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PraktikantInnentag auf der Tagi-Redaktion

Naja, ‘Tag’ ist relativ.

Seit einigen Wochen
hat man eher den
Eindruck, dass da eine übermotivierte Kleinklasse die Redaktion komplett übernommen hat. Oder wie sonst erklärt man sich kreative Wortschöpfungen wie “verzweifelt schmunzeln“? Schon mal probiert, verzweifelt zu schmunzeln? Geht das überhaupt? Wenn ja – Fotobeweise bitte an dschango@daumenschraube.ch, werden umgehend hier veröffentlicht.

Die Online-Objektedatenbank des Museums in der Runden Ecke in Berlin ist hingegen durchaus einen Klick wert.

In diesem Zusammenhang (bzw fernab von jenem) hier noch eine heitere Szene aus der Welt der Lehrlingsbetreuung, neulich passiert in diesem Land und eurem Dschango zugetragen:

Schef: Schreib mal das Couvert an… hier hast du einen Zettel mit der Adresse, musst sie nur abschreiben.
Stift: OK…
(Stunden später)
Schef: Couvert angeschrieben?
Stift: Joa!
Schef: (liest) Moment… auf dem Zettel steht ‘Treuhand Tschanz’. Warum hast du ‘Tschanz Treuhand’ aufs Couvert geschrieben?
Stift: Ja, weil, ich wusste nicht, welches der Vor- und welches der Nachname ist…

Ich prophezeie diesem Auszubildenden eine steile Karriere als Tagi-Journalist.




Einen an die Waffel!

Man mag sich darüber empören, wie viel Schrott unter dem Label ‘Unterhaltung’ produziert wird. Man kann sich auch darüber wundern, wofür Menschen Geld hinzulegen bereit sind. Dies gilt ganz besonders für den Bereich der Computerspiele, denn beim Gamer paaren sich im Idealfall drei Eigenschaften (Technikverliebtheit, Untervögelung und der Bezahlwille, um dem Zocken auch möglichst exzessiv frönen zu können), die ihn zu einem begehrten Zielobjekt von allerlei Herstellern sinnloser Plastikgeräte machen.

Die Firma TN Games hat nun ein Gerät in Helmform angekündigt, das es dem Computerspieler erlaubt, auf ihn eingehende virtuelle Kopfschüsse und Schläge auf den Kopf mittels Force-Feedback zu spüren. Die Firma hat bereits eine Weste auf den Markt gebracht, mit der man spüren kann, wenn der Gegner einen Körpertreffer gelandet hat – und wo.

Ob das nötig ist? Kaum. Macht es die SVP konkordanzfähig? Eher nicht. Rettet es auch nur eine einzige chinesische Katze vor dem Kochtopf? Man darf es bezweifeln. Trotzdem, Dschango findet, hier wurde Geschichte geschrieben. Wer nicht im IT-Support arbeitet versteht das vielleicht nicht, aber ich sage euch: dieses Teil muss von einem IT-Supporter erfunden worden sein.

Man stelle sich die Möglichkeiten vor, die sich beim unternehmensweiten Einsatz solcher Geräte ergeben würden. So könnte man zum Beispiel den Auslöser mit Windows-Systemereignissen koppeln – wer Rückfragen des Systems provoziert, erhält Schläge auf den Hinterkopf, in stufenlos ansteigender Heftigkeit. Wer den Internet Explorer anstatt einem anständigen Browser startet (bzw Bullshit-Meldungen über solche verbreitet), spürt, wie ihm die Trojaner um die Ohren fliegen. Und vergesst die doofen Pop-Ups und Systemmeldungen, die nur hässlich aussehen und um die sich keine Sau kümmert: findet der Virenscanner verdächtige Objekte, wird der Benutzer künftig erstmal mit einem paralysierenden Stromstoss davon abgehalten, weiteren Schaden anzurichten, bis der Fachmann vorbeikommt. Ein Traum!

Selbstverständlich könnte man den Kopfschuss-Helm auch ferngesteuert auslösen. Dann beispielsweise, wenn man, wie diese Woche in Dschangos Büro geschehen, von einem Kunden das gewünschte Logo zwar tatsächlich in computerlesbarer Form und per eMail erhält – allerdings hübsch eingebunden in eine Excel-Tabelle.

Reply – OK – “Terrorists win”




Dem Chefredaktor fiel der Dativ aus dem Hirn

Muss nicht sein, oder?

Und wir regen uns auf, wenn wir Amateure in unseren Artikeln ein Rechtschreibfehlerchen übersehen haben. Pah!

Zumindest bei den Titeln sind wir immerhin fehlerfrei. Und die Fälle beherrschen wir eigentlich alle.

Mal eine Scheibe von der Daumenschraube abschneiden Tagi!