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	<title>Daumenschraube.ch &#187; iPod</title>
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	<description>Ausschliesslich dem eigenen Standpunkt verpflichtet.</description>
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		<title>Verapplet</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 22:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schluss mit lustig. So langsam aber sicher entwickle ich einen gepflegten Hass auf iProdukte.
Ich habe das Zeugs aus dem sonnigen Cupertino ja nie sonderlich gemocht, aber was da neulich abging, war einfach zu viel.
Dabei wollte ich doch nur auf meinem vom Arbeitgeber gesponserten iPhone-iPod etwas aufräumen. Zu viele Songs, zu viel Chaos, zu viel überhaupt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schluss mit lustig. So langsam aber sicher entwickle ich einen gepflegten Hass auf iProdukte.</p>
<p>Ich habe das Zeugs aus dem sonnigen Cupertino ja nie sonderlich gemocht, aber was da neulich abging, war einfach zu viel.</p>
<p>Dabei wollte ich doch nur auf meinem vom Arbeitgeber gesponserten iPhone-iPod etwas aufräumen. Zu viele Songs, zu viel Chaos, zu viel überhaupt. Zudem lief das unsägliche iTunes, das man ja unbedingt benötigt, um seine iProdukte zu verwalten, auf meinem Laptop von Anno dazumal gar etwas langsam.</p>
<p>Ein dickes Dankeschön nach Kalifornien an dieser Stelle für die Software iTunes, der beinahe gesicherte Topfavorit für meinen diesjährigen <strong><em>Biggest Binary Pain In The Ass</em></strong>-Award, und ich habe dieses Jahr mit ein paar ganz blöden Programmen zu tun gehabt, das könnt ihr mir glauben.</p>
<p>Gut, wir sind ja pragmatisch. Also wird der Laptop Software-ethnisch bereinigt, iTunes auf dem deutlich flotteren Desktop PC installiert, die Musikbibliothek flockig geleert und neu angelegt. Hier ein Auszug aus der Mängelliste, die ich während der Neuorganisation meiner Musik für unterwegs im Geiste angelegt habe:</p>
<ul>
<li>iTunes blockiert aus unerfindlichen Gründen und das andauernd, ohne dem Benutzer ein nützliches Feedback zu geben. Das nervt gewaltig.</li>
<li>Das Kontextmenü (Rechtsklick und so, aber das verstehen Apple-isten nicht, da die seit Menschengedenken nur eine Maustaste haben) ist unbrauchbar.</li>
<li>Ans gleichzeitige anpassen von mehreren MP3 Tags (zB. &#8220;Album&#8221;, das wäre noch so nützlich, weil es doch hie und da benötigt wird) hat man offenbar auch nicht gedacht. Schade. Ich konnte zumindest in nützlicher Frist kein entsprechendes Feature bei iTunes entdecken. Die Programm-interne Hilfe war auch keine selbige. Falls ich diesbezüglich ein blinder Idiot bin, bitte ich um Benachrichtigung. Könnte ja sein.</li>
<li>Beim Löschen von Songs aus der Bibliothek braucht iTunes offenbar auch extra Rechenzeit (wofür?), anders kann ich mir die unterirdischen Reaktionszeiten nicht erklären. Dass hier das User-Feedback auch komplett fehlt, notiere ich mal nur so nebenbei.</li>
<li>etc. usw.</li>
</ul>
<p lang="de-CH">Wer jetzt sagt, ich solle halt einen Mac kaufen, weil es dort rund läuft, dem massiere ich gerne das iGesicht. Es gibt in der Geschichte der Informatik genügend Beispiele für gelungene Portierungen von proprietärer Software auf nicht-heimische Plattformen, also bitte.</p>
<p>Nun gut, ich will mal nicht so sein. Ich werde mein iTelefon bis zu seinem Lebensende, das so fern nicht sein kann, brav weiter benutzen, dabei beide Augen zudrücken und meine lukrativen Geschäfte darauf respektive damit tätigen.</p>
<p>Sobald mein werter Scheff mir ein Budget für ein neues Telefon stellt, werde ich den Apfelkack mit einem breiten Grinsen im Gesicht verbrennen. Und totschlagen. Das unsägliche iTunes werde ich mit einem wohligen Gefühl von sämtlichen Geräten verbannen, allenfalls besorge ich mir einen Peruanischen Schamanen, der das böse Karma aus meinen Rechnern verscheucht.</p>
<p>Genug ist genug.</p>
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<p lang="de-CH">Wer jetzt sagt, ich solle halt einen Mac kaufen, weil es dort rund läuft,</p>
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		<title>Lebe und lerne</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 10:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Investigativ]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, an denen geht es Schlag auf Schlag. Eine Einsicht jagt die Andere, man kommt kaum nach mit begreifen, das Licht der Erkenntnis fackelt sich regelrecht einen ab.
Aber beginnen wir von vorne:
Ich besitze eine stattliche Sammlung von Internet Radio Mitschnitten, die ich ausgewählt auf meinem iPod im iPhone gespeichert habe. Jedes Lied eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Tage, an denen geht es Schlag auf Schlag. Eine Einsicht jagt die Andere, man kommt kaum nach mit begreifen, das Licht der Erkenntnis fackelt sich regelrecht einen ab.</p>
<p>Aber beginnen wir von vorne:</p>
<p>Ich besitze eine stattliche Sammlung von Internet Radio Mitschnitten, die ich ausgewählt auf meinem iPod im iPhone gespeichert habe. Jedes Lied eine separate Datei, das ist sehr praktisch. Ich genoss bisher fast ausschliesslich diese ein- bis zweitausend Songs, bunt gemischt im Shuffle-Modus.</p>
<p>Aber irgendwas stimmte nicht. Ich hatte das subtile Gefühl, dass mir der iPod etwas vorenthalten würde, manchmal fühlte ich mich sogar irgendwie bevormundet. Aber es war eben subtil, deshalb versandete es im Alltagsrauschen.</p>
<p>Dann, nach Monaten, in einem Anfall von Entschlossenheit, diesen Gefühlen endlich nachzugeben, kam die unausweichliche Handlung: Shuffle deaktiviert &#8211; und es tat sich eine neue Welt auf. Ich habe seither immer wieder so eine Art akustischen Vollrausch.</p>
<p>Ich zehre seit ein paar Tagen davon, gewisse Songs nach Monaten wieder mal zu hören, obwohl es von Anfang an bis jetzt das gleiche &#8220;Album&#8221; war. Der Shuffle hat mir Lieder regelrecht vorenthalten, die mit der alphabetischen Playlist nun endlich wieder in mein Ohr finden. Ich verschmelze mit dem Sound im Zug, am Bahnhof, in der Migros, bei Minusgraden im Schneegestöber, einfach grandios.</p>
<p>Manchmal braucht es wenig.</p>
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		<title>Music for the jilted people</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 19:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aga T. Korhonen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klapsmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Menschheit]]></category>
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		<category><![CDATA[gutmensch]]></category>
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		<category><![CDATA[obdachlose]]></category>

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		<description><![CDATA[Also doch: es gibt sie noch, die Gutmenschen unserer Zeit. Menschen, die sich ganz uneigennützig und selbstlos um jene kümmern, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Oder wie lässt es sich sonst erklären, dass P. Diddy aka Puff Daddy aka&#8230;.who cares&#8230;den Obdachlosen in New York zur Weihnachtszeit grosszügig iPods verteilte &#8211; nota bene ausschliesslich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also doch: es gibt sie noch, die <a href="http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/23563346" target="_blank">Gutmenschen</a> unserer Zeit. Menschen, die sich ganz uneigennützig und selbstlos um jene kümmern, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Oder wie lässt es sich sonst erklären, dass<span style="line-through;"> </span><span style="line-through;"><span style="line-through;"><span style="line-through;"><span style="line-through;"><span style="line-through;"><del datetime="00">P. Diddy</del></span></span></span></span> </span>aka <span style="line-through;"><span style="line-through;"><span style="line-through;"><span style="line-through;"><span style="line-through;"><del datetime="00">Puff Daddy</del></span></span></span></span> </span>aka&#8230;.who cares&#8230;den Obdachlosen in New York zur Weihnachtszeit grosszügig iPods verteilte &#8211; nota bene ausschliesslich mit Songs von Mister Habdenbezugzurrealitätverloren.</p>
<p>Ja-ha, der Puffvater hat sich dabei schon was gedacht:</p>
<p>Wintermäntel? Viel zu konventionell, die trägt ja jeder entlang der 5th Avenue.</p>
<p>Essen? Keine gute Idee beim aktuellen Skinny Look. Da wäre ein Wohlstandsbäuchlein definitiv fehl am Platz.</p>
<p>Warme Schuhe? Nee, lass mal, die können eh nur eine Saison getragen werden.</p>
<p>Und da ja an jeder Strassenecke New Yorks Steckdosen zu finden sind, bei welchen die iPods auch wieder aufgeladen werden können, bietet sich dieses Geschenk natürlich absolut an.</p>
<p>Eine explosive Mischung aus unsagbarer Dummheit und miserablen PR-Beratern verbunden mit einer gehörigen Portion Realitätsverlust. Respekt&#8230;</p>
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