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Der Tag ist schön, die Sonne lacht.

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer fiebrig-heissen Kolumnen, die aktuell überall kleben bleiben. Sommer, halt. Also, wo um Himmels Willen soll ich bloss anfangen?

Ein Walliser auf Achse

Beim Oskar. Freysinger. Der alte Knallkobb aus dem hüere schönen Wallis mit dem gewissen Flair für Mystik und lustiger Politik. Er ist stinkig auf seine glatten Zürcher Parteikollegen und will jetzt eine Art Fraktion innerhalb der SVP gründen, die bei ihren einmal gefällten Entscheiden bleibt, so aus demokratischen Überlegungen heraus. Damit die Politik vor den einfachen Leuten glaubwürdig bleibt.

Ich verstehe zwar jetzt nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat, aber ich habe ja auch nicht mit dem Oski darüber gesprochen, was er sich da ausgedünkt hat. Zudem war ja er derjenige, der im Wallis so quasi die Zürcher Methoden eingeführt hat. Oder bin ich da wieder völlig falsch gewickelt? Die Wahrheit ist irgendwo da draussen.

Peng, du bist tot.

Die E3 ist wieder mal über die Bühne gegangen. Ein irres Spektakel, dessen Rahmenprogramm heuer offenbar besonders opulent ausgefallen ist. Nun ja, unsereins hat natürlich die Sache ein bisschen verfolgt und wir sind ein klitzekleines bisschen enttäuscht. Noch selten sind so viele FPS angekündigt worden, und man scheint sich gegenseitig mit Blut und Tränen überbieten zu wollen.

Nicht, dass ich plötzlich mit Pixelgewalt ein Problem hätte. Nicht, dass ich plötzlich einen Mechanismus entdeckt habe, der irgendwie neu oder bisher nicht wahrnehmbar gewesen ist.

Vielmehr ist mir aufgefallen, dass die kommenden Spiele, die sich nicht zu  gefühlten 95 Prozent mit gegenseitiger Meuchelei und dergleichen beschäftigen, heuer recht selten sind. Es gibt nur wenige Highlights abseits der doch schon recht ausgetretenen Ballerpfade.

Zudem sollen wir uns jetzt alle vor unseren Konsolen bewegen, mit Move und Kinetic. Sorry, liebe Sony und MS, aber Nintendo war zuerst, und das vor laaaanger Zeit. Und hat es bis jetzt am besten gemacht, denn ohne etwas in der Hand finde ich gamen saudoof (MS), und mit einem Objekt, das aussieht wie ein Mikro mit integrierter Fisting-Funktion (Sony), möchte ich nicht gesehen werden.

Nun denn, vielleicht werde ich nur alt und bin schon ein bisschen eingetrocknet, was bei dem Wetter auch kein Wunder ist.

So sei es. Gehet hin und habt warm.




Köln, isch komme.

Ja ja, das Vertreterleben. Nun zieht es mich an die Gamescom in Köln, damit ich dort meinen Brötchengeber gebührend vertreten kann. Ich freue mich auf viele neue Eindrücke von der digitalen Spielefront und natürlich hie und da ein kühles Kölsch am Abend. Es soll diese Woche ziemlich heiss werden, da tut das sicherlich not.

Die werte Leserschaft hört dann spätestens nächste Woche wieder von mir.

Macht es jut, haut rein und bleibt tight.