A little death around the eyes
Es gibt diese Momente im Leben, die dich kurz alles vergessen lassen. Ein Satz in einem Buch, der es wert ist, dick unterstrichen und unzählige Male hintereinander gelesen zu werden. Oder eine Zeile aus einem Song, die dich mitten ins Herz trifft und dich glauben lässt, sie sei alleine für dich geschrieben worden.
Heute hatte ich diese unerwartete aber nicht minder schöne Begegnung mit Peter Doherty.
Zugegebenermassen habe ich mich bis anhin nicht sonderlich mit diesem Junkie, Wrack, begnadeten Songschreiber befasst. Ich war mir nicht einmal sicher, ob der skandalgebeutelte Babyshambles Sänger in der Zwischenzeit irgendwo hinter schwedischen Gardinen weilt oder der stetige Heroinkonsum ihn bereits dazu brachte, die Rüeblis von unten anzusehen. Wie auch immer.
Jedenfalls stiess ich heute beim sonntäglichen surfen zwischen Information und Nonsense auf das erste Solo Album von Peter Doherty, Grace/Wastelands. Und was soll ich sagen? Es ist wunderbar, es ist poetisch, es berührt und immer noch berauscht vom gehörten würde ich mich wohl in meiner Euphorie auch noch zu Meisterwerk hinreissen lassen.
Wenn Drogen bei diesem Herrn solche kreativen Schübe hervorrufen, dann immer schön rein mit dem Heroin, Mr. Doherty.
Aga meint: Respect! 






