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	<title>Daumenschraube.ch &#187; Gottheit des Monats</title>
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	<description>Ausschliesslich dem eigenen Standpunkt verpflichtet.</description>
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		<title>Politik mit Bart: schlecht! Beatboxer mit selbigem: gut!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 11:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apropos...]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hätte ja nie gedacht, dass ich sowas mal sage bzw schreibe, aber im Moment ist die SVP von allen bürgerlichen Parteien wohl die einzige, die zumindest eine in homöopathischen Spuren erkennbare Form von Eiern zeigt.
Es ist ja schön und gut, dass jetzt alle plötzlich die grüne Spitzwende machen. Aber nimmt das irgendjemand überhaupt noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte ja nie gedacht, dass ich sowas mal sage bzw schreibe, aber im Moment ist die SVP von allen bürgerlichen Parteien wohl die einzige, die zumindest eine in homöopathischen Spuren erkennbare Form von Eiern zeigt.</p>
<p>Es ist ja schön und gut, dass jetzt alle plötzlich die grüne Spitzwende machen. Aber nimmt das irgendjemand überhaupt noch ernst? Während sich AKW-Betreiber auf den Standpunkt stellen, jetzt bezüglich Atom-Ausstieg ja nicht voreilige Schlüsse zu ziehen, sind die Meinungen bezüglich Nicht-Ausstieg und Sicherheit <a href="http://www.derbund.ch/bern/Wir-spueren-die-grosse-Verantwortung/story/19324980" target="_blank">längst schon gemacht</a>. Bundesrätin Leuthard tanzt im Viereck und präsentiert uns beinahe täglich eine neue Vision der zukünftigen Energiepolitik, die sich nur in dem einen Punkt überschneiden, dass man ja keiner Lobby weh tun möchte.</p>
<p>Dann schon lieber wie die SVP: wenn man merkt, dass man Scheisse erzählt hat, ist die beste Strategie, erstmal die Fresse zu halten und den Sturm an sich vorüberziehen lassen. Anstatt sich mit Me-Too-Appeasement dem gedrehten Meinungswind anzupassen, bleibt sich die SVP treu und macht das, was sie am besten kann: <a href="http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Bundesrat-will-heikle-Initiativen-auf-den-Pruefstand-schicken/story/20817192" target="_blank">Angriffe auf die Demokratie</a>, unter dem Deckmantel der (natürlich exklusiven) Wahrung der Volksrechte.</p>
<p>Klar ist, dass der Fukushima-Effekt spätestens mit dem nächsten Hitzesommer, dem nächsten Fleischskandal, dem nächsten nahöstlichen Diktatorsturz oder der nächsten provinzpolitischen Posse hinweggespült werden wird. Spätestens im Herbst, wenn Parlamentswahlen anstehen, wird sich der realpolitische Amnesieschleier wieder erfolgreich über die Bedenken und Sorgen der Bürger legen und man wird wieder diejenigen Lobbyisten wählen, die einem das altbewährte Evangelium vom &#8220;auch du könntest morgen Milliardär sein&#8221; herunterbeten. Mühleberg wird noch ein paar Stahlklammern mehr bekommen, statt Gadaffi wird ein neuer Diktator mit Waffen und Know-How versorgt und den Rest der Bevölkerung wird primär interessieren, ob die leckeren Sushi von der Strahlenbelastung her jetzt eigentlich noch bedenkenlos geniessbar sind.</p>
<p>Da passen ja die nächsten zwei Punkte wie die Faust aufs Auge!</p>
<p>Der eine nämlich ist ein reiner Veranstaltungshinweis, nämlich auf den <a href="http://www.dachstock.ch/program/e/a/beardyman-sunday-best-recuk/beardyman.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=1e37e8a420" target="_blank">22. April 2011, wo Gott persönlich im Dachstock in Bern vorbeikommt</a>. Aufmerksame LeserInnen dieser kleinen Netzpublikation wissen bereits von Beardyman und welchen Status er bei der Daumenschraube-Redaktion geniesst. Wer dies verpasst, ist wirklich selbst schuld. Keine Ausrede, kein gar nix. Also: Ticket kaufen und schon mal paar Suggestions für Spontan-Songs brainstormen! Und übrigens: wer auf die Idee kommt, <a href="http://www.cede.ch/de/music-cd/frames/frameset.cfm?aobj=884170" target="_blank">Beardymans erstes Album &#8220;I done a album&#8221;</a> per Filesharing herunterzuladen (<em>baad!</em>) oder gar zum Download anzubieten (<em>baaaaaaaaaaad!</em>), dem wünsche ich hiermit mittels altem Zigeunerfluch einen Fuchs an die Eichel. Alternativ ins Wohnzimmer, je nachdem, was als schlimmer empfunden wird. Hier verstehe ich dann genau überhaupt keinen Spass, im Fall!</p>
<p>Der zweite und letzte Punkt ist ein hoffnungsfroher Versuch, im bzw mit dem Internet Geld zu verdienen. Deshalb möchte ich meine werte LeserInnenschaft auf den Umstand hinweisen, dass ImageLine ihr Produkt &#8220;FL Studio&#8221; seit kurzem in der Version <a href="http://www.image-line.com/documents/news.php?entry_id=1301017795" target="_blank">10 veröffentlicht hat (für die Angelsachsen, damit sie den Scheiss Link auch finden: FL Studio 10 has been launched)</a> und zu diesem Behufe einen Viral-Marketing-Wettbewerb ausgerufen hat, was ja schon an sich recht peinlich ist, fast so peinlich, wie der Versuch, auf diesen Zug aufzuspringen und die Knete abzugreifen. Klar ist, dass <a href="http://reaper.fm" target="_blank">REAPER</a> nach wie vor die bessere, günstigere und performantere DAW ist, aber wenn ich bedenke, dass ich für $1010 ca. 6 kommerzielle bzw 25 reduzierte REAPER-Lizenzen kaufen könnte, ist dies schon eine interessante Vorstellung.</p>
<p>Immerhin ist ja auch schon bald Herbst.</p>
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		<title>Anbetungswürdig: Chernobog</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 04:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elfen&Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Gottheit des Monats]]></category>
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		<category><![CDATA[gott]]></category>
		<category><![CDATA[slawisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ui, fast hätte ich es vergessen, die Gottheit des Monats ist ja überfällig!
Chernobog
Heute stelle ich euch einen Gott vor, der es nicht leicht hat. Schon nur sein Name: dieser gemahnt einerseits an eine Atomreaktor-Katastrophe, andererseits an &#8216;Blog&#8217;. Beides ist nicht mehr wirklich hot &#38; trendy. Folgerichtig ist Chernobog (auch Crnobog, Czernobóg, Černobog oder Zernebog genannt) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ui, fast hätte ich es vergessen, die Gottheit des Monats ist ja überfällig!</p>
<h1>Chernobog</h1>
<div id="attachment_1940" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2008/11/cl791.jpg"><img class="size-medium wp-image-1940" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2008/11/cl791.jpg" alt="Chernobog (künstlerische Interpretation)" width="240" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Chernobog (künstlerische Interpretation)</p></div>
<p>Heute stelle ich euch einen Gott vor, der es nicht leicht hat. Schon nur sein Name: dieser gemahnt einerseits an eine Atomreaktor-Katastrophe, andererseits an &#8216;Blog&#8217;. Beides ist nicht mehr wirklich hot &amp; trendy. Folgerichtig ist <em>Chernobog</em> (auch <em>Crnobog</em>, <em>Czernobóg</em>, <em>Černobog</em> oder <em>Zernebog</em> genannt) auch der Schwarze Gott der Dunkelheit, der in ewigem Zwist mit dem Weissen Gott der Güte, <em>Byelobog</em>, liegt. Wobei hier zu sagen ist, dass vermutet wird, beide Götter seien nur die verschiedenen Ausprägungen ein und desselben Gottes. Klingt schizo, ist es wohl auch, aber das ist eben so, wenn man ein Gott ist.</p>
<p>Er hat es auch nicht so einfach im Moment, weil er ein slawischer Gott ist. Was aus dieser Ecke kommt hat ja generell mit Vorurteilen zu kämpfen. Wir können an dieser Stelle aber beruhigen: <em>Chernobog</em> ist weder Raser noch Sozialschmarotzer. Nicht mal exotische Dämpfe kommen aus seiner Küche. <em>Chernobog</em> ist somit als Beispiel für eine gelungene Integration anzusehen.</p>
<p>Nebst unter seinem Namen, der nebenbei gesagt für eine Black Metal Band vorzüglich <a href="http://www.metal-archives.com/band.php?id=31602" target="_blank">ist</a>, leidet er auch darunter, dass es ausser christlichen keine Quellen über ihn gibt. Logischerweise ist alles, was über ihn geschrieben ist, tendenziell negativ-propagandistisch besetzt.</p>
<p>In einer dieser <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chronicon_Slavorum">Propaganda-Schriften</a> steht beispielsweise geschrieben, <em>Chernobog</em> werde eigentlich gar nicht wirklich angebetet. Stattdessen wird bei Festen ein Kelch herumgereicht und alle anderen Götter werden in <em>Chernobogs</em> Namen verflucht. Egal ob Propaganda oder nicht &#8211; I dig your style, Cherny!</p>
<p><em>Chernobog</em> ist ein gerne gesehener Gaststar in diversen Medien. So hatte er schon Auftritte in verschiedenen Videogames, Filmen und Büchern. Erstere machen öfters einen Levelboss aus ihm, was alleine schon zeigt, dass er uhuere rüdig kann, wenn er denn nur will.</p>
<h3>Vorteile</h3>
<ul>
<li>Es gibt kaum Quellen über <em>Chernobog</em>, man kann sich also seinen ganz persönlichen Gott basteln.</li>
<li>Gottesdienst besteht primär aus dem Verfluchen anderer Götter. Einfacher gehts nun wirklich nicht.</li>
<li>Slawische Götter sind momentan gross im Kommen. Wer Wert auf Trend legt, liegt bei <em>Chernobog</em> absolut richtig.</li>
<li>Als Gamer hat man öfters das Vergnügen, seinem Idol in Videospielen zu begegnen. Wieviele Christen oder Muslime können das schon von sich behaupten?</li>
</ul>
<h3>Nachteile</h3>
<ul>
<li>Kann sein, dass man ganz, ganz böse sein will, ergo den <em>Chernobog</em> anbetet und plötzlich merkt, dass man bloss der bösen Seite vom lieben <em>Byleobog</em> angehangen ist. Schön dumm gelaufen.</li>
<li>Chernobogger haben damit zu kämpfen, mit ukrainischen Strahlenopfern verwechselt zu werden, die im Internet ihre Schädigungen beklagen.</li>
<li>Kann sein, dass man bloss christlicher Propaganda auf den Leim geht und es <em>Chernobog</em> gar nicht gibt. Haben ja Erfahrung mit nicht-existierenden Göttern, diese cheiben chogen Christen.</li>
<li>Kenntnisse mindestens einer slawischen Sprache werden für den Anbetenden empfohlen.</li>
</ul>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Crnobog" target="_blank">Wikipedia</a></li>
<li><a href="http://www.godchecker.com/">Godchecker.com</a></li>
</ul>
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		<title>Anbetungswürdig</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2008/10/01/anbetungswurdig/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 06:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elfen&Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Gottheit des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[nordisch by nature]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Artikel möchten wir eine kleine Serie ins Leben rufen, die &#8220;Gottheit des Monats&#8221;. Worum geht es?
Oft kommt es vor, dass unsere Gebete nicht erhört werden. Oder dass sie falsch erhört werden &#8211; man erinnere sich zB an den Mist, den das Christkindli mit den von uns in mühevoller Kleinarbeit geschriebenen Wunschzetteln angerichtet hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Artikel möchten wir eine kleine Serie ins Leben rufen, die &#8220;Gottheit des Monats&#8221;. Worum geht es?</p>
<p>Oft kommt es vor, dass unsere Gebete nicht erhört werden. Oder dass sie falsch erhört werden &#8211; man erinnere sich zB an den Mist, den das Christkindli mit den von uns in mühevoller Kleinarbeit geschriebenen Wunschzetteln angerichtet hat. Oft ist es auch so, dass man auf einer Hostie herumkaut und irgendwie den ollen Jesus-Flavour nicht mehr so wirklich diggt. Eine neue Gottheit muss her, aber welche? Es gibt <a href="http://www.godchecker.com/" target="_blank">tausende</a> von Gottheiten, die nur darauf warten, angebetet zu werden! Welche ist nun die richtige für mich?</p>
<p>Mit dieser Rubrik bieten wir unserer werten LeserInnenschaft die Möglichkeit, eine neue Gottheit zu erwählen, falls die alte nicht mehr funktioniert oder einfach nicht mehr so gut riecht. Wir verstehen diesen Service als  echte Lebenshilfe und versuchen so, wieder vermehrt traditionelle Werte in den Mittelpunkt zu rücken.</p>
<p>Da in diesem Blog eine gewisse Affinität zur nordischen Kultur erkennbar, der Winter schon spürbar näher gerückt und sein Name so derart geil ist, wählen wir zur Gottheit des Monats Oktober:</p>
<h1>Hod</h1>
<div id="attachment_1314" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2008/09/hodur.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1314" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2008/09/hodur-337x450.jpg" alt="Hodur (links), mit Loki als Blindenhund" width="202" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Hodur (vorne), mit Loki als Blindenhund</p></div>
<p>Der nordische Gott der Dunkelheit und des Winters, auch als &#8220;Hodur&#8221; bekannt, freut sich immer über neue AnhängerInnen und Anhänger. Er hat zwar eine schlechte Reputation, da er seinen Zwillingsbruder Baldur umgebracht hat, konnte sich vor Gericht aber damit herausreden, dass er von Loki zu dieser Tat angestiftet wurde.</p>
<p>Hod sorgt während dreier Monate für das Gedeihen der Heizölbranche und ist zuständig für die weisse Kacke vom Himmel, die innert Sekunden zu braunem Matsch wird. Seit Brudermorde aus der Mode gekommen sind, vertieft sich Hod In seiner Freizeit gerne in Hörbücher. Hod mag Bernerplatte und Gurkensalat, sowie lange Strandspaziergänge. Die warme Jahreszeit verbringt er meist in einem kalifornischen Blindenheim.</p>
<h2><span style="underline;"><span style="underline;"><span style="underline;"><span style="underline;">Vorteile:</span></span></span></span></h2>
<ul>
<li>Muss nur während drei Monaten pro Jahr angebetet werden.</li>
<li>Ist blind; Aufbrezeln vor dem Gottesdienst entfällt also.</li>
</ul>
<h2><span style="underline;"><span style="underline;"><span style="underline;"><span style="underline;">Nachteile:</span></span></span></span></h2>
<ul>
<li>Sich selbst als &#8220;Hodist&#8221; zu bezeichnen löst in Gesellschaft zuverlässig Lachkrämpfe aus.</li>
<li>Keine offiziellen Feiertage.</li>
</ul>
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