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Fear And Loathing In Los Angeles

Eigentlich wollte ich ganz elegant und gekonnt von meinem halbgeschaeftlichen Trip nach L.A. berichten. Da gibt es aber zwei kleine Probleme. Zum einen habe ich das Netzteil meines Notebooks zu Hause vergessen und habe noch fuer ca. 30 Minuten Batteriestrom. Den brauche ich fuer das Halbgeschaeftliche. Darum schreibe ich hier auf einer Ami-Tastatur die bekanntlich keine Umlaute hat. Halb so schlimm, sieht halt etwas haesslich aus. Henusode.

Das zweite Problem: diese Stadt suckt, und zwar gewaltig. Es gibt hier aber auch rein gar nichts, was mich schon nur ansatzweise begeistern wuerde. Gute Burger wie die im Eisenbahnwaggon-Beizli am Sunset Boulevard kann ich auch zu Hause machen, die schmecken etwa gleich gut. Kommt noch dazu, dass meine heimischen Burger mit wesentlich mehr Liebe gemacht sind.

Weitere Beispiele gefaellig? Flaschenwasser fuer 1.50$ pro halbem Liter schmeckt genau wie das Leitungswasser uebelst nach Chlor. Der bezahlbare Frass ist groesstenteils nicht zu ertragen. Die Frauen sind entweder uniform aufgetakelt und scheinen alle das gleiche Parfum zu benutzen, oder aber sie sind einfach nur fett und haesslich. Oberflaechlich sind sie eh alle. Es gibt fast nirgends guten Kaffee. Die Bullen sind so etwas von stressig drauf. Es scheint wirklich kein Ende zu nehmen. Gluecklicherwise ist das Hotel ganz nett…

Fazit: L.A. ist mit Abstand die beschissenste Stadt, die ich bisher gesehen habe. Habe mich selten so fest darauf gefreut, nach Hause zu kommen. Echt jetzt…