buchstäblich dabei zuschaute, wie ein überschneller Porsche Cayenne um ein Haar ein Grosi auf dem Fussgängerstreifen über den Haufen gefahren hätte, während die Staatsgewalt damit beschäftigt war, Velos auf Reifendruck und korrekte Beleuchtung zu kontrollieren.</p>
<p>Man wird bei der SVP gelernt haben, <a href="http://bazonline.ch/schweiz/standard/Die-SVP-klinkt-sich-in-die-Atomdebatte-ein/story/22016088" target="_blank">dass man sich einfach einen neuen, weniger wehrhaften Gegner suchen muss</a>, wenn man den ursprünglichen Kampf verloren hat. Und wäre die FDP etwas intelligenter, würde auch sie die Konsequenzen ziehen und mit einer Studie beweisen, dass sich sowohl der Klimawandel als auch Fukushima in Nichts auflösen, wenn man bloss den am besten verdienenden 1% der Bevölkerung genügend grosse Steuergeschenke macht. Wobei man ehrlicherweise zugeben muss, dass dies mehr oder weniger die Botschaft war, die der Bundesrat bezüglich &#8220;äs isch jetz doch chly angerscht aus mer gmeint hei&#8221;-Unternehmenssteuerreform II letzthin dem Volk verkündet hat, und im Bundesrat ist die FDP ja glaub immer noch dabei.</p>
<p>Ich finde es übrigens recht funny, wie jetzt alle rumnölen, die FDP solle doch mit den Grünliberalen fusionieren. Ist ja etwa so, als ob der Papst beim russischen Patriarchen anklopfen und meinen würde, sorry Dude, da Konzil von Nizäa, vergiss es, wir waren ja<em> so total von der Rolle da</em> &#8211; können wir sonst für ein Weilchen bei euch unterkommen?, also das sähe ich jetzt gar nicht, und nicht nur, weil weder Ratzinger noch Pelli ein anständiges Russchisch sprechen. Und ob es jetzt um pro/contra Gotteskörper Jesu&#8217; geht oder um antietatistische Haltung im Prinzip, aber Nanny-Staat in einem einzigen, ganz konkreten Fall, das ist doch jetzt wirklich Jacke wie Hose, so unterschiedlich sind die einzelnen Religionen nun auch wieder nicht.</p>
<p>Aber nun zu etwas ganz anderem. Dass ich ein Faible für seltsame Namen habe, ist der werten LeserInnenschaft wohl hinlänglich (wenn nicht gar schädlich) bekannt. Gestern früh kam es im Tram zu einem unkontrollierten Lachanfall meinerseits, weil <a href="http://www.20min.ch/news/zentralschweiz/story/31658394" target="_blank">im 20Min ein Artikel über einen Glarner Radiopiraten</a> drinstand, der, im Haupterwerb als Agronom tätig, eine thailändische Freundin hat. Soweit, so belanglos, könnte man meinen. Lustig beginnt es dann zu werden, wenn man weiss, wie der Glarner Bauer heisst: <strong>Balz Wichser</strong>. Zum Brüller wird die Geschichte, wenn man weiss, wie die thailändische Freundin mit Vornamen heisst: <strong>Supaporn</strong>. Und das Zwerchfell explodiert spätestens dann, wenn man eins und eins zusammenzählt und sich überlegt, wie die arme Frau heissen wird, wenn sie erstmal ihren Glarner Bauern nach Schweizer Recht geheiratet hat.</p>
<p>Und wenn wir schon bei der Balz sind: in der allseits beliebten Blabend-Rubrik &#8220;Single des Tages&#8221; (wieviel Sinn macht eigentlich eine Rubrik &#8220;&#8230; <strong>des Tages</strong>&#8221; in einer Zeitung &#8220;&#8230; <strong>am Abend</strong>&#8220;? Egal.) vom Montag liess sich Tobias aus Bülach ZH mit den Worten zitieren:</p>
<blockquote><p>Eine Frau muss mir ins Auge stechen.</p></blockquote>
<p>Soll doch jeder seinem Fetisch frönen, wie es ihm gerade plaisiert, und beinhalte dieser auch das Penetrieren von Sehorganen mit spitzen Gegenständen.</p>
<p>Man möge mich jetzt eine Memme schimpfen, aber &#8211; ich für meinen Teil würde dann doch Wichsen mit Supaporn bevorzugen.</p>
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		<title>Politik mit Bart: schlecht! Beatboxer mit selbigem: gut!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 11:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hätte ja nie gedacht, dass ich sowas mal sage bzw schreibe, aber im Moment ist die SVP von allen bürgerlichen Parteien wohl die einzige, die zumindest eine in homöopathischen Spuren erkennbare Form von Eiern zeigt.
Es ist ja schön und gut, dass jetzt alle plötzlich die grüne Spitzwende machen. Aber nimmt das irgendjemand überhaupt noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte ja nie gedacht, dass ich sowas mal sage bzw schreibe, aber im Moment ist die SVP von allen bürgerlichen Parteien wohl die einzige, die zumindest eine in homöopathischen Spuren erkennbare Form von Eiern zeigt.</p>
<p>Es ist ja schön und gut, dass jetzt alle plötzlich die grüne Spitzwende machen. Aber nimmt das irgendjemand überhaupt noch ernst? Während sich AKW-Betreiber auf den Standpunkt stellen, jetzt bezüglich Atom-Ausstieg ja nicht voreilige Schlüsse zu ziehen, sind die Meinungen bezüglich Nicht-Ausstieg und Sicherheit <a href="http://www.derbund.ch/bern/Wir-spueren-die-grosse-Verantwortung/story/19324980" target="_blank">längst schon gemacht</a>. Bundesrätin Leuthard tanzt im Viereck und präsentiert uns beinahe täglich eine neue Vision der zukünftigen Energiepolitik, die sich nur in dem einen Punkt überschneiden, dass man ja keiner Lobby weh tun möchte.</p>
<p>Dann schon lieber wie die SVP: wenn man merkt, dass man Scheisse erzählt hat, ist die beste Strategie, erstmal die Fresse zu halten und den Sturm an sich vorüberziehen lassen. Anstatt sich mit Me-Too-Appeasement dem gedrehten Meinungswind anzupassen, bleibt sich die SVP treu und macht das, was sie am besten kann: <a href="http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Bundesrat-will-heikle-Initiativen-auf-den-Pruefstand-schicken/story/20817192" target="_blank">Angriffe auf die Demokratie</a>, unter dem Deckmantel der (natürlich exklusiven) Wahrung der Volksrechte.</p>
<p>Klar ist, dass der Fukushima-Effekt spätestens mit dem nächsten Hitzesommer, dem nächsten Fleischskandal, dem nächsten nahöstlichen Diktatorsturz oder der nächsten provinzpolitischen Posse hinweggespült werden wird. Spätestens im Herbst, wenn Parlamentswahlen anstehen, wird sich der realpolitische Amnesieschleier wieder erfolgreich über die Bedenken und Sorgen der Bürger legen und man wird wieder diejenigen Lobbyisten wählen, die einem das altbewährte Evangelium vom &#8220;auch du könntest morgen Milliardär sein&#8221; herunterbeten. Mühleberg wird noch ein paar Stahlklammern mehr bekommen, statt Gadaffi wird ein neuer Diktator mit Waffen und Know-How versorgt und den Rest der Bevölkerung wird primär interessieren, ob die leckeren Sushi von der Strahlenbelastung her jetzt eigentlich noch bedenkenlos geniessbar sind.</p>
<p>Da passen ja die nächsten zwei Punkte wie die Faust aufs Auge!</p>
<p>Der eine nämlich ist ein reiner Veranstaltungshinweis, nämlich auf den <a href="http://www.dachstock.ch/program/e/a/beardyman-sunday-best-recuk/beardyman.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=1e37e8a420" target="_blank">22. April 2011, wo Gott persönlich im Dachstock in Bern vorbeikommt</a>. Aufmerksame LeserInnen dieser kleinen Netzpublikation wissen bereits von Beardyman und welchen Status er bei der Daumenschraube-Redaktion geniesst. Wer dies verpasst, ist wirklich selbst schuld. Keine Ausrede, kein gar nix. Also: Ticket kaufen und schon mal paar Suggestions für Spontan-Songs brainstormen! Und übrigens: wer auf die Idee kommt, <a href="http://www.cede.ch/de/music-cd/frames/frameset.cfm?aobj=884170" target="_blank">Beardymans erstes Album &#8220;I done a album&#8221;</a> per Filesharing herunterzuladen (<em>baad!</em>) oder gar zum Download anzubieten (<em>baaaaaaaaaaad!</em>), dem wünsche ich hiermit mittels altem Zigeunerfluch einen Fuchs an die Eichel. Alternativ ins Wohnzimmer, je nachdem, was als schlimmer empfunden wird. Hier verstehe ich dann genau überhaupt keinen Spass, im Fall!</p>
<p>Der zweite und letzte Punkt ist ein hoffnungsfroher Versuch, im bzw mit dem Internet Geld zu verdienen. Deshalb möchte ich meine werte LeserInnenschaft auf den Umstand hinweisen, dass ImageLine ihr Produkt &#8220;FL Studio&#8221; seit kurzem in der Version <a href="http://www.image-line.com/documents/news.php?entry_id=1301017795" target="_blank">10 veröffentlicht hat (für die Angelsachsen, damit sie den Scheiss Link auch finden: FL Studio 10 has been launched)</a> und zu diesem Behufe einen Viral-Marketing-Wettbewerb ausgerufen hat, was ja schon an sich recht peinlich ist, fast so peinlich, wie der Versuch, auf diesen Zug aufzuspringen und die Knete abzugreifen. Klar ist, dass <a href="http://reaper.fm" target="_blank">REAPER</a> nach wie vor die bessere, günstigere und performantere DAW ist, aber wenn ich bedenke, dass ich für $1010 ca. 6 kommerzielle bzw 25 reduzierte REAPER-Lizenzen kaufen könnte, ist dies schon eine interessante Vorstellung.</p>
<p>Immerhin ist ja auch schon bald Herbst.</p>
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		<title>Drogen für alle! (Schaden kann es eh nicht mehr)</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 13:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drogenkonsum, das muss man hier mal festhalten, muss nicht zwingend gut sein. Weder für einen selbst noch für seine Umwelt.
In diesem Zusammenhang fragt man sich zB, was am Bundesgericht so an einem Apéro aufgetischt wird. Immerhin wurde letzthin ein Urteil publiziert, das nur dann verständlich wird, wenn man exzessiven Drogenkonsum bei den Richtenden voraussetzt. Sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drogenkonsum, das muss man hier mal festhalten, muss nicht zwingend gut sein. Weder für einen selbst noch für seine Umwelt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang fragt man sich zB, was am Bundesgericht so an einem Apéro aufgetischt wird. Immerhin wurde letzthin ein Urteil publiziert, das nur dann verständlich wird, wenn man exzessiven Drogenkonsum bei den Richtenden voraussetzt. Sogar die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/marke_madonna_bleibt_sittenwidrig_1.8236582.html#comment_article" target="_blank">NZZ</a> (!) spricht von einem Urteil, das &#8220;von Realitätssinn weitgehend unbelastet&#8221; sei. Schöner hätte es auch ein Dschango nicht schreiben können, deshalb schliessen wir nun dieses Kapitel.</p>
<p>Auch gut auf Drogen scheint letzhin <a href="Tagesschau-Sprecherin Beatrice Müller" target="_blank">Tagesschau-Sprecherin Beatrice Müller</a> gewesen zu sein (das ist die, die so eine lustige Chruselifrisur hat). Dienstag Abend, Tagesschau, es kam grad eine Einspielung zu den Bombenattentaten in Athen, da beginnt Frau Müller das Interview mit dem Korrespondenten Werner van Gent mit folgendem Halbsatz:</p>
<blockquote><p>Wir haben&#8217;s soeben gehört in den Bildern&#8230;</p></blockquote>
<p>Versprecher, klar. Kann passieren, auch Profis. Vollstes Verständnis. Dann kommt aber diese Frage:</p>
<blockquote><p>Auffallend an dieser neuen Anschlagserie ist ja jetzt, dass die Adressaten immer Botschaften sind &#8211; ist dies ääääh&#8230; wahrscheinlich Absicht?</p></blockquote>
<p>Mal abgesehen davon, dass die Frage schon nur wegen dem &#8220;wahrscheinlich Absicht&#8221; <em>sowas</em> von jenseits ist (dass Werner van Gent überhaupt eine Antwort geben konnte, spricht doch sehr für ihn), mal abgesehen davon also: Nein, liebe Frau Müller, das läuft heute ja ganz anders. Terroristen machen heutzutage mehr so eine Art Bomben-Bingo und schicken ihre Grüsse wahllos in der Welt herum. Dass es jetzt allesamt Botschaften traf, war reiner Zufall. Wahrscheinlich.</p>
<p>Aber Fernsehen ist ja eh so eine Sache. Da war letzthin auch ein &#8220;IT-Experte&#8221; in einer Sendung zu hören, der den interessierten ZuschauerInnen die Vorzüge eines Glasfaser-Internetanschlusses damit erklärt hat, dass man&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; sich damit gegenseitig Youtube-Videos zuschicken kann.</p></blockquote>
<p>So falsch, wie es richtig gemeint ist, leider. Passt auch zu der anderen &#8220;Expertin&#8221;, die in einer Wissenschaftssendung davon  gesprochen hat, dass sich mit Glasfaser &#8220;fast unendlich schnelle&#8221;  Datenverbindungen erzielen liessen. &#8220;Fast unendlich&#8221;, jaja.</p>
<p>In dem Zusammenhang fällt mir auch ein, dass nach dem Abstimmungsdebakel mit Ansage ja das Generalsekretariat der SVP (warum heisst das eigentlich nicht &#8220;Führerbunker&#8221;?) einem Anschlag zum Opfer gefallen ist &#8211; ohje, ohje, ohje. Um dies hier nochmal in aller Form klar zu machen: selbstverständlich bin ich gegen solche Aktionen. Sie sind kontraproduktiv, undemokratisch und pubertär. Ein bisschen wie bei den &#8220;Hacker&#8221;-Angriffen gegen Mastercard, Visa und Konsorten.Und genau wie bei diesen würde ich jeder und jedem, der der SVP mittels Einbruchswerkzeug und Farbe gezeigt hat, dass &#8220;das Volk&#8221; halt ein recht heterogenes Pflänzli ist, das zu allem Elend noch von Ort zu Ort anders wächst, diesen Leuten würde ich, das darf ich hier so sagen, jederzeit ein Bier offerieren. Ganz einfach deshalb, weil sie dadurch, dass sie anstelle von mir etwas Dummes und Unüberlegtes tun, mich von der Notwendigkeit entbinden, meinerseits mein Leben, meine Freiheit oder meinen Job aufs Spiel zu setzen. Ein Bier ist da meiner Meinung nach ein höchst günstiges Kompensat.</p>
<p>Mittlerweile hat die SVP anstelle von grossen Glasfenstern ja nun Holzplatten in den Fensterrahmen. Und somit nun definitiv und offiziell nicht nur eines, sondern gleich mehrere Bretter vor den Köpfen. An der Symbolik gibt es also nun nichts mehr auszusetzen.</p>
<p>Aber die Partei ist ja nicht nur bekannt für Bretter <em>vor</em> dem Kopf, sondern auch für Holzköpfe. Das hat jetzt rein gar nichts mit dem Konkurs der Grosssägerei in Blocherland zu tun, sondern für einmal mit der Politik in Thun. Man wundert sich: da lässt sich jemand ins Exekutivkommittee der drittgrössten Berner Stadt wählen, nur um dann kurz nach der Wahl herauszufinden, dass es sich eben nicht um einen 20%-Aushilfsjob wie im Migros an der Kasse handelt. Das hätte man dem armen Mann ja auch sagen können, Gopferdeckel! (Gut, hat man zwar, bereits vor Monaten. Aber man weiss ja, dass man bei der SVP laaaaaaaangsaaaaaam sprechen, Inhalte immer und immer wiederholen muss sowie ja kein Wort mit mehr als drei Silben benutzen darf. &#8220;Gemeinderatspensum&#8221; hat die Grenze wohl klar überschritten.) Aber ich bin sicher, es entspricht aus SVP-Optik dem Volkswillen, dass jetzt nicht der das Amt antritt, der gewählt wurde. Parallelen zu Haiti sind auch hier rein zufällig.</p>
<p>Und wenn wir schon am rumblochen sind: ich habe ja letzthin mit meinem Schurni-Freund rumgequatscht und dabei festgestellt, dass der auch eine Haustier-Verschwörungstheorie pflegt, nämlich dieselbe wie ich, und die geht so: die BaZ wurde nicht von Moritz Suter mit dessen Geld gekauft, nänääi-Sii! Stattdessen hat Blocher dem Suter das Geld vorgeschossen, damit dieser den Tettamanti auszahlen kann. Blocher steigt aus dem Beratungsmandat aus und benutzt die Marionette Suter dazu, die Redaktionsfäden im Hintergrund zu ziehen. Und die depperten Basler erneuern jetzt ihre Abos und wissen gar nicht, wem sie da das Geld in den dicken Hals werfen.</p>
<p>Zugegebenermassen: die Verschwörungstheorie hat noch ihre Ecken und Kanten. Aber meiner Meinung nach durchaus Zukunft; ich rege hiermit eine Community-Weiterentwicklung an.</p>
<p>Damit ich es nicht vergessen, muss ich hier auch noch mein Bonmot der Woche aufführen. Nein, nicht von Nasse (obwohl dessen Sablé-Bonmot einen knappen zweiten Platz belegt), sondern von einem Leidensgenossen in derselben Branche wie ich, der unliebsame Kunden:</p>
<blockquote><p>&#8230; mit penetrant freundlicher Hartnäckigkeit zu vergraulen sucht.</p></blockquote>
<p>Episch!</p>
<p>Was war sonst noch&#8230;? Eben, international haben wir Schweizer unseren Ruf als xenophob-ignorante Käsehirne erfolgreich verteidigt, auch den der Fussball-Nieten, die SP ist mal wieder daran schuld, dass die SVP Abstimmungen gewinnt, Frau Calmy-Rey ist knapp zur Bundespräsidentin der Herzen gekürt worden und die reine <em>Ankündigung</em>, dass Wikileaks <em>wahrscheinlich irgendwann mal</em> Dokumente <em>veröffentlichen wird,</em> die eine amerikanische Grossbank zu Fall <em>bringen</em> <em>könnten</em>, lässt den Aktienkurs der Bank of America in den Keller rasseln. Man rätselt darüber, ob es die TeleSAT-Knalltüte von der Costa Smeralda nun definitiv übertrieben hat (wahrscheinlich) und ob unsere Wirtschaftspolitiker etwas aus den letzten Finanz- und Wirtschaftskrisen gelernt haben (wahrscheinlich nicht). Und man nimmt befriedigt zur Kenntnis, dass vor allem in Irland nun die zur Kasse gebeten werden, die schliesslich auch vom Schlaraffenland der befreiten Finanzströme am meisten profitiert haben: Sozialhilfeempfänger, alleinerziehende Eltern und Renter.</p>
<p>Achso, ja, stimmt ja, Cécile Bähler hat jetzt übrigens wieder einen Freund. Und wirkt bei der abendlichen Wetterpräsentation bereits ein wenig verschusselt.</p>
<p>Man mag es ihr gönnen.</p>
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		<title>Kohle her und ab die Post</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 17:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Musigstubete Nummer elfundvierzig. Oder so.
Keine grossen Worte, sondern einfach ein schlicht galaktisch guter Song:
Die O&#8217;Jays mit ihrem Kracher For the Love of Money live in der legendären Sendung Soul Train.
Mahlzeit:







]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Musigstubete Nummer elfundvierzig. Oder so.</p>
<p>Keine grossen Worte, sondern einfach ein schlicht galaktisch guter Song:</p>
<p>Die <em>O&#8217;Jays</em> mit ihrem Kracher <em>For the Love of Money</em> live in der legendären Sendung Soul Train.</p>
<p>Mahlzeit:</p>
<p><span class="youtube">
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</span></p>
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		<title>Energy Gebräu</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 17:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist wahrlich kein Spass, den ganzen Tag lang Radio Energy Bern zu hören.
Doch zum Glück gibt es mutige Menschen wie den Ane H. vom kleinen Bund, der es trotzdem gemacht hat.
Unbedingte Leseempfehlung!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wahrlich kein Spass, den ganzen Tag lang Radio Energy Bern zu hören.</p>
<p>Doch zum Glück gibt es mutige Menschen wie den Ane H. vom kleinen Bund, der es trotzdem <a href="http://www.derbund.ch/bern/Was-Sie-schon-immer-uebers-Wetter-wissen-wollten/story/26665510" target="_blank">gemacht hat</a>.</p>
<p>Unbedingte Leseempfehlung!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Need to believe, dr Steve isch schtiif!</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 11:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und was beschäftigt die Massen momentan am meisten? Korrekt: die Penisgrösse von Mick Jagger.
Ich meine, wenn jetzt ein Keith Richards, seines Zeichens international zertifiziertes Arschloch und seit Äonen wohl kaum mehr in der Lage, ohne chemische Hilfsmittel was Hartes in seiner Hose zu haben, mich als Arschloch und Kleinschwanz bezeichnen würden, nunja, es täte mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und was beschäftigt die Massen momentan am meisten? Korrekt: die Penisgrösse von Mick Jagger.</p>
<p>Ich meine, wenn jetzt ein Keith Richards, seines Zeichens international zertifiziertes Arschloch und seit Äonen wohl kaum mehr in der Lage, ohne chemische Hilfsmittel was Hartes in seiner Hose zu haben, mich als Arschloch und Kleinschwanz bezeichnen würden, nunja, es täte mich jetzt nicht wahnsinnig echauffieren. Ich würde ihm ein beherztes &#8220;tu quoque!&#8221; an den faltigen Grind schmeissen, wissend, dass er es eh nicht verstehen würde. Und ich täte mich wohlig in meiner elitären Überlegenheit suhlen, wie Piggy, das fröhliche Hausschwein, in der auf Zimmertemperatur vorgewärmten Jauchegrube.</p>
<p>Apropos, der Peter Wasserfallen, der ist jetzt ja nicht mehr in der SVP. Das freut selbige sicher, weil sie so wenigstens in absoluten Zahlen nicht mehr die Stadtrats-Fraktion mit der höchsten Arbeitslosenquote ist. Wie in der SVP üblich, wird der Konflikt per <a href="http://www.kyte.tv/ch/telebaern/wasserfallen-tritt-aus-svp-aus/p=ls&amp;c=84713&amp;s=1053165&amp;l=2047" target="_blank">M<span style="text-decoration: line-through">assenm</span>edien </a>ausgetragen: Sturmbannführer Hess glänzt wie immer durch ausserordentliche Auffassungsgabe und rhetorische Brillianz, Wafa Junior wie bereits in den Stadtratsdebatten primär durch sein Polo-Shirt. Spontan, ich kann da wirklich nichts dafür!, kam mir die leicht modifizierte Textzeile von Mani Matter in den Sinn:</p>
<blockquote><p>Zwee Mongos im Ring<br />
gäh nang ufe Gring.</p></blockquote>
<p>Ahso, ausgetreten ist der Wafa-Peter übrigens, weil ihm die SVP zu stark auf Obstruktion und zuwenig auf Konstruktion setzt. Das hat er vorher in seiner dreijährigen Parteimitgliedschaft leider nicht herausfinden können. Stellt euch das Entsetzen vor, wenn ihr Mitglied einer auf Konzilianz und Lösungsorientiertheit setzenden Partei seid, für diese in den Stadtrat gewählt werdet und urplötzlich herausfindet, dass diese Partei  auf einmal &#8211; schwuppdiwupp! &#8211; die Totengräberin der Demokratie spielt&#8230; es ist ganz, ganz schlimm.</p>
<blockquote><p>Dr eint isch afang<br />
chly schlächt binenang.</p></blockquote>
<p>Ganz was anderes, vielleicht habt ihr es ja verpasst: der grösste Musiker, die goldenste Kehle auf zwei Beinen, die eine vor Grenzgenialität nur so schillernde Leaderfigur helvetischen Musikschaffens, hat ja neulich auf einer US-Autobahn gegen einen Truck nur den zweiten Platz gemacht. Der Steve ist nun also steif, wobei lieber steif als gott-hart, meiner bescheidenen Meinung nach.</p>
<p>Ehrlich gesagt: ich habe ganz fest gestaunt, als ich die Nachrufe auf den Herrn Lee las. Spontan hatte ich den Eindruck, dass da ein zweiter Mozart mit der Stimme einer männlichen Callas und dem Gemüt eines Ghandis von mir komplett unbemerkt dieselbe Luft geatmet hatte wie ich. Ignorant, wie ich nun mal bin, hatte ich Lee primär als Kreischeule einer drittklassigen Wohlfühl-Schrummel-Band in Erinnerung, die mit denselben Klischees Geld verdient, die ich so um 13 oder 14 herum langsam peinlich zu finden begann. Aber äbe, man lernt nie aus.</p>
<blockquote><p>Derfür sprützt efang<br />
chly Bluet umenang.</p></blockquote>
<p>Wenigstens kann Herrn Lees Witwe schön öffentlich trauern, inklusive Live-Übertragung der Abdankung vom Gotthard (dem Hospiz, jetzt) und hanebüchenem Eso-Gelalle, dankbar von der idée suisse aufgenommen und noch in die letzte Stube im hintersten Schattental ausgestrahlt. Lag da nicht ein gewisser Geist von Kennedy über dem Land? In solchen Fällen wünsche ich mir dann jeweils wieder eine starke Armee, die dann, wenn derart niederschmetternde Ereignisse programmiert sind, mit Salutschüssen und Fahnen-Einwickeln-und-der-Frau-in-Schwarz-übergeben, dem Ganzen einen gewissen Rahmen geben kann. Die zwei Patres in Sackleinen waren auf jeden Fall doof und rein optisch eine Katastrophe.</p>
<p>Ist es übrigens nicht eine schöne Symbolik, dass der Gotthart-Sänger just in der Woche verstrichen wird, in der am Gotthard (dem Berg, jetzt) durchgestochen wird? Oder muss man gar von einer Verschwörung reden? Wäre Schtiifs Ort in den USA nicht eigentlich derjenige von Noch-Bundesrat Leuenberger gewesen? Man weiss es einfach nicht.</p>
<blockquote><p>Da plötzlech machts Bong<br />
u das isch dr Gong</p></blockquote>
<p>Und in Triengen haben sie sich entschieden, statt einem Kruzifix ein Symbol aufzuhängen, <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2010/10/triengen-hohlenbewohnersymbol-statt-kruzifix/" target="_blank">das offenbar schon die Steinzeitmenschen rege benutzt haben</a>. Womit man in Triengen auch von der Symbolik her wieder dort angelangt wäre, wo die gesellschaftliche und intellektuelle Entwicklung aufgehört hat. Offen bleibt, ob bei den Steinzeitmenschen Kreuze auch Schulzimmer verziert haben oder ob es mehr prähistorische Tags waren, so in der Art von &#8220;Uuuaaarggghl saugt an Gnaaaugraaahls Glonggg&#8221;. Wenn zweiteres, würde ich gerne wissen wollen, zu welcher Form des Saugens die Triengener ihre Kinder mit dem Höhlenmenschensymbol motivieren möchten.</p>
<p>Es passt übrigens wie der halbverhungerte Jammerlappen ans Holzkreuz, dass sich der Islamische Zentralrat <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2010/10/walliser-staatsrat-stutzt-kundigung-gegen-lehrer/" target="_blank">hinter die Schulgemeinde Triengen stellt</a> &#8211; Scheich und Scheich gesellt sich eben gern. Und im Übrigen hat sich das Problem nun für Triengen auf äusserst elegante Art und Weise von selbst gelöst: der böse Vater, der sich erdreistet hatte, seine verfassungsmässigen Rechte und diejenigen seiner Kinder einzufordern (hallo, gehts eigentlich noch?) und der zu allem Übel auch noch ein Deutscher ist (oh Schreck, oh Graus!), hat nach massivsten Drohungen gegen sich und seine Familie beschlossen, <a href="http://www.frei-denken.ch/de/2010/10/familie-schlesinger-fluchtet-vor-den-luzerner-katholiban/" target="_blank">die Schweiz fluchtartig zu verlassen</a>.</p>
<blockquote><p>Cha nümm ufecho<br />
und jitz isch K.O.</p></blockquote>
<p>Ein klares 1:0 für die Katholiban, noch ist also nicht alles verloren in diesem Land.</p>
<p>Und wenn wir schon bei der grössten religiösen Minderheit in der Schweiz sind: wir sind jetzt dann ja bald zum vierten Mal Kardinal! Und damit nicht genug: endlich ist auch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Engelwerk" target="_blank">Engelwerk</a>, das beispielsweise die Existenz von Dämonen in Menschengestalt (zB in Gestalt von Zigeunern (sic!)) oder in Form von gefleckten Katzen, sowie die Behütung vor denselben qua Anbetung von 400 Engeln propagiert, wieder erfolgreich im behütenden Schoss der <a href="http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/papst-holt-geheimbund-zurueck-in-kirche-tz-955972.html" target="_blank">heiligen katholischen Kirche</a> gelandet. Halleluja!</p>
<p>Man dürfte annehmen, dass das Engelwerk in den Gemeinden Triengen und Stalden einen Haufen tatsächlicher, zumindest aber ein beachtliches Reservoir an potentiellen Mitgliedern hat. Und dass das wahre Christentum nur vom Katholizismus repräsentiert wird, ist ja wohl allen klar. Schliesslich ist sogar <a href="http://www.kath.ch/index.php?na=11,10,0,0,d,56497" target="_blank">Homer Simpson</a> katholisch.</p>
<blockquote><p>Bravo!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Schädeldecke</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quizfrage:
Was ist der Unterschied zwischen Ueli &#8220;Shlomo&#8221; Maurer und Micheline &#8220;Fatima&#8221; Calmy-Rey?
Nix, nada, niente. Beide haben sich lokalen Kleidungsbräuchen angepasst, beide jeweils aus guten Gründen.
Wo aber bleibt der Protest? Micheline musste damals medial ziemlich unten durch wegen ihrem weissen Nichts auf dem Kopf, beim Ueli hingegen hält sich die rechte Journaille offenbar ziemlich im Zaum. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quizfrage:</p>
<p>Was ist der Unterschied zwischen Ueli &#8220;<a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/13293407" target="_blank">Shlomo</a>&#8221; Maurer und Micheline &#8220;<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/calmy-rey_verteidigt_besuch_in_iran_1.691566.html" target="_blank">Fatima</a>&#8221; Calmy-Rey?</p>
<p>Nix, nada, niente. Beide haben sich lokalen Kleidungsbräuchen angepasst, beide jeweils aus guten Gründen.</p>
<p>Wo aber bleibt der Protest? Micheline musste damals medial ziemlich unten durch wegen ihrem weissen Nichts auf dem Kopf, beim Ueli hingegen hält sich die rechte Journaille offenbar ziemlich im Zaum. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.</p>
<p>Die Frau Roten vom <a href="http://dasmagazin.ch/" target="_blank">Magazin</a> ist auch ein bisschen streitbar, ich zum Beispiel finde ihr Geschreibsel recht gut. Die Meinungen in meinem Umfeld sind aber recht geteilt, ich stehe weitgehend alleine da mit meiner beinahe bedingungslosen Vorliebe für die Michèle.</p>
<p>Ihre Kolumne im aktuellen Magazin (das zum Teufel noch mal nicht mehr gratis im Web steht. Was hat die Leute bloss geritten?) hat mir wirklich aus dem Herzen gesprochen, sie schreibt da über den rechten Meinungs-Pöbel und seine Auswüchse.</p>
<p>Ihre Argumentation ist schlüssig und nebenbei &#8211; auch ohne expliziten Bezug von Frau Roten selbst &#8211; ein flammendes Plädoyer wider die Diktatur des Pöbels.</p>
<p>Unbedingte Leseempfehlung!</p>
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		<title>Musigstubete å lå Skåndinåviå</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 11:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Røyksopp haben wir schon ein paar Jährchen auf dem Radar, allerdings machen sich die beiden Fischerseelen aus dem Norwegischen Tromsø, einer Stadt nördlich des Polarkreises, zwischendurch immer wieder rar.
Ich habe einen recht witzigen Auftritt in einer Norwegischen Fernsehshow gefunden, der knapp befriedigend übersetzt wurde (nicht, dass ich Verständnisprobleme hätte, aber unsere werte Leserschaft ist womöglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6yksopp" target="_blank">R</a><span><span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6yksopp" target="_blank">øyksopp</a> haben wir schon ein paar Jährchen auf dem Radar, allerdings machen sich die beiden Fischerseelen aus dem Norwegischen Troms</span></span><span><span>ø, einer Stadt nördlich des Polarkreises, zwischendurch immer wieder rar.</span></span></p>
<p><span><span>Ich habe einen recht <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5KY3F7yYXmw" target="_blank">witzigen Auftritt</a> in einer Norwegischen Fernsehshow gefunden, der knapp befriedigend übersetzt wurde (nicht, dass ich Verständnisprobleme hätte, aber unsere werte Leserschaft ist womöglich froh darum).</span></span></p>
<p>Nun wurde mir neulich ihr letztes Album angetragen, das schreit natürlich nach einer gepflegten Musigstubete.</p>
<p>Somit seit der Vollständigkeit halber die tolle Scheibe <em>Senior</em> wärmstens empfohlen, aber natürlich auch alle anderen Veröffentlichungen zuvor.</p>
<p>Mein aktueller Überhit ist das sphärische, tränenreiche <em>What Else Is There</em> vom Album <em>The Understanding</em> aus dem Jahr 2005. Ich liebe den süssen Akzent meiner Landsmännin Karin Dreijer Andersson, die dem Stück ihre Stimme geliehen hat.</p>
<p><span class="youtube">
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</object>
</span></p>
<p>Mahlzeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Amokläuferinnen in den Bundesrat!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 11:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, wir wären dann jetzt also unter einem Weiberregime.
Finde ich ja grundsätzlich gut, habe hie und da schon erwähnt, dass ich privat in den letzten Jahren damit nur beste Erfahrungen gemacht habe. Ich warte übrigens immer noch darauf, dass ich von Tanja Walliser meinen &#8220;Feministen haben besseren Sex&#8221;-Button zugeschickt bekomme. Man kann ja von ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, wir wären dann jetzt also unter einem Weiberregime.</p>
<p>Finde ich ja grundsätzlich gut, habe hie und da schon erwähnt, dass ich privat in den letzten Jahren damit nur beste Erfahrungen gemacht habe. Ich warte übrigens immer noch darauf, dass ich von <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/23951360" target="_blank">Tanja Walliser</a> meinen &#8220;Feministen haben besseren Sex&#8221;-Button zugeschickt bekomme. Man kann ja von ihrer Idee, Porno zum Schulfach zu machen, halten was man will. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es seinen Notenschnitt massiv verbessert hätte, hätte es schon zu des Dschangos Volksschulzeiten ein solches Fach gegeben.</p>
<p>(Ich würde sonst anstelle des Buttons auch ein T-Shirt nehmen, im Fall.)</p>
<p>Aber eben, Bundesratswahl: Irritiert hat mich höchstens, dass ich fünf oder sechs Minuten, nachdem Frau Sommaruga gewählt wurde, von ihr ein ellenlanges eMail an meine private Adresse erhielt, in dem sie mich als &#8220;gewählte Bundesrätin&#8221; persönlich begrüsst und mir ihre Positionen und künftigen politischen Schwerpunkte erklärt. Ich war sehr erstaunt, weil, so fragte ich mich, woher nimmt die Frau Sommaruga die Zeit, mir ein eMail zu schicken, während sie noch im Parlament ihre Antrittsrede hält? Es ist verblüffend. So verblüffend, dass ich nicht mal über die Tatsache verblüfft war, dass Frau Sommaruge offenbar in Besitz meiner privaten eMail-Adresse ist. Bzw, darüber war ich dann auch verblüfft, aber erst, nachdem der erste Verbluff verpufft war. Die darauf folgende Verblüffung war dann aber umso verblüffender.</p>
<p>Aber zurück zum faktischen Matriarchat: die im Ausland wundern sich ja mal wieder über die Schweiz. Einerseits wollen wir keine Minarette, andererseits lassen wir uns von Frauen regieren. Den Ausländern muss man jetzt halt geduldig erklären, dass Minarette nach wie vor gebaut werden und der Spass mit der Frauenmehrheit höchstens ein Jahr wähnt.</p>
<p>(Ist euch eigentlich aufgefallen, dass der Merz, als er diese Woche &#8220;Bü&#8230; hü&#8230; BÜNDNERFLEISCH!!&#8221; gesagt hat, zur Widmer-Schlumpf rübergeschaut hat? Aber egal.)</p>
<p>Nicht in den Bundesrat, aber in die baldige Versenkung gewählt wird das Léger-Käsli der Nation, aka Linda Fäh, aka Noch-Miss Schweiz. Die gute Linda, die mit so intelligenten Sätze wie &#8220;<a href="http://www.jesus.ch/magazin/people/145350-linda_faeh_ich_bin_katholisch_und_glaube_an_gott.html" target="_blank">ich bin katholisch und glaube an Gott</a>&#8221; zitiert wird (das erste macht ohne das zweite wenig Sinn, irgendwie), <a href="http://www.20min.ch/people/schweiz/story/14653379" target="_blank">verdient(e) zwar nicht übel</a>, hat aber offenbar ein grosses Problem: während ihrer gesamten Missen-Zeit <a href="http://www.blick.ch/people/missschweiz/linda-faeh-hat-liebesbrief-mangel-156434" target="_blank">hat sie kaum Liebesbriefe bekommen</a>.</p>
<p>OH &#8211; MY &#8211; GOD!!</p>
<p>Gut, das Problem <a href="http://www.blick.ch/people/schweiz/jetzt-hat-linda-viele-faehns-156589" target="_blank">hat sich dann wenige Tage später erledigt</a> und es ist ein Sürmel, wer jetzt meint, Frau Fäh habe nur am Schluss ihrer Karriere noch einmal in die Zeitung kommen wollen. Ein bisschen leid tut sie mir aber schon, die Linda. Jetzt nicht ganz so leid, als dass ich mich selbst zu amouröser Poesie zu Handen Frau Fäh verpflichtet gefühlt hätte, aber schon ein bisschen leid. Weil, wozu sonst lässt sich ein gläubiges Landei zur Miss wählen? Doch wohl nur, um einen feschen Kerl von der Schweizergarde abzukriegen! Und jetzt ist die Missen-Zeit schon fast durch und Linda immer noch unbefleckt, stopft sich mit kalorienreduzierten Produkten von der Migros voll und wird davon weder fett noch glücklich. Es ist eine Schande.</p>
<p>Apropos Migros und Frauen: Von letzteren standen diese Woche ein paar vor dem Quartier-ersterem, und sie hatten einen recht improvisiert aussehenden Stand aufgebaut. Von weitem sah es ein bisschen so aus, als ob Zaffaraya eine Filiale vor dem Zähringer-Migros eröffnet hätten. Nunja, an diesem Stand wurde jetzt zwar kein medizinischer Hanf feilgeboten, das fand ich schade, hingegen hing da aber ein Schild mit der Aufschrift:</p>
<blockquote><p>Kuchenverkauf für Aids-Projekt</p></blockquote>
<p>Ich habe keine Ahnung, um was für ein Projekt es sich handelte, aber der Kuchen sah&#8230; <em>nicht lecker</em> aus. Und irgendwie sprach mich das Aids-Projekt noch viel weniger an, als einen ein wild dahergekommenes Aids-Projekt jetzt in der Regel so anspricht, so im Zusammenspiel Zaffaraya-Stand und unlecker aussehendem Kuchen. Kein: &#8220;hallo, ich bin das Aids-Projekt Soundso und ich päpple Aids-Waisen auf&#8221; oder: &#8220;ey, Alter, ich bin das Aids-Projekt Wasweissich und quäle kleine Säugetiere, um an Aids erkrankten Banken-CEOs einen Weg zu finden, wie sie ihr Aids-Medikament einnehmen können, ohne dass es zu Nebenwirkungen mit Viagra kommt&#8221;. Nichts, aber auch rein gar nichts sprach mich an diesem Aids-Projekt direkt an. Ich meine, es ist doch alles eine Frage, wie man daherkommt. Das darf doch wohl auch für ein Aids-Projekt gelten, nicht?</p>
<p>Ich kauf doch keinen unlecker aussehenden Kuchen, nur um irgend so einem aidskranken CEO das Ficken zu ermöglichen.</p>
<p>Ah ja, Hase und ich waren am Mittwoch ja noch in der Dampfzentrale, <a href="http://pix-mix.ch/" target="_blank">Pix-Mix</a> kucken. War extrem lustig, gehen wir gerne mal wieder hin. Speziell erwähnenswert: <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=39405820239&amp;_fb_noscript=1" target="_blank">Sister&#8217;s Funky Tongue</a> mit einer schlicht brillianten Premiere. Und wenn wir schon bei der Kultur sind, ich habe da noch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qciVXUHTN10" target="_blank">einen Link zu einem (für mich neuen) Beardyman-Video</a> für euch. Wenn ihr mal eine Stunde (!) Zeit mitbringt, schaut euch das Teil an. Beardyman ist für mich nicht nur ein Wahnsinns-Musiker und ein wandelndes Musiklexikon, sondern momentan schlicht und ergreifend der absolute Gott des Entertainments, und dieses Video unterstreicht meine Einschätzung voll und ganz &#8211; wer&#8217;s verpasst ist selbst schuld.</p>
<p>Und wo wir schon bei kreativer Freizeitgestaltung sind: Was ist das eigentlich für ein seltsamer Trend zum Amoklauf bzw Co-Suizid in letzter Zeit? In Lörrach hatten sie diese Woche auch wieder einen, ging übel aus, das. Da sag ich mir doch: lieber wählen wir die Frauen in den Bundesrat oder zur Miss Synthokäse, als dass wir sie wild rumschiessend in Krankenhäuser lassen.</p>
<p>Ich meine, wenn man das mal so richtig durchdenkt, kommt man zum Schluss, dass 99.999% aller Amokläuferinnen den Beruf der Rechtsanwältin ausüben. Ist nun die Juristerei das neue Killerspiel? Muss man vorsorglich allen Rechtsanwältinnen die Plastiksäcke wegnehmen? Muss ich besorgt sein, wenn meine Partnerin die Rechts-Hotline des Beobachters anruft? Wieviele Gesetzestexte darf eine Frau besitzen, damit das noch als unbedenklich durchgeht?</p>
<p>Fragen über Fragen.</p>
<p>UPDATE: Links zu Sister&#8217;s Funky Tongue und Beardyman korrigiert&#8230; danke Nasse!</p>
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		<title>Das Konsensationslager wählt</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 09:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, am Mittwoch ist es endlich soweit: die Wägsten und Besten des Landes steigen in den Ring der vereinigten Bundesversammlung, damit aus ihren Reihen neue Landesväter und/oder -mütter gewählt werden. Im Vorfeld dieser schönen eidgenössischen Tradition hat man ja einiges von den Kandidierenden erfahren: dass Frau Sommaruga beispielsweise schon mal Hasch-Guetsli gebacken hat oder dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, am Mittwoch ist es endlich soweit: die Wägsten und Besten des Landes steigen in den Ring der vereinigten Bundesversammlung, damit aus ihren Reihen neue Landesväter und/oder -mütter gewählt werden. Im Vorfeld dieser schönen eidgenössischen Tradition hat man ja einiges von den Kandidierenden erfahren: dass Frau Sommaruga beispielsweise schon mal <a href="http://www.20min.ch/news/dossier/brwahlzehn/story/25177928" target="_blank">Hasch-Guetsli gebacken hat</a> oder dass Johann Schneider-Ammann nie lügt. Beides rudimentäre Voraussetzungen, um dem bundesrätlichen Stellenprofil zu genügen.</p>
<p>Gesucht ist, wie übrigens meistens, die eierlegende Polit-Wollmilchsau: möglichst jung (muss aber trotzdem seriös wirken), möglichst eine Führungspersönlichkeit, möglichst viel Charisma (aber nicht zu viel!), möglichst dossierfest, möglichst konsensorientiert, trotzdem zielstrebig, konfliktfähig, ausgleichend, intelligent (aber nicht zu sehr!), volksnah, wenn Frau: nicht allzu hässlich (aber ja auch nicht zu hübsch!), mit mindestens einem BWL- und einem Jus-Abschluss, Erfahrung in der Privatwirtschaft wäre von Vorteil. Die Beherrschung aller vier Landessprachen wird vorausgesetzt, die Beherrschung von Englisch hingegen nicht. Und schön wärs, wenn der/die KandidatIn in ungefähr fünfzehn Kantonen gleichzeitig Wohnsitz hätte. Und als Frau zählt, aber Mann ist.</p>
<p>Bekommen werden wir, wie auch meistens, im besten Fall (und nur in diesem) viel guten Willen im Sinne von &#8220;gibt sich und hat Mühe&#8221;. Und vielleicht mal ein Hasch-Guetsli von der Frau Sommaruga, was ja immerhin schon mal was wäre. Würde die Bundesratssitzungen auf jeden Fall auflockern; ich weiss da, wovon ich rede.</p>
<p>Doch halt: ich will jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass die Politik im Bundeshaus von unfähigen, blinden und tauben Einbeinigen gemacht wird! Zwar haben die Bundesparlamente wie erwartet sowohl beim <a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/Keine--nderung-beim-Mietrecht-17719042" target="_blank">Mietrecht</a> wie auch bei der <a href="http://www.20min.ch/news/dossier/session/story/Nein-zur-Waffen-Initiative-30343195" target="_blank">Wafffeninitiative</a> komplett versagt, aber immerhin gibt es noch Volksvertreterinnen, die Prioritäten zu setzen wissen und die wirklich brennenden Issues unserer Gesellschaft schonungslos aufs Tapet bringen. Ja, Frau Ada Marra hat per Motion durchgebracht, dass <a href="http://www.20min.ch/news/dossier/session/story/-Sozialisten-sind-auch-Patrioten--21315319" target="_blank">künftig zu Beginn der Bundesversammlung die Nationalhymne gesungen wird</a>. Endlich, sage ich da nur! Wenn sie schon sonst nichts Schlaues auf die Reihe bringen, sollen sie wenigstens Singen dürfen. Ist ja wie damals in der Schule, wo einem der Lehrer gesagt hat, dass zwar nichts aus einem werden würde im Leben, er aber froh wäre, wenn man im Schulchor mitsingen würde, weil man der einzige ist, der die Töne preicht. Aber einewä, das Beachtliche an dieser Motion ist, dass sie aus den Reihen der SP kommt. Und nein, ich habe jetzt kein &#8220;V&#8221; vergessen: es ist offenbar wirklich eine SP-Nationalrätin, die auf folgende Zeilen abgeht wie ein Zäpfchen:</p>
<blockquote><p>Betet, freie Schweizer, betet!<br />
Eure fromme Seele ahnt<br />
Gott im hehren Vaterland,<br />
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.</p></blockquote>
<p>Sozialdemokratie in Reimform, sozusagen. Seltsam? Nein, Politik.</p>
<p>Und wie wir ja eh schon bei dieser sind: Letzthin habe ich in der Stadt eine junge Frau gesehen, die hat ein T-Shirt getragen. Das ist bereits recht beachtlich, weil die Temperaturen waren in der Stadt mitunter in letzter Zeit keineswegs Tiischi-tauglich. Aber item. Ich habe das T-Shirt gesehen und mir gedacht, hm, wenn ich jetzt nur ein bisschen bessere Beziehungen zum französischen Präsidenten hätte, ich würde ihn grad sofort anrufen und sagen, ich hätte ihm dann übrigens noch was zum Anziehen, so zwecks Imagepolitur bei der EU. Und kleidsam wärs sowieso:</p>
<div id="attachment_7858" class="wp-caption aligncenter" style="width: 335px"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/09/sarko-I-love-roma.png"><img class="size-full wp-image-7858" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/09/sarko-I-love-roma.png" alt="" width="325" height="535" /></a><p class="wp-caption-text">Sarkozy loves Roma!</p></div>
<p>Man nehme übrigens mal wieder die gnadenlos geilen Gimp-Skills vom Dschango zur Kenntnis.</p>
<p>Eigentlich wollte ich ja noch über einen anderen regelmässigen Daumenschraube-Gast schreiben, der diese Woche wieder mal was von sich hören hat lassen: René Kuhn, seines Zeichens gewesene SVP-Knallerbse und Pussy Magnet qua Selbstbild, ruft gemeinsam mit anderen Opfern weiblicher Gewaltherrschaft <a href="http://www.antifeminismus.ch/" target="_blank">zum ersten Antifeminismus-Treffen auf</a>. Kommt mir jetzt aber irgendwie vor, wie wenn ein Diabetiker zur Zuckerboykott-Demo aufrufen würde, also lassen wir es halt.</p>
<p>Letzthin beim Zappen im Prekariats-TV übrigens so eine Doku über irgendeine am Rande der Gesellschaft lebende Familie gesehen, die irgendwas auf die Reihe gebracht hat, was der TV-Station immerhin 49 Minuten Sendezeit wert war, interessant war es trotzdem nicht. Aber als dann im Verlaufe der Sendung der Name des jüngeren Sohnes fiel, habe ich gemeint, ich hör nicht recht. Tat ich dann aber doch, wie sich dank moderner MAZ-Technik bald zeigte:</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/09/django-schädlich.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7839" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/09/django-schädlich-800x446.png" alt="" width="480" height="268" /></a></p>
<p>Das T-Shirt, das der junge Mann trägt, beschreibt übrigens ziemlich genau meine Reaktion auf seinen Namen. Man verstehe mich jetzt ja wirklich nicht miss: ich bin sehr dafür, Kindern möglichst exotische, schräge oder sonstwie belastende Vornamen zu geben. Das macht sie hart fürs Leben, ganz nach dem Cash&#8217;schen Motto des &#8220;Boy named Sue&#8221;. Aber wenn man bereits einen Nachnamen einbringt, der eigentlich schon Hypothek genug ist, muss man doch nicht noch&#8230; oder?</p>
<p>Da fällt mir ein: ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass es den Begriff der &#8220;konsensorientierten Politik&#8221; ungefähr solange gibt, wie es konsensorientierte Politik als solche nicht mehr gibt? Finde ich noch interessant, irgendwie.</p>
<p>Aber noch etwas Erfreuliches zum Schluss. Habe soeben &#8220;<a href="http://pedrolenz.ch/index.php/publikation/detail/der_goalie_bin_ig/" target="_blank">Dr Goalie bin ig</a>&#8221; von Pedro Lenz fertiggelesen. Und bin schlicht und ergreifend begeistert. Nicht nur, weil Lenz in einem mir nahen Idiom schreibt (O-Ton Hase: &#8220;Hihi, dä schriibt fasch so komisch wie du redsch!&#8221;), und auch nicht nur, weil er in real ein bisschen so aussieht wie der Dschango auf seinem Daumenschraube-Föteli, sondern vor allem, weil er ein begnadeter Erzähler sowie ein grandioser Beobachter ist, der zusätzlich noch je einen grossen Haufen Humor und Menschenliebe im Rucksack dabei hat. Endlich mal wieder ein Buch, bei dem jeder Satz, jedes Wort und jedes Satzzeichen dort steht, weil es dort stehen <em>muss</em>. Vor gefühlten hunderttausend Jahren hat sich der junge Dschango zum Ziel gesetzt, irgendwann mal die Schweizer Version von &#8220;Trainspotting&#8221; zu schreiben. Mit viel Neid, aber noch viel mehr Freude stellt der altersmilde Dschango heute fest, dass Lenz genau dies gelungen ist &#8211; besser und authentischer, als es der olle Zigeuner je hingebracht hätte.</p>
<p>Kaufen, lesen, lieben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Eiern und Trägern</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 18:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe mich vom Sommer bestens erholt, danke der Nachfrage. Es darf nun wieder geschraubt werden, shall we?
Jüngst hat sich meine wilde Schweizerin über unsere Kaffeemaschine beschwert. Ist mir absolut unverständlich, denn ich mag dieses billige und willige Kolben-Espresso-Teil. Der Kaffee ist gut und knallt ordentlich rein, den von meiner Süssen als zu hoch bemängelten Reinigungsaufwand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mich vom Sommer bestens erholt, danke der Nachfrage. Es darf nun wieder geschraubt werden, shall we?</p>
<p>Jüngst hat sich meine wilde Schweizerin über unsere Kaffeemaschine beschwert. Ist mir absolut unverständlich, denn ich mag dieses billige und willige Kolben-Espresso-Teil. Der Kaffee ist gut und knallt ordentlich rein, den von meiner Süssen als zu hoch bemängelten Reinigungsaufwand nehme ich ohne sichtbare Regung in Kauf.</p>
<p>Was mir aber definitiv gegen den Strich ging, war die Alternative, die meine Wildkatze vorgeschlagen hat: Nespresso.</p>
<p>Ja, Nespresso-Kaffee ist gut, ja, der Reinigungsaufwand für diese Kapselscheisser ist easy und natürlich ist der Schorsch ein sympathischer Werbeträger. Was mir aber an dem Vorschlag dermassen auf den Senkel geht, ist Nestlé selbst.</p>
<p>Ich kann diese Firma nicht ausstehen und meide sie, wo es nur geht. Die paar Guttern Nestea, die ich übers Jahr konsumiere, betrachte ich als unvermeidlichen Kollateralschaden, weil es manchmal einfach keine Alternative gibt. Und wenn ich Eistee will, dann will ich das eben und nix anderes. So.</p>
<p>Was mir aber im Bezug auf Nestlé bei der mittäglichen Lektüre des Bundes die Essensklumpen definitiv im Hals hat stecken lassen, war dieses unsägliche Interview, dass dem Inquisitor persönlich, Peter Brabeck, in selbiger Zeitung heute gewährt wurde.</p>
<p>Ich kann diese grosskotzerte Haltung von gewissen Wirtschaftsbossen nicht ertragen. Am besten fand ich ja sein Statement, dass er (=Nestlé) sich auf einer Linie mit Helvetas sieht. Gut, Helvetas ist halt der NGO-Joggeli der Schweizer Wirtschaft, aber Nestlé mit einer wohltätigen Organisation zu vergleichen, ist blanker Hohn. Und, ganz nebenbei, auch ziemlich merkbefreit.</p>
<p>Das sagt sehr viel über das Selbstverständnis dieses selbstherrlichen Menschen, der (oftmals über Tochterfirmen) schon viel Leid über diese, unsere Welt gebracht hat. Stichworte gefällig? Zum Beispiel die Ursupierung von Wasserquellen und die nachfolgende, bewaffnete (!) Behinderung von Einheimischen, sich an den eben annektierten Wasserquellen zu versorgen, wie es diese Einheimischen seit hunderten von Jahren getan haben. Oder Milchpulver in China. Oder oder oder. Es nimmt kein Ende.</p>
<p>Solche Sachen machen mich rasend, da könnte ich vor Wut kotzen. Dass Nestlé jetzt Brasilien beim wirtschaftlichen Aufstieg &#8220;hilft&#8221;, macht die Sache zwar nicht besser, aber zum Glück ist Brasilien weit weg von hier. Ist zwar ein schwacher Trost, aber immerhin.</p>
<p>Die Lektüre dieses Interviews sei jeder und jedem empfohlen, nur vielleicht nicht gerade beim Essen. Aber auch nicht auf nüchternen Magen, das wäre wohl ein bisschen zu derb.</p>
<p>Nun gut, Herr Brabeck ist nicht der einzige Träger von Testikeln, der offenkundig an der eigenen Macht und Selbstherrlichkeit krankt.</p>
<p>Tony Blair, seines Zeichens selbst deklarierter Beseitiger von Aids und Irakischen Massenvernichtungswaffen, hat seine Memoiren veröffentlicht. Und er hat nicht mit Hohn gespart, dieser bleichgesichtige, Porridge fressende, Insel bewohnende Schleimscheisser. Natürlich sind auch immer dann, wenn etwas versaut wurde, die anderen Schuld, egal ob es um Terrorismus (Al Quaida), den Britischen Staatshaushalt (Tories) oder die EU (Frankreich, Deutschland, Griechenland etc.) geht.</p>
<p>Für so viel Eigenlob und fehlende Einsicht gibt&#8217;s von uns nicht mal Daumenschrauben, sonder nur ein schnoddriges, mit viel Spucke versehenes <em>fuck you!</em></p>
<p>Welch gutes Stichwort, denn unser liebster Dorftrottel, George Dabbeljuh Bush, steht ja offenbar kurz vor der Vollendung seiner Memoiren. Er verspricht intime Einsichten zu Themen wie Entscheidungen treffen, die Zeit als Alki, die Genesung und der darauf folgende Glauben und noch viel mehr. Das wird sicher spannend, denn jemand, der von sich sagt <em>&#8220;i think i&#8217;m being misunderestimated&#8221;</em> oder solche Blüten wie <em>&#8220;i&#8217;m the <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=decider" target="_blank">decider</a>&#8220;</em> von sich gibt, kann nur einen enormen Unterhaltungswert versprechen. Wir freuen uns darauf.</p>
<p>Derweil vertörlen wir uns die Zeit bis dahin mit dem brillianten Robin Williams, der 2008 bei &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/We_Are_Most_Amused" target="_blank">We are most amused</a>&#8221; eine affengeile Performance abgeliefert und mir dabei die vorigen Statements vom Schorsch Dabbeljuh vorgelegt hat:</p>
<p><span class="youtube">
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<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/y0eMW7d_tRQ&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span></p>
<p>Last but not least noch eine kleine Empfehlung kulinarischer Natur: beim <a href="http://www.facebook.com/pages/Sushi-House-WASABI/38964833457#!/pages/Sushi-House-WASABI/38964833457?v=info" target="_blank"><em>Sushi House Wasabi</em></a> gibt&#8217;s das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei Sushi in Bern. Und ihr Wasabi knallt rein wie sonst was, Himmel, was mag ich das Zeugs. Ach ja, die nette, junge Verkäuferin, die heute charmant am Tresen stand, ist noch um einiges ansprechender als die gesamte Auslage dieses tollen Ladens. Dies aber nur nebenbei.</p>
<p>Mahlzeit!</p>
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		<title>Der Tag ist schön, die Sonne lacht.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 18:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investigativ]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer fiebrig-heissen Kolumnen, die aktuell überall kleben bleiben. Sommer, halt. Also, wo um Himmels Willen soll ich bloss anfangen?
Ein Walliser auf Achse
Beim Oskar. Freysinger. Der alte Knallkobb aus dem hüere schönen Wallis mit dem gewissen Flair für Mystik und lustiger Politik. Er ist stinkig auf seine glatten Zürcher Parteikollegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer fiebrig-heissen Kolumnen, die aktuell überall kleben bleiben. Sommer, halt. Also, wo um Himmels Willen soll ich bloss anfangen?</p>
<h4>Ein Walliser auf Achse</h4>
<p>Beim Oskar. Freysinger. Der alte Knallkobb aus dem hüere schönen Wallis mit dem gewissen Flair für Mystik und lustiger Politik. Er ist stinkig auf seine glatten Zürcher Parteikollegen und will jetzt eine Art <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Freysinger-will-Splittergruppe-in-der-SVP-12628676" target="_blank">Fraktion innerhalb der SVP gründen</a>, die bei ihren einmal gefällten Entscheiden bleibt, so aus demokratischen Überlegungen heraus. Damit die Politik vor den einfachen Leuten glaubwürdig bleibt.</p>
<p>Ich verstehe zwar jetzt nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat, aber ich habe ja auch nicht mit dem Oski darüber gesprochen, was er sich da ausgedünkt hat. Zudem war ja er derjenige, der im Wallis so quasi die Zürcher Methoden eingeführt hat. Oder bin ich da wieder völlig falsch gewickelt? Die Wahrheit ist irgendwo da draussen.</p>
<h4>Peng, du bist tot.</h4>
<p>Die <a href="http://www.e3expo.com/" target="_blank">E3</a> ist wieder mal über die Bühne gegangen. Ein irres Spektakel, dessen Rahmenprogramm heuer offenbar besonders opulent ausgefallen ist. Nun ja, unsereins hat natürlich die Sache ein bisschen verfolgt und wir sind ein klitzekleines bisschen enttäuscht. Noch selten sind so viele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/First_Person_Shooter" target="_blank">FPS</a> angekündigt worden, und man scheint sich gegenseitig mit Blut und Tränen überbieten zu wollen.</p>
<p>Nicht, dass ich plötzlich mit Pixelgewalt ein Problem hätte. Nicht, dass ich plötzlich einen Mechanismus entdeckt habe, der irgendwie neu oder bisher nicht wahrnehmbar gewesen ist.</p>
<p>Vielmehr ist mir aufgefallen, dass die kommenden Spiele, die sich <em>nicht</em> zu  gefühlten 95 Prozent mit gegenseitiger Meuchelei und dergleichen beschäftigen, heuer recht selten sind. Es gibt nur wenige Highlights abseits der doch schon recht ausgetretenen Ballerpfade.</p>
<p>Zudem sollen wir uns jetzt alle vor unseren Konsolen bewegen, mit Move und Kinetic. Sorry, liebe Sony und MS, aber Nintendo war zuerst, und das vor laaaanger Zeit. Und hat es bis jetzt am besten gemacht, denn ohne etwas in der Hand finde ich gamen saudoof (MS), und mit einem Objekt, das aussieht wie ein Mikro mit integrierter Fisting-Funktion (Sony), möchte ich nicht gesehen werden.</p>
<p>Nun denn, vielleicht werde ich nur alt und bin schon ein bisschen eingetrocknet, was bei dem Wetter auch kein Wunder ist.</p>
<p>So sei es. Gehet hin und habt warm.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch ein Häppchen vom News-Buffet?</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/05/31/noch-ein-happchen-vom-news-buffet/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 18:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Auch du bist Deutschland?
Nö, aber den ESC haben wir &#8212; Überraschung! &#8212; wieder mal verserbelt. Trotz brilliantem Michi in Gold (habe ich mir sagen lassen), es hat nix geholfen. Vermutlich hat das protzige Goldjäckchen in Zeiten der Krise nicht den richtigen Ton getroffen.
Warum tun wir uns so einen Scheiss überhaupt an? Ich bin für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><br />
Auch du bist Deutschland?</strong></em></p>
<p>Nö, aber den ESC haben wir &#8212; Überraschung! &#8212; wieder mal verserbelt. Trotz brilliantem Michi in Gold (habe ich mir sagen lassen), es hat nix geholfen. Vermutlich hat das protzige Goldjäckchen in Zeiten der Krise nicht den richtigen Ton getroffen.</p>
<p>Warum tun wir uns so einen Scheiss überhaupt an? Ich bin für den bedingungslosen Rückzug, weil irgendwann muss man es einfach gut sein lassen. Es geht da unter anderem um Würde und solches Gedöns, aber mir hört ja eh keiner zu.</p>
<p>Dafür hat die über-gehypteste Landpomeranze der Neuzeit (mit Pilgererfahrung im Jesus-Camp light) ohne richtige Singstimme und mit Englischem Fantasie-Akzent den Laden gerockt. Alle sind Lena, oder so.</p>
<p>Na ja. Soll mal einer die Teutonen oder den ESC an sich verstehen.</p>
<p><em><strong><br />
Shalom und Tschüss!</strong></em></p>
<p>Bei den <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,697768,00.html" target="_blank">Israelis</a> piepts wieder mal in den höchsten Tönen. Dafür ernten sie jetzt ziemliche Misstöne aus aller Welt, was auch absolut gerechtfertigt ist. Wir schliessen uns dem Geheule gerne an.</p>
<p>Bezüglich der Lösung für die Nahost-Frage halte ich es mit Henrik M. Broder. Der fand mal (irgendwo, Link leider verloren), dass man die Israelis mitsamt Sack und Pack am besten nach Ostdeutschland umsiedeln sollte.</p>
<p>Liegt irgendwie auf der Hand: Die Ossis sind ihre demographischen und strukturellen Probleme los (man denke nur an die knackigen Israelinnen!) und der Nahe Osten kann aufatmen und <em>endlich</em> wieder in Ruhe die Eselchen über die Golanhöhen treiben, ohne über lästige Siedler zu stolpern.</p>
<p>Idylle pur.</p>
<p><em><strong><br />
Läuft doch wie geschmiert&#8230;</strong></em></p>
<p>Last but not least möchte ich noch, sozusagen fürs Protokoll, unseren Unmut über die trübe Brühe loswerden, die seit längerem den Golf von Mexiko braun einfärbt. Die ganze Sache ist einfach nur ein Trauerspiel erster Güte, mehr fällt mir da echt auch nicht ein.</p>
<p>Wir fassen zusammen: Daumenschrauben light für Deutschland-Lena und den ESC, einmal extra-fest für die Verantwortlichen in Israel und nochmals extra-fest für die versammelten Öl-Trottel dieser Welt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sleep talkin&#8217; Musigstubete</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/05/06/sleep-talkin-musigstubete/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 18:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zückt die Kleenex und strafft das Zwerchfell: Ein scheints sehr netter und zivilisierter Brite namens Adam sagt im Schlaf die derbsten Sachen und seine liebe US-Frau Karen bloggt es für die ganze Welt. Zu geil, echt jetzt.
Da können wir gleich noch eine Perle aus den roaring Eighties ausgraben, die thematisch wunderbar passt. Bühne frei für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zückt die Kleenex und strafft das Zwerchfell: Ein scheints sehr netter und zivilisierter Brite namens Adam sagt im Schlaf die derbsten Sachen und seine liebe US-Frau Karen <a href="http://sleeptalkinman.blogspot.com/" target="_blank">bloggt es für die ganze Welt</a>. Zu geil, echt jetzt.</p>
<p>Da können wir gleich noch eine Perle aus den roaring Eighties ausgraben, die thematisch wunderbar passt. Bühne frei für die übelst frisierten Romantics mit Talking in your sleep:</p>
<p><span class="youtube">
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/HwT9ltDBG14&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HwT9ltDBG14&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18" />
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</object>
</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hits from the Musigstubete</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/05/04/hits-from-the-musigstubete/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Himmel, was haben wir zu ihren Sounds abgenickt, jetzt sind die Irren aus South Gate wieder mit einem neuen Album zurück.
Ladies and Gentlemen, Vorhang auf für Cypress Hill:







Wir meinen: Man kann sich seine Rente auch würdeloser verdienen. Get &#8216;em up!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Himmel, was haben wir zu ihren Sounds abgenickt, jetzt sind die Irren aus South Gate wieder mit einem neuen Album zurück.</p>
<p>Ladies and Gentlemen, Vorhang auf für Cypress Hill:</p>
<p><span class="youtube">
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/4wrQojpBXCk&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18">
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<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span></p>
<p>Wir meinen: Man kann sich seine Rente auch würdeloser verdienen. Get &#8216;em up!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ähm, da sollte noch ein Titel hin&#8230;</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/04/26/7183/</link>
		<comments>http://www.daumenschraube.ch/2010/04/26/7183/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 09:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[andy mckee]]></category>
		<category><![CDATA[don ross]]></category>
		<category><![CDATA[gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[musigstubete]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr sträflich vernachlässigt habe ich die Musigstubete. Schande über mich und Vulkanasche auf mein Haupt.
Der junge Mann zur Rechten mit Namen Andy McKee war ende letzten Jahres hier schon mal zu Gast. Spielt er alleine schon wie der Teufel, ist er zusammen mit Don Ross nur noch krass. Film ab:







Mahlzeit!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr sträflich vernachlässigt habe ich die Musigstubete. Schande über mich und Vulkanasche auf mein Haupt.</p>
<p>Der junge Mann zur Rechten mit Namen Andy McKee war ende letzten Jahres <a href="http://www.daumenschraube.ch/2008/12/28/musigstubete-a-la-jul/" target="_blank">hier</a> schon mal zu Gast. Spielt er alleine schon wie der Teufel, ist er zusammen mit Don Ross nur noch krass. Film ab:</p>
<p><span class="youtube">
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/ExgqnilG4pU&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ExgqnilG4pU&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span></p>
<p>Mahlzeit!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>McJesus drive-through</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/04/12/mcjesus-drive-through/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 16:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dumm gelaufen für den moralisierenden Christo-Fundi auf dem gelben Töffli.
Eigentlich wollten wir ja auf Daumenschrauben nach Art des Hauses für den jetzt (mindestens kurzfristig) arbeitslosen Deppen verzichten, aber wir können uns das nicht verkneifen. Et voilà.
Ja, es scheint, dass die halluzinierenden Mitmenschen aus der Jesus-Klapse gerade Ausgang haben, denn auch die Frau Hagen (die übrigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="//www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Poestler-boykottierte-Sex-Flyer---gefeuert-19497165" target="_blank">Dumm gelaufen</a> für den moralisierenden Christo-Fundi auf dem gelben Töffli.</p>
<p>Eigentlich wollten wir ja auf Daumenschrauben nach Art des Hauses für den jetzt (mindestens kurzfristig) arbeitslosen Deppen verzichten, aber wir können uns das nicht verkneifen. Et voilà.</p>
<p>Ja, es scheint, dass die halluzinierenden Mitmenschen aus der Jesus-Klapse gerade Ausgang haben, denn auch die Frau Hagen (die übrigens mal total gut war) fühlt sich bemüssigt, die zeitgenössische Pop-Ikone Lady Gaga <a href="http://www.20min.ch/people/international/story/Lady-Gaga--die--Pop-Prostituierte--14997923" target="_blank">nach ihrer Art zu bewerten.</a></p>
<p>Man mag ja von Frau Germanotta halten, was man will, aber so schamlos und deppert von (viel) früheren Glanzleistungen zu zehren, steht nicht mal der Nina H. aus B. zu. Darum: Maul halten, Frau Hagen, wenn man gerade mal wieder im Delirium verweilt.</p>
<p>Merci, circulez, y&#8217;a rien à voir.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Zehn Gebote 2.0</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 11:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leute, ich fühle mich momentan ja sowas von entspannt, relaxt und  ausgeglichen. Ich gehe durchs Leben wie eine Hindu-Kuh auf Valium. Der  Grund dafür ist ein Winterwander-Kurzurlaub, der sich dann, infolge  katastrophalen Witterungsverhältnissen, in ein Wellness-Monsterprogramm  verwandelt hat. Euer alter Zigeuner ist nun gepeelt, gewalkt, gewaschen,  gesprudelt und bis in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, ich fühle mich momentan ja sowas von entspannt, relaxt und  ausgeglichen. Ich gehe durchs Leben wie eine Hindu-Kuh auf Valium. Der  Grund dafür ist ein Winterwander-Kurzurlaub, der sich dann, infolge  katastrophalen Witterungsverhältnissen, in ein Wellness-Monsterprogramm  verwandelt hat. Euer alter Zigeuner ist nun gepeelt, gewalkt, gewaschen,  gesprudelt und bis in die letzte Hautfalte rebalanct. Hammer.</p>
<p>Hase und ich haben uns bisher ja auf Vals eingeschossen, jetzt waren  wir das erste Mal in Leukerbad (witzigerweise just an dem Wochenende, an  dem Pleitier Otto G. Loretan aus dem Knast entlassen wurde). Und was  soll ich sagen: architektonisch überzeugt Vals nach wie vor um Welten,  dafür ist das Publikum in Leukerbad wesentlich angenehmer. Die wenigen  anwesenden Russen haben sich zivilisiert benommen, trendy Züri-Gigle  fehlen dank nicht vorhandenem Highlife vollkommen und generell ist der  Groove eher heimelig-familiär denn mondän-elitär. Me likes a lot.</p>
<p>Unsere Tipps:</p>
<ul>
<li>Übernachten im <a href="http://www.walliserhof.eu/" target="_blank">Wanderhotel  Walliserhof </a></li>
<li>Römisch-Irisch in <a href="http://www.lindner.de/de/LHAT/175alpinewellness/complexdoc_view" target="_blank">Lindners Alpenthermen</a></li>
<li>Walliser Spezialitäten im <a href="http://www.balmhorn.ch/Restaurant_Balmhorn_Leukerbad.html" target="_blank">Restaurant Balmhorn</a></li>
<li>Relax-Ganzkörpermassage bei Christina Schmid (Schmied?), ebenfalls  bei Lindner</li>
</ul>
<p>Vor allem erwähnenswert ist die Tatsache, dass ich mich in einem  Schweizer Kurort zum ersten Mal nicht als Fremdkörper mit Kreditkarte,  sondern als gern gesehener Gast fühlte: durchs Band weg freundlichstes,  nicht arschkriechendes Personal, das flexibel und kundenorientiert  Wünsche zu erfüllen sucht.</p>
<p>Liebe Leukerbaderinnen, liebe Leukerbader: jederzeit wieder!</p>
<h3>Fusskalender</h3>
<p>Letzthin, da haben Hase und ich übrigens noch was herausgefunden:  anhand meiner Füsse kann man nämlich sofort erkennen, welche Jahreszeit  ist! Und das geht so:</p>
<ul>
<li>Wenn sie himmelschreiend stinken, aber optisch blitzblank sauber  sind: <strong>Winter</strong></li>
<li>Wenn sie einigermassen sauber sind und nur wenig stinken: <strong>Frühling</strong></li>
<li>Wenn sie dauernd vor Dreck strotzen und nur leicht müffeln: <strong>Sommer</strong></li>
<li>Wenn sie total verdreckt sind und stinken wie Sau: <strong>Herbst</strong></li>
</ul>
<p>Ich kann gar nicht genug betonen, wie praktisch so ein Talent  ist.</p>
<h3>Sie wollen alle nur deine Deppenenergie!</h3>
<p>Letzthin, es war schon etwas spät, da lief auf dem Bildschirm neben mir der Film «Monsters Inc.». LeserInnen, die sich hin und wieder auch für Populärkultur interessieren und sich nicht ausschliesslich auf intellektuellen Profitcentern wie der Daumenschraube aufhalten, werden den Film kennen. Für alle anderen hier die Zusammenfassung:</p>
<blockquote><p>Monster bauen Atomkraftwerk, aber mit Kindern statt Brennstäben. Saugen die Energie ab, die von erschreckten Kindern ausströmt. Revolution, Umsturz, Randall ist eine schleimige Ratte! Sully und Mike finden heraus, dass Kinder noch viel mehr Energie produzieren, wenn sie lachen. Sully und Mike werden die Helden der Monsterwelt – the Happy End.</p></blockquote>
<p>Mal ganz abgesehen davon, dass der Film mit glühenden Nadeln in einem uralten Trauma von mir herumpult (ich bin immer noch beleidigt, weil ich als Kind niemals eine nächtliche Monster-Vorstellung in meinem Zimmer hatte, weder in der Schocker-, noch in der Lacher-Version, dabei wäre ich mit beiden total glücklich gewesen), hat er mich auch zum Nachdenken angeregt.</p>
<p>Und zwar, so dachte es mir, wenn es denn möglich wäre, dass man Lachen und Weinen zu Energie umwandeln kann, wäre es dann nicht auch möglich, Dummheit zu Energie umzuwandeln? Könnte man nicht einfach Leute unglaublich viel Dummbatz erzählen lassen, die Deppen-Energie, die dabei entsteht, abziehen und in Strom aus der Steckdose transformieren? Könnte man nicht Deppenkraftwerke (DKW) bauen?</p>
<p>Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr kam ich zur Überzeugung, dass das eigentlich gehen müsste. Flauschemonster lügen schliesslich nicht. Und auf einmal fiel es mir wie die verdammten Schneeflocken, die jetzt dann endlich für eine Weile aus meinem Gesichtsfeld verschwinden, aus dem Hirn: es ist noch viel, viel schlimmer.</p>
<p>Meine Erklärung: es sind die Ausserirdischen. Eine furchterregende Verschwörung</p>
<p>Ich meine, schaut euch doch nur mal an, wie Tempel, Minarette und Kirchtürme sowie andere Horte der Dummheit gebaut sind. Immer hoch zum Himmel ragend, immer hat es oben irgendwas, das an eine Antenne erinnert. Immer wird zum Bau von solchen Gebäuden Metall verwendet, gerne sogar Gold – bekanntlich ein ausgezeichneter Energieleiter! Und gerne verweisen die Erbauer solcher Dinger darauf, dass der Ort ihres Bauwerks ein bekannter «Kraftort» (sic!) sei. Durchschaubarer geht ja wohl kaum mehr!</p>
<p>Klar, vor allem die göttliche Fraktion will uns beruhigen, will uns einreden, ja, der Energiefluss, der finde tatsächlich statt (sie leugnen es ja nicht mal!), allerdings in umgekehrter Richtung: von Gott zu den Gläubigen. Aber sicher doch. Wenn dem so wäre, müsste man Kirchen ja nicht aufwändig mit höchst irdischer Energie beheizen und beleuchten. Verarschen kann ich mich selber.</p>
<p>Nein, wer offenen Auges durch die Welt geht erkennt: hier sind finstere Mächte am Werk. Die Deppenenergie von Tausenden von ahnungslosen Gottesdienstbesuchern wird jeden Sonntag schonungslos abgesaugt, katalysiert und zu den Sternen hochgeschickt. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass intergalaktische Energietransferabkommen bestehen, mit einem klingonischen Leuenberger in der Kommission, der auf Klingonisch &#8220;ääääääääääh&#8230;.!&#8221; sagt. (Momentan kommt aus den katholischen DKWs etwas weniger Stoff, das wird aber durch den komprimierten Dummbatz, der in der Zentrale in Rom produziert wird, locker wieder ausgeglichen.)</p>
<p>Man kann den Leuten nur empfehlen, sich vor jedem Kirchbesuch Alufolien-Hüte aufzusetzen. Oder einfach aus der Kirche auszutreten. Müssen ja nicht unbedingt jedesmal Kinder gequält werden, damit bei den Schäfchen Denkprozesse ausgelöst werden.</p>
<p>Finde ich jetzt persönlich.</p>
<h3>Ja, eben&#8230;</h3>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Also, endlich zum Thema – die zehn Gebote. Warum, so fragt ihr euch jetzt sicher, warum braucht es diese? Sind die alten nicht schon völlig ausreichend? Sind wir nicht schon sowieso total überreguliert, zB bezüglich dem Pissen im Stehen, wie der Londoner Stapi meint?</p>
<p>Das mag schon so sein, erwidere ich solchen Fragern in der Regel. Aber man kann doch die zehn Gebote mehr oder weniger  zusammenfassen unter: die Verfasser haben sich wirklich Mühe gegeben und das Ergebnis sieht jetzt auf den ersten Blick so ganz OK aus, es ist aber einfach weder innovativ noch wirklich brauchbar. Da haben die judochristilimischen zehn Gebote also eine gewisse Ähnlichkeit mit dem iPad.</p>
<p>Und zur Überregulierung sage ich nur soviel: ich habe jahrelang unter einem Spanier gewohnt. Das taugt jetzt als Argument noch überhaupt nichts, auch nicht die Tatsache, dass ich ihn in fünf oder sechs Jahren genau einmal mit eigenen Augen gesehen habe. Aber dass er jeden Morgen, pünktlich um drei Uhr dreissig, geschätzte fünf Hektolikter Urin aus &#8211; ebenfalls geschätzten &#8211; zwanzig Metern Höhe in die Kloschüssel prasseln liess, das taugt insofern als Argument, als dass ich zu dieser Zeit, wegen diesem Spanier, mit fliegenden Fahnen für so ein Verbot, wie es der Londoner Stapi in der Schweiz zu geben meint, gekämpft hätte.</p>
<p>Obwohl ich ja sonst gegen Spanier als solche gar nichts habe.</p>
<p>Wir sehen an diesen beiden Punkten: was die Menschen wollen und dringlichst benötigen ist ein Regelwerk, das sie einfach durchs Leben geleitet. Das ihnen Anweisung und Leitplanke bietet, sie sicher durch die stürmischen Wogen des Alltags schifft und zielgenau in den Hafen der Glückseligkeit führt. Die Menschen brauchen etwas, an dem sie sich festhalten können &#8211; gerade in harten Zeiten wie diesen. Da wäre auch sicher der Spanier dankbar gewesen für. Oder der Popel in Rom.</p>
<p>So, genug der vielen Worte, hier sind sie also, exklusiv auf Daumenschraube.ch, für alle Spanier und Nicht-Spanier sowie Spanier im Herzen und Nachfolger der Spanischen Inquisition, die zehn Gebote des Dschango Beinhart!</p>
<blockquote>
<h3>Die Zehn Gebote des Dschango Beinhart</h3>
<ol>
<li>Versuche doch bitte, wenn immer 	möglich, dir und deiner Umgebung gegenüber kein allzu grosses Arschloch zu sein.</li>
<li>Siehe 1</li>
<li>Siehe 1</li>
<li>Siehe 1</li>
<li>Siehe 1</li>
<li>Siehe 1</li>
<li>Siehe 1</li>
<li>Siehe 1</li>
<li>Siehe 1</li>
<li>Siehe 1</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Ualah. Und nun gehet hin und seid gute Menschen.</p>
<p>Amen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie jetzt? Schon wieder Frühling?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 00:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzthin hat der Schweizer Souverän (sowie seine Souveräne) ja den Tierschutzanwalt wuchtig verworfen. Es ist halt so, dass des Eidgenossen liebstes Tier das Kotelett ist und selbiges am artgerechtesten in der Pfanne gehalten wird. Simple Fakten des Lebens. Letzthin im Büro hatte ich aber mit dem neuen Coder-Gspändli eine Diskussion über Guinness. Nämlich, dass dieses schöne Getränk, von dem sich in Irland ganze Familien schon seit Generationen mehrheitlich ernähren,  hierzulande gleich vierfach vergewaltigt wird:</p>
<ul>
<li>Es ist hier nur in der Memmen-Version &#8220;Draught&#8221; erhältlich</li>
<li>Es wird gerne in Büchsen kredenzt, mit so einer grausligen Gummikugel drin (soll wohl das Überschäumen verhindern)</li>
<li>Es wird hier ungern bei mehr als molligen 4° Celsius ausgeschenkt</li>
<li>Um das Büchsen-Feeling zu verschwammen, setzt man in hiesigen Gaststätten das aus der Hülse ins Glas gestürzte Bier auf einen Mini-Vibrator, welcher dann dem Guinness aus der Dose zur arttypischen, schaumigen Krone verhilft.</li>
</ul>
<p>Man kann das oben zusammenfassen mit: schmeckt voll Scheisse.</p>
<p>Und daraus entwickelte sich dann die Idee: wir lancieren einen <strong>Bier</strong>schutzanwalt! Der dann von Pub zu Pub geht, mit einem Thermometer in der Hand, und überprüft, ob alle Biere auch artgerecht gehalten werden. Dieser Anwalt müsste gleichzeitig natürlich auch Kläger, Richter und Henker sein können &#8211; wir dulden keine Toleranz gegenüber Bierquälern!</p>
<p>Das Traurige an der Sache ist: käme so ein Seich an die Urne, das Verhältnis Ja/Nein wäre wohl gerade umgekehrt wie beim Viecheranwalt.</p>
<h3>Die ollen Katholen</h3>
<p>Jaja, die Mutter aller Kirchen ist mal wieder am Pranger. War ja alles in den Medien, Kindsmissbrauch hier und da, grosses Drama, die Obrigkeit hält sich mit systeminterner Kritik nobel zurück, unterstützt die Täter und fordert von den Opfern Initiative, die verklemmte Haltung zur Sexualität ist sicher nicht der Grund, neineneineinen, also alles wie gehabt. Wäre da nicht ein gewisser Bischof Mixa, der meint, diese Vorfälle wären auch Ergebnis der &#8220;<a href="http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1385658/Bischof-Mixa-Kindesmissbrauch-auch-Folge-sexueller-Revolution.html" target="_blank">sogenannten sexuellen Revolution</a>&#8220;.</p>
<p>Seltsam, wie eine gesellschaftliche Entwicklung just in der Institution, die sich dieser Entwicklung seit jeher am vehementesten entgegenstemmt hat, ihre reichste Blütenpracht entfalten kann.</p>
<h3>Confessions of a Stupid Old Man</h3>
<p>Apropos traurig: da war ja neulich im TagiMagi ein Artikel über den Peter Bichsel, der nur noch als Karikatur seiner selbst auftritt (die Parodie von Mike Müller wirkt mittlerweile echter als das Original). Ganz besonders witzig ist der Bichselsche Gottesbeweis, den ich hier in verkürzter Form wiedergebe:</p>
<ul>
<li>Prämisse 1: In Solothurn lebt ein vom Leben und sich selbst enttäuschter alter Mann, der früher mal ganz OK geschreibt hat.</li>
<li>Prämisse 2: Dieser alte Mann bringt es nicht auf die Reihe, aus eigenem Antrieb Lebenssinn zu entwickeln, sondern meint, dass dieser Sinn ihn gefälligst in einer Beiz anspringen solle.</li>
<li>Prämisse 3: Der alte Mann weiss zwar nicht, ob er an Gott glaubt, braucht ihn aber, um Sinn zu schaffen und damit sich der Bichsel noch auf etwas freuen kann.</li>
<li>Logische Schlussfolgerung: Gott existiert!</li>
</ul>
<p>Lieber Peter, such dir doch ein Fumoir und bleib da drin, bis die Asche, die du produzierst, von dir selbst nicht mehr zu unterscheiden ist. Die Tour de France findet ihren Weg über den TV auch ins Flora &#8211; da musst du nicht unbedingt einen Dokumentarfilmer bis in ein Pariser Hotelzimmer mitschleppen.</p>
<h3>Evi löst das Problem der Jugendgewalt</h3>
<p>Mittlerweile weiss man ja, wo das Hauptproblem der Jugend zu verorten ist. Es ist nicht die Unwilligkeit der Politik, massiv in Bildung zu investieren. Es ist auch nicht die krude Auffassung von Integration, die hierzulande gepflegt wird (&#8220;lasst sie einfach alle kommen, es wird ihnen derart gefallen hier, dass sie sich von selbst integrieren&#8221;). Und natürlich ist auch nicht der Leistungsdruck schuld, nicht der alltägliche Medienwahn, nicht die fehlenden Zukunftsperspektiven. Es liegt nicht daran, dass wir als Gesamtgesellschaft kein Bild davon haben, wohin wir uns entwickeln sollen und auch nicht daran, dass die einzigen Führerfiguren, die wir haben, wirklich das sind: führende Figuren.</p>
<p>Nein, Schuld an allem sind Killerspiele.</p>
<p>Schon nur das Wort: ich kenne Kartenspiele, da spielt man mit Karten. Ich kenne Brettspiele, die spielt man mit Brettern. Gesellschaftsspiele werden in Gesellschaft gespielt, Geschicklichkeitsspiele benötigen Geschicklichkeit. Und Killerspiele? Benötigt man da Killer dazu? Spielt man diese mit anderen Killern? Oder dient der Killer gar als Spielfeld? Man weiss es nicht.</p>
<p>Obwohl also eine gewisse Unschärfe bezüglich dieses Begriffs besteht, ist man sich darüber einig, dass solches verboten gehört. Wegen den Kindern. Und ja, nicht nur für Kinder verboten, sondern für alle. Weil es ja bekanntlich allen Kindern schadet, wenn ein Erwachsener zum Zwecke des Zeitvertreibs auf animierte Pixel schiesst. Das Statement von Rolf Schweiger in 10vor10, das betreffe ja sowieso nur ein paar tausend Leute, die Einschränkung der Freiheit sei hier also zumutbar, finde ich schon noch bemerkenswert, vor allem von einem FDPler. Wieviele Millionäre gibt es in der Schweiz? Nur ein paar tausend? Warum beschlagnahmen wir denen nicht ihr Prvatvermögen und senken dafür die Steuern für alle anderen? Sind ja nur ein paar tausend, die Einschränkung deren persönlicher Freiheit ist hier also, da der Gesamtgesellschaft förderlich, durchaus zumutbar. Und denkt endlich mal jemand an die Kinder?!?</p>
<p>Dschango denkt natürlich an die Kinder. Und er weiss, dass heutige Kinder ihren Erziehungsberechtigen in technologischer Hinsicht weit voraus sind. Die Tatsache, dass sich ein in der Agglomeration amtierender und vom Zufall in die Politik gespülten Lehrer von einem Verkaufsverbot davon abhalten lässt, ein &#8220;Killerspiel&#8221; zu spielen, beweist nur, dass der Lehrer eine vorgestrige Nulpe ist. Es gibt kein Spiel, keinen Film und kein Buch, das heute nicht innert Minutenfrist auf die heimische Festplatte gesaugt werden kann. Minimales technisches Verständnis vorausgesetzt, das bei der Zielgruppe (Kinder) vorhanden ist, bei den Bedenkenträgern aber komplett fehlt.</p>
<p>Und da ja das Kinder-Argument immer verfängt: wieviele Kinder sterben jedes Jahr durch den Strassenverkehr? Wieviele Kinder und Jugendliche werden jedes Wochenende in den Entnüchterungszellen eingeliefert? Muss die Konsequenz nicht sein, dass man Autofahren und Alkohol verbietet, um die armen, armen Kinder zu schützen? Und wenn wir Gewaltverherrlichendes und Intolerantes konsequent verbieten wollen: wo ist der Bann für die Bibel? Für den Koran? Das SVP-Parteiprogramm?</p>
<p>Ja, noch wegen SVP&#8230; obwohl ich mir jetzt wohl einen Monat lang die Hände zwangswaschen muss: der Führerlehrling Erich J. Hess setzt sich in einem überparteilichen Kommitee dafür ein, dass dieses Verbot nicht durchkommt. Und vorgestern im 10vor10 hat er fast intelligent gewirkt, wie er da seinen auswendig gelernten Satz aufgesagt hat. Ist ein bisschen wie beim Matthias Stürmer, der einerseits als von mir hochgeschätzter Kämpfer für Open Source Software agitiert, andererseits aber auch ein Jesus-Fundi mit gesellschaftlichen Ansichten aus der Bronzezeit ist.</p>
<p>Hat eben alles zwei Seiten. Mindestens.</p>
<h3>Die grössten Kritiker der Elche&#8230;</h3>
<p>&#8230; waren früher selbst mal welche, so sagt bekanntlich der Volksmund, der ja immer recht hat. Sagt ihrerseits zumindest wieder die SVP, die aber im Moment ein grosses Problem hat: wie macht man dem unfehlbaren Volk klar, dass man zwar einen Haufen Abzocker in den eigenen Reihen hat, deshalb eigentlich gegen jegliche regulative Eingriffe in die Wirtschaft ist, sich aber gleichzeitig gegen die Linke positionieren muss, die blöderweise ein recht populäres Anliegen bereits seit gefühlten zwei Milliarden Jahren predigt, das von der SVP, andererseits, wiederum seit gefühlten vier Milliarden Jahren, verlacht und verhetzt wird, wie also macht man diesem Volk weis, dass man doch auch irgendwie gegen Abzockerei in der Wirtschaft ist? Ganz einfach: man nimmt denjenigen Herrn, der in den 90ern das Mantra des &#8220;mehr, mehr, mehr!&#8221; erfolgreich in der Schweiz eingeführt hat, schliesse diesen mit dem nicht wirklich mit Intelligenz und politischem Gespür gesegneten Initianten der Abzocker-Initiative eine Woche lang in einen fensterlosen Raum, und voilà, schon haben wir:</p>
<ul>
<li>eine eigentlich sinnvolle Initiative, die ständig davor bedroht ist, zurückgezogen zu werden</li>
<li>einen Gegenvorschlag, der in den Erweiterungen interessant, im Kern aber jämmerlich ist</li>
<li>einen gescheiterten Alt-Bundesrat, der endlich mal wieder Auftritte im TV bekommt und sich als (millionenschwerer, aber egal) Paulus und volksnahen Kümmerer aufspielen kann.</li>
</ul>
<p>Es kann einfach nur Gewinner geben. Genau wie bei der Sicherheits-Initiative, die von Philippe &#8220;was tut der eigentlich genau?&#8221; Müller erfolgreich aufgegleist wurde und an der Urne jämmerlich gescheitert ist. Am Montag nach der Abstimmung fühlte sich der Dschango dann im komplett falschen Film, weil sowohl Müller als auch die Medien die Ablehnung der Initiative als Sieg für Müller werteten.</p>
<p>Und in neun Tagen sind Grossratswahlen im Kanton Bern. Am liebsten würde ich mich schon heute ins Koma saufen.</p>
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		<item>
		<title>Eintopf mit Genudel</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 21:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist beinahe schon Realsatire: Zwei Drittel der Redaktion befinden sich momentan im Überlebenskampf mit einem Arbeits-Tsunami, während das dritte Drittel den Kopf im Arsch des Winters stecken hat und kaum wieder raus bringt. Daumenschrauben wo man hinschaut, ob Wirtschaft oder Wetter.
Egal, denn die Welt dreht sich weiter.
Zum Beispiel wurde letztes Wochenende abgestimmt. Keine Überraschungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist beinahe schon Realsatire: Zwei Drittel der Redaktion befinden sich momentan im Überlebenskampf mit einem Arbeits-Tsunami, während das dritte Drittel den Kopf im Arsch des Winters stecken hat und kaum wieder raus bringt. Daumenschrauben wo man hinschaut, ob Wirtschaft oder Wetter.</p>
<p>Egal, denn die Welt dreht sich weiter.</p>
<p>Zum Beispiel wurde letztes Wochenende abgestimmt. Keine Überraschungen so weit, aber das Resultat beim Tieranwalt hat mich dann doch ein wenig geknickt. Offenbar ist die &#8220;aufgeklärte&#8221; Menschheit noch nicht reif dafür, sich vom Menschen-zentrierten Weltbild zu lösen und auf Augenhöhe mit Tieren zu leben. Schade, wieder eine verpasste Chance mehr, denn die Tiere hätten es wahrlich nötig und sind es allemal wert.</p>
<p>Ein Skandälchen könnte sich bei den scheints extensiven Ermittlungen der Bundesanwaltschaft bei den Hells Angels abzeichnen. Man findet offenbar nix von Relevanz, jedenfalls nicht im Vergleich mit den Deutschen Gesinnungsbrüdern. Finde ich aber gar nicht so schlimm. Und deppert sind solche uniformierten und durchorganisierten Töffbubenclans sowieso. Oder, um es mit Janis Joplin zu sagen: <em>Freedom&#8217;s just another word for nothing left to loose.</em></p>
<p>Zitat des Tages:<em> &#8220;So schön kann Gewalt sein!&#8221;.</em> Und <a href="http://www.gameswelt.ch/articles/reviews/6309-God_of_War_III/index.html" target="_blank">so witzig und geistreich</a> kann Videogame-Journalismus sein. Es geht immer nur um Kontext, Baby.</p>
<p>Last but not least meine Empfehlung des Tages für das elektronischen Klängen zugeneigte Ohr. Gepflegten Drum&#8217;n'Bass aus aller Welt gibt es bei <a href="http://www.bassdrive.com" target="_blank">bassdrive.com</a>, meinem Lieblingssender der Stunde. Ob beim Schreiben oder Zocken, die DJs wissen mich immer wieder zu verzaubern.</p>
<p>E guete.</p>
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		<title>Sechs, setzen.</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/02/23/sechs-setzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 06:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Parlament respektive eine seiner Arbeitsgruppen dreht durch.
Geht gar nicht, hatte ja hier schon deswegen rumgemeckert.
Hier kannse unnerschreibn, echt jetzt bitte.
Da ist kompetenter Lesestoff, falls noch Fragen offen sind.
Es ist doch immer das gleiche Theater, wenn geistig Benachteiligte solch komplexe Themen in Angriff nehmen. Ich hasse es.
Update: Es gibt auch bei Facebook eine Gruppe zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Parlament respektive eine seiner Arbeitsgruppen <a href="http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Killerspiele-sollen-verboten-werden/story/10164249" target="_blank">dreht durch</a>.</p>
<p>Geht gar nicht, hatte ja <a href="http://www.daumenschraube.ch/2010/02/02/der-morder-in-uns/" target="_blank">hier</a> schon deswegen rumgemeckert.</p>
<p><a href="http://www.pro-jugendkultur.ch/" target="_blank">Hier kannse unnerschreibn</a>, echt jetzt bitte.</p>
<p><a href="http://www.suchtmagazin.ch/text5-09.pdf" target="_blank">Da</a> ist kompetenter Lesestoff, falls noch Fragen offen sind.</p>
<p>Es ist doch immer das gleiche Theater, wenn geistig Benachteiligte solch komplexe Themen in Angriff nehmen. Ich hasse es.</p>
<p><strong><em>Update:</em></strong> Es gibt auch bei Facebook eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=315623398029&amp;ref=ts" target="_blank">Gruppe</a> zum Thema.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Comme il faut not</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 18:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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