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	<title>Daumenschraube.ch &#187; reaper</title>
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	<description>Ausschliesslich dem eigenen Standpunkt verpflichtet.</description>
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		<title>Politik mit Bart: schlecht! Beatboxer mit selbigem: gut!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 11:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hätte ja nie gedacht, dass ich sowas mal sage bzw schreibe, aber im Moment ist die SVP von allen bürgerlichen Parteien wohl die einzige, die zumindest eine in homöopathischen Spuren erkennbare Form von Eiern zeigt.
Es ist ja schön und gut, dass jetzt alle plötzlich die grüne Spitzwende machen. Aber nimmt das irgendjemand überhaupt noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte ja nie gedacht, dass ich sowas mal sage bzw schreibe, aber im Moment ist die SVP von allen bürgerlichen Parteien wohl die einzige, die zumindest eine in homöopathischen Spuren erkennbare Form von Eiern zeigt.</p>
<p>Es ist ja schön und gut, dass jetzt alle plötzlich die grüne Spitzwende machen. Aber nimmt das irgendjemand überhaupt noch ernst? Während sich AKW-Betreiber auf den Standpunkt stellen, jetzt bezüglich Atom-Ausstieg ja nicht voreilige Schlüsse zu ziehen, sind die Meinungen bezüglich Nicht-Ausstieg und Sicherheit <a href="http://www.derbund.ch/bern/Wir-spueren-die-grosse-Verantwortung/story/19324980" target="_blank">längst schon gemacht</a>. Bundesrätin Leuthard tanzt im Viereck und präsentiert uns beinahe täglich eine neue Vision der zukünftigen Energiepolitik, die sich nur in dem einen Punkt überschneiden, dass man ja keiner Lobby weh tun möchte.</p>
<p>Dann schon lieber wie die SVP: wenn man merkt, dass man Scheisse erzählt hat, ist die beste Strategie, erstmal die Fresse zu halten und den Sturm an sich vorüberziehen lassen. Anstatt sich mit Me-Too-Appeasement dem gedrehten Meinungswind anzupassen, bleibt sich die SVP treu und macht das, was sie am besten kann: <a href="http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Bundesrat-will-heikle-Initiativen-auf-den-Pruefstand-schicken/story/20817192" target="_blank">Angriffe auf die Demokratie</a>, unter dem Deckmantel der (natürlich exklusiven) Wahrung der Volksrechte.</p>
<p>Klar ist, dass der Fukushima-Effekt spätestens mit dem nächsten Hitzesommer, dem nächsten Fleischskandal, dem nächsten nahöstlichen Diktatorsturz oder der nächsten provinzpolitischen Posse hinweggespült werden wird. Spätestens im Herbst, wenn Parlamentswahlen anstehen, wird sich der realpolitische Amnesieschleier wieder erfolgreich über die Bedenken und Sorgen der Bürger legen und man wird wieder diejenigen Lobbyisten wählen, die einem das altbewährte Evangelium vom &#8220;auch du könntest morgen Milliardär sein&#8221; herunterbeten. Mühleberg wird noch ein paar Stahlklammern mehr bekommen, statt Gadaffi wird ein neuer Diktator mit Waffen und Know-How versorgt und den Rest der Bevölkerung wird primär interessieren, ob die leckeren Sushi von der Strahlenbelastung her jetzt eigentlich noch bedenkenlos geniessbar sind.</p>
<p>Da passen ja die nächsten zwei Punkte wie die Faust aufs Auge!</p>
<p>Der eine nämlich ist ein reiner Veranstaltungshinweis, nämlich auf den <a href="http://www.dachstock.ch/program/e/a/beardyman-sunday-best-recuk/beardyman.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=1e37e8a420" target="_blank">22. April 2011, wo Gott persönlich im Dachstock in Bern vorbeikommt</a>. Aufmerksame LeserInnen dieser kleinen Netzpublikation wissen bereits von Beardyman und welchen Status er bei der Daumenschraube-Redaktion geniesst. Wer dies verpasst, ist wirklich selbst schuld. Keine Ausrede, kein gar nix. Also: Ticket kaufen und schon mal paar Suggestions für Spontan-Songs brainstormen! Und übrigens: wer auf die Idee kommt, <a href="http://www.cede.ch/de/music-cd/frames/frameset.cfm?aobj=884170" target="_blank">Beardymans erstes Album &#8220;I done a album&#8221;</a> per Filesharing herunterzuladen (<em>baad!</em>) oder gar zum Download anzubieten (<em>baaaaaaaaaaad!</em>), dem wünsche ich hiermit mittels altem Zigeunerfluch einen Fuchs an die Eichel. Alternativ ins Wohnzimmer, je nachdem, was als schlimmer empfunden wird. Hier verstehe ich dann genau überhaupt keinen Spass, im Fall!</p>
<p>Der zweite und letzte Punkt ist ein hoffnungsfroher Versuch, im bzw mit dem Internet Geld zu verdienen. Deshalb möchte ich meine werte LeserInnenschaft auf den Umstand hinweisen, dass ImageLine ihr Produkt &#8220;FL Studio&#8221; seit kurzem in der Version <a href="http://www.image-line.com/documents/news.php?entry_id=1301017795" target="_blank">10 veröffentlicht hat (für die Angelsachsen, damit sie den Scheiss Link auch finden: FL Studio 10 has been launched)</a> und zu diesem Behufe einen Viral-Marketing-Wettbewerb ausgerufen hat, was ja schon an sich recht peinlich ist, fast so peinlich, wie der Versuch, auf diesen Zug aufzuspringen und die Knete abzugreifen. Klar ist, dass <a href="http://reaper.fm" target="_blank">REAPER</a> nach wie vor die bessere, günstigere und performantere DAW ist, aber wenn ich bedenke, dass ich für $1010 ca. 6 kommerzielle bzw 25 reduzierte REAPER-Lizenzen kaufen könnte, ist dies schon eine interessante Vorstellung.</p>
<p>Immerhin ist ja auch schon bald Herbst.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Pirat ist König, der Kunde steht unter Generalverdacht</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 10:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apropos...]]></category>
		<category><![CDATA[Investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[cockos]]></category>
		<category><![CDATA[ik multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[melda production]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[raubkopieren]]></category>
		<category><![CDATA[reaper]]></category>
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		<category><![CDATA[vst]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Artikel beginne ich ein neues Kapitel auf der Daumenschraube &#8211; erstmals wird ein Thema mit einer gewissen Seriosität angegangen. Naja, zumindest weitgehend.
Also, zuerst ein wenig Hintergrundinfo.
Euer Dschango ist bereits seit viiiielen, vielen Jahren als Hobby-Musiker unterwegs. Also, &#8216;Musiker&#8217; ist ja eigentlich komplett falsch, ich würde mich viel mehr als &#8220;Musikant&#8221; bezeichnen &#8211; aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='series_toc'>Aus der Reihe: <h4>Aus dem Leben eines bekennenden Raubkopierers</h4><br /></div><p>Mit diesem Artikel beginne ich ein neues Kapitel auf der Daumenschraube &#8211; erstmals wird ein Thema mit einer gewissen Seriosität angegangen. Naja, zumindest weitgehend.</p>
<p>Also, zuerst ein wenig Hintergrundinfo.</p>
<p>Euer Dschango ist bereits seit viiiielen, vielen Jahren als Hobby-Musiker unterwegs. Also, &#8216;Musiker&#8217; ist ja eigentlich komplett falsch, ich würde mich viel mehr als &#8220;Musikant&#8221; bezeichnen &#8211; aus ethnischen und könnenstechnischen Gründen eher der Tradition der Drehorgelspieler verpflichet als der eines Mozarts.</p>
<p>Nun ja. Der Dschango bastelt sich also in seiner Freizeit hin und wieder etwas elektronische Tanzmusik zusammen. Es war übrigens der olle Nasse, der mich da draufgelüpft hat, und weil wir beide damals noch unsere Brötchen ganz, ganz klein backen mussten, hatten wir zwar kein Geld, dafür aber umso mehr Ättitjud. Schon nur deshalb lag es auf der Hand, fast ausschliesslich raubkopierte Software zur Befrönung unseres Hobbys einzusetzen.</p>
<p>Angefangen hat die Freude mit Reason, bald kam Cubase/Nuendo als erste &#8220;wirkliche&#8221; DAW hinzu. Und da der Dschango selten mit dem zufrieden ist, das er bereits hat, hat er sich bald schon auf die Suche nach seiner perfekten DAW gemacht &#8211; Ableton, Sonar und REAPER waren da die Kandidaten. Daneben (bzw parallel dazu) kamen noch Zillionen von Softsynths, VST-Effekten und was auch immer downloadbar/crackbar ist, hinzu.</p>
<p>Aber man wird ja älter und lernt dazu. Also, zumindest älter wird man zwangsläufig. Und irgendwann (konkret: vor zwei Jahren, als ich <a href="http://reaper.fm/" target="_blank">REAPER</a> zum ersten Mal heruntergeladen habe) kam ich dann auf die Idee, mittelfristig full-legit zu fahren, also für alle unfreie Software, die ich einsetze, auch tatsächlich zu bezahlen. Und heute habe ich das ultimative Wohlfühl-Gewissen beim Hochfahren meines Studio-PCs, weil ich weiss, dass ich keinem armen, halb verhungerten Programmierer den Job wegnehme, wenn ich tastenspaste. Das heisst, Wohlfühl-Gewissen bis auf ein, zwei preislich eher am oberen Ende meines Budgets angesiedelten Ausnahmen, die im Verlaufe dieses Jahres aber auch noch legalisiert werden.</p>
<p>Konkret heisst dies, dass ich in den letzten zwei Jahren so im Schnitt SFr. 100.- bis 200.-/Monat für Software ausgegeben habe. Und da ich mich mittlerweile als quasi-geläuterter Software-Pirat sehe, erlaube ich mir, der Welt mal ein paar Erfahrungen aus beiden Welten zukommen zu lassen.</p>
<p>Der heutige Vortrag ist also Einstimmung in die Reihe: <strong>5 Thesen, warum heute Software-Piraterie zwingend nötig ist, um als Anfänger im Bereich &#8220;computergestützte Musik&#8221; auf einen grünen Zweig zu kommen</strong>.</p>
<p>Teil eins:</p>
<h3>Der Pirat ist König, der Kunde steht unter Generalverdacht</h3>
<p>Früher, als ich noch ein böser Raubkopierer war, lief die Installation eines neuen Stücks Software wie folgt ab:</p>
<ul>
<li>Paket torrenten</li>
<li>Paket entzippen/entraren</li>
<li>setup.exe doppelklicken</li>
<li>&#8220;Weiter&#8221; klicken; Software-spezifische Settings eingeben</li>
<li>&#8220;OK&#8221; klicken</li>
<li>DAW öffnen, Plugin reinhängen</li>
<li>Serial aus serial.nfo kopieren</li>
<li>paste</li>
<li>fertig</li>
</ul>
<p>Die grösste Herausforderung war es jeweils, die gefühlten 499938 Db, mit denen die Hintergrundmusik des Installers  durch die Monitore jagten, vorgängig zu muten. Andererseits war diese Hintergrundmusik auch wieder häufiger Grund für Lachattacken &#8211; Insider erinnern sich an &#8220;It&#8217;s in the AAAAAIR!!&#8221;.</p>
<p>In kurz: der Installationsprozess gestaltete sich<em> einfach, kundenfreundlich und schnell</em>.</p>
<p>Falls man auf die Idee kommt, legit zu fahren, kann ein Installationsprozess heute so aussehen:</p>
<ul>
<li>WebStore-Account eröffnen</li>
<li>Mail zur Bestätigung des WebStore-Accounts bestätigen</li>
<li>Im WebStore einloggen</li>
<li>Produkt suchen, Checkout, mit Kreditkarte bezahlen</li>
<li>Mail erhalten: &#8220;Dein Zeug ist downloadbar unter <a class="linkification-ext" title="Linkification: http://www" href="http://www">http://www</a>&#8230;&#8221;, draufklicken</li>
<li>Nix sehen zum downloaden <img src='http://www.daumenschraube.ch/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Hurra, die Kaufquittung kommt rein!</li>
<li>Ist aber immer noch nix da zum downloaden</li>
<li>30 Minuten warten</li>
<li>Oh fuck&#8230; das ist eben nicht im WebStore sondern in der &#8220;User Area&#8221;. Für die man sich seperat anmelden muss.</li>
<li>Für die &#8220;User Area&#8221; anmelden</li>
<li>Bestätigungsmail bestätigen</li>
<li>In der &#8220;User Area&#8221; einloggen</li>
<li>Immer noch nix zum downloaden</li>
<li>nochmal ein Stündchen warten</li>
<li>Immer noch nix da</li>
<li>NERDRAGE!!</li>
<li>Support anmailen, nett bleiben</li>
<li>nette Antwort kommt prompt, &#8220;Upps, Fehler gefunden, geht jetzt&#8221;</li>
<li>Geht tatsächlich! Klicken auf &#8220;Download&#8221;</li>
<li>Eine Seite mit 8 Zip-Files zum Downloaden geht auf. Jedes Zip wiegt zwischen 400 und 700 MB.</li>
<li>Oh geil, Download-Manager werden nicht unterstützt&#8230; also auf jedes einzelne File klicken, PopUp (&#8220;your download starts shortly&#8230;&#8221;) wegklicken, speichern unter&#8230;</li>
<li>Der Server liefert mit knapp 1 Mbit/Sekunde &#8211; immerhin. War auch schon schlimmer.</li>
<li>Rinse, repeat für die nächsten 7 Files</li>
<li>Am Schluss habe ich 8 Zip-Files auf der Platte -&gt; entzippen</li>
<li>Herausfinden, dass dies nur die Library-Files waren; das Plugin, das vorgängig zu installieren ist, hängt irgendwo anders auf der Seite</li>
<li>Suchen, finden, downloaden</li>
<li>Plugin entzippen</li>
<li>setup.exe doppelklicken</li>
<li>&#8220;I agree&#8221;</li>
<li>&#8220;Weiter&#8221; klicken; Plugin-spezifische Settings eingeben</li>
<li>&#8220;OK&#8221; klicken</li>
<li>Jetzt <strong>ja nicht die DAW</strong> <strong>öffnen</strong>, weil eben die Library noch fehlt. Habe ich ja erst heruntergeladen und entzippt&#8230;</li>
<li>Also erstmal Library installieren. Dazu gibt es für jedes dieser 8 Zip-Files ein Setup-Programm, das ausgeführt werden muss (ca. 5-10 Min. pro File):
<ul>
<li>setup.exe doppelklicken</li>
<li>&#8220;I agree&#8221;</li>
<li>&#8220;Weiter&#8221;</li>
<li>Plugin-spezifische Settings (natürlich immer gleich, aber warum sollte sich das Programm auch die Settings der letzten 7 Aufrufe merken?)</li>
<li>&#8220;OK&#8221;</li>
<li>&#8220;Finish&#8221;</li>
</ul>
</li>
<li>Jetzt endlich: DAW öffnen, Plugin reinhängen</li>
<li>Ein Fenster poppt auf, das meine Serial-Nummer möchte. WTF??</li>
<li>Ahso, das kam im dritten Mail (das erste war ja das vom WebStore, das zweite von der User Area).</li>
<li>Serial aus Mail -&gt; copy</li>
<li>Serial ins Plugin -&gt; reinpasten</li>
<li>&#8220;Authorisierung&#8221; &#8211; WTF??? Ich hab doch grad eine gültige Serial eingegeben??</li>
<li>Achso, die Lizenz ist Computer-gebunden. Da muss ich also erstmal einen Authorisations-Code auf der Website anfordern.</li>
<li>Wieder Login in &#8220;User Area&#8221;</li>
<li>&#8220;Request a new authorization code&#8221;</li>
<li>Da isser -&gt; copy</li>
<li>Auth-Code ins Plugin reinkopieren</li>
<li>&#8220;OK&#8221; klicken</li>
<li>fertig</li>
</ul>
<p>Das Beispiel ist realitätsnah, weil es präzise der Vorgang war, den ich letzthin mit IK Multimedia-Produkten durchexerziert habe. Im Rahmen eines Group-Buys habe ich die ganze Rompler-Linie zu einem sagenhaft günstigen Preis erwerben können. Was mir zwar grosse Freude bereitet hat, mich konkret aber auch während zwei Tagen mit allem anderen als Musik hat beschäftigen lassen &#8211; den obigen Vorgang (ok, ohne meine User-Probleme) durfte ich für sechs Produkte durchführen.</p>
<p>Wenn man jetzt die beiden Listen miteinander vergleicht, merkt man wahrscheinlich, worauf ich hinaus will: Die Schwelle, ein zahlender Kunde zu werden, ist einfach viel zu hoch. Wenn man jetzt auch noch so ein paranoider Old Fart wie ich ist, der findet, dass Flash-Dreck auf einem Studio-PC nix zu suchen hat und deshalb sowohl AdBlock wie auch NoScript im Firefox installiert hat, schafft man es bei IK Multimedia kaum über die Startseite.</p>
<p>(BTW: Flash-Werbung, die der Startseite eines Web-Auftritts vorgeschaltet ist, müsste eigentlich mit Kastration des Webmasters bestraft werden. Oder noch strenger.)</p>
<p>Und wohlverstanden: IK Multimedia sind da bei Weitem nicht die Schlimmsten. Immerhin habe ich hier die Möglichkeit, die Software auf fünf Computern zu installieren, immerhin benötige ich keinen Hardware-Dongle, um mit der Software arbeiten zu können. Und immerhin ist der Support sowohl smart als auch nice. Alles schon anders erlebt.</p>
<p>Was ich hingegen bei IK Multimedia nicht verstehe: einmal gekauft, kann man die Software genau dreissig Tage lang herunterladen. Danach ist Ende Gelände, wobei nicht ganz: durch Zahlung einer klitzekleinen &#8220;Bearbeitungsgebühr&#8221; erscheint der Download-Link wieder. Ein Schelm, der dabei denken würde, es gehe hier bloss darum, für dasselbe Produkt zweimal abzukassieren und Notfälle beim User (zB das Abschmieren der Festplatte, auf der man das Zeug ursprünglich gebunkert hat) ökonomisch auszuschlachten. Weil, wenn man bedenkt, wieviel so ein Link kostet&#8230;</p>
<p>Auch so eine Seuche ist die Geschichte mit dem Weiterverkaufen. Nehmen wir an, ich hätte ein Stück Software erworben. Nehmen wir weiter an, nach einer Weile stelle ich fest, dass ich diese Software nicht wirklich benötige. Nehmen wir zusätzlich an, dass ich auf die Idee käme, die Software deshalb meinem Kollegen zu verkaufen: in den meisten Fällen wird dann eine &#8220;License Transfer Fee&#8221; fällig, zu entrichten an den Hersteller, für &#8211; ja, für was genau? Ich weiss, ich jaule ja selbst immer auf, wenn Software mit Hardware verglichen wird, aber trotzdem: stellt euch vor, ihr wolltet euer altes Auto verticken, ihr fändet auch einen interessierten Käufer, aber am Schluss kommt noch der Autohersteller und hält die Hand auf, weil sie gerne eine &#8220;Car Transfer Fee&#8221; von euch hätten. Völlig unvorstellbar, oder? Nun, wenn das Auto Software ist, ist dies normal.</p>
<p>Nasse wird jetzt natürlich wieder &#8220;Fanboi, Fanboi!!&#8221; kreischen, aber es ist halt so: eine der wenigen löblichen Ausnahmen ist hier <a href="http://cockos.com" target="_blank">Cockos</a> (sowie <a href="http://reaper.fm/download.php" target="_blank">REAPER</a>-affine Entwickler wie <a href="http://www.stillwellaudio.com/" target="_blank">Stillwell Audio</a> oder <a href="http://www.meldaproduction.com/" target="_blank">Melda Production</a>). Am Anfang einer langfristigen Geschäftsbeziehung sollte eben nicht das Business stehen, sondern vor allem mal das Vertrauen. Cockos nehmen mich als Kunde und Musiker ernst und vertrauen mir auf eine Art, die mir bei 99.999% aller kommerziellen Software-Klitschen abgeht. Man geht seitens Cockos <strong>vorgängig</strong> davon aus, dass ich sie nicht bescheisse (in dubio pro Kunde). Man will nicht einen Offenbarungseid von mir, bis ich endlich als würdig angesehen werde, ihr Produkt zu erwerben. Und man jagt mich nicht durch zig Registrierungen, Bestätigungen und Logins, bis ich ihr Produkt endlich auf meinem PC verwenden kann. Download und Installation gestalten sich logisch, effizient und schnell. Und schliesslich gesteht man mir die Reife zu, selbst entscheiden zu können, auf wievielen PCs ich mit dem von mir erworbenen Produkt Musik machen möchte.</p>
<p>Vor allem stellt sich mir die Frage, wozu der ganze Aufwand, wenn man das Zeug sowieso auf den einschlägigen Trackern bekommt, mit einer Installations-Prozedur, die schnell, einfach und kundenfreundlich ist. Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass man die Software nicht vor Raubkopierern schützen will, sondern vor Deppen wir mir, die so blöd sind, für das Zeug tatsächlich zu bezahlen.</p>
<p>To be continued.</p>
<br />Bisher in <b>Aus dem Leben eines bekennenden Raubkopierers</b> erschienen:<ol><li>Der Pirat ist König, der Kunde steht unter Generalverdacht</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erbarmen!</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/05/24/erbarmen/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 15:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kabuff]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdland]]></category>
		<category><![CDATA[hirn tot]]></category>
		<category><![CDATA[reaper]]></category>
		<category><![CDATA[stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Also.
Morgen in einer Woche beginne ich meinen neuen Job. Bis dahin sollte ich den jetzigen Job in Anstand fertigbringen. Draussen sind gefühlte 52° und am Freitag haben Cockos endlich, endlich REAPER Version 3.0 veröffentlicht. Alles für sich genommen durchaus erquickliche Ereignisse, die mir auch hübsch Freude bereiten, aber heieiei, einisch isch gnue. Folglich gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also.</p>
<p>Morgen in einer Woche beginne ich meinen neuen Job. Bis dahin sollte ich den jetzigen Job in Anstand fertigbringen. Draussen sind gefühlte 52° und am Freitag haben Cockos endlich, endlich <a href="http://reaper.fm" target="_blank">REAPER Version 3.0</a> veröffentlicht. Alles für sich genommen durchaus erquickliche Ereignisse, die mir auch hübsch Freude bereiten, aber heieiei, einisch isch gnue. Folglich gibt es diese Woche von mir weder Lustiges noch Interessantes hier, bitte weitergehen, dankeschön.</p>
<p>Ausserdem solltet ihr bei dem Wetter nicht am Computer sitzen, ihr Nerds.</p>
<p>Echt jetzt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Man kann nicht immer lustig sein</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/03/22/man-kann-nicht-immer-lustigsein/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 15:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nabelschau]]></category>
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		<description><![CDATA[ja, liebe Leute, diese Woche macht es sich der Dschango total einfach. Nicht, dass nichts passiert wäre, über das sich zu schreiben lohnen würde, aber euer Dschango war einfach mit anderem Zeug beschäftigt.
Erstens: Kollega Magnussen hat mir die neue Prodigy, „Invaders must die“, gesteckt. Diese ist, das muss ich zugeben, verdammt gut. Ich bin ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="0cm;">ja, liebe Leute, diese Woche macht es sich der Dschango total einfach. Nicht, dass nichts passiert wäre, über das sich zu schreiben lohnen würde, aber euer Dschango war einfach mit anderem Zeug beschäftigt.</p>
<p style="0cm;"><strong>Erstens:</strong> Kollega Magnussen hat mir die neue Prodigy, „<a href="http://www.cede.ch/de/music-cd/frames/frameset.cfm?aobj=743493" target="_blank">Invaders must die</a>“, gesteckt. Diese ist, das muss ich zugeben, verdammt gut. Ich bin ja momentan sowieso in der Metal-Drum&#8217;n'Bass-Fusion-Phase, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pendulum_(band)" target="_blank">Pendulum</a> sind meine Helden der Stunde und da passt das Gebrettere der Techno-Punk-Opas perfekt. Wie dem auch sei: die CD hat mich mit Haut und Haaren zurück in die 90er katapultiert. In den 90ern hingegen war mein Gehirn&#8230; nunja, anderweitig beschäftigt und keineswegs in der Lage, witzige oder gar kluge Sätze zu formulieren. QED.</p>
<p style="0cm;"><strong>Zweitens:</strong> wer mich (bzw diesen Blog) kennt, weiss, dass ich ein grosser <a href="http://reaper.fm/" target="_blank">REAPER</a>-Fan bin. Es ist noch viel schlimmer: ich bin ein REAPER-Fanboy, der sogar mit entsprechendem T-Shirt durch die Gegend rennt. Nun ist die Version 3 unterwegs, diese Woche wurde eine neue Testversion aufgelegt und ich bin einer derjenigen, die das Teil auf Herz und Nieren testet. Im Gegensatz zu anderen Produkten, bei der ein Beta- (bzw Alpha-)Test vor allem daraus besteht, die vorhandenen Bugs soweit zu umschiffen, so dass man die eigentlichen Funktionen trotzdem noch anschauen kann, geht es bei REAPER vor allem darum, die neuen Features auch tatsächlich auszuprobieren. Und von diesen gibt es bei jeder neuen Version mehr als genug.</p>
<p style="0cm;"><strong>Drittens: </strong>Anfang Monat ist, nach fast zehn Jahren Entwicklungszeit, <a href="http://darkfallonline.com/" target="_blank">Darkfall Online</a> erschienen. Ja, ich weiss, nach dem <a href="http://www.daumenschraube.ch/2008/11/spwhored/" target="_blank">Spore-Debakel</a> habe ich geschworen, mich nie mehr auf ein Game zu freuen. Und dieses Mal war ich tatsächlich cool, liess mich nicht zu sehr euphorisieren von den vollmundigen Versprechungen und habe das Teil mit relativ wenig Emotionen gekauft, installiert und angezockt. Ich weiss nicht, ob es an meiner veränderten Geisteshaltung oder am Spiel selber liegt, aber das Ding ist bis jetzt einfach nur geil. Mein Char versucht im Moment zwar vor allem, auf Bäume einzuhacken und dabei nicht getötet zu werden, aber so nach den ersten paar Stunden kann ich sagen, dass das Spiel zumindest ein würdiger Nachfolger von Ultima Online ist. Ich habe mich sogar dazu hinreissen lassen, in einen Clan einzutreten (<em>Darkfall Pirates</em>, yarrrr!!), für mich als eingefleischten Solo-Player wirklich eine ausserordentliche Sache. Ich werde zu gegebener Zeit einen ausführlichen Bericht darüber schreiben.</p>
<p style="0cm;">Wie ihr seht: Dschango war diese Woche primär damit beschäftigt, sich selbst zu unterhalten und er hat noch nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei. Wer heute auf dieses Blog kommt, nur um sich unterhalten zu lassen, ist deshalb selber schuld.</p>
<p style="0cm;">Ätsch-Bätsch!</p>
<p style="0cm;">
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		<title>Furu Siftware chropmatsch</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 16:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[Lamenti]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdland]]></category>
		<category><![CDATA[akai]]></category>
		<category><![CDATA[guru]]></category>
		<category><![CDATA[lern deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[mpd32]]></category>
		<category><![CDATA[reaper]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den Dschango ab und zu IRL trifft, weiss, dass das Chrischtchindli ihm nachträglich noch ein MPD32 gebracht hat. Ein ganz primafeines Gerät, es zischt auch vorzüglich mit REAPER, Dschango ist total glücklich.
Er wäre aber nicht Dschango, wenn er nicht mindestens ein Haar finden würde, und siehe, in der deutschen Preset-Dokumentation wurde er fündig. Wohlverstanden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Dschango ab und zu IRL trifft, weiss, dass das Chrischtchindli ihm nachträglich noch ein <a href="http://www.akai-pro.de/produkte/mpd32.html" target="_blank">MPD32</a> gebracht hat. Ein ganz primafeines Gerät, es zischt auch vorzüglich mit <a href="http://reaper.fm/download.php" target="_blank">REAPER</a>, Dschango ist total glücklich.</p>
<p>Er wäre aber nicht Dschango, wenn er nicht mindestens <em>ein</em> Haar finden würde, und siehe, in der deutschen Preset-Dokumentation wurde er fündig. Wohlverstanden, ich mache mich hier nicht über einen Fremdsprachler lustig, der Google-übersetzte Dokumente generiert. Vielmehr scheint, dass der Autor die eine oder andere Substanz konsumiert hat oder aber einem sprachlichen Kreativ-Schub erlegen ist.</p>
<p>Ganz besonders schlimm hat es den GURU-Teil getroffen, aber man siehe selbst:</p>
<p><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/02/furu.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3774" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/02/furu-800x50.jpg" alt="" width="800" height="50" /></a></p>
<p><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/02/chropmatsch.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3775" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/02/chropmatsch.jpg" alt="" width="496" height="80" /></a></p>
<p><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/02/siftware.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3776" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/02/siftware.jpg" alt="" width="747" height="63" /></a></p>
<p>Ist lustig, ja &#8211; aber bei den Stichworten &#8216;Siftware&#8217; und &#8216;chropmatsch&#8217; komme ich schon ins Grübeln. Woher, so frage ich mich, woher wissen Akai um meine Musik-Skills? Woher wissen sie um den Qualitätslevel meiner eingesetzten Programme?</p>
<p>Das erklärt wohl den Zusatz &#8216;Pro&#8217; im Firmennamen.</p>
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