Artikel, die mit ‘stress’ getaggt wurden

Er ist wieder da! Er lebt!!

Hallo, liebe Freunde der geschmackssicheren Unterhaltung! Euer Dschango ist wieder zurück!

Gerüchte machten ja schon die Runde, heieiei… aber nix da. Ich wurde weder von der Evangelischen Allianz entführt, noch bin ich – back to the roots – im Zigeunerwagen durch Europa getingelt. Ich habe auch keinen Amoklauf vorbereitet (obwohl ich in dieser Zeit das eine oder andere Killerspiel gespielt habe), wurde nicht pädophil (obwohl ich das eine oder andere Erzeugnis der Musikindustrie gepiratet habe) und auch mein Hase hat mich noch nicht aus der Wohnung geschmissen, obwohl ich letzthin das Znacht anbrennen liess. Ich bin auch nicht – und dieses Gerücht kam mir tatsächlich zu Ohren – von betupften LeserInnen dieses Blogs verklagt und mundtot gemacht worden. Beide (die Betupften und ich) sind wesentlich härter im Nehmen, als viele denken.

Nein, der Grund für mein Schweigen ist viel profaner: seit 1. (bwz seit 2., wegen so einem komischen Märchentag) Juni habe ich einen neuen Job. Bisher macht mir dieser nur Freude, meine neuen Dudes sind supifeine Giele, das Büro ist wunderprächtig und mein Notebook könnte ubunter nicht sein. Aber heieiei, ist schon was anderes, wenn man den ganzen Tag den Grind abgefüllt bekommt. Abends will dann einfach der Blog-Flow nicht so wirklich und die letzten zwei Wochen war ich spätestens um 24:00 in der Heja, Schotten dicht und innerhalb von 3 Millisekunden im Traumland. Wo ich dann vom letzten Projekt im alten Job geträumt habe. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Nunja. Momentan habe ich einen soooooooolchen Berg an Ideen und auf meinem Handy soooooo viele Fotos, die noch recht gern in einen Blog-Artikel möchten, ich weiss gar nicht, wo anfangen. Deshalb erstmal ein knappes Lebenszeichen von mir sowie das Versprechen, dass die nächsten Tage/Wochen wieder voll mit dem Dschango zu rechnen ist.

Aber einen hab ich schon mal, ein Wochenend-Amuse-Bouche sozusagen, der muss einfach raus. Kollega Nasse hat euch die letzten Tage ja mit Schmankerln vom Grossen Bösen Satan unterhalten, der jetzt momentan plötzlich wieder der coole Kumpel von Nebenan ist, und ich will auf ewiglich verdammt sein, wenn ich mir die Gelegenheit entgehen lasse, den guten Nasse mal ein bisschen vorzuführen.

Et voilà:

Habe dich trotzdem ganz fest lieb, du Volldepp.
:D




Erbarmen!

Also.

Morgen in einer Woche beginne ich meinen neuen Job. Bis dahin sollte ich den jetzigen Job in Anstand fertigbringen. Draussen sind gefühlte 52° und am Freitag haben Cockos endlich, endlich REAPER Version 3.0 veröffentlicht. Alles für sich genommen durchaus erquickliche Ereignisse, die mir auch hübsch Freude bereiten, aber heieiei, einisch isch gnue. Folglich gibt es diese Woche von mir weder Lustiges noch Interessantes hier, bitte weitergehen, dankeschön.

Ausserdem solltet ihr bei dem Wetter nicht am Computer sitzen, ihr Nerds.

Echt jetzt.




Deppenapostroph – für dich und mich

Ja, Coop geht mir auf den Sack. Nicht nur, weil sie einen Stress inklusive Filmteam an den Aralsee karren müssen, um einen Werbespot contre la Klimacatastrophe zu drehen. Auch nicht nur, weil ich das Zmittagsangebot des Mini-Coops bei uns ums Eck mehr als ausgeschöpft habe und sich diese Knalltüten standhaft weigern, mal einen frischen Wind ins Sortiment zu bringen. Und auch nicht nur deshalb, weil sie den unübertrefflichen Höhepunkt der Schoggikultur nicht zum Kauf anbieten. Es ist mehr die Summe der Dinge, die einen an sich harmlosen Konsum(!)enten – Dschango – gegen Detailhändler aufbringen und Gesetze gegen Besitz und Anwendung von Brandbomben verfluchen lassen.

Apropos Aralsee: Kümmert jetzt sicher keine Sau, aber beim Stichwort Aralsee kommt mir in den Sinn, dass ich gar keine Ahnung habe, was ‘Aral’ bedeutet. Ich meine jetzt da die Benzinverticker, nicht die kasachische Stadt, wobei ich eben dachte, dass sich der Name der Firma vom Namen der Stadt ableiten könnte – Erdölvorkommen und so. Ja, ich weiss, ich bin schon ein schlaues Kerlchen, dass ich da drauf komme. Da hättet ihr jetzt nicht gedacht, dass da ein Zusammenhang bestehen könnte, na? Nur führt uns die kasachische Stadt leider in die Irre, weil der Name der Firma leitet sich von den beiden Bestandteilen (Benzol ist aromatisch, Benzin hingegen aliphatisch) eines Treibstoff-Gebräus ab, das ein Chemiker 1924 in Deutschland erfunden hatte. Von Deutschland nach Kasachstan – da kann man mal sehen, wohin uns Assoziationen führen können. Direkt ins Klo nämlich, rein geografisch gesprochen.

Nachdem ich nun auf so charmante Weise ein bisschen Text um das Bild gezaubert habe, bleibt mir noch etwas Platz, um auf das eigentliche Thema dieses Artikels einzugehen. Letzthin sass ich nämlich auf dem Klo und führte mir das Magazin zu Gemüte, als mein unschuldiges Auge obiges Inserat erblickte. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole:  Es – gibt – im – Deutschen – keinen – Genitiv – Apostrophen! Ausser, man will einen Eigennamen verdeutlichen: Andrea’s Friseursalon vs. Andreas’ Friseursalon. Muss meiner Meinung nach auch nicht sein, aber ich beuge mich da ja dem neuschreiblichen Duden-Diktat.

Wo aber soll, bitteschön, in obigem Beispiel die Notwendigkeit einer Verdeutlichung auszumachen sein? Womit kann man ‘Tims’ verwechseln? Weshalb muss ich mir nicht einen, sondern gleich zwei Deppenapostrophe antun, während ich gemütlich abseile? Coop, was soll das? Warum tust du mir das an? Können wir nicht einfach Freunde sein?

Der Stress geht mir übrigens auch auf den Sack. Das ist aber wieder eine total andere Geschichte.