Oh-mein-Gott!
Ich habe gerade so einen bitte-kneif-mich-ich-glaubs-sonst-ned-Moment. Wie komplett und nachhaltig merkbefreit muss man eigentlich sein, dass man als einer dieser Abzocker-Spasten auch noch die Frechheit besitzt, bei einer totalitären und absurd menschenfeindlichen Institution als Gastautor aufzutreten? Dazu noch zum Thema Ethik, nachdem man prophylaktisch schon mal mit einem Wegzug aus Basel gedroht hat, falls die Sache mit den Parallelimporten “ausharten” sollte. Da staunense, wa?
Das ist ja wie wenn Pol Pot einen Gastbeitrag zum Thema “Nachhaltiges Bevölkerungsmanagement im Kontext kommunistischen Wandels” im Economist veröffentlichen würde.
Das sind die Momente, wo man gerade keine Satire braucht, da die Realität wirklich alles übertrifft…

