It’s a man’s world
Nachdem der Weltuntergang jetzt doch noch um fünf Monate verschoben wurde, können wir ja getrost weiterbloggen. Schwein gehabt, das war ja haarscharf! Ärgerlich nur, dass nicht ich auf die geniale Idee gekommen bin, dem Beruf des Predigers nachzugehen und mittels lustigen Prognosen die Gläubigen um die Ersparnisse zu bringen. Scheint mir ziemlich lukrativ, zumal der Spruch “das letzte Hemd hat keine Taschen” bei dieser Spezie offensichtlich immer zieht. In diesem Sinne: Respect, Mr. Camping!
Nun denn, erstaunt hat diese Tage wahrlich etwas anderes: Die maskuline, testosterongesteuerte Medienpräsenz war zuweilen kaum erträglich. Kurz: Der Arnie hat mit der “Miss Cleaning Lady 1995″ einen kleinen Terminator gezeugt, welcher sich bei diesen Genen wohl auch ein Leben lang wünschen wird, seine Mutter hätte stattdessen bei Charlie Sheen geputzt. Ziemlich witzig finde ich ja auch die Begrüssung auf Arnies Website, welche denn lautet: “Stay tuned for my next move”. So harren wir gespannt der Dinge, die da noch kommen mögen…
Dominique Strauss-Kahn hingegen wollte die Putzfrau nicht schwängern sondern nur vergewaltigen. Hier spielte eine verherrende Mischung aus Macht, Selbstgefälligkeit und -überschätzung zusammen, welche in den meisten Fällen bekanntlich einen tiefen Fall generiert, gellen Sie Monsieur DSK! Vraiment dégoûtant, würde da selbst der werte Monsieur Punaise sagen.
Und wäre das alles nicht genug, lese ich doch tatsächlich heute im journalistisch wertvollen Blick am Abend die Headline “Was Rocker in der Hose haben”. Untertitel: “Steven Tyler hat die Latte hoch gelegt”. Bitte? Nein, ich will nicht wissen, wieviele Frauenhände es benötigt, um Steven Tylers bestes Stück komplett zu bedecken und schon gar nicht, wessen “Bandnudel auf Tauchstation geht”.
Too much information!


