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		<title>Gott und Teufel</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 09:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Teufel lebt scheints im Vatikan. Ich habe immer gemeint, der sei im Detail. Henusode&#8230;
Und Gott ist ein Chatter namens dustball. Oder auch nicht. Gefunden auf ibash.de:
&#60;dustball&#62; ich BIN gott.
&#60;dustball&#62; so und nu versuch ma meine macht zu wiederlegen
&#60;Toxic Soul&#62; widerlegen
&#60;dustball&#62; touché 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Teufel lebt <a href="http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/-Der-Teufel-lebt-im-Vatikan--31826839" target="_blank">scheints</a> im Vatikan. Ich habe immer gemeint, der sei im Detail. Henusode&#8230;</p>
<p>Und Gott ist ein Chatter namens dustball. Oder auch nicht. Gefunden auf ibash.de:</p>
<p><code>&lt;dustball&gt; ich BIN gott.<br />
&lt;dustball&gt; so und nu versuch ma meine macht zu wiederlegen<br />
&lt;Toxic Soul&gt; widerlegen<br />
&lt;dustball&gt; touché </code></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eintopf mit Genudel</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 21:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist beinahe schon Realsatire: Zwei Drittel der Redaktion befinden sich momentan im Überlebenskampf mit einem Arbeits-Tsunami, während das dritte Drittel den Kopf im Arsch des Winters stecken hat und kaum wieder raus bringt. Daumenschrauben wo man hinschaut, ob Wirtschaft oder Wetter.
Egal, denn die Welt dreht sich weiter.
Zum Beispiel wurde letztes Wochenende abgestimmt. Keine Überraschungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist beinahe schon Realsatire: Zwei Drittel der Redaktion befinden sich momentan im Überlebenskampf mit einem Arbeits-Tsunami, während das dritte Drittel den Kopf im Arsch des Winters stecken hat und kaum wieder raus bringt. Daumenschrauben wo man hinschaut, ob Wirtschaft oder Wetter.</p>
<p>Egal, denn die Welt dreht sich weiter.</p>
<p>Zum Beispiel wurde letztes Wochenende abgestimmt. Keine Überraschungen so weit, aber das Resultat beim Tieranwalt hat mich dann doch ein wenig geknickt. Offenbar ist die &#8220;aufgeklärte&#8221; Menschheit noch nicht reif dafür, sich vom Menschen-zentrierten Weltbild zu lösen und auf Augenhöhe mit Tieren zu leben. Schade, wieder eine verpasste Chance mehr, denn die Tiere hätten es wahrlich nötig und sind es allemal wert.</p>
<p>Ein Skandälchen könnte sich bei den scheints extensiven Ermittlungen der Bundesanwaltschaft bei den Hells Angels abzeichnen. Man findet offenbar nix von Relevanz, jedenfalls nicht im Vergleich mit den Deutschen Gesinnungsbrüdern. Finde ich aber gar nicht so schlimm. Und deppert sind solche uniformierten und durchorganisierten Töffbubenclans sowieso. Oder, um es mit Janis Joplin zu sagen: <em>Freedom&#8217;s just another word for nothing left to loose.</em></p>
<p>Zitat des Tages:<em> &#8220;So schön kann Gewalt sein!&#8221;.</em> Und <a href="http://www.gameswelt.ch/articles/reviews/6309-God_of_War_III/index.html" target="_blank">so witzig und geistreich</a> kann Videogame-Journalismus sein. Es geht immer nur um Kontext, Baby.</p>
<p>Last but not least meine Empfehlung des Tages für das elektronischen Klängen zugeneigte Ohr. Gepflegten Drum&#8217;n'Bass aus aller Welt gibt es bei <a href="http://www.bassdrive.com" target="_blank">bassdrive.com</a>, meinem Lieblingssender der Stunde. Ob beim Schreiben oder Zocken, die DJs wissen mich immer wieder zu verzaubern.</p>
<p>E guete.</p>
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		<title>Sechs, setzen.</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 06:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Parlament respektive eine seiner Arbeitsgruppen dreht durch.
Geht gar nicht, hatte ja hier schon deswegen rumgemeckert.
Hier kannse unnerschreibn, echt jetzt bitte.
Da ist kompetenter Lesestoff, falls noch Fragen offen sind.
Es ist doch immer das gleiche Theater, wenn geistig Benachteiligte solch komplexe Themen in Angriff nehmen. Ich hasse es.
Update: Es gibt auch bei Facebook eine Gruppe zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Parlament respektive eine seiner Arbeitsgruppen <a href="http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Killerspiele-sollen-verboten-werden/story/10164249" target="_blank">dreht durch</a>.</p>
<p>Geht gar nicht, hatte ja <a href="http://www.daumenschraube.ch/2010/02/02/der-morder-in-uns/" target="_blank">hier</a> schon deswegen rumgemeckert.</p>
<p><a href="http://www.pro-jugendkultur.ch/" target="_blank">Hier kannse unnerschreibn</a>, echt jetzt bitte.</p>
<p><a href="http://www.suchtmagazin.ch/text5-09.pdf" target="_blank">Da</a> ist kompetenter Lesestoff, falls noch Fragen offen sind.</p>
<p>Es ist doch immer das gleiche Theater, wenn geistig Benachteiligte solch komplexe Themen in Angriff nehmen. Ich hasse es.</p>
<p><strong><em>Update:</em></strong> Es gibt auch bei Facebook eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=315623398029&amp;ref=ts" target="_blank">Gruppe</a> zum Thema.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Comme il faut not</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 18:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So gehts nicht:

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So gehts nicht:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/USGcOW-o0v0&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/USGcOW-o0v0&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Comme il faut</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 15:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Engländianer wissen, wie&#8217;s gemacht wird:

Mal &#8216;ne Scheibe davon abschneiden, wa!?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Engländianer wissen, wie&#8217;s gemacht wird:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/YtGSXMuWMR4&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YtGSXMuWMR4&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<p>Mal &#8216;ne Scheibe davon abschneiden, wa!?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leistungsindex schmerzbefreit</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 11:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neulich in der Garderobe, kurz vor dem Training.
Nasse: &#8220;Du, Housi, bin ich eigentlich auch im Plan für die Gelbgurtprüfung im Frühling?&#8221;
Housi: &#8220;Nööp, du bist noch zu schlecht dafür.&#8221; (breites Grinsen)
Nasse: &#8220;Mir würden im Fall deine markigen Statements fehlen, wenns die mal nicht mehr gäbe&#8230;&#8221;
Housi: &#8220;Ich mags halt direkt. Dann weisst du wenigstens, woran du bist.&#8221;
Nasse: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='series_toc'>Aus der Reihe: <h4>Nasse lernt kloppen</h4><br /></div><p>Neulich in der Garderobe, kurz vor dem Training.</p>
<p><strong>Nasse</strong>: &#8220;Du, Housi, bin ich eigentlich auch im Plan für die Gelbgurtprüfung im Frühling?&#8221;<br />
<strong>Housi</strong>: &#8220;Nööp, du bist noch zu schlecht dafür.&#8221; (breites Grinsen)<br />
<strong>Nasse</strong>: &#8220;Mir würden im Fall deine markigen Statements fehlen, wenns die mal nicht mehr gäbe&#8230;&#8221;<br />
<strong>Housi</strong>: &#8220;Ich mags halt direkt. Dann weisst du wenigstens, woran du bist.&#8221;<br />
<strong>Nasse</strong>: &#8220;Ach Housi, wenn ich mal gross und stark bin, dann lege ich dich auch auf die Matte.&#8221;<br />
<strong>Housi</strong>: &#8220;Du bist schon gross und stark. Jetzt musst du halt noch lernen, deine Masse anständig zu bewegen. Technik ist das Stichwort. Und dreissig Jahre Erfahrung.&#8221;<br />
<strong>Nasse</strong>: *seufz*</p>
<p>Wenigstens kann ich jetzt den Obi Knoten.</p>
<br />Bisher in <b>Nasse lernt kloppen</b> erschienen:<ol><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2009/09/03/nasse-und-die-kampfkunst/' title='Nasse und die Kampfkunst'>Nasse und die Kampfkunst</a></li><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2009/10/20/gut-gerollt/' title='Gut gerollt'>Gut gerollt</a></li><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2009/12/05/ballistische-erfahrung/' title='Ballistische Erfahrung'>Ballistische Erfahrung</a></li><li>Leistungsindex schmerzbefreit</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Brechreiz</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 18:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer und immer wieder die katholische Kirche. Das ist kein Zufall. Bei der Durchlese dieses Interviews habe ich kurz mal das kalte Kotzen bekommen.
Diese Institution ist wirklich mit bemerkenswerter Konsequenz dabei, sich selbst zu demontieren. Jetzt bitte bloss nicht aufhören, dann erlebe ich vielleicht auch noch das Ende der Katholen und überhaupt der Religionen als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer und immer wieder die katholische Kirche. Das ist kein Zufall. Bei der Durchlese <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,676720,00.html" target="_blank">dieses Interviews</a> habe ich kurz mal das kalte Kotzen bekommen.</p>
<p>Diese Institution ist wirklich mit bemerkenswerter Konsequenz dabei, sich selbst zu demontieren. Jetzt bitte bloss nicht aufhören, dann erlebe ich vielleicht auch noch das Ende der Katholen und überhaupt der Religionen als evolutionsbiologisch völlig, komplett, so was von obsoletes Element aus der Vergangenheit.</p>
<p>Ich ertrage es nicht, wenn sich Arroganz (der Anspruch auf Gottgleichheit fällt der Einfachheit halber auch in diese Kategorie), Unwissen, Unfähigkeit und Deckung bis in die höchsten politischen Kreise auf so hässliche Art und Weise vereinen.</p>
<p>Daumenschrauben auf Kosten des Hauses für alle Erwähnten, ultra tight und mit dem extra Dreh. Echt jetzt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ze Dschörman Gründlichkeit</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/02/04/ze-dschorman-grundlichkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da haben wir den Salat. Jahrelang ist es gut gegangen, nun knallt es das eine ums andere mal. Alle wollen sie uns ans Ersparte.
Ich bin der Sache gegenüber, gelinde gesagt, etwas ambivalent. Da ist einerseits diese unmögliche Schweizer Tugend, dass wir jahrelang von jedem Dahergelaufenen dankbar jede Kohle angenommen haben. Und ja, wir haben gewusst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da haben wir den Salat. Jahrelang ist es gut gegangen, nun knallt es das eine ums andere mal. Alle wollen sie uns ans Ersparte.</p>
<p>Ich bin der Sache gegenüber, gelinde gesagt, etwas ambivalent. Da ist einerseits diese unmögliche Schweizer Tugend, dass wir jahrelang von jedem Dahergelaufenen dankbar jede Kohle angenommen haben. Und ja, wir haben gewusst, mit was für dubiosen Gestalten wir da geschäften. Und nein, wir haben nicht hingeschaut, woher die Knete kommt.</p>
<p>Andererseits gibts diesen klammen Riesenstaat nördlich von uns, dem die letzte territoriale Akquisition finanziel nicht so bekommen ist. Schon klar, vierzig Jahre Sozialismus kann man nicht eben schnell mal in ein paar Jahren weg sanieren.</p>
<p>Und dann gibt es noch so etwas wie staatspolitischen Realismus, der jegliche moralische Diskussion überflüssig macht. Es sind nur Ideologen (sprich: Idioten), die an dem ganzen Vorgang, geklaute Daten zu kaufen und staatlich zu verwerten, moralische Kritik üben. Es gab auch schon vor 9/11 politische Vorgänge, die kaum zu ertragen sind, und doch nötig scheinen.</p>
<p>Wo bitte bleibt die realistische, ideologiebefreite Diskussion, wie wir mit ausgehungerten Staatsfinanzen und deren Auswüchsen umgehen sollten? Der Bundesrat (vor allem unser Appizöller Schatzchäschtlimeischter) macht die gleich dumme Fresse wie eh und jeh und übt sich in Duldungsstarre, während der Deutsche Michel das Bankenwesen von hinten pimpert. Die Presse ersäuft im populistischen Geschrei, und der einseitig informierte Schweizer Bürger hat die Hosen voll, dass uns die Deutschen nach den Jobs noch das Ersparte wegnehmen. Arme Schweiz&#8230;</p>
<p>Vorschlag zur Güte: Die Deutschen kriegen ihre gesammelten Vermögen zurück, zusammen mit einer Ladung Ausgewanderter, die uns ja eh nur die Jobs wegnehmen und für unsere sensiblen Öhrchen viel zu forsch tönen.</p>
<p>Damit hätten wir zwei Probleme auf einmal gelöst: keine Steuerprobleme mehr mit dem Land der Dichten und Lenker, und das fehlende Geld kompensieren wir mit den wegfallenden Lohnsummen unserer teutonischen, zukünftigen Ex-Kollegen.</p>
<p>Manchmal sind die einfachsten Lösungen am effizientesten. Ich glaube, da nehme ich zur Feier des Tages ein Gläschen darauf.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Mörder in uns</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 12:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder mal interessant, sich mit dem Gewaltpotenzial im Menschen auseinanderzusetzen. Im Gegensatz zu einigen Leuten aus dem soziokreativen Gutmenschen-Bereich bin ich ja bedingungslos bereit, Gewalt als unumgänglichen Teil unseres Daseins zu begreifen.
Wenn wir jetzt noch ein wenig Medien und Konsum in diesen Cocktail mischen, landen wir bei der altbekannten Diskussion Medien und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder mal interessant, sich mit dem Gewaltpotenzial im Menschen auseinanderzusetzen. Im Gegensatz zu einigen Leuten aus dem soziokreativen Gutmenschen-Bereich bin ich ja bedingungslos bereit, Gewalt als unumgänglichen Teil unseres Daseins zu begreifen.</p>
<p>Wenn wir jetzt noch ein wenig Medien und Konsum in diesen Cocktail mischen, landen wir bei der altbekannten Diskussion <em>Medien und Gewalt</em>. Wir hatten ja schon <a href="http://www.daumenschraube.ch/2009/03/13/da-haben-sich-ja-zwei-gefunden/" target="_blank">andernorts</a> das zweifelhafte Vergnügen, mit Exponenten der Stoppt!-Killerspiele!-Fraktion und ihrer Unfähigkeit, Ursache und Wirkung richtig einzuordnen, konfrontiert zu werden.</p>
<p>Nun bin ich jüngst über den <a href="http://www.gameswelt.ch/articles/specials/6247-Killergames_und_Socialchats_-_Event/index.html" target="_blank">einen</a> oder <a href="http://wisegamers.ch/artikel/70/gewalt_und_videogames/" target="_blank">anderen</a> guten Artikel gestolpert, der die oftmals erschreckend abwesende Medienkompetenz von gewissen Menschen, die teilweise in relevanten Positionen im Bildungsbereich usw sitzen, wieder mal geschmeidig illustriert.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich eine kleine Anekdote loswerden: Jüngst haben ein paar Videospiel-affine Freunde und meine Wenigkeit über die mögliche Wirkung von Videospielen mit Gewaltinhalten diskutiert, gerade im Bezug auf das Handling von Waffen und dergleichen. Es stellte sich heraus, dass ich durch Counterstrike &#8211; wen wunderts? &#8211; genau <em>nichts</em> über Waffen gelernt habe. Hingegen hat die Tatsache, dass ich dieses Spiel über Monate zusammen mit einem ausgebildeten Militär gespielt habe, wesentlich mehr zu meinem Wissen über Waffen und Strategie beigetragen.</p>
<p>Konkret hat mir also ein fachkundiger Panzerfahrer mein militärisch-strategisches Wissen beigebracht, nicht das Spielen selbst. Dass dies im Spiel durchaus eine positive Wirkung auf meine Leistung hatte, braucht nicht zu erstaunen. Genausowenig erstaunt es, dass ich ohne Weitergabe dieses Wissens im Prinzip genauso Ahnungslos geblieben wäre wie vor dem ersten Kontakt mit diesem Spiel.</p>
<p>Was also fehlt diesen Leuten, die immer wieder in die gleiche Falle tappen, wenn es zu dieser Diskussion kommt? Kontext, Baby. Und Medienkompetenz.</p>
<p>Was nützen  Altersempfehlungen auf den Spielepackungen, wenn sich die Oldies nicht für die Inhalte ihrer Brut interessieren? Was nützt Aufklärung, wenn sich die immergleichen, oftmals bildungsfernen Schichten getrost darum foutieren? Was nützt <em>Parental Control</em> auf den Spielekonsolen, wenn sie nicht konsequent aktiviert wird?</p>
<p>Wir leben in Zeiten, wo es einfach nicht mehr reicht, wenn die Pornos im elterlichen Schrank eingeschlossen werden. Die allzeitige Verfügbarkeit von gratis Inhalten in Kombination mit Breitband Internet verlangt nach anderen Strategien, als man der unaufgeklärten Öffentlichkeit weismachen will.</p>
<p>Wir müssen uns auch von der Vorstellung lösen, dass Eltern beispielsweise die teils sehr komplexen Geräte ihrer Kinder überwachen können, das ist ein Ding der Unmöglichkeit.</p>
<p>Wir können aber kritische Fragen stellen. Brauchen Kinder bis 13 Jahre schon einen eigenen Computer oder gar eine eigene Spielkonsole? Muss es ein Schlag-mich-tot-Internet-fähiges Handy mit allen Schikanen und entsprechendem Abo sein? Brauchen wir nicht eine enttabuisierte, gnadenlose Aufklärung an Schulen, losgelöst vom kulturellen Hintergrund der Schüler? Brauchen wir nicht auch den Mut, von fehlgeleiteten Eltern und ihren Kindern die Bereitschaft einzufordern, sich ihren Taten zu stellen und korrigierende Massnahmen zu treffen und kontrollieren zu lassen?</p>
<p>Das, liebe Politiker und Sachverständige, sind allesamt Fragen, die es zu diskutieren gilt. Denn es führt kein Weg daran vorbei&#8230;</p>
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		<title>Vom Problem der Problembefreitheit</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 09:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe ein Problem. Zugegeben, es ist ein zutiefst philosophisch anmutendes Problem. Oder anders gesagt: Die Abwesenheit von grösseren Problemen in meinem Leben führt zu einem neuen Problem. Denn die Wahrnehmung von Glück definiert sich ja bekanntermassen nicht durch die Abwesenheit von Problemen oder Herausforderungen, sondern viel eher durch die Bewältigung von Herausforderungen oder dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein Problem. Zugegeben, es ist ein zutiefst philosophisch anmutendes Problem. Oder anders gesagt: Die Abwesenheit von grösseren Problemen in meinem Leben führt zu einem neuen Problem. Denn die Wahrnehmung von Glück definiert sich ja bekanntermassen nicht durch die Abwesenheit von Problemen oder Herausforderungen, sondern viel eher durch die Bewältigung von Herausforderungen oder dem Erreichen von Zielen. So weit die Theorie und der aktuelle Stand der Glücksforschung.</p>
<p>Was tun, wenn man durch einen zusammenhängenden Fluss von mehr oder weniger gelungenen Unternehmungen eben quasi problembefreit dasteht? Man sieht sich um. Sucht das Haar in der Suppe. Regt sich über Nichtigkeiten auf, denn zu viel Harmonie schlägt aufs Gemüt. Und ganz wichtig: Man muss konsequent das bescheiden vorhandene Konfliktpotenzial aufs maximalste ausreizen.</p>
<p>Das tat ich und es kam genau <em>nichts</em> dabei heraus. Sogar das bescheidene Konfliktpotenzial in meinem Leben reicht nicht für eine schöne, ausgewachsene Kontroverse in meiner sonst so wechselhaften Gefühlswelt. Nicht einmal das jährlich wiederkehrende Un-Thema WEF kann mich aus den Socken hauen, geschweige denn das neue iPad von Apple. Beides sehr schlimm, aber nicht schlimm genug, um mich aus meinem wogenden Meer von Beziehungsharmonie und beruflichem Gelingen rauszuziehen. Next, please.</p>
<p>Hat jemand <em>Haiti</em> gesagt? Sorry, viel zu weit weg. Ausserdem kümmern sich da schon unsere Kollegen aus Hollywood und von der Glückskette darum. Das Klima? Wird dauernd mit dem Wetter verwechselt und ist auch sonst irgendwie ungeeignet für eine grössere Verstimmung. Die xenophobe Schweiz? Man gewöhnt sich irgendwie an alles, zumindest so lange man selbst bleichgesichtig durch dieses Land latscht. Religion und der Islam im besonderen? So lange kein Filmemacher oder Zeichner von einem durchgeknallten Muslim abgeschlachtet wird, wohl kaum.</p>
<p>Es hilft aber auch rein gar nichts, da muss ich wohl durch. Merde.</p>
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		<title>Die bunte Welt des Dschango B.</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt müsst ihr euch alle an den Stühlen festhalten, weil jetzt kommt der Hammer: der Dschango ist seit dieser Woche eidgenössisch attestierter Berufsbilder. Huiiiuiui, jetzt sehe ich förmlich eine &#8220;WTF?!?&#8221;-Welle hierher schwappen. Ihr fragt euch jetzt sicherlich, wie das denn passieren kann, und ob jetzt dann eigentlich jeder dahergelaufene Zigeuner Jugendliche ausbilden darf.
Im Grunde genommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt müsst ihr euch alle an den Stühlen festhalten, weil jetzt kommt der Hammer: der Dschango ist seit dieser Woche eidgenössisch attestierter Berufsbilder. Huiiiuiui, jetzt sehe ich förmlich eine &#8220;WTF?!?&#8221;-Welle hierher schwappen. Ihr fragt euch jetzt sicherlich, wie das denn passieren kann, und ob jetzt dann eigentlich jeder dahergelaufene Zigeuner Jugendliche ausbilden darf.</p>
<p>Im Grunde genommen kann man die letzte Frage mit einem klaren  &#8220;Ja!&#8221; beantworten. Viel mehr als die Fähigkeit, während 40 Lektionen nicht extrem negativ aufzufallen, braucht man nämlich nicht, um im Kanton Bern Berufsbilder zu werden. Das schweizerische Berufsbildungssystem ist in seiner Niederschwelligkeit bezüglich den Ausbildern so sympathisch wie irritierend und ich muss zugeben, ich hätte nie gedacht, dass das System tatsächlich so funktioniert. Aber es tut es offenbar seit ungefähr viertausend Jahren.</p>
<p>Überhaupt nicht funktionieren tut momentan aber irgendwas auf Haiti &#8211; keine Angst, wir rufen jetzt nicht auch noch zu Spenden auf, gebt das Geld besser für ein Blümli für den Hasen oder für irgendein Sexspielzeug aus. Da haben die Haitianer nämlich genausowenig von. Aber mir ist aufgefallen, dass <a href="http://newshopper.sulekha.com/hotteline-lozama_photo_1129277.htm" target="_blank">da eine Frau nach zig Tagen ausgegraben wurde</a>. Also nicht das ist mir aufgefallen, weil, das steht ja momentan fast jeden Tag in irgendeiner Zeitung, dass auf Haiti eine Frau ausgegraben wurde oder gerade ausgegraben wird, nein, aber der Name der Frau ist mir aufgefallen und ich habe mir geschworen: falls mir irgendwann eine Tochter geboren werden sollte, sie müsste den Namen &#8220;Hotteline&#8221; tragen, ob sie wollte oder nicht, ob mir das Jugendamt im Nacken hängen würde oder nicht, schniezpupsegal.</p>
<p>Ja, mir ist auch klar, dass man den Namen wahrscheinlich als  &#8220;Ottlin&#8221; aussprechen täte, so mit französisch-stummem Asch. Würde ich aber nicht. Ich würde jeden Mittag &#8220;HOTTELIIIIIIIIINEEEEEEE!!&#8221; quer durchs Quartier schreien, mit extra stark betontem H, und ich würde mir einen Schranz in den Ranzen lachen, weil alle Nachbarn den Hals verdrehen würden, um zu sehen, welches arme Kind denn einen derart abgefahrenen Namen hat. Und Hotteline Beinhart würde zur Berühmtheit werden, nicht bloss, weil sie mit einem Natel in der Hand in einem Erdhaufen gefunden wurde, nein, sondern weil es die mit dem komplett verblödeten Vater ist, der seine Kinder nach haitischen Erdbebenopfern benamst. Und der bildet auch noch Lehrlinge aus, im Fall!</p>
<p>Es gäbe immerhin mehr zu reden als wenn ein Bundesrat mal wieder Gesicht und Eier verliert und vor der versammelten Presse den Hampelmann gibt. Aber halt, von der Béglé-Affäre wollte ich hier eigentlich wirklich nichts schreiben, weil auch wir bei der Daumenschraube haben gewisse Grenzen, was wir an Anti-Ästhetik unseren LeserInnen zumuten wollen. Oder eben nicht.</p>
<p>Da mache ich doch viel lieber ein bisschen auf Diashow und zeige euch, was mir die letzten Wochen so an lustigen Biudaleh vor die Linse gehuscht ist. Als erstes präsentiere ich euch, was die Bernischen Kornhausbibliotheken so ausgetüftelt haben, das meines Wissens einmalig in der ganzen Welt ist: in der Kornhausbibliothek kann man nämlich <em>Bücher verlängern</em>!</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/01/bücher-verlänger.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6629" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/01/bücher-verlänger.jpg" alt="" width="436" height="290" /></a></p>
<p style="text-align: left">Das mag funktionale Analphabeten jetzt total kalt lassen, für mich aber ist es der Stein der Weisen. Stellt euch vor, ihr seid an einem guten Buch, die letzten zwei Seiten vor euch, und spontan denkt ihr, ha, eigentlich könnte die Story gerne noch für ein paar hundert Seiten so weitergehen. Und ihr schnappt euch den Fernsprecher oder eine Internet-Röhre und verlängert das Buch ganz einfach um ein Kapitel oder zwei, schnell und unkompliziert!</p>
<p style="text-align: left">Gut, man müsste jetzt auch noch Bücher <em>verkürzen </em>können, weil einige Bücher schlicht zu lang sind. Ich vermute nämlich, dass beispielsweise die Bibel von ein paar über-enthusiastischen Literaturfreaks einfach ein paarmal zu oft verlängert wurde. Die Verkürzungs- komplementär zur Verlängerungsmöglichkeit wäre also durchaus angebracht, ich hoffe, dass sich die Kornhausbibliotheken da etwas überlegen.</p>
<p style="text-align: left">Es wäre nämlich auch sonst noch praktisch, wenn man Bücher verkürzen könnte. So wäre beispielsweise das neueste Buch von Hans Küng in der verbesserten, weil verkürzten Version nur noch dies:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left">Ich habe mein Leben mit dem Glauben an unsichtbare Freunde verschwendet und muss nun rechtfertigen, warum ich keinen nützlichen Beruf gelernt habe (zB beim Herrn Beinhart).</p>
<p style="text-align: left">Lobet den Herrn!</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left">Es wäre alles viel, viel einfacher, ehrlich.</p>
<p style="text-align: left">Ich kam in den letzten Wochen übrigens ab und zu in Spiez vorbei, das ist da diese flotte Party-Metropole am Thunersee. Es ist ein spassiges Käffchen, wirklich. Nicht nur, dass man dort den Jesus-Fisch sogar am Schaufenster des Frisörs findet (habe mich leider nicht getraut, den zu fötelen, weil die haben schon so apokalyptisch raus- und den Dschango angeschaut, gruslig) oder dass man auf der Website der Gemeinde Werbung für <a href="http://www.spiez.ch/fileadmin/images/2010/01jan/01pdf/kas.pdf" target="_blank">Fundi-Events</a> macht. Nein, man zeigt sich auch gerne kreativ, wenn es um die Benennung von Firmen geht:</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/01/pop-kaformatik.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6630" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/01/pop-kaformatik.jpg" alt="" width="484" height="726" /></a></p>
<p style="text-align: left">
<p style="text-align: left">Gut, wenn man jetzt eine Swingerbörse aufmachen würde, da wäre &#8220;Popnet&#8221; sicher der perfekte Name für. Tun sie aber nicht, die Popnetten, die tun nämlich nur Computer vertschutten und so. Von allen guten Geistern verlassen muss aber sein, wer für seine softwareentwicklungstechnischen Bedürfnisse eine Firma engagiert, die sich &#8220;kaformatik&#8221; nennt, das &#8220;ka&#8221; auch noch fein grafisch hervorgehoben. Für Nicht-Nerds: &#8220;KA&#8221; steht für &#8220;keine Ahnung&#8221;. Also im IT-Slang, ob das bei der Firma auch extra so gewählt wurde, weiss ich natürlich nicht.</p>
<p style="text-align: left">Ja, und zum Schluss möchte ich euch noch etwas mit auf den Weg geben, sozusagen mein Lebensmotte für 2010, gefunden am Bahnhof Stöckacker:</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/01/willst-du-ficken.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6632" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/01/willst-du-ficken.jpg" alt="" width="523" height="348" /></a></p>
<p style="text-align: left">In diesem Sinne noch ein erfreuliches Wochenende &#8211; und immer schön nett bleiben, gell?</p>
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		<title>Durcheinander</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 21:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, das bin ich. Getrost. Aber auf eine gute Art. Ich habe mich zwar jüngst gefragt, ob man im Leben wirklich genügend gefordert ist, wenn man Produktbezeichnungen wie Bonding Wärmezange Advanced einfach nur geil findet.
Aber ich habe die Frage schnell wieder verworfen und daraufhin ein wenig im letzten Magazin geblättert. Da hat es in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das bin ich. Getrost. Aber auf eine gute Art. Ich habe mich zwar jüngst gefragt, ob man im Leben wirklich genügend gefordert ist, wenn man Produktbezeichnungen wie <em>Bonding Wärmezange Advanced</em> einfach nur geil findet.</p>
<p>Aber ich habe die Frage schnell wieder verworfen und daraufhin ein wenig im letzten <em>Magazin</em> geblättert. Da hat es in der Tat ein paar nette Schreiben drin. Es tut immer wieder gut, solches Papier in die Hände zu bekommen. Man muss zwar realistisch genug bleiben und davon ausgehen, dass nicht jede Ausgabe nur glänzen kann, aber es gelingt diesen Leuten immer wieder, tolles Material abzuliefern. Gerne wieder für meinen Teil.</p>
<p>Ja und sonst&#8230;? Ich finds im Moment schwierig, aus der Flut von News und Unterhaltung die richtigen Perlen zu ziehen. Ich hatte diese Woche sicher gefühlte fünfzig Momente, wo ich ein ultimatives Blog-Thema gehabt hätte. Leider war ich zu blöd, auch nur ansatzweise so etwas wie Notizen zu machen. Ging halt immer irgendwo um mich herum die Post irgendwie ab, was mich letztendlich wieder und vollständig abgelenkt hat.</p>
<p>Ich schwebe irgendwo zwischen gedämpfter Ignoranz und Boderline auf Valium, so in etwa. Vielleicht noch eine kleine Prise ADS-mässiges Assoziieren, und schon haben wir unseren kleinen Brei im Oberstübchen beisammen. Und wenn gar nichts mehr geht, dann spielen wir ein bisschen Musik.</p>
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		<title>Grüne Eier, unschwule Filme, nuttige Models und ein drittplatzierter alter Sack</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 18:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Himmel, Arsch und Zwirn, wie ging es ab bei mir die letzten Wochen&#8230; meine Schräubchen-Aktivität hat darob arg gelitten, deshalb: mea culpa. Als klitzekleine Entschädigung wird dieser Artikel mal wieder epische Länge aufweisen. Genauso wie die Liste der Tags zu diesem Artikel. Soll ja niemand sagen, ich schaue nicht zu meinen LeserInnen.
Also: Jahreswechsel war bekanntlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Himmel, Arsch und Zwirn</em>, wie ging es ab bei mir die letzten Wochen&#8230; meine Schräubchen-Aktivität hat darob arg gelitten, deshalb: mea culpa. Als klitzekleine Entschädigung wird dieser Artikel mal wieder epische Länge aufweisen. Genauso wie die Liste der Tags zu diesem Artikel. Soll ja niemand sagen, ich schaue nicht zu meinen LeserInnen.</p>
<p>Also: Jahreswechsel war bekanntlich, bzw sogar Jahrzehntewechsel; hoffe, die werte Leserschaft ist gut geflutscht. Bei Beinharts gings wie immer im entspannten Rahmen über die Bühne, unaufgeregt und inmitten vieler lieber Leute. Und ich darf beruhigen: die neue Scheisse scheint zum Glück noch 1:1 der alten Scheisse  zu entsprechen, kein Grund also, sich auch nur annähernd neu zu orientieren. Der Bundesrat ist noch genauso ratlos wie letztes Jahr, Merz hat sein Gesicht noch immer nicht gefunden, Leuthard ihr rechtes Auge noch immer nicht schliessen können und generell darf gesagt werden, dass Denkbefreitheit nach wie vor Breitensport ist.</p>
<p>Soweit so gut.</p>
<h3>Eier trotz grün</h3>
<p>Aber trotzdem gibt es ein paar Dinge, die neu sind. Da war beispielsweise ein gewisser Diego Hättenschwiler (mir bis dato völlig unbekannt, aber offenbar Delegierter der Berner Grünen), der meiner bescheidenen Meinung nach der bisher erste Grüne ist, bei dem zwischen den Beinen etwas anderes als handgerollte Filzkügelchen aus Bio-Wolle baumelt. Und genau dorthin (zwischen die Beine, aber am anderen Ende als an dem, wo idR die Kronjuwelen hängen) zielt auch <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Gruene-stellen-die-maennliche-Beschneidung-zur-Debatte/story/15732458" target="_blank">die Diskussion, die Hättenschwiler anstossen will</a>: die Beschneidung von Knaben ohne entsprechende medizinische (!) Indikation, bei Mädchen ein Straftatsbestand, müsse endlich diskutiert und verboten bzw bestraft werden. Man kann sich vorstellen, dass unsere beschnittenen Mitbürger exotischer Religionszugehörigkeiten am Toben sind.</p>
<p>Dschango aber sagt: Recht so! Meinen Segen habt ihr, liebe Grüne! Endlich wird an einem Tabu gerührt, das mir schon seit Jahren auf den Sack geht und anderen an die infantile Vorhaut. Ich meine: es kann ja nicht sein, dass wenn ich volljährigen, mündigen Leuten auf ihren Wunsch hin ein Piercing verpassen möchte, von Gesundheitsamt und Gewerbepolizei kontrolliert werde, es aber kein Problem darstellt, wenn tatterige Hobby-Chirurgen mit unsichtbaren Freunden auf dem Copiloten-Sitz an Geschlechtsteilen von Säuglingen herumschnippeln. Es ist mir völlig schnuppe, wenn dies zwischen Erwachsenen im Konsens geschieht. Ihr könnt euch dann gegenseitig alle möglichen Körperteile absäbeln, ob von Gott angeordnet oder nicht, ob alte oder neue Tradition, es geht mir komplett am Arsch vorbei. Aber die Lizenz zur Misshandlung von Säuglingen, nur weil man einer bronzezeitlichen Endzeit-Sekte angehört? Hallo?!?</p>
<p>Spassig ist die Reaktion des Schweizerischen Israelischen Gemeindebundes: erstens sei die jüdische Beschneidung eine alte Tradition (das allein rechtfertigt ja schon sämtliche Verstümmelungen), zweitens sei die Beschneidung von Juden durch die Religionsfreiheit geschützt (logo, wir stellen in der Schweiz die Religionsfreiheit <strong>grundsätzlich</strong> über alle anderen Grundrechte, vor allem über diejenigen von Dritten, und ganz besonders dann, wenn die Dritten minderjährig sind) und schliesslich habe die Beschneidung von Knaben handfeste Vorteile, denn sie vermindere das Risiko von Harnwegsinfekten und Peniskrebs. Letzteres stimmt tatsächlich, theoretisch zumindest, man kann denselben Effekt aber auch erzielen, indem man seine Nille hin und wieder &#8220;guet mit Söifi und Wassr&#8221; wischt. Das BAG hat scheints schon einen entsprechenden TV-Werbespot mit Ali Kebap in der Hauptrolle geplant &#8211; man will ja auch die muslimischen MitbürgerInnen erreichen.</p>
<p>Und übrigens: wenn die Theorie des SIG tatsächlich hinhauen würde, wäre Pimmelkrebs in Israel, den USA und fast allen arabischen Ländern komplett ausgerottet. Ist er das? Eben.</p>
<p>Abschliessend kann ich Herrn Hättenschwiler zu seinen haarigen Klöten nur eine unglaublich dicke Haut wünschen. Er wird sie, im traditionell religiösen Absurditäten Sympathie entgegenbringenden Grünen-Umfeld, bitter benötigen.</p>
<h3>Ghey secks for teh win!</h3>
<p>So apropos &#8220;bestens unterhalten&#8221;: wir (Hase, Dschango, der Franzose) waren neulich mal wieder im 3D-Kino, &#8220;Avatar&#8221; ansehen. Wir waren begeistert! Selten, dass ich nach Filmende das dringende Bedürfnis hatte, den Film gleich nochmal zu schauen (machen wir dann auch noch, <em>Mitte-Mitte</em> ist das Stichwort). Die Story ist zwar in maximal drei Hauptsätzen erzählt (ganz witzig: in der Pause haben wir drei überlegt, wie der Film weitergeht, und wir haben im Detail jeden einzelnen Strang genau so fertiggesponnen, wie er dann auf der Leinwand tatsächlich kam), das hat uns aber nicht wirklich gestört &#8211; vor lauter Gucken kommt man eh kaum zum Denken.</p>
<p>Weniger Freude an dem Film hatten einzelne Transgender/Schwulen/Lesben/WTF-Verbände, die auch <a href="http://stopavatarmovie.blogspot.com/2009/12/december-18-2009-international-day-of.html" target="_blank">zum Boykott gegen den Film aufriefen</a>. Wieso das denn, könnte man sich fragen. Ganz einfach: im ganzen Film kommt kein einziger Schwuler vor, keine einzige Lesbe (OK, Frau Weaver spielt mit, immerhin), nicht ein Transgendator, keine Transen, null Sex (letzteres würde ich als valides Argument noch so halb unterstützen). Und das geht so natürlich nicht.</p>
<p>Ich träume schon von einer Welt, in der man keinen Film mehr machen darf, ohne nicht eine Liste von Quoten-Minderheiten rollentechnisch zu berücksichtigen. Das heisst, egal ob Krimi, Science Fiction, HdR, Kostümschinken oder Disney-Weihnachtsfilm, neu müssen folgende Sprechrollen zwingend enthalten sein (die Liste ist als &#8216;work in progress&#8217; zu verstehen und muss noch durch das BunDesamt zum Schutz von Minderheiten [BDSM] freigegeben werden):</p>
<ul>
<li>3 Juden (1 orthodox,  1 liberal, 1 de facto-Atheist)</li>
<li>1 Uigure (einfach bloss, um China anzupissen)</li>
<li>2 Muslime</li>
<li>5 Fetisch-Liebhaber, Ausrichtung je nach Wunsch und/oder Präferenz des Regisseurs besetzt</li>
<li>1 Zeuge Jehowas</li>
<li>1 Atheist</li>
<li>2 Personen mit Schuhgrösse &gt;= 45</li>
<li>1 Agnostiker</li>
<li>3 Schwule (davon mind. 1 Ledertrine, kann <strong>nicht</strong> anstelle eines Fetisch-Liebhabers [s.o.] besetzt werden!)</li>
<li>2 Lesben</li>
<li>8 Informatiker</li>
<li>1 abgehalfteter Ex-Bundesrat mit Profilneurose, Messias-Komplex und Verfolgungswahn (guckt nicht so: endlich ein Job, für den der Mann <em>wirklich</em> die beste Wahl ist!)</li>
<li>6 Hundehasser</li>
<li>1 Outdoor-Fanatiker</li>
<li>2 Bisexuelle</li>
<li>2 Vegetarier</li>
<li>24 Zigeuner (kann man <em>immer, in jedem Film </em>brauchen!)</li>
<li>1 Asexueller</li>
<li>3 Versicherungsvertreter</li>
<li>1 Kleinwüchsiger</li>
<li>3 Schwarze, die Afroamerikaner genannt werden möchten</li>
<li>2 Afroamerikaner, die Schwarze genannt werden möchten</li>
<li>2 Inder</li>
<li>8 Detailhandelsangestellte (paritätisch zwischen Coop und Migros aufgeteilt)</li>
<li>1 Analphabet</li>
<li>5 Fettleibige (BMI nicht unter 52 pP)</li>
<li>3 Magersüchtige (BMI nicht über 7 pP)</li>
<li>4 Allergiker</li>
</ul>
<p>Man müsste auch noch bestimmen, ob man als Regisseur kumulieren darf, also zB mit einer schwarzen, lesbischen, magersüchtigen, muslimischen Inderin gleich fünf Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte. Ich wüsste da ein paar Leute, die so den Sprung in die Selbständigkeit wagen und sich ein recht schickes, regelmässiges Einkommen sichern könnten.</p>
<p>Ach übrigens, mein altes Vorurteil, dass man einfach kein schlechter Mensch sein <em>kann</em>, wenn man einen derart appetitlichen Arsch wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michelle_Rodr%C3%ADguez" target="_blank">die Frau Rodriguez</a> hat, dieses Vorurteil hat sich dann im zweiten Teil des Films vollumfänglich bestätigt. Das Vorurteil wird folglich per sofort zum Dogma erhoben.</p>
<h3>Der Zahn der Zeit</h3>
<p>Bevor jetzt die Gerüchte wieder überkochen: Dschango ist trotz seines hohen Alters noch ein extrem Agiler, Wendiger, ja, gar ein sich stromlinienförmig durch die Welt Bewegender. Physisch wie geistig, wie ich anmerken darf. Trotzdem lässt sich nicht leugnen: wir bauen langsam aber sicher ab.</p>
<p>Da war beispielsweise der Vorfall bei einem Kunden. Es ging darum, ihm ein Outlook 2007 zu installieren (nicht hinterfragen, manchmal muss ein Mann einfach tun, was ein Mann tun muss). Alles lief recht smooth ab, ich startete dieses doofe Outlook, &#8220;wollen Sie Konto einrichten&#8221;, neeee, wie immer halt, mach einfach weiter du Depp&#8230; *tschägäng-tschabbawahnsinn*&#8230; Oh-lala, wie bunt sieht das denn aus? Gut. Ich versuche, ein eMail zu verfassen, um zu schauen, wie sich das Teil so anfühlt. Neue Nachricht, Adresse eingeben, Subject, Text. Und abschicken. Hmmm&#8230; wo zum Henker ist der &#8216;Send&#8217;-Button&#8230;?</p>
<p>Suchen, suchen, suchen&#8230; Zillionen von Optionen, Myriaden von Ribbons, Knöpfe agogo, aber keiner, der ein Mail zu versenden verspricht. Panik macht sich breit. Erstmal den Kollegen rufen (knapp 20 Jahre jünger), er soll den Send-Button finden. Grosses Gelächter, &#8220;na Dschango, jetzt gibst aber wirklich ab, ne?&#8221;, er setzt sich hin&#8230; und sucht&#8230; und sucht&#8230; und sucht&#8230; irgendwann dann &#8220;Gopfertami!&#8221;, aber immer noch kein Send-Button.</p>
<p>Also mal Google anwerfen, und siehe da: <a href="http://www.google.ch/search?q=outlook+2007+no+send+button&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=com.ubuntu:de-CH:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">ungefähr 600&#8242;000 Einträge</a>, alle mit demselben Problem. Und die Lösung? Outlook 2007 kann zwar Mails <em>schreiben</em>, wenn noch kein Konto definiert ist, logischerweise aber keine <em>verschicken</em>. Ein &#8216;dummer&#8217; Mailclient würde jetzt einfach eine Fehlermeldung ausgeben. Und Fehlermeldungen sind gut! Mit Fehlermeldungen kann ich umgehen! Fehlermeldungen verdanke ich seit 20 Jahren einen Grossteil meines Einkommens! Weil aber der Dreck aus Redmond gerne mal für den User denkt, zeigt er in der Folge ganz einfach keinen Send-Button an, so im Stil von: &#8220;Hach, du hast in dem Moment, als <em>ich</em> wollte, nicht das gemacht, was ich für dich vorgesehen habe. Weisste was? Du kannst dir deinen Send-Button sonstwohin stecken. Bevor du den zu sehen bekommst, darfst du mich jetzt erstmal eine halbe Stunde lang bewundern&#8230; bin ich nicht schön geworden? Hast du gesehen? Neuer Lidschatten! In Farben, von denen du gar nicht <em>wusstest</em>, dass sie existieren! Oder streichle mal meine Ribbons, wie sie hübsch aufribbeln&#8230;Wie&#8230;? Ah jetzt lass mal den blöden Send-Button, schau doch mal, <em>die Schuhe&#8230;!!</em>&#8221;</p>
<p>Es ist ein bisschen so, als ob man Paris Hilton  zu seinem Mailclient machen würde. Und das verstehe ich nicht, warum man das tun möchten sollte. Aber gut, das kann man noch damit erklären, dass ich einfach ungern Micromist benütze. Oder dass 600&#8242;000 Google-Hits tatsächlich von einem nicht durchdachten System zeugen. Aber letzthin stand der Dschango an der Tramhaltestelle und sah vis-à-vis ein Plakat hängen. Bisher ist das noch überhaupt nicht erwähnenswert, ihr könnt eure Münder also erstmal wieder zumachen. Aber was Dschango da las, war erstaunlich: &#8220;Peniskassen&#8221; stand da nämlich, in riesigen Lettern auf dreifaches Weltformat gedruckt, appliziert auf einer hundskommunen APG-Plakatwand. Nein, der Zusammenhang mit der BAG-Kampagne wider den Schwanzkrebs muss hier nicht hergestellt werden, weil der zweite (dritte?) Blick enthüllte, dass das Wort eigentlich &#8220;Pensionskassen&#8221; hiess.</p>
<p>Zehn Minuten später, Dschango wirft einen Blick auf den BlAbend, und was steht da: &#8220;Nuttig! Martina wird Model&#8221;, darunter ein Foto von einer etwas seltsam posierenden Frau Hingis. Dschango war erstaunt, weil, auch wenn er die Frau Hingis eine eher unattraktive findet und sich immer panisch die Ohren zuhält, wenn er sie sprechen hört: sie als &#8220;nuttig&#8221; zu bezeichnen erschien ihm dann doch etwas gar derb. Erfreut bemerkte er, nachdem er sein Haupt mehrmals irritiert geschüttelt hatte, dass das Wort eigentlich &#8220;mutig&#8221; hiess. Und Dschango überlegte, ob es nicht langsam doch Zeit für eine Brille wird.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist da noch ein anderes als das vorgängig erwähnte Büro-Gspandli, das, mit Blick auf den BlAbend auf meinem Pult, meinte:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Hey, weisch was hani zersch gläse?!&#8221; </em></p>
<p>&#8220;Nuttig?&#8221;</p>
<p><em>&#8220;Genau!!&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Und dieses Gspändli ist doch ein paar Jährchen jünger als ich. Und hat bereits eine Brille. Kann also noch nicht so schlimm sein mit dem alten Dschango.</p>
<h3>Und was war sonst noch?</h3>
<p>Bei unserem alljährlichen XMas/New Year-Pokerturnier (Schrauben-Red, Schrauben-Red-Hasen, Friends) wurde der Dschango dieses Jahr Dritter. Immerhin. Bisher war er noch immer im Heads Up, das wollte diesmal irgendwie nicht klappen. Im Gegensatz zu meinen werten Blog-KollegInnen (beide relativ sang- und klanglos ausgesemmelt, HA!!) bin ich aber sehr zufrieden, vor allem, weil meine beste Hand des ganzen Abends ein 10er-Trilling war, der von einem Full House verdient geschlagen wurde. Die Bilanz des Abends gestaltete sich trotzdem erfreulich: ausschliesslich mit Bluffs SFr. 11.- verdient und noch die nächsten zwei Tage an den (selbstinduzierten) Folgen des Poker-Events gelitten.</p>
<p>Sch&#8217;äbe geng das.</p>
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		<title>Lebe und lerne</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 10:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Investigativ]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, an denen geht es Schlag auf Schlag. Eine Einsicht jagt die Andere, man kommt kaum nach mit begreifen, das Licht der Erkenntnis fackelt sich regelrecht einen ab.
Aber beginnen wir von vorne:
Ich besitze eine stattliche Sammlung von Internet Radio Mitschnitten, die ich ausgewählt auf meinem iPod im iPhone gespeichert habe. Jedes Lied eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Tage, an denen geht es Schlag auf Schlag. Eine Einsicht jagt die Andere, man kommt kaum nach mit begreifen, das Licht der Erkenntnis fackelt sich regelrecht einen ab.</p>
<p>Aber beginnen wir von vorne:</p>
<p>Ich besitze eine stattliche Sammlung von Internet Radio Mitschnitten, die ich ausgewählt auf meinem iPod im iPhone gespeichert habe. Jedes Lied eine separate Datei, das ist sehr praktisch. Ich genoss bisher fast ausschliesslich diese ein- bis zweitausend Songs, bunt gemischt im Shuffle-Modus.</p>
<p>Aber irgendwas stimmte nicht. Ich hatte das subtile Gefühl, dass mir der iPod etwas vorenthalten würde, manchmal fühlte ich mich sogar irgendwie bevormundet. Aber es war eben subtil, deshalb versandete es im Alltagsrauschen.</p>
<p>Dann, nach Monaten, in einem Anfall von Entschlossenheit, diesen Gefühlen endlich nachzugeben, kam die unausweichliche Handlung: Shuffle deaktiviert &#8211; und es tat sich eine neue Welt auf. Ich habe seither immer wieder so eine Art akustischen Vollrausch.</p>
<p>Ich zehre seit ein paar Tagen davon, gewisse Songs nach Monaten wieder mal zu hören, obwohl es von Anfang an bis jetzt das gleiche &#8220;Album&#8221; war. Der Shuffle hat mir Lieder regelrecht vorenthalten, die mit der alphabetischen Playlist nun endlich wieder in mein Ohr finden. Ich verschmelze mit dem Sound im Zug, am Bahnhof, in der Migros, bei Minusgraden im Schneegestöber, einfach grandios.</p>
<p>Manchmal braucht es wenig.</p>
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		<title>Unsere besten Wünsche&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 17:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;zum neuen Jahr. Möge euch das Glück finden. Wir sind bald wieder zurück aus unserem geistigen Endjahresurlaub. Bis dann!

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;zum neuen Jahr. Möge euch das Glück finden. Wir sind bald wieder zurück aus unserem geistigen Endjahresurlaub. Bis dann!</p>
<p><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/12/find_luck.jpg"><img class="size-full wp-image-6436  alignnone" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/12/find_luck.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
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		<title>United State of Pop 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 15:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum dritten mal veröffentlicht DJ Earworm, der Mashup-Schlingel,  sein Best of Pop des vergehenden Jahres. Ich stehe zwar selbst nur bedingt auf den Einheitsbrei aus den Charts, aber es hat ja immer mal wieder eine Perle darunter, und im Mashup machts gleich nochmal mehr Spass:

Mehr von dem Stoff gibts auf youtube.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum dritten mal veröffentlicht DJ Earworm, der Mashup-Schlingel,  sein Best of Pop des vergehenden Jahres. Ich stehe zwar selbst nur bedingt auf den Einheitsbrei aus den Charts, aber es hat ja immer mal wieder eine Perle darunter, und im Mashup machts gleich nochmal mehr Spass:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/iNzrwh2Z2hQ&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;fmt=18"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iNzrwh2Z2hQ&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;fmt=18" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/results?search_query=united+state+of+pop&amp;search_type=&amp;aq=f">Mehr von dem Stoff</a> gibts auf youtube.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wise words from Schorsch</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 06:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Elfen&Co.]]></category>
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		<category><![CDATA[geglotzt]]></category>
		<category><![CDATA[bullshit department]]></category>
		<category><![CDATA[george carlin]]></category>
		<category><![CDATA[religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit für ein bisschen Unterhaltung, denn wenn schon Religion, dann bitte so:

Schade, dass George Carlin diesen Planeten nicht mehr bewohnt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit für ein bisschen Unterhaltung, denn wenn schon Religion, dann bitte so:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/RNy6ziOyxoA&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RNy6ziOyxoA&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<p>Schade, dass George Carlin diesen Planeten nicht mehr bewohnt.</p>
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		<title>Ironie des Schicksals</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 15:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aga T. Korhonen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Apropos...]]></category>
		<category><![CDATA[blanke nerven]]></category>
		<category><![CDATA[ironie]]></category>
		<category><![CDATA[minarett]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, auch einem Minarett jagt es von Zeit zu Zeit den Nuggi use, wenn es wochenlang öffentlich diffamiert wird. Da kann man schon verstehen, wenn die Nerven blank liegen. Aber ob eine solche Racheaktion dem Zweck dient?
Irgendwie witzig, diese Minarette&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, auch einem Minarett jagt es von Zeit zu Zeit den Nuggi use, wenn es wochenlang öffentlich diffamiert wird. Da kann man schon verstehen, wenn die Nerven blank liegen. Aber ob eine solche <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Minarett-erschlaegt-vier-Menschen/story/29073624" target="_blank">Racheaktion </a>dem Zweck dient?</p>
<p>Irgendwie witzig, diese Minarette&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ich widerrufe</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 17:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Apropos...]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[Klapsmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Menschheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[berlusconi]]></category>
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		<description><![CDATA[Verdammt!
Verdammt, verdammt, verdammt!
Da habe ich mich jetzt aber sowas von zum Affen gemacht. Habe jahre-, jahrzehntelang dafür geweibelt, und jetzt das. Mein ganzes Weltbild ist am Arsch, wo bekomme ich jetzt ein neues?
Also, strikte Trennung von Staat und Kirche ist das Thema. Ja, ich weiss: ich habe euch auch hier auf diesem Blog mehrmals die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verdammt!</p>
<p>Verdammt, verdammt, verdammt!</p>
<p>Da habe ich mich jetzt aber sowas von zum Affen gemacht. Habe jahre-, jahrzehntelang dafür geweibelt, und jetzt das. Mein ganzes Weltbild ist am Arsch, wo bekomme ich jetzt ein neues?</p>
<p>Also, strikte Trennung von Staat und Kirche ist das Thema. Ja, ich weiss: ich habe euch auch hier auf diesem Blog mehrmals die Ohren vollgejammert, wie sehr das zwingend nötig ist. Wie unabdingbar dies für einen Staat sei, der sich als modern bezeichnen will. Und, vor allem, dass diese Trennung möglichst vollständig sein soll, möglichst alle Bereiche umfassend. Ich gebe zu: ich war ein Gläubiger, ein Anhänger des Säkularismus, ein Prophet des allein seligmachenden Laizismus-Mantras. Wenn es nach mir ginge, wäre nie ein Kruzifix an einer Schulzimmerwand gehangen, nie wäre eine verburkaterte Frau in einer Verwaltung bedient worden, nie, nie, nie!</p>
<p>Ich war sehr glücklich in meiner Ignoranz. Und dann passierte dies:</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-6377" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/12/story22dcd65de613f394edeb8e8a72a20794.jpg" alt="story22dcd65de613f394edeb8e8a72a20794" width="259" height="194" /></p>
<dl>
<dt></dt>
</dl>
<p>Jetzt ja nicht falsch verstehen, ich rufe hier keineswegs zu Gewalt gegen den italienischen Premier auf. Will ja nicht, dass der italienische Staatsschutz dieses Blog überwacht (<em>furchtbar </em>beängstigende Vorstellung, ehrlich). Und normalerweise, das möchte ich gesagt haben, normalerweise bin ich ein recht empathischer Mensch. Wenn jemand auf die Fresse bekommt, dann tut der mir in der Regel leid. Also eigentlich immer. Warum nur ist mir hier, als ich das Föteli in der Zeitung gesehen habe, nichts derartiges widerfahren?</p>
<p>Es muss daran liegen, dass ich von der Wahrheit des Moments erschlagen wurde und deshalb mein epathisches Zentrum kurzzeitig (ok, bezüglich obigem Bild nachhaltig) ausgeschaltet wurde. Weil plötzlich fiel es mir wie ein Haarimplantat vom Kopf: das ist jetzt wohl das erste Mal, wo es tatsächlich von Vorteil ist, dass sich Staat (in Form eines notgeilen Premiermafioso) und Kirche (vertreten durch ein Modell des Mailänder Domes) angenähert haben. Was sage ich da, angenähert, sie sind beinahe miteinander <em>verschmolzen</em>!</p>
<p>Endlich wurde eine wirklich sinnvolle Verwendungsmethode für Kirchen entdeckt: sie sind die perfekten Wurfgeschosse. Und zur politischen Meinungsäusserung mehr als geeignet. Ich bin sofort in die Stadt gefahren und habe mir eine ordentliche Charge an Münster-Modellen gekauft, von denen ich immer eines mit mir mittrage. Man weiss ja nie, wann man einem Knalltüten-Politiker begegnet &#8211; ich bin dann auf jeden Fall vorbereitet. Und &#8220;geistig verwirrt&#8221; bin ich ja eh: die Ermittlungsbehörden sollen sich sonst einfach mal meine Daumenschraube-Artikel der letzten 12 Monate reinziehen.</p>
<p>Nunja, mittlerweile ist der Herr B. ja bei uns im schönen Tessin, wo er sich die Fresse wieder richten lässt. Und bald dürfen wir uns auch wieder über den Berlusconi freuen, wie er die Welt mit seiner Awesomeness beglückt:</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-6382" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/12/berlusconi_naked.jpg" alt="berlusconi_naked" width="210" height="305" /></p>
<dl>
<dt></dt>
</dl>
<p>Zähne hatte er da auf alle Fälle noch alle, dafür machte damals seine Frisur wohl gerade kurzzeitig Urlaub. Und der kleine Silvio auch. Ob der wohl auch grad im Tessin mitbehandelt wird? Man weiss es nicht, nötig hätte er es alleweil.</p>
<dl>
<dt></dt>
</dl>
<div id="attachment_6378" class="wp-caption alignright" style="width: 325px"><img class="size-full wp-image-6378" src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/12/0019b91ec74f0c8fd57e02.jpg" alt="0019b91ec74f0c8fd57e02" width="315" height="237" /><p class="wp-caption-text">Santo subito!</p></div>
<p>Eines lässt mich aber einfach nicht los: die Medien haben ja unisono berichtet, dass der Attentäter ein geistig verwirrter Mann war. Das hat er ja mit dem Finn-Behinderten gemein, es gibt meines Wissens aber kein Computerspiel von Berlusconi. Also keines, wo man sich vor Berlusconi retten muss. Aber egal, &#8220;WTF?!?&#8221;, so habe ich die Zeitung angeabkürztschreit, da es mir partout nicht in den Grind wollte, warum jetzt der Domschmeisser geistig verwirrt sein soll. Weil, so muss ich sagen, von hier aus gesehen scheint mir, als ob der Attentäter der letzte Italiener ist, der sein Gehirn tatsächlich korrekt verdrahtet hat.</p>
<p>Aber wer fragt schon mich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wir sind umgezogen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 17:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mal im TV so eine Doku gesehen, von einer alten Frau, die an der Berliner Mauer (Seite Ost) gelebt hat. Keine Ahnung mehr, worum das genau ging, aber irgendwann hat die Frau mal gemeint, ja, sie habe noch nie woanders gewohnt als in dem Haus, in dem sie auch geboren wurde. Eigentlich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal im TV so eine Doku gesehen, von einer alten Frau, die an der Berliner Mauer (Seite Ost) gelebt hat. Keine Ahnung mehr, worum das genau ging, aber irgendwann hat die Frau mal gemeint, ja, sie habe noch nie woanders gewohnt als in dem Haus, in dem sie auch geboren wurde. Eigentlich ist sie auch noch nie aus Berlin herausgekommen. Trotzdem hatte sie in den letzten 70 Jahren sechs verschiedene Wohnadressen und mindestens drei verschiedene Staatsbürgerschaften, einmal war sie auch ein staatenloser Flüchtling.</p>
<p>Das klingt ja aus der Distanz ganz putzig. &#8220;Jaja, die guten alten Zeiten, wo man abends nicht mehr wusste, in welchem Land man morgen aufwacht, haha!&#8221; Blöd nur, wenn einem das selbst passiert. Wenn man irgendwann erwacht, aus dem Fenster sieht, alles schaut normal aus, und dann nimmst du die Zeitung in die Hand und merkst, hoppla, muss gestern wohl ziemlich abgegangen sein. Du hast keine Erinnerung mehr an den letzten Abend, aber irgendwas muss da vorgefallen sein, was in einen (höchstens halblegalen) Grenzübertritt in ein fernes, unbekanntes Land mündete. Zumindest ist es nicht möglich, heute, nach einem Blick in besagte Zeitung, noch einen Zusammenhang herzustellen mit dem Ort, an dem man gestern einzuschlafen glaubte.</p>
<p>Und so geht es momentan mir. Das Land, das ich noch vor fünf Jahren in Diskussionen mit Verve verteidigt habe, dieses Land gibt es nicht mehr. Ich habe keine Ahnung, wo es hin ist, aber was sich da vor meinem Fenster breit macht, hat damit nichts mehr gemein.</p>
<p>Man hat ja übel Angst vor der Wirtschaftskrise gehabt, dass die dann den schönen Schweizer Reichtum wegspülen würde wie sonstwas, und dass man deswegen zB die UBS mit vielen, vielen Steuermilliarden, die beim chronisch kassenknappen Bund witzigerweise innert 24 Stunden zur Verfügung standen, sanieren musste. Oder auch beim Waffenexportverbot: dieselben SchweizerInnen, die sich solidarisch mit den Produzenten von Tötungsmaschinen zeigten und darauf pochten, dass eine Annahme die unglaubliche Zahl von (national, auf 10 Jahre) fast 1000 Arbeitsplätzen unrückbringbar zerstören würde, haben null Probleme damit, wenn 300 Druckereiangestellte zum Teufel gejagt werden. Oder wenn eine Sulzer ganze Werkhallen schliesst, dabei 54jährige Familienväter auf die Strasse stellt. Oder andere Firmen Kurzarbeit dazu nutzen, mühsame (sprich: gewerkschaftlich organisierte) Mitarbeitende sanft zu entsorgen.Weil, im Gegensatz zur Waffenindustrie, die sowas wie Artenschutz geniesst (analog der Schweizer Tabakproduzenten), müssen alle anderen halt wirtschaftlich denken. Vor allem im Bereich Human Resources. OK: eigentlich nur da.</p>
<p>Dazu passt ja ausgezeichnet, dass das Parlament nun diejenigen zur Kasse beten will, die auch tatsächlich für die Wirtschaftkrise verantwortlich sind: unter 30jährige Arbeitslose. Weil, das weiss man ja: Arbeit gibt es genug hier, man muss die Leute nur dazu zwingen. Weg vom Staat, der für alle sorgt, hin zur nach marktwirtschaftlichen Kriterien geführten Staats-AG mit jährlicher Dividendenausschüttung, hin zum Gelobten Land des neoliberalen Sozialdarwinismus, weil ja schliesslich alle können, wenn sie nur wollen. Interessant ist vielleicht, dass halt oft diejenigen bestimmen, die bereits seit Generationen haben und dementsprechend gar nicht mehr wissen, wie es ist, zu müssen, geschweige denn zu können. Aber das ist wohl zu sozialromantisch gedacht.</p>
<p>Das einzige, was ich von der Wirtschaftskrise tatsächlich spüre, ist eine massive populistisch-politische Radikalisierung der Bevölkerung, zusammen mit einer unglaublichen Entsolidarisierung derselben. Klar, die Politik macht es vor: alle müssen ihren Wert gegenüber der Gesellschaft erarbeiten, kennen und kommunizieren. Wenn wir uns zB Behinderte halten, dann wollen wir auch einen Mehrwert dafür, selbiges gilt für Bären, und wir goutieren es uhuere nicht, wenn die sich gegenseitig amüsieren und uns aussen vor lassen. Wir haben nichts gegen Arbeitslose, auf keinen Fall, auch nicht gegen Muslime. Aber wenn erstere anfangen, trotz Arbeitslosigkeit zufrieden zu sein, oder letztere anders und trotzdem sichtbar, dann gibt es Probleme hier. Weil so mögen wir unsere Arbeitslosen und Muslime: mit gesenktem oder gehetztem Blick und möglichst unsichtbar. Und wenn sichtbar, dann gefälligst dankbar dafür, dass wir sie &#8220;tolerieren&#8221; und nicht zum Abschuss freigeben.</p>
<p>Ja eben, wir sind umgezogen. Man nehme diesen Artikel als vorgezogene Adressänderungsmitteilung. Die neue Wohnadresse teile ich euch mit, sobald ich herausgefunden habe, in welches Land es mich verschlagen hat &#8211; die Schweiz kann es auf keinen Fall sein.</p>
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		<title>Kurz notiert</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 06:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem heutigen Schraubenmenu nach Art des Hauses steht eine kleine Tour d&#8217;Horizon durch ausgewählte Themen.
Hier gibt Sascha Lobo eine Replik auf die kulturpessimistische Rede von Frank Schirrmacher.
Da gibts ein Interview zum Islam in Europa, das mir nicht in allen Punkten schmeckt, aber doch ein paar nette Anregungen drin hat.
Last but not least offenbart sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem heutigen Schraubenmenu nach Art des Hauses steht eine kleine Tour d&#8217;Horizon durch ausgewählte Themen.</p>
<p>Hier gibt Sascha Lobo eine <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,665806,00.html" target="_blank">Replik</a> auf die kulturpessimistische <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661307,00.html" target="_blank">Rede</a> von Frank Schirrmacher.</p>
<p>Da gibts ein <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,665841,00.html" target="_blank">Interview</a> zum Islam in Europa, das mir nicht in allen Punkten schmeckt, aber doch ein paar nette Anregungen drin hat.</p>
<p>Last but not least offenbart sich die ganze Abgründigkeit des neoliberalen Wirtschaftsmodells in Kombination mit dem WWW in <a href="http://german-bash.org/286662" target="_blank">wenigen Worten</a>.</p>
<p>Mahlzeit!</p>
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		<title>Ballistische Erfahrung</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 06:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es geht vorwärts. Nach drei Wochen schnupfenbedingter Abwesenheit ging ich neulich wieder mal auf die Matten. Und wat war das geil, echt jetzt. Es hat mir tatsächlich enorm gefehlt.
Einer der Kollegen in Weiss (ich meine die Gurtfarbe) muss für seine Gelbgurt-Prüfung üben. Da ich nach meiner erwähnten Abwesenheit wieder ein bisschen warm werden musste, war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='series_toc'>Aus der Reihe: <h4>Nasse lernt kloppen</h4><br /></div><p>Es geht vorwärts. Nach drei Wochen schnupfenbedingter Abwesenheit ging ich neulich wieder mal auf die Matten. Und wat war das geil, echt jetzt. Es hat mir tatsächlich enorm gefehlt.</p>
<p>Einer der Kollegen in Weiss (ich meine die Gurtfarbe) muss für seine Gelbgurt-Prüfung üben. Da ich nach meiner erwähnten Abwesenheit wieder ein bisschen warm werden musste, war das eine gute Gelegenheit, ganz im Geiste des <a href="http://www.jjjcrheintal.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=148&amp;Itemid=119" target="_blank">Ehrenkodex der Kampfkünste</a>, mich zur Verfügung zu stellen. Was dann darin gemündet hat, dass ich während etwas mehr als einer Stunde permanent als Wurfgeschoss eingesetzt wurde. Und es war gut so. Sehr gut sogar.</p>
<p>Es ist mir nach wie vor ein kleines bisschen unheimlich, wie man sich nach koordiniertem verkloppt werden so wohlig fühlen kann.</p>
<br />Bisher in <b>Nasse lernt kloppen</b> erschienen:<ol><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2009/09/03/nasse-und-die-kampfkunst/' title='Nasse und die Kampfkunst'>Nasse und die Kampfkunst</a></li><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2009/10/20/gut-gerollt/' title='Gut gerollt'>Gut gerollt</a></li><li>Ballistische Erfahrung</li><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2010/02/14/leistungsindex-schmerzbefreit/' title='Leistungsindex schmerzbefreit'>Leistungsindex schmerzbefreit</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Weisste Bescheid!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 19:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aga T. Korhonen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist denn da los? Seit dem letzten Abstimmungswochenende hat irgendwie jeder das Gefühl, er müsse seinen mehr oder minder wertvollen Kommentar zum Ergebnis der Minarettinitiative auf irgendeiner Online Plattform oder wahlweise lautstark im vollen Bus  bekanntgeben. Politisieren und eine fundierte Meinungsäusserung ist ja durchaus sehr wertvoll, dieses Stammtischniveau ist jedoch höchst bedenklich.  Da wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist denn da los? Seit dem letzten Abstimmungswochenende hat irgendwie jeder das Gefühl, er müsse seinen mehr oder minder wertvollen Kommentar zum Ergebnis der Minarettinitiative auf irgendeiner Online Plattform oder wahlweise lautstark im vollen Bus  bekanntgeben. Politisieren und eine fundierte Meinungsäusserung ist ja durchaus sehr wertvoll, dieses Stammtischniveau ist jedoch höchst bedenklich.  Da wurde aus einer einfachen Bauvorlage eine Grundsatzdiskussion über die beginnende Islamisierung (mein Favorit für das Unwort des Jahres) und geht nun bis hin zum Burkaverbot (ja gellen Sie, Frau Schwarzer, auch so kann <span style="text-decoration: line-through">man</span>, exgüsé, frau sich wieder einmal ins Gespräch bringen). Etwas mehr Bildung und etwas weniger dummes Geschwätz wäre doch irgendwie wünschenswert. Auso ehrlech&#8230;</p>
<p>Und nun zu etwas ganz anderem.</p>
<p>Einen gelungenen Übergang zu finden ist jetzt etwas schwierig, ich versuchs trotzdem: <span style="text-decoration: line-through">Also</span>&#8230;<span style="text-decoration: line-through">der Clou</span>&#8230;.<span style="text-decoration: line-through">Meine Fresse</span>&#8230; Nee, geht nicht, diesen Themawechsel müsst ihr jetzt verkraften: <a href="http://www.editorsofficial.com/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.editorsofficial.com/" target="_blank">Editors</a>! Da gabs gestern im Bierhübeli keine müssigen Diskussionen irgendwelcher Türmchenphobiker sondern nur grossartige Musik und einen Sänger mit einer Stimme, die Frau Korhonen in den Wahnsinn treibt (wieder einmal ganz pathetisch&#8230;).</p>
<p>Von einem Geheimtipp kann wohl keine Rede mehr sein, trotzdem kann ein Erwerb dieses Tonträgers im Plattenladen Eures Vertrauens ohne Vorbehalt empfohlen werden!</p>
<p>Isso.</p>
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		<title>Unsere neuen Freunde</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Welt gratuliert der Schweiz. Das ist ja an sich ganz schön, nur gibt es da ein kleines Problem: Die Gratulanten heissen Geert Wilders, Front National, Lega Nord und so weiter, und sie gratulieren zur angenommenen Minarett-Initiative. Das ist weniger schön. Solche Fans will man nicht, falls man denn noch einen Restposten Grips im Gebälk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt gratuliert der Schweiz. Das ist ja an sich ganz schön, nur gibt es da ein kleines Problem: Die Gratulanten heissen Geert Wilders, Front National, Lega Nord und so weiter, und sie gratulieren zur angenommenen Minarett-Initiative. Das ist weniger schön. Solche Fans will man nicht, falls man denn noch einen Restposten Grips im Gebälk hat.</p>
<p>Ausserdem haben wir es jetzt offiziell: Es gibt neuerdings eine Xenophobie-Karte der Schweiz. Die sieht so aus:</p>
<div id="attachment_6265" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-6265  " src="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2009/11/minarett.png" alt="Xenosuisse" width="300" height="226" /><p class="wp-caption-text">(c) 2009 Xenosuisse</p></div>
<p>Supergreen! Man muss es positiv sehen: Als Zuwanderer aus dem arabischen Kulturraum kann man die grüne Zone getrost ignorieren, die roten Flecken sind the place to be. Das macht die Informationslage doch recht übersichtlich.</p>
<p>Nicht zuletzt möchten wir hier offiziell die Gründung eines Bernischen Stadtkantons anregen bzw. fördern. Die geneigte Leserschaft fragt sich bestimmt warum. Keine Sorge, Aufklärung naht: die Stimmbürger der Stadt Bern haben als <em><strong>einzige</strong></em> Gemeinde im Kanton Bern gegen die Minarett-Initiative gestimmt. Wir meinen: Irgendwann reichts, soll doch der restliche Kanton selber schauen, wo er bleibt.</p>
<p>So, und hier haben wir noch die musikalische Berieselung zu Kollege Beinharts <a href="http://www.daumenschraube.ch/2009/11/29/endlich-wir-sind-wieder-wer/" target="_blank">beinharter Analyse</a> zur politischen Stimmungslage der Nation:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/i5sv6cc2mZ0&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;fmt=18"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/i5sv6cc2mZ0&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;fmt=18" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
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		<title>Endlich! Wir sind wieder wer!</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 15:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Titel bezieht sich auf das gewesene Abstimmungs-Wochenende. Dazu aber später. Viel später.
Auch komplett ausgehängt hat es ja bei der Daumenschraube. Wie ihr sicher alle gemerkt habt, war unsere kleine Bastion der Dummheit mit Niveau während einer Weile weg vom Fenster. Kommt halt davon, wenn man im Heimatland des kastrierten Datenschutzes hostet, so könnte man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel bezieht sich auf das gewesene Abstimmungs-Wochenende. Dazu aber später. Viel später.</p>
<p>Auch komplett ausgehängt hat es ja bei der Daumenschraube. Wie ihr sicher alle gemerkt habt, war unsere kleine Bastion der Dummheit mit Niveau während einer Weile weg vom Fenster. Kommt halt davon, wenn man im Heimatland des kastrierten Datenschutzes hostet, so könnte man meinen. Entsprechend waren auch die Mails und Telefone, die wir in der letzten Zeit erhalten haben: Verschwörungstheorien for teh win, ich sags euch. Finde ich ja grundsätzlich gut, diese Verschwörungstheorien, aber leider muss ich hier wie folgt rapportieren:</p>
<ul>
<li>Es waren keine christlichen oder sonstwie gearteten Fundies, die uns gehackt haben</li>
<li>Es war auch nicht die SVP oder ihr nahestehende Kreise</li>
<li>Es waren keine juristischen Schritte, die gegen uns eingeleitet wurden</li>
</ul>
<p>Irgendwie schade, ich weiss, hätte jetzt viel lieber eine &#8220;Alle sind gegen uns!&#8221;-Geschichte erzählt, aber der Hoster hat die Kiste bloss vom Netz genommen, weil diese scheints per phpMyAdmin-Exploit ein bisschen in der Gegend rumgescannt habe. Und das hat den Hoster gar nicht happy gemacht, sagt er. Und warum das so lange gedauert hat? Naja, Admin per Interpol zur Fahndung ausschreiben lassen, Admin von den Bahamas&#8230; ähm&#8230; &#8220;abholen&#8221; lassen, Admin im Serverraum einsperren, etc pp, das gibt halt schon zu tun. Aber jetzt sind wir ja beim besten Hoster der Welt und alles wird gut.</p>
<h3>Behinderter Bär</h3>
<p>Nunja. Auch ein Hack fand ja bekanntlich vorletztes Wochenende in Bern statt, wo sich ein (geistig behinderter) Mann als Rüebli sah und folglich in den Bären einbauen lassen wollte. Das hätte auch fast geklappt, wenn die unsensiblen Polizisten statt auf den Bären aufs menschliche Rüebli geschossen hätten. Man prüft jetzt, ob man das Sicherheits-Dispositiv im Bärenpark anpassen wolle/müsse/solle, damit es auch unbeaufsichtigten Marschflugkörpern mit Profilneurose und Hirnklemme genügt. Ziel muss sein, dass man sich das Gehirn bis auf den Hirnstamm rausoperieren und trotzdem noch sicher im Bärenpark aufhalten kann. Warum füllen wir den Bärenpark nicht einfach bis zum Rand mit Drücki-Plastikfolie und stopfen diese mühsamen Bären aus? So echt mit Weichgummizähnen und so, damit man auch endlich wieder gefahrlos mit seinem psychotischen Kampfhamster einen netten Sonntagsausflug in den Bärenpark machen kann.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Scheints haben sich ja deutsche Medien darüber echauffiert, dass man in der Schweiz mehr Mitleid mit einem angeschossenen Bären als mit einem angefressenen Behinderten habe. Ja, liebe Teutonen, das ist so in der Schweiz. Es lässt sich aber rein historisch begründen: im Gegensatz zu euch haben wir halt noch keine schlechte Erfahrungen mit kleinen Braunen aus dem Osten gemacht, die Cheiben haben deshalb bei uns denselben Sympathiebonus wie bei euch Anno 32 oder so. Ich weiss, wir lernen einfach nichts aus der deutschen Geschichte und an selbigem Wesen wollen wir ums Verrecken nicht genesen. Sorry.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Aber nicht nur ennet dem Rhein machen sie auf Berufs-Zeigefingerheber: Das Thema scheint ja auch gut genug zu sein, dass sich ein Blabend-Chefredaktor (eventuell ein eingewanderter Deutscher? Man weiss es nicht) dazu ersaublödet, den freischaffenden Bedenkenträger zu geben. Macht sicher Laune; ich wette, die lachen sich heute noch krumm auf der Blabend-Redaktion. Aber es ist halt auch ein Graus, weil zwar alle am Schicksal eines angeschossenen Bären Anteil nehmen, ein paar weniger an dem eines zerfetzten Behinderten, es würde jetzt aber sicher keine Sau interessieren, wenn ein Blabend-Chefredaktor in den Bärenpark springen würde. Auch die Polizei käme da wohl in arge Bedrängnis, weil: wen erschiessen? Den Bären oder den Aufbinder desselben? Man weiss es nicht.</p>
<h3 style="margin-bottom: 0cm">Traurige Clowns</h3>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Letzthin habe ich übrigens mal wieder TV gekuckt und dabei festgestellt, dass es der schweizerischen Kulturlandschaft offenbar dringend an Einkommen fehlt. Erst sah ich den Schlatter, wie er für die Schweinegrippe bzw deren Vermeidung Werbung macht. OK, dachte ich mir, den Schlatter sehe ich sowieso eher als sumpfiges Randbiotop helvetischer Kunst, da macht es irgendwie ja noch Sinn. Tut auch niemandem weh, mal wieder die Hände zu waschen. Und an Glaubwürdigkeit hatte der Schlatter ja eh nicht viel zu verlieren, da werden auch Werbespots für eine Grippe, die so nicht stattgefunden hat, nicht viel dran ändern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Anders sieht es bei Massimo Rocchi aus, der bei mir auf eine gewisse Glaubwürdigkeit zählen konnte. Ja, der Dschango hat per dato sogar noch ein Ticket für eine Rocchi&#8217;sche Vorstellung, das er im Verlaufe der nächsten Wochen einzulösen gedenkt. Und ich bin froh, sagen zu dürfen, dass dies dann wohl das letzte Mal war. Nicht, weil mir der Massimo als Künstler degoutieren täte, sondern einfach deshalb, weil ich aus der Hoffnung heraus denke, dass er beim erwiesenermassen unsensibelsten Unternehmen der Schweiz wesentlich mehr für seine Werbeauftritte bekommt, als er in Jahren mühseliger Bühnenarbeit zusammenkratzen könnte. Ich wünsche Herrn Rocchi hiermit bereits schon mal alles Gute für seine weitere Zukunft, war schön mit Ihnen, schade ist es schon zu Ende.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Übrigens: Die Gerüchteküche kocht ja über, warum sich gerade Rocchi für Cablecom-Werbung hingibt. Die momentan plausibelste Vermutung ist, dass ihn die Scheidung von seiner momentan letzten Ehefrau finanziell ruiniert habe. Was lernen wir daraus? Genau: wenn schon heiraten, dann bitte arm bleiben, sonst hampelt man am Schluss für Cablecom und alle Welt schüttelt mitleidig den Kopf über den Clown, statt über ihn zu lachen.</p>
<h3 style="margin-bottom: 0cm">Ich will auch besseren Sex!</h3>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Da gibt es bei uns in Bern übrigens eine Jungpolitikerin, die sich zwecks Verzierung ihres Revers eigene Buttons gebaut hat, auf denen „Feministinnen haben besseren Sex!“ steht. Die Politikerin heisst Tanja Walliser und ich möchte ihr immer Maria sagen, daran sieht man mal wieder, dass ich ein Kind des finsteren Mittelalters 2.0 (vulgo: 80er) bin. Ich weiss nicht, ob die Politikerin Skifahren kann oder ob Maria auch Buttons stanzt, ganz sicher ist aber, dass der Herr Kuhn, <a href="http://www.daumenschraube.ch/?tag=kuhn">der ja auch schon auf der Schraube zu Gast war</a>, an diesem Button gar keine Freude haben dürfte. Schon nur deshalb, weil ein Wort, das mit „innen“ endet und nicht mit  „Sexarbeiter“ beginnt, eher quer in seinem Wortschatz stehen dürfte. Ja item. Frau Walliser scheint einen Haufen Hass-Mails bekommen zu haben, worin sich die Stimme des Volkes höchst ungebührlich äussert. Gerüchte besagen ja, dass die meisten Mails aus der Parteizentrale (sagt man da eigentlich noch „Wolfsschanze“ oder ist das auch schon wieder veraltet?) der SVP kommen. Und dass 90% der Mails denselben Absender tragen und jedesmal mit „Anonym!“ unterschrieben sind. Aber einewä, mindestens ein ganz liebes Mail hat die Frau Walliser dann doch noch bekommen, vom Dschango nämlich, denn da schrieb er, die Frau Walliser möge doch bitte eine Dschango-Edition basteln, mit dem Text: „<strong>Feministen </strong>haben besseren Sex!“. Ich würde diesen Button im Fall subito an meine Textilien heften und ihn mit grossem Stolz tragen. Falls sich in dieser Geschichte etwas tut, werden wir euch rechtzeitig informieren.</p>
<h3 style="margin-bottom: 0cm">Gnarzelgnom ist das neue Adonis</h3>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ja und übrigens, der René Kuhn, seines Zeichens Ex-Politiker, Noch-Russinnenmöger und zukünftiger Shooting Star der Schweizer Jungautoren-Szene. Er hat jetzt eben ein Buch geschrieben, der Herr Kuhn. Nicht so ein dickes, aber immerhin. Und darin erklärt uns der Herr Kuhn die Welt, insbesondere bezüglich Frauen und warum selbige doch gefälligst wieder unten zu liegen haben. Oder zumindest die Position nur auf ausdrückliche Anweisung des Mannes wechseln. Um die universale Gültigkeit seiner Weltsicht zu unterstreichen, lässt sich Herr Kuhn mit den Worten zitieren, dass „<a href="http://www.20min.ch/news/luzern/story/11444964" target="_blank">sogar ein bekannter TV-Moderator</a>“ ihn, Herrn Kuhn, in seiner Meinung bestätigt habe. Wenn das nun mal nicht als Beweis für eine universale Wahrheit reicht, dann weiss ich echt auch nicht.</p>
<h3 style="margin-bottom: 0cm">Ja, und eben: endlich!</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm">Dann kommen wir mal zum Titelthema. Dazu nur dies: Danke, liebe Stimmberechtigte. Danke, danke, danke!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Vorbei ist es mit den Zeiten, wo man im Ausland belächelt wird. Schluss damit, dass uns alle immer bloss „niedlich“ finden und über unseren Dialekt lachen. Niemand wagt es jetzt noch, uns als &#8220;langsam&#8221; zu bezeichnen. Endlich sieht man in den Augen der ausländischen Gesprächspartner wieder das blanke Entsetzen, wenn man seinen rotweissen Pass zückt. Das gabs ja seit der Schlacht bei Sempach nicht mehr. Und endlich assoziiert niemand mehr nur Berge und Schoggi mit uns, sondern eben echt schweizerische Werte, die Grundfesten des helvetischen Selbstbewusstseins, die Eigenschaften, die uns schon seit unserer Staatsgründung zu wackeren Eidgenossen machen: blinde Wirtschaftsgläubigkeit, Xenophobie und Kriegsgewinnlerei.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Danke, danke, danke!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wir wolln den Jesus sehen!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 06:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aga T. Korhonen</dc:creator>
				<category><![CDATA[geglotzt]]></category>
		<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[geklatscht]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war einer dieser tristen Novemberabende als sich Nasse und meine Wenigkeit zusammen mit unseren Liebsten auf eine Reise in die tiefste Teenievergangenheit aufmachten: Depeche Mode in da House oder besser gesagt in Genf&#8230;
Gut, ist jetzt nicht Prince, aber da ich dessen Auftritt bekanntermassen so was von verpasst habe, war ich sehr erfreut über die Tatsache, den Dave [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einer dieser tristen Novemberabende als sich Nasse und meine Wenigkeit zusammen mit unseren Liebsten auf eine Reise in die tiefste Teenievergangenheit aufmachten: Depeche Mode in da House oder besser gesagt in Genf&#8230;</p>
<p>Gut, ist jetzt nicht Prince, aber da ich dessen Auftritt bekanntermassen <a href="http://www.daumenschraube.ch/2009/07/06/prince-vs-wedding/" target="_blank">so was von verpasst habe</a>, war ich sehr erfreut über die Tatsache, den Dave ansabbern zu können&#8230;ähm&#8230;die wunderbare Musik von DM geniessen zu können (etwas Contenance, Frau Korhonen, also wirklich!).</p>
<p>Nach ein paar Bierchen vergassen der Nasse und ich dann auch prompt unser nordisch-zurückhaltendes Temperament und hüpften rum wie zwei Springböcke auf Speed. Und -- um ehrlich zu sein -- trotz der fantastischen Mucke und der wunderbaren Show, wollten wir im Grunde doch nur eines hören:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/DNrbiZoKQLU&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DNrbiZoKQLU&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<p>Mei, war des scheen!</p>
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		<title>Musigstubete</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheisskultur]]></category>
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		<category><![CDATA[lullaby]]></category>
		<category><![CDATA[musigstubete]]></category>
		<category><![CDATA[the cure]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Sounds, die gehen einem auch noch nach Jahrzehnten durch Mark und Bein. The Cure gehört zu den Bands, die musikalisch kein Verfalldatum haben. Bitteschön:

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Sounds, die gehen einem auch noch nach Jahrzehnten durch Mark und Bein. The Cure gehört zu den Bands, die musikalisch kein Verfalldatum haben. Bitteschön:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/qEx7pkmFc6s&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;fmt=18"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qEx7pkmFc6s&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;fmt=18" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
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		<title>Kurz notiert</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/11/25/kurz-notiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 19:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Klapsmühle]]></category>
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		<description><![CDATA[Dank unserem flotten Admin Charlie steht unser kleiner Elfenbeinturm wieder in seiner ganzen Pracht im Netz der Netze. Besten Dank hierfür. Und auch für die Geduld, verehrte Leserschaft.
And now for something completely different:
Orange und sunrise heiraten bekanntlich demnächst, die Verlobung wurde heute gross verkündet. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich nur skeptisch oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank unserem flotten Admin Charlie steht unser kleiner Elfenbeinturm wieder in seiner ganzen Pracht im Netz der Netze. Besten Dank hierfür. Und auch für die Geduld, verehrte Leserschaft.</p>
<p>And now for something completely different:</p>
<p>Orange und sunrise heiraten <a href="http://www.20min.ch/digital/hardware/story/21856757" target="_blank">bekanntlich</a> demnächst, die Verlobung wurde heute gross verkündet. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich nur skeptisch oder gar angepisst sein soll, habe ich doch eines dieser günstigen Abos, für die sunrise berühmt und berüchtigt ist. Ich bin aber auch Swisscom Kunde, ich diversifiziere gerne ein wenig, um meine Risiken als Kunde zu verkleinern oder zumindest zu verteilen. Meine Erfahrung ist bisher, dass der Schweizer Telekom-Markt eine einzige Fehlkonstruktion ist, und das wird sich auf absehbare Zeit kaum ändern, bei diesen News erst recht nicht&#8230;</p>
<p>Die Simpsons müssen am Teevau <a href="http://www.20min.ch/unterhaltung/tv_news/story/19298344" target="_blank">neu</a> angewarnt werden. Ja mei, die armen Kinder. So eine leicht subversive Zeichentrickserie kann schon Kinderseelen vergiften, das muss man klar sehen. Ja ja, humorfrei und Spass dabei. Wie war das schon wieder mit diesen Anime für Erwachsene, die in Fronkräisch in leicht geschnittener Fassung im Nachmittagsfernsehen für Kinder(!!!) liefen? Hab&#8217; ich da was verpasst?</p>
<p>Last but not least kommen wir zum unvermeidlichen <a href="http://www.20min.ch/news/bern/story/15482825" target="_blank">Schmankerl</a> aus den News: der angeschossene Bär und sein Revier-Intruder. Die Diskussion hierzu ist in weiten Teilen einfach nur bescheuert. Wenn mich an der ganzen Sache etwas aufregt, dann ist es die Passivität der Leute. Dieser junge Mann hat scheinbar Minuten lang auf der Mauer gekauert, bevor er runter ging. Da müssen etliche Leute an ihm vorbei gegangen sein, ohne auch nur einen müden Finger zu rühren. Für mich ist da der Tatbestand der unterlassenen Hilfeleistung gegeben, es ist einfach immer das Gleiche. Ach übrigens, den beiden geschlagenen Herren wünschen wir gute Besserung.</p>
<p>Echt jetzt.</p>
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		<title>Mission accomplished</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 22:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Charlie Root</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kabuff]]></category>
		<category><![CDATA[admin]]></category>
		<category><![CDATA[danke]]></category>
		<category><![CDATA[hoster]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Admin meldet gehorsamst wie folgt:

Daumenschraube war weg, weil der zugrundeliegende Server &#8220;gehackt wurde&#8221; (so sagt zumindest der Ex-Betreiber).
Daumenschraube ist jetzt bei einem klugen Hoster. Und hat mehr Kontrolle über sich selbst.
Bei der Gelegenheit hat das IT-Department grad noch die olle Schraube auf die neueste WP-Version gebracht, dank dem Tipp von Hymnos lief das sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Admin meldet gehorsamst wie folgt:</p>
<ol>
<li>Daumenschraube war weg, weil der zugrundeliegende Server &#8220;gehackt wurde&#8221; (so sagt zumindest der Ex-Betreiber).</li>
<li>Daumenschraube ist jetzt bei einem klugen Hoster. Und hat mehr Kontrolle über sich selbst.</li>
<li>Bei der Gelegenheit hat das IT-Department grad noch die olle Schraube auf die neueste WP-Version gebracht, dank <a href="http://hymnos.existenz.ch/2009/11/13/der-einzig-wahre-wordpress-update-weg/" target="_blank">dem Tipp von Hymnos </a>lief das sogar mit dieser Uralt-Installation hier absolut smooth ab.</li>
</ol>
<p>Wir bitten das verehrte Publikum für alle eventuell aufgetretenen Unannehmlichkeiten um Verzeihung.</p>
<p>Le Admin</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Im Knast, exponiert und gut nachgemacht.</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 20:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Investigativ]]></category>
		<category><![CDATA[Menschheit]]></category>
		<category><![CDATA[Scheisskultur]]></category>
		<category><![CDATA[geglotzt]]></category>
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		<description><![CDATA[Da der Kollege Beinhart bereits erfolgreich aufgespurt hat, bleiben wir noch kurz beim Thema Arschloch: Carl &#8220;Penisguided&#8221; Hirschmann, so schrei(b)t man beispielsweise bei 20Min.ch, wurde offenbar wegen sexueller Nötigung angezeigt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Wie auch immer die Sache ausgeht, wir werden es garantiert mitbekommen.
Apropos Mitteilungsdrang, in den USA läuft wieder mal eine Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da der Kollege Beinhart bereits erfolgreich aufgespurt hat, bleiben wir noch kurz beim Thema Arschloch: Carl &#8220;Penisguided&#8221; Hirschmann, so schrei(b)t man beispielsweise bei <a href="http://www.20min.ch/news/zuerich/story/19855222" target="_blank">20Min.ch</a>, wurde offenbar wegen sexueller Nötigung angezeigt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Wie auch immer die Sache ausgeht, wir werden es garantiert mitbekommen.</p>
<p>Apropos Mitteilungsdrang, in den USA läuft wieder mal eine Geschichte mit Vorbildcharakter, was das Recht auf Attention-Whoring von Minderjährigen auf Social Networks angeht. Auf Spiegel Online gibt es einen <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,658785,00.html" target="_blank">guten Artikel</a> dazu.</p>
<p>Ein Pflichtfach für Schauspieler ist meiner bescheidenen Meinung nach die Imitation von anderen Menschen. Kevin Spacey hat mich diesbezüglich sehr überrascht und unheimlich zum Lachen gebracht, aber seht selbst:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/bKKDKAKNH-k&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bKKDKAKNH-k&amp;rel=0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
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