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Berlin-Fieber (oder: kreativer Bio-Antifaschismus)

Es ist ja bereits zu einer schönen Tradition geworden: wenn Dschango in Urlaub fährt, wird er erstmal krank. Keine Ahnung, ob das an meinem ungesunden Lebenswandel liegt (unwahrscheinlich) oder daran, dass mein Körper bei Urlaubsbeginn sofort auf ‘totale Enspannung’ schaltet und in der Folge sämtlichen Viren, Würmern, Bazillen und sonstigen mikroskopischen Schweinereinen Tür und Tor öffnet. Vielleicht war das bei meinen Vorfahren schon so, als sie jeweils die Wohnwagen sattelten und an einen neuen Ort zogen, die lokalen Bauern mit Heugabeln und Teerfackeln dicht im Nacken. Egal, irgendwie geht es offenbar nicht anders, als dass ich eine Reise mit Magenkrämpfen, Dünnpfiff, Fieber, Bronchitis, Angina oder weiss der Teufel was beginne. Nach ein oder zwei Tagen ist dann meist wieder alles paletti und der tatsächliche Urlaub kann beginnen. Das Gute daran: ich habe mittlerweile einen ganz guten Überblick über die verschiedenen Gesundheitssysteme dieser Welt.

Jaja, schon klar...

Jaja, schon klar...

Nun ja, auch dieses Mal schlug die Tradition zu. Beim Besteigen des Zuges nach Berlin war mir schon tendenziell elend zumute, meine Laune war noch schlechter als sonst bei Erwartung einer achtstündigen Zugfahrt und langsam aber sicher kam in mir auch ein Temperatürchen hoch. Beim nachmittäglichen Powershopping am Prenzlberg hing ich dann schon ziemlich in den Seilen und die Nacht verbrachte ich als des Hasen persönliche Zentralheizung, die unser Schlafzimmer auf kuschlige 39° erwärmte.

Berlin ist eine Reise wert, auch im Fieberwahn, und ich halluzinierte nächtens irgendwas von frisch geschlüpften Vögeln, die nur aus Beinen und Gehirnen bestanden und sich folglich schlecht füttern liessen. Durchaus spannend, aber man muss es wohl selbst erlebt haben. Dieses Intermezzo dauerte genau eine Nacht lang und am nächsten Tag war ich wieder fit und die alte Rampensau.

Richtig? Falsch!

Angefangen hat es damit, dass ich keine Einkaufstüten mehr tragen konnte – in Berlin eine mittlere Katastrophe. Meine Hände fühlten sich an, als ob sie offen wären, schmerzten wie Sau und waren so hitzeempfindlich, dass ich den Kaffee via Röhrli soff. Ich konnte nicht mal mehr den Verschluss einer PET-Flasche aufschrauben, ohne in Heulen und Wehklagen auszubrechen.

Dann, am nächsten Tag: noch mehr Schmerzen (ich konnte mich nicht mal mehr an der Haltestange in der U-Bahn festhalten), die Hände so geschwollen, dass sie aussehen wie die Dinger, die man in amerikanischen Stadien in die Luft hält („USA #1!“). Ausserdem waren da plötzlich Zillionen von kleinen Flecken, Pocken nicht unähnlich, die langsam aber gewissenhaft zu jucken begannen. Und damit nicht genug: der ganze Zirkus erschien plötzlich auch auf meinen Fusssohlen und an allen Zehen.

Mein erster Gedanke war natürlich: „Stigmata! Scheisse Dschango, jetzt wirst zu einem Heiligen und musst den Rest deines Lebens damit verbringen, Kranke zu heilen und übers Wasser zu gehen. Und das als Nichtschwimmer!“ Hase hat mich dann aber überzeugt, statt einem Exorzisten einen Hautarzt aufzusuchen, was ich schliesslich auch tat.

Die Hautärztin hiess dann leider nicht ‘Dr. Krätzig’, das war der Verhaltenstherapeut einen Stock höher. Fand ich schade, irgendwie. Meine Frau Doktor liess mich aber (nach bloss etwa sechs Stunden Wartezeit und einem zweisekündigen Blick auf meine Hände) wissen, dass meine Symptome typisch für eine Virusinfektion seien.

„Bitte? Ein Virus?? Sicher keine Allergie?“ – „Neinein“, meinte Frau Doktor, „eindeutig ein Virus. Ihr Körper muss da von selbst mit fertig werden (was er dann auch wurde), das kann bis zu vier Wochen dauern (dauerte es dann nicht), ich verschreibe Ihnen eine Salbe, die die Pusteln lindern sollte (tat sie dann auch).“

Nunja, die Salbe war etwa doppelt so teuer wie die Behandlung, was mich irritierte, offenbar aber mit dem faszinierenden teutonischen Gesundheitssystem zusammenhängt, das Kranke und ihre Ärzte bestraft, solange keine Pharmazeutika konsumiert werden. Wie ich nun so die Apotheke verlasse, reift in meinem von Viren noch arg gebeutelten Gehirn ein Plan, der an Bösartigkeit und Brillianz kaum zu überbieten ist. Sobald nämlich die Nacht über Berlin hereinbrach, setzte ich mich in die U-Bahn und stieg bei der Station Lichtenberg aus. Dann stellte ich mich vor jeden Briefkasten, den ich finden konnte, hob die Klappe hoch und hustete einmal kräftig rein.

Als erstes ein grosses „mea culpa, mea maxima culpa!“ an alle unschuldigen EinwohnerInnen von Lichtenberg. Wie gesagt, mein Gehirn war noch vom Virus geschwächt und mein Moralzentrum offenbar ganz besonders in Mitleidenschaft gezogen. Es tut mir wahnsinnig leid, liebe unschuldige EinwohnerInnen von Lichtenberg, seid immerhin beruhigt: der Virus ist ein im Grunde genommen ganz harmloser.

Aber die Vorstellung, dass alle Berliner Neonazis das ganze folgende Wochenende blöd herumstanden, weil sie keine Baseballschläger mehr in den Händen halten konnten, ist einfach zu geil.

(Sonst war Berlin aber wieder erste Sahne. Zwei Shoppingtipps: Fette Beute verschönert deinen Spiegel und den Naschpiraten würde ich vom Fleck weg heiraten. Und nochmals vielen, vielen Dank an die lieben Leute vom Kinzig9 für die Gastfreundschaft, war wunderbar bei euch!)




Berlin, wir fahren nach Berlin!

Wenn ihr diesen Artikel lest, hocken die Hasen bereits im Zug Richtung Berlin. Ja, wir sind dieser Stadt hoffnungslos verfallen. Kann dran liegen, dass sie mich stark an Bern erinnert, einfach um den Faktor 100 aufgeblasen und mit einem schwulen Stapi. Und einer Reithalle, die sich über das ganze Stadtgebiet erstreckt.

Wir sind ja schon ein bisschen herumgekommen in der Welt, aber so zuhause wie in Berlin haben wir uns selten gefühlt. Berliner sind einfach nur geil: Witz, Offenheit, Style, alles passt. Wenn ich an einer Imbissbude mit “na Kleena, wat darf’s denn sein?” (ich bin deutlich über 1.80 gross) angesprochen werde, schmelze ich dahin. Wenn sich der andere dann auch noch kaputtlacht, weil ich “einmal Falafel ohne Spermasauce” bestelle, weiss ich, dass ich unter Freunden bin.

Und dann: Kultur! Und nochmal Kultur! Jeder in dieser Stadt ist ein Künstler und man hat den Eindruck, dass man dem nächsten Pollack, dem nächsten Mozart und der nächsten Dietrich jederzeit an der nächsten Ecke begegnen kann. Die grösste Museendichte Europas, die abgefahrensten Clubs, Russendisko… ich weiss noch, dass wir letztes Mal fix und fertig vom Herumlatschen im Ausgehmagazin Zitty herumblätterten (das Teil erscheint wöchentlich und ist ein VERDAMMTES BUCH!) und von der Masse an Angebot schlicht erschlagen wurden. Wir haben uns dann entschieden, zuhause in der Küche Scrabble zu spielen…

Sowie: Shopping! Meine Fresse, kann man in dieser Stadt Geld ausgeben… kleines Manko: es gibt in ganz Berlin offenbar nur einen einzigen Laden, der Damenschuhe kleiner als Grösse 38 führt. Letztes Mal waren wir jedenfalls während einer Woche in gefühlten fünf Milliarden Schuhläden, bis wir dem Hasen passendes Schuhwerk erwerben konnten.

Und auf der anderen Seite: die Stadt mit der zweitgrössten Türken-Population der Welt (erster Platz: Istambul); darunter eher selten türkisches Bildungsbürgertum. Vollgekokste 15jährige, die sich in U-Bahnen Gangwars liefern. Der Penner, der dir erst von seiner früheren Kapitänskarriere erzählt und dir dann mitten im Satz über die Schuhe kotzt. Neukölln.

Gehört halt alles auch dazu. Und passt.

Ach, was erzähle ich da. Peter Fox hat es schon lange gesagt, weit besser als ich es je könnte und erst noch mit wunderbarer Vertonung:

Des langen Artikels kurzer Sinn: es könnte sein, dass ihr nächste Woche nichts von mir hört. Ich werde zwar versuchen, mein Netbook am Hasen vorbei in die Ferien zu schmuggeln, kann aber nicht garantieren, dass ich dann nicht vom Berliner Flow überwältigt und komplett schreibfaul werde.

Also bis bald, und macht jut!




Leseoffensive zum Wochenende

Das Wochenende steht vor der Tür, es hudlet und luftet wie blöd. Nächste Woche ist Abstimmungs- und Wahlsonntag, beides geht mir schon sowas von auf den Keks. Zur Unfähigkeit von BärenBabsi ist alles gesagt, zur Lachnummer auf der Harley ebenfalls. Auch auf der SVP herumtrampeln macht mir momentan wenig Freude – da diese Partei bald mehr Bundesratskandidaten als WählerInnen hat, was soll ich hier denn noch Lustiges beitragen?

Politikverdrossenheit? Schnauze voll vom miesen Wetter? Warum nicht mal wieder ein gutes Buch in die Hand nehmen, sich mit dem Hasen im Bau verstecken und dort mal dem einen, mal dem anderen frönen?

Deshalb hier meine aktuellen Leseempfehlungen aufs Wochenende:


R. D. Precht: Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Ja, ich weiss, der Titel dieses Buches könnte von mir stammen. Tut er aber nicht. Leider, einerseits, weil wer fände es schon nicht toll, wenn ein Titel von einem (ein guter noch dazu!) auf ein Buch gedruckt würde? Zum Glück, andererseits, weil sein eigenes Buch unter Pseudonym zu rezensieren, das wäre jetzt sogar für mich ein kleines bisschen zu narzisstisch.

Darum gehts hier jetzt aber überhaupt nicht. Stattdesssen möchte ich der werten LeserInnenschaft, die philosophisch interessiert ist, dieses höchst amüsante und spannende Buch ans Herz legen. Zwar ist es eine Übersicht über die Philosophie, im Gegensatz zu den bisher erhältlichen Büchern zu diesem Thema ist es aber weder eine knochentrockene Abhandlung der verschiedenen Denkschulen und Ismen, noch ein Bombardement von Fakten, das die Lust am eigenen Denken schon im Keim erstickt. Stattdessen kommt es in einer humorvollen, verständigen Sprache daher und richtet sich ganz am konkreten Leben aus: Was ist Wahrheit? Woher weiss ich, wer ich bin? Nicht dass das Buch kugelsichere Antworten auf diese Fragen liefern würde, aber es gibt die richtigen Impulse, um selbst weiter zu denken.

Der Autor führt uns in einer Art philosophischer Weltreise durch die verschiedenen Orte, an denen Philosophie gemacht wurde, verknüpft immer den Titel des jeweiligen Kapitels mit dem Ort, der Person und der Zeit, die auf die jeweilige Frage eine Antwort gefunden zu haben glaubte. Auf diese Weise schafft er es, die zum Teil sehr anspruchsvollen Denksysteme anschaulich darzustellen.

Dschango-Prädikat: Unbedingt empfehlenswert!


Naomi Wolf: Wie zerstört man eine Demokratie – Das 10-Punkte-Programm

Die Autorin geht in ihrem Buch der Frage nach, was es braucht, damit eine Regierung ein Land von einer Demokratie in eine Diktatur verwandeln kann. Sie schildert dies mit einem Brief an einen Freund, in dem sie beschreibt, wie fragil einerseits das ist, was wir als ‘Demokratie’ bezeichnen und wieviel Aufmerksamkeit es von jeder Demokratin, jedem Demokraten auch und besonders heute braucht, damit die Errungenschaften, die unsere Vorfahren mit Blut und Geld erkämpft haben, nicht von billigen Populismen über den Haufen geworfen werden.

Hui, was für ein Satz…

Das 10-Punkte-Programm, wie es Wolf beschreibt, wurde in der Vergangenheit von beinahe jeder Diktatur angewendet. In den USA wurden in der Vergangenheit offenbar sogar angehende südamerikanische Diktatoren gezielt darin ausgebildet, ihre Bevölkerung mit diesen zehn Punkten unter die Knute zu zwingen.

Ja, das Buch ist aus einer sehr USAmerikanischen Warte aus geschrieben und die ständigen Lobreden auf die bestmögliche Demokratie ennet dem grossen Teich wirkt auf europäische Gehirne wohl etwas… naja, naiv vielleicht. Trotzdem hat, was Wolf zu sagen hat, durchaus auch bei uns Gültigkeit. Die Strategien und Techniken, die autoritäre Regimes anwenden, um eine freiheitliche Gesellschaft in Unterdrückung und Angst zu führen, sind während Jahrhunderten erprobt und bewährt und es wäre verwegen zu behaupten, dass solches bei uns nicht möglich wäre.

Bemerkenswert ist Wolfs Einsicht, dass die meisten Diktaturen keineswegs mit gewalttätigen Aktionen an die Macht gekommen sind. In den meisten Fällen liessen sich Diktatoren demokratisch wählen, zumindest aber juristisch legitimieren. Eine Diktatur entsteht nie über Nacht, indem man plötzlich die Stiefeltritte uniformierter Schergen im Treppenhaus hört. Stattdessen ist es ein langsamer, beinahe unmerklicher Prozess, der das Volk soweit bringt, zum Schluss dankbar zu seinem Metzger zu laufen.

Ein wichtiger Appell an das Demokratieverständnis jedes Einzelnen.

Dschango-Prädikat: Sollte beim Erreichen des Stimmrechtsalters Pflichtlektüre sein.

So, genug von all dem klugen Zeugs, hier noch ein bisschen Belletristik:


T.C. Boyle: Zähne und Klauen

Boyle begleitet mich schon seit bald 20 Jahren, war sogar mal mein absoluter Lieblingsautor (“America” war eine Offenbarung). Diesen Status musste er zwar leider abgeben (es wird ihn bitter reuen), noch immer aber schreibt er durchaus lesenswert.

Die Kurzgeschichtensammlung “Zähne und Klauen” beschreibt den Menschen als Spielball zwischen Ratio und Trieb, zwischen Dekadenz und Infantilität, zwischen Sinn und Unsinn. Seine Helden sind Säufer, Aussteiger und durchgeknallte Verlierer der Gesellschaft. Absurde Situationen treffen auf absurde Figuren, oder umgekehrt, je nachdem. Und Boyle schafft es, dass wir auch die grössten Deppen dafür bewundern, wie sie es schaffen, ihr seltsames Leben zu leben.

Dies ist sicherlich eines der grössten Talente von Boyle: man schliesst seine Figuren ins Herz. Boyle trifft, vor allem in seinen Kurzgeschichten, genau den Ton, genau die Balance zwischen Witz und Intellekt, die dazu führen, dass man sein als “Zwüschedüre”-Literatur geplantes Buch in wenigen Stunden wegliest. Die Boyleschen Verlierer machen süchtig, genauso wie sein süffiger, immer mit einem spitzbübischen Grinsen versehener Stil. Zynismus seinen Figuren gegenüber ist Boyle fern und es ist genau dieses Liebevolle, das ihn in meinen Augen zu einem der grössten seiner Zeit macht.

Dschango-Prädikat: Nicht nur fürs Nachttischli geeignet.


Sven Regener: der kleine Bruder

Ja, der Herr Lehmann ist wieder da! Das dünne Büchlein enttäuscht zwar vom Umfang her (seit ‘Neue Vahr Süd’ sind meine Standards gestiegen), aber trotzdem: ein höchst vergnügliches Lesewerk hat der Herr Regener da wieder abgeliefert.

Das Buch spielt zwischen ‘Herr Lehmann’ und ‘Neue Vahr Süd’. Frank Lehmann wurde gerade aus der Bundeswehr entlassen und fährt mit seinem Punk-Kumpel Wolli ins Berlin paar Jahre vor dem Mauerfall, um da zu seinem Bruder Manni zu ziehen. Regener führt uns durch den Alltag der Hausbesetzer- und Anarcho-Szene in Berlin, ihre Auseinandersetzungen, ihre (faulen) Kompromisse, letztlich auch ihr Scheitern vor dem real existierenden Kapitalismus.

Ja, das Buch ist zum Brüllen lustig. Kaum eine Seite, auf der ich nicht in lautes Lachen ausgebrochen bin. Die Figur Frank Lehmann oszilliert ständig zwischen Naivität und Weltgewandtheit, stösst als Landei in Berlin zwar dauernd auf Mitleid, entpuppt sich aber, wenn es wirklich hart auf hart kommt, durchaus als der einzige, der einigermassen seine Hirnzellen zusammenreissen kann.

‘Der kleine Bruder’ ist einerseits ein Lobgesang auf ein Leben abseits aller Konventionen, andererseits auch dessen Schwanengesang, weil auch der autonomste Kapuzenjackenträger über kurz oder lang von der Gesellschaft abhängig ist, gegen die er, am liebsten unter Mamis Rock hervor, revoltiert.

Hase hat das Buch auch gelesen und fand es nur “soso, lala”. Es ist irgendwie ein Männerbuch, ja. Es beschreibt die seltsamen Rituale von XY-Trägern, ihre eigenartige Logik, ihr befremdliches Paarungsverhalten und ihre noch viel befremdlicheren Initiationsriten. Es entlarvt uns Männer (vor allem diejenigen, die sich gerne als links, anarchistisch, autonom und/oder feministisch sehen) als weinerliche Testosteronhaufen, die den Schwanz wortwörtlich einklemmen, sobald das eigene Weltbild ins Wanken gerät.

Vielleicht ist das Lesevergnügen für Frauen nicht so gewährleistet. Wenn man aber als Mann zwischen 18 und 25 Jahren in alternativen Szenen aufgewachsen ist und sich auch im hohen Alter noch nicht vollständig vom Geruch von Freiheit, Tränengas und Bierdunst lösen kann, erkennt man sich und seine damalige Umwelt auf jeder Seite wieder. Frank Lehmann ist so, wie ich mich zu sein erinnern glaube, und ich denke, das geht jedem so, der eine ähnliche Biografie hat.

Einziger Kritikpunkt: ZU KURZ, VERDAMMT!

Dschango-Prädikat: Ja, wie jetzt? Muss doch sein, oder?