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	<title>Daumenschraube.ch &#187; Nasse Magnussen</title>
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		<title>Päng</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 19:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alter Schwede.
Das muss ich mir mal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen.
Der hiesige Herbst wird jedenfalls spannend.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,786376,00.html" target="_blank">Alter Schwede.</a></p>
<p>Das muss ich mir mal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen.</p>
<p>Der hiesige Herbst wird jedenfalls spannend.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Finanzwirtschaft und Alkohol</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 17:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einfach der Brenner:







Direkter Link.
Mahlzeit.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach der Brenner:</p>
<p><span class="youtube">
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</span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4MrPzAhzuPU" target="_blank">Direkter Link.</a></p>
<p>Mahlzeit.</p>
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		<title>Viel passiert und doch nix dazu gelernt</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[War ja klar, dass sich ein verklemmt-konservativer Schreiberling nicht entblöden würde, zu den aktuellen Glaubenskrisen von gestandenen Verfechtern konservativen Gedankenguts (hier und hier) seinen Mist dazu zu karren.
Well, allow me to retort.
Wir haben das Argument &#8220;Die verstehen nichts von Wirtschaftspolitik&#8221; schon in anderem Zusammenhang geniessen dürfen (wenn der bei den anstehenden Wahlen mal nicht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War ja klar, dass sich ein verklemmt-konservativer Schreiberling nicht entblöden würde, zu den aktuellen Glaubenskrisen von gestandenen Verfechtern konservativen Gedankenguts (<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Der-rechte-Abschied-von-der-Politik/story/22710602" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.faz.net/artikel/C30351/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-30484461.html" target="_blank">hier</a>) seinen <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,781545,00.html" target="_blank">Mist</a> dazu zu karren.</p>
<p>Well, allow me to retort.</p>
<p>Wir haben das Argument &#8220;Die verstehen nichts von Wirtschaftspolitik&#8221; schon in anderem <a href="http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/18659648">Zusammenhang</a> geniessen dürfen (wenn der bei den anstehenden Wahlen mal nicht in deinem Füdli explodiert, Blochers Chrigel&#8230;), doch leider zündet dieses Argument ungefähr so gut wie ein frisch gebadeter Frauenfurz.</p>
<p>Muss ich den Unterschied zwischen Put und Call denn kennen, um dieses System der Wetten in der Hochfinanz völlig hirnbefreit zu finden? Muss ich im Detail wissen, wie die grossen Buben um Rohstoffpreise zocken, um das komplett bireweich zu finden?</p>
<p>Also bitte.</p>
<p>Es würde wohl keinem halbwegs gescheiten Linken einfallen, den Sinn von Handel, Kapital und Co. ernsthaft zu bezweifeln, und der real praktizierte Kommunismus ist auch schon ein Weilchen tot. Das hat sich in sozialdemokratischen Kreisen im Fall schon rumgesprochen.</p>
<p>Von konservativer Seite hingegen sind immer noch Lobeshymnen auf Frau Thatcher zu hören, die zwar die gröbsten Probleme in UK damals behoben hat, aber auch die Türen für hardcore-Kapitalismus der niederen Art geöffnet hat. Die Tories unter John Major haben dann den Rest erledigt.</p>
<p>Back to zero, rinse and repeat.</p>
<p>Oder vielleicht doch lieber ein Zitat aus weiter oben erwähntem Artikel gefällig?</p>
<p><em>&#8220;Genau besehen ist die Geschichte des Kapitalismus eine einzige Abfolge von Boom und Crash&#8221;</em></p>
<p>Toll, und das macht jetzt jede Kapitalismuskritik überfällig, oder wie? Ist das der Grund, warum man vielleicht nicht ein klitzekleines bisschen an dem System schrauben sollte, damit nicht jeder Depp seine Pensionskasse an der Börse verjubeln kann?</p>
<p>Ich erinnere hier nur am Rande an Andreas Thiel, der sich ebenfalls nicht entblödete, sein pseudoliberales Gedankengut rauszuposaunen, währenddessen Pensionskassen-Guthaben im Tempo von Taschentüchern abbrannten. Keine Spur von Selbstkritik, während des eigenen Geistes Kinde in der Wirtschaft amok läuft.</p>
<p>Bleibt noch das Argument &#8220;selbst Schuld, wenn man sein PK-Guthaben ins Wirtschaftscasino trägt&#8221;.</p>
<p>Wer hat den Leuten denn diese Empfehlungen gegeben? Wer zum Teufel will denn <em>keinen</em> Reibach machen?</p>
<p>Ich gehe schliesslich auch zum Arzt, wenn Hausmittel nicht mehr helfen. Mein Hausarzt hat mir jedenfalls bis dato noch kein lebensbedrohliches Gift verschrieben.</p>
<p>Nein, was mich unglaublich fest im Arsch schmerzt, sind diese völlig übertriebenen und komplett sinnbefreiten Systeme, wo man auf den Preis von lebensnotwendigen Rohstoffen wettet, wo Leute dazu verführt werden, mit ihrer Rente Roulette zu spielen, wo man auch als halbintelligenter Mitbürger einfach keinen Plan mehr hat, was wo durchläuft und wer wieviel kassiert.</p>
<p>So was geht einfach gar nicht.</p>
<p>Wir brauchen ein Wirtschaftssystem, dass alle zockwilligen und deregulierungsgeilen Hardliner in einen (örtlich wie von der Restwirtschaft) isolierten Ort abschiebt, wo sie tun und lassen können, was sie wollen. So eine Art Casino für Kapitalismus-Irre, am besten mit integrierter Self-Service-Euthanasie-Station für die ganz gross Gescheiterten.</p>
<p>Aber bitte, for fuckin&#8217; fucks sake, lasst die Restwelt mit dem Scheiss in Ruhe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lasst den Gregor ran</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 20:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bin bekennendermassen kein Fan der Linken, obwohl ich denen eindeutig mehr zustimme als dem rechten Rand im grossen Drama der Politik. Und Aufzeichnungen von Reden im Deutschen Bundestag schauen ist auch kein Hobby von mir, da fällt mir nur schon beim Gedanken daran das Gesicht ab.
Aber es gibt sie, diese Momente, wo die real herrschenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin bekennendermassen kein Fan der Linken, obwohl ich denen eindeutig mehr zustimme als dem rechten Rand im grossen Drama der Politik. Und Aufzeichnungen von Reden im Deutschen Bundestag schauen ist auch kein Hobby von mir, da fällt mir nur schon beim Gedanken daran das Gesicht ab.</p>
<p>Aber es gibt sie, diese Momente, wo die real herrschenden Verhältnisse für einen Deppen wie mich absolut verständlich und nachvollziehbar erklärt werden.</p>
<p>Einen solchen Scoop hat der werte Gregor Gysi gelandet, auf Umwegen bin ich auf eine Rede von ihm gestossen. Irgendwie kann ich das nicht für mich behalten, also bitteschön:</p>
<p><span class="youtube">
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</object>
</span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7H8qr7D3-Bs" target="_blank">Direkter Link</a></p>
<p>Mahlzeit.</p>
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		<title>Remix ftw!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 19:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Iron Maiden ist eine Band, die ich als pubertierender Jugendlicher durchaus zu schätzen wusste. Mittlerweile kann ich das bei Nüchternheit natürlich nicht mehr ernst nehmen, aber heute lassen wir eine Fünf mal gerade sein.
Ich erinnere mich noch ganz schwach daran, wie ich mal mit dem Herrn Beinhart darüber sinnierte, dass man Wasted Years unbedingt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Iron Maiden ist eine Band, die ich als pubertierender Jugendlicher durchaus zu schätzen wusste. Mittlerweile kann ich das bei Nüchternheit natürlich nicht mehr ernst nehmen, aber heute lassen wir eine Fünf mal gerade sein.</p>
<p>Ich erinnere mich noch ganz schwach daran, wie ich mal mit dem Herrn Beinhart darüber sinnierte, dass man <em>Wasted Years</em> unbedingt in einer Bossa Nova Version reproduzieren müsste.</p>
<p>Ich wurde erhört, wenn auch nur zum Teil.</p>
<p>Denn <a href="http://www.youtube.com/user/AndyRehfeldt" target="_blank">Andy Rehfeldt</a> hat das produzieren von Remixes inklusive Videodub zum Hobby und gehört offenbar zu den besten seiner Zunft.</p>
<p>Zu meinem grossen Vergnügen hat er sich unter anderem Iron Maiden vorgeknöpft.</p>
<p>Das Resultat finde ich sensationell, daher Bühne frei für <em>Virgem De Ferro</em> mit <em>El Tropa</em>:</p>
<p><span class="youtube">
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/PJkYGNiBkso&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PJkYGNiBkso&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span></p>
<p><a href="//www.youtube.com/watch?v=PJkYGNiBkso&amp;fmt=18" target="_blank">Direkter Link</a></p>
<p>Mahlzeit!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Voll däne</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2011/06/28/voll-dane/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 14:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kulturpessimismus ist eigentlich nicht so meins.
Doch jüngst hatte ich wohl so etwas wie eine kleine Krise in meinem Optimismus-System. Jedenfalls war mein Flow irgendwie komisch an dem Tag.
Erst war der Blätterwald voll mit Sperminators freakiger (ex-)Haushälterin, irgendwo posierten Floncine Jordast total verliebt bis verblödet, der Toni Rominger schaute eine Spalte daneben ohne Hund traurig ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kulturpessimismus ist eigentlich nicht so meins.</p>
<p>Doch jüngst hatte ich wohl so etwas wie eine kleine Krise in meinem Optimismus-System. Jedenfalls war mein Flow irgendwie komisch an dem Tag.</p>
<p>Erst war der Blätterwald voll mit Sperminators freakiger (ex-)Haushälterin, irgendwo posierten Floncine Jordast total verliebt bis verblödet, der Toni Rominger schaute eine Spalte daneben ohne Hund traurig ins Nirgendwo und mitteilungsbedürftige Nobodies gaben ihren Senf ab zur Frage, bis zu welchem Oberschenkeldurchmesser man Leggings tragen darf.</p>
<p>Schlagartig wurde mir klar: Fukushima ist auf einem anderen Planeten, der Klimawandel ist ein Lüge und Rihanna ist die Göttin des zeitgenössischen Entertainments.</p>
<p>Gut, vielleicht sollte ich meinen Prinzipien besser treu bleiben und es sein lassen, den <em>Blick </em>zu lesen. Was ich eigentlich fast immer tue. Oder eben sein lasse, je nach Blickwinkel.</p>
<p>Item, auf jeden Fall fand ich es in besagter Situation eine gute Idee, doch lieber zu <a href="http://www.spiegel.de" target="_blank">SPON</a> zu wechseln und mir den Feuilleton zu gönnen. Ein bisschen Kultur und so.</p>
<p>Mein Flow baute sich wieder auf zu seiner üblichen Geschmeidigkeit, dann stolperte ich über Frau Berg, genauer über eine ihrer  Kolumnen. Nämlich <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,769538,00.html" target="_blank">diese da</a>.</p>
<p>Danach war er wieder kaputt, mein schöner Flow.</p>
<p>Also tat ich, was ich in solchen Situationen immer tue. Ich wandte mich den bildenden Künsten zu.</p>
<p>Mein jüngster Erwerb in Form einer Silikatscheibe mit organisierten Klängen darauf nennt sich <a href="http://www.cede.ch/en/music-cd/frames/frameset.cfm?aobj=761943" target="_blank">Insides</a> und stammt aus der Feder von <a href="http://www.jonhopkins.co.uk/" target="_blank">Jon Hopkins</a>.</p>
<p>Was für ein grandioses Album. Die sorgfältig arrangierten und gefrickelten Sounds kitzeln das Ohr, streicheln den Bauch und lassen die Seele durch subtile, klickende und vor Strom bruzzelnde Landschaften schweben.</p>
<p>Etwas vom Besten, was ich seit langem gehört habe. Unbedingte Kaufempfehlung.</p>
<p>Wenn sich also der Weltuntergang ankündigt und alle hysterisch um ihr Leben rennen, werde ich mein mobiles Musikabspielgerät einschalten, die Kopfhörer überstülpen und mit einem epischen Soundtrack im Ohr still und andächtig verdampfen.</p>
<p>Soll mal einer sagen, ich wäre nicht vorbereitet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Musigstubete #376</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2011/06/06/musigstubete-376/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 10:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel zu viel zu tun. Daher nur ein kurzes Intermezzo aus der Abteilung &#8220;breath to music&#8221;:







Direkter Link.
Mahlzeit!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu viel zu tun. Daher nur ein kurzes Intermezzo aus der Abteilung &#8220;breath to music&#8221;:</p>
<p><span class="youtube">
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/hyEr1oZovUE&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hyEr1oZovUE&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;fmt=18" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span></p>
<p><a title="Musig" href="http://www.youtube.com/watch?v=hyEr1oZovUE&amp;fmt=18" target="_blank">Direkter Link.</a></p>
<p>Mahlzeit!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das habt ihr euch so gedacht</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2011/05/03/das-habt-ihr-euch-so-gedacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ha!
Ging also doch schneller als erwartet, die Sache mit dem Familienbusiness, da oben in Schweden. Kalt war&#8217;s auch, nur so nebenbei.
Dank dem lieben Punaise, der seinem Ruf als verpeilter Kulturfuzzi wieder mal völlig gerecht wurde und jede Deadline erfolgreich zu überschreiten wusste, war die Dreifaltigkeit auf dem Schräubchen gewährt.
Merci anyway, mon cher, wenn du schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ha!</p>
<p>Ging also doch schneller als erwartet, die Sache mit dem Familienbusiness, da oben in Schweden. Kalt war&#8217;s auch, nur so nebenbei.</p>
<p>Dank dem lieben <a href="http://www.daumenschraube.ch/author/paris/" target="_blank">Punaise</a>, der seinem Ruf als verpeilter Kulturfuzzi wieder mal völlig gerecht wurde und jede Deadline erfolgreich zu überschreiten wusste, war die Dreifaltigkeit auf dem Schräubchen gewährt.</p>
<p>Merci anyway, mon cher, wenn du schon mal einen Account hast, dann kannse auch gleich hier bleiben, ne!? Dann wird die Dreifaltigkeit halt eben zu einer Quadrille. Ihr hört also noch von JB, aber fragt bloss nicht wann.</p>
<p>Ja, und wenn man sich mal hier umsieht&#8230;</p>
<p>Die lieben Gründer-Kollegen von der Redaktion scheinen ja alle beide momentan einen regelrechten Höhenflug zu geniessen, da komme ich gerade recht, um das allgemeine Niveau wieder ein bisschen an die Realität anzunähern. Kann ja nicht ewig so weitergehen, wer braucht schon einen Pulitzer-Preis?</p>
<p>Eben.</p>
<p>Genau das oder ähnlich habe ich gedacht, als ich <a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2011/04/playstation_mail.png" target="_blank">diesen Quatsch</a> bekommen habe. Mannmannmann.</p>
<p>Wenn man lieber Schulbuben verklagt als anständige Sicherheitssysteme zu bauen, dann passiert so ein Mist eben. Auch toll, dass man erst nach langem Zaudern und Zögern an die Kunden herangegangen ist, danke bestens.</p>
<p>Mein Pech, dass ich jetzt Freunde dazu auffordern durfte, ihre Kreditkartenabrechnungen die nächsten Monate bitte etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p>Nicht gerade heimelig.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,759463,00.html" target="_blank">Da</a> habe ich übrigens gestaunt. Meine lieben Nachbarn, die Dänen, drehen schon fast ein bisschen durch, jedenfalls Teile von denen. Anders kann man sich solche Sachen nicht erklären.</p>
<p>Oh mein Gott, die Finnen waren ja <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,757699,00.html" target="_blank">auch noch</a>. Man fragt sich auch hier: War es zu viel Lapin Kulta oder sind da ein paar Leute zu lange in der Sauna geblieben?</p>
<p>Echt abgefahren, was da politisch in Europa im Moment vorgelegt wird, man weiss gar nicht, wo man hinschauen soll.</p>
<p>Auch wenn die hysterische Fliege Longchamp im Bezug auf die herbstlichen Wahlen hierzulande bereits ihre Runden dreht, so sind die Helvetischen Hunde grösstenteils doch noch am schlafen, zumindest an der Leine.</p>
<p>Mal sehen, wie es tönt, wenn die Scharfmacher warm gelaufen sind.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Thanks, but no thanks.</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 12:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben ja in der Schweiz auch unser Akte-X-Format, es nennt sich Abstimmungssontag. Und auch dort ist die Wahrheit irgendwo da draussen.
Anders kann man nicht erklären, warum Alf vorerst die meisten Stimmen geholt hat, der alten Klapperkiste Mühleberg und den unverbesserlichen Atomköpfen von der BKW (wenn auch umstritten) das Vertrauen ausgesprochen wird und man doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben ja in der Schweiz auch unser <em>Akte-X</em>-Format, es nennt sich <em>Abstimmungssontag</em>. Und auch dort ist die Wahrheit irgendwo da draussen.</p>
<p>Anders kann man nicht erklären, warum <a href="http://www.daumenschraube.ch/2011/01/21/wahlen/" target="_blank">Alf</a> vorerst die meisten Stimmen geholt hat, der alten Klapperkiste Mühleberg und den unverbesserlichen Atomköpfen von der BKW (wenn auch umstritten) das Vertrauen ausgesprochen wird und man doch lieber hundertausende Knarren in Haushalten hat als nicht.</p>
<p>Aber die Auswirkungen sind auch lokal nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Somit dürfen wir uns im Kanton Bern für die nächsten zehn Jahre von jeglichem Fortschritt jedweder Couleur verabschieden. Mit Alf im Ständerat (muss zwar erst noch passieren, aber viel steht da nicht mehr im Weg) würden die feuchten Träume der Auf<em>rechten</em> ein kleines bisschen wahrer, und mit dem Volksvorschlag zur Fahrzeugbesteuerung gehen wir ökologisch zurück in die roaring eighties.</p>
<p>Zudem haben wir es jetzt amtlich: Es gibt Leute, die immer noch nicht begriffen haben, wie man abstimmt. Da staunt der Laie und wundert sich der Fachmann.</p>
<p>Apropos, grosses Kompliment an die Limmat zur Waffeninitiative. Liebe Stadtzürcher, ihr habt den ganzen Kanton gerettet. Wir fühlen mit euch, wir wissen was es heisst, in einem grossen Kanton von Hillbillies umzingelt zu sein. Nicht schön.</p>
<p>Aber darum geht es ja gar nicht, obwohl ich von dem ganzen Volkswillen(TM) vorerst mal die Schnauze gestrichen voll habe.<em><br />
</em></p>
<p>Meinereiner muss zurück in die kalte Heimat, es gibt dort akut Familienbusiness zu erledigen. Könnte ein wenig dauern, daher sage ich vorläufig mal leise Tschüss.</p>
<p>Ich habe aber für Stellvertretung gesorgt, unser neuer Kollege wird sich diese Tage vorstellen und meine Lücke ohne Probleme füllen.</p>
<p>Ich wünsche euch derweil viel Spass mit den Ewiggestrigen und ihren liebsten Spielzeugen namens Offroader, Brennstab und Sturmgewehr.</p>
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		<title>Wer hätte das gedacht</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 19:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beharrlichkeit zahlt sich eben doch aus.
Gestern wurde ich vom 6. zum 5. Kyu befördert. Auf Deutsch heisst das, dass ich kein blutiger Anfänger mehr bin und gewisse Grundtechniken beherrsche.
Ist jetzt nicht so die Weltleistung per se, aber die Befriedigung sitzt tief. Der Motivation hat es auch nicht geschadet.
Der betonharte Arsch ist mehr so ein unbeabsichtigter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='series_toc'>Aus der Reihe: <h4>Nasse lernt kloppen</h4><br /></div><p>Beharrlichkeit zahlt sich eben doch aus.</p>
<p>Gestern wurde ich vom 6. zum 5. Kyu befördert. Auf Deutsch heisst das, dass ich kein blutiger Anfänger mehr bin und gewisse Grundtechniken beherrsche.</p>
<p>Ist jetzt nicht so die Weltleistung per se, aber die Befriedigung sitzt tief. Der Motivation hat es auch nicht geschadet.</p>
<p>Der betonharte Arsch ist mehr so ein unbeabsichtigter, aber willkommener Nebeneffekt.</p>
<br />Bisher in <b>Nasse lernt kloppen</b> erschienen:<ol><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2009/09/03/nasse-und-die-kampfkunst/' title='Nasse und die Kampfkunst'>Nasse und die Kampfkunst</a></li><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2009/10/20/gut-gerollt/' title='Gut gerollt'>Gut gerollt</a></li><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2009/12/05/ballistische-erfahrung/' title='Ballistische Erfahrung'>Ballistische Erfahrung</a></li><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2010/02/14/leistungsindex-schmerzbefreit/' title='Leistungsindex schmerzbefreit'>Leistungsindex schmerzbefreit</a></li><li><a href='http://www.daumenschraube.ch/2010/04/06/die-perfektion-und-ihr-kind/' title='Die Perfektion und ihr Kind'>Die Perfektion und ihr Kind</a></li><li>Wer hätte das gedacht</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Immer schön der Nase lang</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2011/01/05/immer-schon-der-nase-lang/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 20:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frisch und erholt melden wir uns aus dem Winterurlaub zurück, mehr denn je bereit, den Finger in die Wunde zu drücken. Und nötigenfalls noch draufzulegen.
Doch der Reihe nach.
Für einen grossen Teil der Menschen in unseren Kreisen, uns selbst eingeschlossen, waren die letzten Jahre politisch gesehen schwierig bis beschissen, je nach gesellschaftlicher Positionierung und Wohnort. Natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frisch und erholt melden wir uns aus dem Winterurlaub zurück, mehr denn je bereit, den Finger in die Wunde zu drücken. Und nötigenfalls noch draufzulegen.</p>
<p>Doch der Reihe nach.</p>
<p>Für einen grossen Teil der Menschen in unseren Kreisen, uns selbst eingeschlossen, waren die letzten Jahre politisch gesehen schwierig bis beschissen, je nach gesellschaftlicher Positionierung und Wohnort. Natürlich nicht nur, aber die Tendenz ist klar erkennbar. Das Jahr 2010 hat da nicht unbedingt dazu beigetragen, die Stimmung zu heben.</p>
<p>Vieles ist wirklich schwierig zu verstehen. Es gibt aber Geschichten aus der Mitte unseres Lebens, die diese Stimmung sehr gut ﻿﻿﻿illustrieren.</p>
<p>Da wäre zum Beispiel dieser gut gebildete Sohn eines insgesamt eher linken Anwalts, der freimütig bekennt, dass er SVP wählen würde, wenn er denn schon dürfte. Wir reden hier von einem jungen Mann, der in knapp sechs Monaten seine Wahlzettel einwerfen gehen wird. Hört man sich die Begründungen an, die keineswegs dumm oder unüberlegt sind, kann man sich ein Bild machen, wohin die Karawane im Moment so etwa zieht. Rebellion sieht anders aus.</p>
<p>Dann wären da die entfernten Bekannten, die vor ein paar Jahren noch  liberal-sozial-bürgerlich eingestellt waren, alles im praktikablen und akzeptablen Bereich. Mittlerweile fahren sie ziemlich stramm auf Blocher-Linie und tun dies bei mehr oder weniger vollem Bewusstsein. Das ganze Programm, ultra-strenge Justiz, Kultur an der kurzen Leine, Behandlung von Ausländern jenseits der Genfer Konventionen, you name it. Alles dabei. Ist ja auch ein extremes Beispiel.</p>
<p>Es gibt noch ganz viel dazwischen, ein erstaunlich populärer Ansatz ist beispielsweise die Überwachung durch den Staat auf der ganzen Linie. Wenn man sich ein wenig mit politischen Systemen und Datenschutz beschäftigt, kann einem schon ein bisschen mulmig werden, um mal auf dem Teppich zu bleiben. Und wir sind noch nicht in der Nähe des Stammtisches, dies nur nebenbei.</p>
<p>Die rechte Brei ist bereits ein Weilchen trendy, und es reisst nicht ab. Ich bin ziemlich froh, dass wir keine ausgewachsene Wirtschaftskrise oder Rezession haben, jedenfalls nichts im Format vergangener Tage. Denn das ist eine Mischung, die wir nicht brauchen.</p>
<p>So ein Experiment ging in Europa, nicht weit von hier und nicht allzu lange her, schon mal gehörig in die Hose.</p>
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		<title>Wikileaks für Dummies</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 22:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[






Direkter Link zum Video
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<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HVJAUECLdo8" target="_blank">Direkter Link zum Video</a></p>
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		<title>Abstimmungswochenende</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/11/28/abstimmungswochenende/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 16:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlichen Dank den Eidgenössischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für das Bekenntnis zu einer sozialen, offenen und toleranten Schweiz.
Wir gratulieren den Gewinnern der Abstimmung.
Ich gehe mich jetzt übelst betrinken.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Dank den Eidgenössischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für das Bekenntnis zu einer sozialen, offenen und toleranten Schweiz.</p>
<p>Wir gratulieren den Gewinnern der Abstimmung.</p>
<p>Ich gehe mich jetzt übelst betrinken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kohle her und ab die Post</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/11/10/kohle-her-und-ab-die-post/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 17:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Musigstubete Nummer elfundvierzig. Oder so.
Keine grossen Worte, sondern einfach ein schlicht galaktisch guter Song:
Die O&#8217;Jays mit ihrem Kracher For the Love of Money live in der legendären Sendung Soul Train.
Mahlzeit:







]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Musigstubete Nummer elfundvierzig. Oder so.</p>
<p>Keine grossen Worte, sondern einfach ein schlicht galaktisch guter Song:</p>
<p>Die <em>O&#8217;Jays</em> mit ihrem Kracher <em>For the Love of Money</em> live in der legendären Sendung Soul Train.</p>
<p>Mahlzeit:</p>
<p><span class="youtube">
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</object>
</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Energy Gebräu</title>
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		<comments>http://www.daumenschraube.ch/2010/11/02/energy-gebrau/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 17:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist wahrlich kein Spass, den ganzen Tag lang Radio Energy Bern zu hören.
Doch zum Glück gibt es mutige Menschen wie den Ane H. vom kleinen Bund, der es trotzdem gemacht hat.
Unbedingte Leseempfehlung!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wahrlich kein Spass, den ganzen Tag lang Radio Energy Bern zu hören.</p>
<p>Doch zum Glück gibt es mutige Menschen wie den Ane H. vom kleinen Bund, der es trotzdem <a href="http://www.derbund.ch/bern/Was-Sie-schon-immer-uebers-Wetter-wissen-wollten/story/26665510" target="_blank">gemacht hat</a>.</p>
<p>Unbedingte Leseempfehlung!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Verapplet</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/10/26/verapplet/</link>
		<comments>http://www.daumenschraube.ch/2010/10/26/verapplet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 22:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schluss mit lustig. So langsam aber sicher entwickle ich einen gepflegten Hass auf iProdukte.
Ich habe das Zeugs aus dem sonnigen Cupertino ja nie sonderlich gemocht, aber was da neulich abging, war einfach zu viel.
Dabei wollte ich doch nur auf meinem vom Arbeitgeber gesponserten iPhone-iPod etwas aufräumen. Zu viele Songs, zu viel Chaos, zu viel überhaupt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schluss mit lustig. So langsam aber sicher entwickle ich einen gepflegten Hass auf iProdukte.</p>
<p>Ich habe das Zeugs aus dem sonnigen Cupertino ja nie sonderlich gemocht, aber was da neulich abging, war einfach zu viel.</p>
<p>Dabei wollte ich doch nur auf meinem vom Arbeitgeber gesponserten iPhone-iPod etwas aufräumen. Zu viele Songs, zu viel Chaos, zu viel überhaupt. Zudem lief das unsägliche iTunes, das man ja unbedingt benötigt, um seine iProdukte zu verwalten, auf meinem Laptop von Anno dazumal gar etwas langsam.</p>
<p>Ein dickes Dankeschön nach Kalifornien an dieser Stelle für die Software iTunes, der beinahe gesicherte Topfavorit für meinen diesjährigen <strong><em>Biggest Binary Pain In The Ass</em></strong>-Award, und ich habe dieses Jahr mit ein paar ganz blöden Programmen zu tun gehabt, das könnt ihr mir glauben.</p>
<p>Gut, wir sind ja pragmatisch. Also wird der Laptop Software-ethnisch bereinigt, iTunes auf dem deutlich flotteren Desktop PC installiert, die Musikbibliothek flockig geleert und neu angelegt. Hier ein Auszug aus der Mängelliste, die ich während der Neuorganisation meiner Musik für unterwegs im Geiste angelegt habe:</p>
<ul>
<li>iTunes blockiert aus unerfindlichen Gründen und das andauernd, ohne dem Benutzer ein nützliches Feedback zu geben. Das nervt gewaltig.</li>
<li>Das Kontextmenü (Rechtsklick und so, aber das verstehen Apple-isten nicht, da die seit Menschengedenken nur eine Maustaste haben) ist unbrauchbar.</li>
<li>Ans gleichzeitige anpassen von mehreren MP3 Tags (zB. &#8220;Album&#8221;, das wäre noch so nützlich, weil es doch hie und da benötigt wird) hat man offenbar auch nicht gedacht. Schade. Ich konnte zumindest in nützlicher Frist kein entsprechendes Feature bei iTunes entdecken. Die Programm-interne Hilfe war auch keine selbige. Falls ich diesbezüglich ein blinder Idiot bin, bitte ich um Benachrichtigung. Könnte ja sein.</li>
<li>Beim Löschen von Songs aus der Bibliothek braucht iTunes offenbar auch extra Rechenzeit (wofür?), anders kann ich mir die unterirdischen Reaktionszeiten nicht erklären. Dass hier das User-Feedback auch komplett fehlt, notiere ich mal nur so nebenbei.</li>
<li>etc. usw.</li>
</ul>
<p lang="de-CH">Wer jetzt sagt, ich solle halt einen Mac kaufen, weil es dort rund läuft, dem massiere ich gerne das iGesicht. Es gibt in der Geschichte der Informatik genügend Beispiele für gelungene Portierungen von proprietärer Software auf nicht-heimische Plattformen, also bitte.</p>
<p>Nun gut, ich will mal nicht so sein. Ich werde mein iTelefon bis zu seinem Lebensende, das so fern nicht sein kann, brav weiter benutzen, dabei beide Augen zudrücken und meine lukrativen Geschäfte darauf respektive damit tätigen.</p>
<p>Sobald mein werter Scheff mir ein Budget für ein neues Telefon stellt, werde ich den Apfelkack mit einem breiten Grinsen im Gesicht verbrennen. Und totschlagen. Das unsägliche iTunes werde ich mit einem wohligen Gefühl von sämtlichen Geräten verbannen, allenfalls besorge ich mir einen Peruanischen Schamanen, der das böse Karma aus meinen Rechnern verscheucht.</p>
<p>Genug ist genug.</p>
<div style="width: 1px;height: 1px;overflow: hidden"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p lang="de-CH">Wer jetzt sagt, ich solle halt einen Mac kaufen, weil es dort rund läuft,</p>
</div>
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		<title>Schrecken und Deppentum</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 19:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Momente, da sitze ich einfach nur da und frage mich, ob das Projekt Menschheit denn überhaupt gut kommen kann.
Wir haben es ja seit der Aufklärung einerseits relativ weit gebracht, andererseits krankt das System Mensch immer wieder an den gleichen Schnittstellen. Man darf sich mit Recht fragen, ob die Menschheit jemals aus ihrer Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Momente, da sitze ich einfach nur da und frage mich, ob das Projekt Menschheit denn überhaupt gut kommen kann.</p>
<p>Wir haben es ja seit der Aufklärung einerseits relativ weit gebracht, andererseits krankt das System Mensch immer wieder an den gleichen Schnittstellen. Man darf sich mit Recht fragen, ob die Menschheit jemals aus ihrer Geschichte lernen wird. Momentan bezweifle ich das gerade.</p>
<p>Das kann passieren, wenn man sich die <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,722751,00.html" target="_blank">Resultate</a> der Friedrich-Ebert-Stiftung, die in Deutschland zu rechtsextremen Themen rumgefragt hat, reinzieht und wirken lässt.</p>
<p>Da kräuseln sich mir die Zehennägel, denn Deutschland ist nicht weit von hier. Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn in der Deutschen Schweiz dieselbe Befragung ganz ähnliche Resultate hervorbringen würde.</p>
<p>Als vorläufiges Fazit kann man festhalten, dass die Leute grundsätzlich mal kein Problem mit Überwachung und staatlich repressivem Verhalten haben, so lange die christlich-jüdisch-abendländische Leitkultur gewahrt ist, bei einem vergleichsweise liberalen und kulturell durchmischten Gesellschaftsmodell kriegen aber alle das grosse Muffensausen.</p>
<p>Da soll mal einer drauskommen.</p>
<p>Wer weiss, vielleicht hilft uns da die Neuro-Forschung weiter, indem sie mal ein Deppen-Neuron oder so etwas ähnliches findet. Es muss ja letztendlich einen biologischen Grund geben, warum die einen völligen Schwachsinn denken und reden, andere hingegen vernünftig und besonnen durchs Leben gehen.</p>
<p>Da kommen sicher noch interessante Erkenntnisse auf uns zu. Ich freue mich schon jetzt auf die Pille, die rassistische und menschenfeindliche Ansichten ausmerzt und aus jedem dissozialen Möchtegern-Nazi einen flotten, sozialen, demokratischen und engagierten Menschen machen. Da werden die Leute staunen.</p>
<p>Bis dahin vertörlen wir uns die Zeit mit den kleinen, täglichen Goodies, die uns die hiesige Kulturszene beschert. Da lese ich doch heute in meinem liebsten <a href="http://www.blick.ch/blickamabend/epaper" target="_blank">Käseblatt</a> (auf der letzten Seite neben Frau Glogger), dass der bärtige Rap-Gangster Greis seine visuelle Duftmarke (aka. Tag) auf den Zeitungskästen derselben Firma hinterlassen hat. Nur war der Herr Greis leider so doof, dies vor Zivis und und mit seiner offenbar bekannten Duftmarke zu tun.</p>
<p>Schon blöd. Ich könnte so etwas besser. Erstens würde ich das Erkennungszeichen eines ungeliebten Kollegen verwenden anstatt des eigenen, zudem würde ich Zivilbullizisten sowieso auf 100 Kilometer gegen den Wind riechen.</p>
<p>Nun ja, jetzt muss der Herr Greis halt ganz gängstermässig die Kästen putzen gehen, damit er sich die Busse sparen kann. Das dürfte für einen Helvetischen Musikanten schon eine Rolle spielen, da man es hierzulande nicht vermag, im Bentley und mit billigen Bitches rumzukurven, obwohl man ein dekorierter Künstler ist.</p>
<p>Vielleicht müsste man dem jungen Mann mal erklären, wie so ein Leben als Musik-Gangster auszusehen hat. Und vor allem, wo man so etwas durchziehen kann, denn in hiesigen Gefilden sind die Voraussetzungen eher schlecht.</p>
<p>Aber mich fragt ja keiner.</p>
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		<title>Schädeldecke</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quizfrage:
Was ist der Unterschied zwischen Ueli &#8220;Shlomo&#8221; Maurer und Micheline &#8220;Fatima&#8221; Calmy-Rey?
Nix, nada, niente. Beide haben sich lokalen Kleidungsbräuchen angepasst, beide jeweils aus guten Gründen.
Wo aber bleibt der Protest? Micheline musste damals medial ziemlich unten durch wegen ihrem weissen Nichts auf dem Kopf, beim Ueli hingegen hält sich die rechte Journaille offenbar ziemlich im Zaum. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quizfrage:</p>
<p>Was ist der Unterschied zwischen Ueli &#8220;<a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/13293407" target="_blank">Shlomo</a>&#8221; Maurer und Micheline &#8220;<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/calmy-rey_verteidigt_besuch_in_iran_1.691566.html" target="_blank">Fatima</a>&#8221; Calmy-Rey?</p>
<p>Nix, nada, niente. Beide haben sich lokalen Kleidungsbräuchen angepasst, beide jeweils aus guten Gründen.</p>
<p>Wo aber bleibt der Protest? Micheline musste damals medial ziemlich unten durch wegen ihrem weissen Nichts auf dem Kopf, beim Ueli hingegen hält sich die rechte Journaille offenbar ziemlich im Zaum. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.</p>
<p>Die Frau Roten vom <a href="http://dasmagazin.ch/" target="_blank">Magazin</a> ist auch ein bisschen streitbar, ich zum Beispiel finde ihr Geschreibsel recht gut. Die Meinungen in meinem Umfeld sind aber recht geteilt, ich stehe weitgehend alleine da mit meiner beinahe bedingungslosen Vorliebe für die Michèle.</p>
<p>Ihre Kolumne im aktuellen Magazin (das zum Teufel noch mal nicht mehr gratis im Web steht. Was hat die Leute bloss geritten?) hat mir wirklich aus dem Herzen gesprochen, sie schreibt da über den rechten Meinungs-Pöbel und seine Auswüchse.</p>
<p>Ihre Argumentation ist schlüssig und nebenbei &#8211; auch ohne expliziten Bezug von Frau Roten selbst &#8211; ein flammendes Plädoyer wider die Diktatur des Pöbels.</p>
<p>Unbedingte Leseempfehlung!</p>
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		<title>Musigstubete å lå Skåndinåviå</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 11:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Røyksopp haben wir schon ein paar Jährchen auf dem Radar, allerdings machen sich die beiden Fischerseelen aus dem Norwegischen Tromsø, einer Stadt nördlich des Polarkreises, zwischendurch immer wieder rar.
Ich habe einen recht witzigen Auftritt in einer Norwegischen Fernsehshow gefunden, der knapp befriedigend übersetzt wurde (nicht, dass ich Verständnisprobleme hätte, aber unsere werte Leserschaft ist womöglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6yksopp" target="_blank">R</a><span><span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6yksopp" target="_blank">øyksopp</a> haben wir schon ein paar Jährchen auf dem Radar, allerdings machen sich die beiden Fischerseelen aus dem Norwegischen Troms</span></span><span><span>ø, einer Stadt nördlich des Polarkreises, zwischendurch immer wieder rar.</span></span></p>
<p><span><span>Ich habe einen recht <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5KY3F7yYXmw" target="_blank">witzigen Auftritt</a> in einer Norwegischen Fernsehshow gefunden, der knapp befriedigend übersetzt wurde (nicht, dass ich Verständnisprobleme hätte, aber unsere werte Leserschaft ist womöglich froh darum).</span></span></p>
<p>Nun wurde mir neulich ihr letztes Album angetragen, das schreit natürlich nach einer gepflegten Musigstubete.</p>
<p>Somit seit der Vollständigkeit halber die tolle Scheibe <em>Senior</em> wärmstens empfohlen, aber natürlich auch alle anderen Veröffentlichungen zuvor.</p>
<p>Mein aktueller Überhit ist das sphärische, tränenreiche <em>What Else Is There</em> vom Album <em>The Understanding</em> aus dem Jahr 2005. Ich liebe den süssen Akzent meiner Landsmännin Karin Dreijer Andersson, die dem Stück ihre Stimme geliehen hat.</p>
<p><span class="youtube">
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</span></p>
<p>Mahlzeit.</p>
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		<title>Schampus und Champions</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 11:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja selbst deklarierter Fussball-Nixchecker. Umso schlimmer  für die Footer-Fan-Kollegen im Büro, als ich eine Einladung für ein  Spiel der Champions League bekam. So mit alles drum und dran, inklusive  Eintritt in die Champions Lounge und Lizenz zum Futtern und Löten.
Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, den zwei Fussballbegeisterten  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja selbst deklarierter Fussball-Nixchecker. Umso schlimmer  für die Footer-Fan-Kollegen im Büro, als ich eine Einladung für ein  Spiel der Champions League bekam. So mit alles drum und dran, inklusive  Eintritt in die Champions Lounge und Lizenz zum Futtern und Löten.</p>
<p>Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, den zwei Fussballbegeisterten  mein Ticket unter die Nase zu halten und ihre Reaktion zu geniessen. Hie  und da muss ich meinen leichten sadistischen Neigungen einfach etwas  Auslauf gönnen, das aber nur nebenbei.</p>
<p>Da habe ich also mit der werten Kollegin im Voraus freudig  fantasiert, wie wir bequem auf einer Ledercouch rumpflözen und uns mit  feinstem Schampus vollaufen lassen würden. Das Spiel würde so zur  Nebensache verkommen und wir hätten mit ein paar netten Leuten einen  lustigen Abend verbracht.</p>
<p>Die erste Enttäuschung liess nicht lange auf sich warten. Nachdem wir  uns durch tausende von eigenartig eingekleideten Leuten durchgewühlt  hatten, kamen wir etwas erschöpft, aber eben voller Vorfreude in der  Champions Lounge an.</p>
<p>Dann dies: Es gab keinen Schampus. Die Tische waren durchaus  reichlich gedeckt, aber an Blubberwein hatte offensichtlich niemand  gedacht.</p>
<p>Und dies: Weit und breit keine Ledercouch. Es gab zwar die eine oder  andere Möglichkeit, sich bequem zu setzen, aber die grosse Anzahl  Menschen in dieser Lounge stand in keinem Verhältnis zu den wenigen  Sitzmöglichkeiten. Zudem musste das Spiel optimalerweise auf den Rängen  in harten Schalensitzen aus Plastik genossen werden. Zum Glück hatten  wir ein Dach über dem Kopf.</p>
<p>Das brachte mein welkes Oberstübchen dazu, ein paar Erkenntnisse zu formulieren.</p>
<p>Erstens: Ein Ticket in die Champions Lounge ist kein Freibillet für  dekadenten Schampus-Spass mit Leder unter dem Füdli. Wenn man sich einen  Abend lang wie ein Halbgott fühlen will, geht man also besser nach  Egerkingen ins Römerbad, das kostet etwa gleich viel, aber man kommt  wesentlich entspannter aus dem Laden wieder raus.</p>
<p>Zweitens: Menschen, die für ein Ticket in der Champions Lounge  bezahlen, haben eigentlich nur Gratisessen, Gratisbooze und einen leicht  besseren Blick auf das Spielgeschehen, mehr nicht. Der Andrang ist etwa  gleich gross und penetrant wie beim Fussvolk und es gibt auch bei den  vermeintlich Mehrbesseren Leute, die sich nach dem Gang aufs Klo die  Hände nicht waschen.</p>
<p>Ich habe echt kurz überlegt, ob ich in res publica auf den Mann zeigen und laut schreien sollte <em> &#8220;Die Sau hat sich nach dem Pinkeln die Hände nicht gewaschen!&#8221;</em>.  Ich tat es dann doch nicht, weil die Einladung von einem Kunden und  Sponsoren kam und ich niemanden unnötig blamieren wollte. Henusode.</p>
<p>Ach ja, das Spiel. Glücklicherweise vergingen die zwei mal  fünfundvierzig Minuten inklusive Pause wie im Fluge, es war  streckenweise sogar richtig spannend. Natürlich hat der Favorit  letztendlich gewonnen und die Lokalmatadore gingen geknickt, aber unter  tosendem Applaus zurück in ihre Kabinen.</p>
<p>Immerhin hatte der Anlass trotz allem ein wenig People-Flair, habe ich doch zwischen all den Wichtigtuern noch ein paar <span style="text-decoration: line-through">Dekoschlampen</span> Spielerfrauen und sogar das Christineli Surer gesehen. Aber die Ärmste  sollte wirklich mal richtig Essen, bei so einem Klappergestell muss ich  immer gleich an den Mittermeier denken: <em>&#8220;Die will man nicht ficken, die will man füttern.&#8221;</em></p>
<p>Sei&#8217;s drum, es war eine interessante Erfahrung, die ich in etwa mit dem gleichen Fazit wie beim Oktoberfest abschliessen kann:</p>
<p>Es ist in Ordnung, wenn man es mal gesehen hat, aber einmal reicht im Leben.</p>
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		<title>Von Zügen und Jägern</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 12:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Geschäftsreisen erlebt man viele lustige Sachen. Was sage ich da, es ist ein regelrechter Kosmos voller Absurditäten, gerade wenn man im Zug reist. Folgendes trug sich auf den Schienen zwischen Zürich und München zu:
Da wäre beispielsweise dieser anabolisch aufgeblasene Ostblöckler (hätte auf Rumäne oder Bulgare getippt), der morgens um sieben gefühlte 278 SMS schreibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Geschäftsreisen erlebt man viele lustige Sachen. Was sage ich da, es ist ein regelrechter Kosmos voller Absurditäten, gerade wenn man im Zug reist. Folgendes trug sich auf den Schienen zwischen Zürich und München zu:</p>
<p>Da wäre beispielsweise dieser anabolisch aufgeblasene Ostblöckler (hätte auf Rumäne oder Bulgare getippt), der morgens um sieben gefühlte 278 SMS schreibt, und das mit eingeschalteten Tastentönen. Meine höfliche Intervention (&#8220;Würden sie bitte die Tastentöne ausschalten?&#8221;) wurde mit einem unfreundlichen &#8220;Nein, das kann isch ned&#8221; quittiert.</p>
<p>&#8220;Natürlich können sie das!&#8221; kam mir gerade noch über die Lippen, doch dann erkannte ich die Sinnlosigkeit meiner Bildungsoffensive. Der Herr meinte wohl, es sei technisch nicht möglich, ich hingegen bin der Meinung, dass die Anabolika dem Gehirn dieses Fleischberges nicht allzu gut getan haben. Sei&#8217;s drum.</p>
<p>Für echte Heiterkeit sorgte aber der Schwäbische Schaffner, der in schönstem Schwenglisch bei jedem Halt u.A. &#8220;Ssänk juh foa trävelling wis se Deutsche Bahn, guud bajj&#8221; über die Lautsprecher schmetterte. Die einzigartige Betonung des &#8220;i&#8221;-Lautes in <em>Good Bye</em>, kombiniert mit der etwas zu langgezogenen, verschwäbelten Aussprache, haben mich für alle Tastentöner und Kloraucher auf dieser Fahrt entschädigt.</p>
<p>Nicht vollständig entschädigt wird wohl der Kanton Bern für seinen teuren Einsatz gegen den renitenten Rentner Kneubühl. Was für eine absurde Geschichte. Da freut man sich als Steuerzahler, wenn für die ausgegebenen Millionen am Ende wenigstens ein bisschen Gerechtigkeit dabei herausschaut.</p>
<p>Zudem scheint die Meinungsfreiheit in unserer Demokratie noch intakt, wenn einem Polizisten das halbe Gesicht weg geschossen wird und trotzdem ein paar Hirnamputierte in Texas-Manier &#8220;Go, Kneubühl, go!&#8221; skandieren. Da fühlt man sich gut aufgehoben.</p>
<p>Doch die Kirsche auf dem Kuchen ist die Begegnung der fahndenden und leicht nervösen Schroterei mit dem gestandenen und total <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/polizei-bedroht-hobby-jaeger-156690" target="_blank">mutigen Taubenjäger</a> aus dem Jura, was für ein Mannsbild in dieser ach so wilden Schweiz hinter den sieben Bergen.</p>
<p>Wir finden es ja total verhältnismässig, für ein bisschen (gefühlte) Freiheit und Stolz in Kauf zu nehmen, mit staatlich finanziertem Blei aus Polizei-Schrotflinten vollgepumpt zu werden.</p>
<p>Eh ja, jedem seine Priorität.</p>
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		<title>Thilo, wir fahr&#8217;n nach nirgendwo.</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 16:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Tage wurde schrecklich viel über Thilo Sarrazin geschrieben und er hat auch viel gesagt. Sehr viel sogar. Wir haben für unsere werte Leserschaft die ganze Geschichte handlich zusammengefasst, frei nach Dieter Nuhr:
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.
Adiömerci.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Tage wurde schrecklich viel über <a href="http://www.spiegel.de/thema/thilo_sarrazin/" target="_blank">Thilo Sarrazin</a> geschrieben und er hat auch viel gesagt. Sehr viel sogar. Wir haben für unsere werte Leserschaft die ganze Geschichte handlich zusammengefasst, frei nach Dieter Nuhr:</p>
<p><strong>Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.</strong></p>
<p>Adiömerci.<strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Eiern und Trägern</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 18:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe mich vom Sommer bestens erholt, danke der Nachfrage. Es darf nun wieder geschraubt werden, shall we?
Jüngst hat sich meine wilde Schweizerin über unsere Kaffeemaschine beschwert. Ist mir absolut unverständlich, denn ich mag dieses billige und willige Kolben-Espresso-Teil. Der Kaffee ist gut und knallt ordentlich rein, den von meiner Süssen als zu hoch bemängelten Reinigungsaufwand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mich vom Sommer bestens erholt, danke der Nachfrage. Es darf nun wieder geschraubt werden, shall we?</p>
<p>Jüngst hat sich meine wilde Schweizerin über unsere Kaffeemaschine beschwert. Ist mir absolut unverständlich, denn ich mag dieses billige und willige Kolben-Espresso-Teil. Der Kaffee ist gut und knallt ordentlich rein, den von meiner Süssen als zu hoch bemängelten Reinigungsaufwand nehme ich ohne sichtbare Regung in Kauf.</p>
<p>Was mir aber definitiv gegen den Strich ging, war die Alternative, die meine Wildkatze vorgeschlagen hat: Nespresso.</p>
<p>Ja, Nespresso-Kaffee ist gut, ja, der Reinigungsaufwand für diese Kapselscheisser ist easy und natürlich ist der Schorsch ein sympathischer Werbeträger. Was mir aber an dem Vorschlag dermassen auf den Senkel geht, ist Nestlé selbst.</p>
<p>Ich kann diese Firma nicht ausstehen und meide sie, wo es nur geht. Die paar Guttern Nestea, die ich übers Jahr konsumiere, betrachte ich als unvermeidlichen Kollateralschaden, weil es manchmal einfach keine Alternative gibt. Und wenn ich Eistee will, dann will ich das eben und nix anderes. So.</p>
<p>Was mir aber im Bezug auf Nestlé bei der mittäglichen Lektüre des Bundes die Essensklumpen definitiv im Hals hat stecken lassen, war dieses unsägliche Interview, dass dem Inquisitor persönlich, Peter Brabeck, in selbiger Zeitung heute gewährt wurde.</p>
<p>Ich kann diese grosskotzerte Haltung von gewissen Wirtschaftsbossen nicht ertragen. Am besten fand ich ja sein Statement, dass er (=Nestlé) sich auf einer Linie mit Helvetas sieht. Gut, Helvetas ist halt der NGO-Joggeli der Schweizer Wirtschaft, aber Nestlé mit einer wohltätigen Organisation zu vergleichen, ist blanker Hohn. Und, ganz nebenbei, auch ziemlich merkbefreit.</p>
<p>Das sagt sehr viel über das Selbstverständnis dieses selbstherrlichen Menschen, der (oftmals über Tochterfirmen) schon viel Leid über diese, unsere Welt gebracht hat. Stichworte gefällig? Zum Beispiel die Ursupierung von Wasserquellen und die nachfolgende, bewaffnete (!) Behinderung von Einheimischen, sich an den eben annektierten Wasserquellen zu versorgen, wie es diese Einheimischen seit hunderten von Jahren getan haben. Oder Milchpulver in China. Oder oder oder. Es nimmt kein Ende.</p>
<p>Solche Sachen machen mich rasend, da könnte ich vor Wut kotzen. Dass Nestlé jetzt Brasilien beim wirtschaftlichen Aufstieg &#8220;hilft&#8221;, macht die Sache zwar nicht besser, aber zum Glück ist Brasilien weit weg von hier. Ist zwar ein schwacher Trost, aber immerhin.</p>
<p>Die Lektüre dieses Interviews sei jeder und jedem empfohlen, nur vielleicht nicht gerade beim Essen. Aber auch nicht auf nüchternen Magen, das wäre wohl ein bisschen zu derb.</p>
<p>Nun gut, Herr Brabeck ist nicht der einzige Träger von Testikeln, der offenkundig an der eigenen Macht und Selbstherrlichkeit krankt.</p>
<p>Tony Blair, seines Zeichens selbst deklarierter Beseitiger von Aids und Irakischen Massenvernichtungswaffen, hat seine Memoiren veröffentlicht. Und er hat nicht mit Hohn gespart, dieser bleichgesichtige, Porridge fressende, Insel bewohnende Schleimscheisser. Natürlich sind auch immer dann, wenn etwas versaut wurde, die anderen Schuld, egal ob es um Terrorismus (Al Quaida), den Britischen Staatshaushalt (Tories) oder die EU (Frankreich, Deutschland, Griechenland etc.) geht.</p>
<p>Für so viel Eigenlob und fehlende Einsicht gibt&#8217;s von uns nicht mal Daumenschrauben, sonder nur ein schnoddriges, mit viel Spucke versehenes <em>fuck you!</em></p>
<p>Welch gutes Stichwort, denn unser liebster Dorftrottel, George Dabbeljuh Bush, steht ja offenbar kurz vor der Vollendung seiner Memoiren. Er verspricht intime Einsichten zu Themen wie Entscheidungen treffen, die Zeit als Alki, die Genesung und der darauf folgende Glauben und noch viel mehr. Das wird sicher spannend, denn jemand, der von sich sagt <em>&#8220;i think i&#8217;m being misunderestimated&#8221;</em> oder solche Blüten wie <em>&#8220;i&#8217;m the <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=decider" target="_blank">decider</a>&#8220;</em> von sich gibt, kann nur einen enormen Unterhaltungswert versprechen. Wir freuen uns darauf.</p>
<p>Derweil vertörlen wir uns die Zeit bis dahin mit dem brillianten Robin Williams, der 2008 bei &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/We_Are_Most_Amused" target="_blank">We are most amused</a>&#8221; eine affengeile Performance abgeliefert und mir dabei die vorigen Statements vom Schorsch Dabbeljuh vorgelegt hat:</p>
<p><span class="youtube">
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</span></p>
<p>Last but not least noch eine kleine Empfehlung kulinarischer Natur: beim <a href="http://www.facebook.com/pages/Sushi-House-WASABI/38964833457#!/pages/Sushi-House-WASABI/38964833457?v=info" target="_blank"><em>Sushi House Wasabi</em></a> gibt&#8217;s das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei Sushi in Bern. Und ihr Wasabi knallt rein wie sonst was, Himmel, was mag ich das Zeugs. Ach ja, die nette, junge Verkäuferin, die heute charmant am Tresen stand, ist noch um einiges ansprechender als die gesamte Auslage dieses tollen Ladens. Dies aber nur nebenbei.</p>
<p>Mahlzeit!</p>
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		<title>Alle finden den Sommer schön.</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/07/14/alle-finden-den-sommer-schon/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur ich nicht. Meine nordische Konstitution verhindert das wohl.
Wenn man nicht in den Genuss der langen Sommerferien kommt, hat man es diese Tage als nicht allzu hitzeresistente Person eher schwer.
Und damit eines klar ist: Das ist kein Gejammer, ich bin nur am berichten. Natürlich total subjektiv, wie immer.
Womit meine Schuldigkeit getan wäre, wir Daumenschrauberistas verabschieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur ich nicht. Meine nordische Konstitution verhindert das wohl.</p>
<p>Wenn man nicht in den Genuss der langen Sommerferien kommt, hat man es diese Tage als nicht allzu hitzeresistente Person eher schwer.</p>
<p>Und damit eines klar ist: Das ist kein Gejammer, ich bin nur am berichten. Natürlich total subjektiv, wie immer.</p>
<p>Womit meine Schuldigkeit getan wäre, wir Daumenschrauberistas verabschieden uns in die Sommerpause und schauen dann mal wieder rein, wenn das Quecksilber nicht mehr permanent an der dreissiger Marke klebt. Oder so.</p>
<p>Cheers und tschüss.</p>
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		<title>Statusmeldungen, die keine Sau braucht.</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 12:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heiss. Hirn schmilzt dahin. Alles klebt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heiss. Hirn schmilzt dahin. Alles klebt.</p>
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		<title>Der Tag ist schön, die Sonne lacht.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 18:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer fiebrig-heissen Kolumnen, die aktuell überall kleben bleiben. Sommer, halt. Also, wo um Himmels Willen soll ich bloss anfangen?
Ein Walliser auf Achse
Beim Oskar. Freysinger. Der alte Knallkobb aus dem hüere schönen Wallis mit dem gewissen Flair für Mystik und lustiger Politik. Er ist stinkig auf seine glatten Zürcher Parteikollegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer fiebrig-heissen Kolumnen, die aktuell überall kleben bleiben. Sommer, halt. Also, wo um Himmels Willen soll ich bloss anfangen?</p>
<h4>Ein Walliser auf Achse</h4>
<p>Beim Oskar. Freysinger. Der alte Knallkobb aus dem hüere schönen Wallis mit dem gewissen Flair für Mystik und lustiger Politik. Er ist stinkig auf seine glatten Zürcher Parteikollegen und will jetzt eine Art <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Freysinger-will-Splittergruppe-in-der-SVP-12628676" target="_blank">Fraktion innerhalb der SVP gründen</a>, die bei ihren einmal gefällten Entscheiden bleibt, so aus demokratischen Überlegungen heraus. Damit die Politik vor den einfachen Leuten glaubwürdig bleibt.</p>
<p>Ich verstehe zwar jetzt nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat, aber ich habe ja auch nicht mit dem Oski darüber gesprochen, was er sich da ausgedünkt hat. Zudem war ja er derjenige, der im Wallis so quasi die Zürcher Methoden eingeführt hat. Oder bin ich da wieder völlig falsch gewickelt? Die Wahrheit ist irgendwo da draussen.</p>
<h4>Peng, du bist tot.</h4>
<p>Die <a href="http://www.e3expo.com/" target="_blank">E3</a> ist wieder mal über die Bühne gegangen. Ein irres Spektakel, dessen Rahmenprogramm heuer offenbar besonders opulent ausgefallen ist. Nun ja, unsereins hat natürlich die Sache ein bisschen verfolgt und wir sind ein klitzekleines bisschen enttäuscht. Noch selten sind so viele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/First_Person_Shooter" target="_blank">FPS</a> angekündigt worden, und man scheint sich gegenseitig mit Blut und Tränen überbieten zu wollen.</p>
<p>Nicht, dass ich plötzlich mit Pixelgewalt ein Problem hätte. Nicht, dass ich plötzlich einen Mechanismus entdeckt habe, der irgendwie neu oder bisher nicht wahrnehmbar gewesen ist.</p>
<p>Vielmehr ist mir aufgefallen, dass die kommenden Spiele, die sich <em>nicht</em> zu  gefühlten 95 Prozent mit gegenseitiger Meuchelei und dergleichen beschäftigen, heuer recht selten sind. Es gibt nur wenige Highlights abseits der doch schon recht ausgetretenen Ballerpfade.</p>
<p>Zudem sollen wir uns jetzt alle vor unseren Konsolen bewegen, mit Move und Kinetic. Sorry, liebe Sony und MS, aber Nintendo war zuerst, und das vor laaaanger Zeit. Und hat es bis jetzt am besten gemacht, denn ohne etwas in der Hand finde ich gamen saudoof (MS), und mit einem Objekt, das aussieht wie ein Mikro mit integrierter Fisting-Funktion (Sony), möchte ich nicht gesehen werden.</p>
<p>Nun denn, vielleicht werde ich nur alt und bin schon ein bisschen eingetrocknet, was bei dem Wetter auch kein Wunder ist.</p>
<p>So sei es. Gehet hin und habt warm.</p>
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		<title>Sie leben&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, wir leben noch. Auch wenn der Rhythmus unseres Geschreibsels zuletzt etwas zu wünschen übrig gelassen hat.
Egal, denn im Prioritäten setzen waren wir schon immer gut.
Apropos Prioritäten setzen, nachdem die in Schweizer Besitz befindliche Ölplattform Deepwater Horizon abgegluckert ist und den mexikanischen Golf inklusive Küsten schön einölt, könnte jetzt eine Schweizer Firma Abhilfe schaffen. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wir leben noch. Auch wenn der Rhythmus unseres Geschreibsels zuletzt etwas zu wünschen übrig gelassen hat.</p>
<p>Egal, denn im Prioritäten setzen waren wir schon immer gut.</p>
<p>Apropos Prioritäten setzen, nachdem die in Schweizer Besitz befindliche Ölplattform <em>Deepwater Horizon</em> abgegluckert ist und den mexikanischen Golf inklusive Küsten schön einölt, könnte jetzt eine Schweizer Firma <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/hilfe_aus_zurzach_gegen_die_oelpest_1.5999882.html" target="_blank">Abhilfe schaffen</a>. Man ist da scheinbar zuversichtlich.</p>
<p>Komisch, irgendwie fühlen wir uns ein bisschen an die übliche CH-Kriegsgewinnlerei(TM) erinnert. Ein Schlingel, wer böses dabei denkt&#8230;</p>
<p>Denken ist ein gutes Stichwort. Wir sind immer wieder mal überrascht, wie die Jesus-betrunkenen Polit-Kreuzritter gelegentlich von den Kollegen der SVP in Sachen Hirnakrobatik rechts überholt werden.</p>
<p>Unsichtbare Freunde hin oder her, <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/SVP-will-Nachbargebiete-annektieren-11278946" target="_blank">das hier</a> stellt doch einiges in den Schatten, obwohl es in der Schweizer Politik an Dummheiten zuletzt kaum gefehlt hat. Respekt, solch gequirlte Scheisse muss man im Denkstübchen erst mal hinkriegen.</p>
<p>Diskussionen über Fussbälle oder Plastiktröten sparen wir uns an dieser Stelle, da faktisch kein Interesse vorhanden. Ich finde Vuvuzelas aus Metall eh besser, die kann man wenigstens als Rauchinstrument benutzen.</p>
<p>Olé.</p>
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		<title>Na, geht doch!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 08:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und sie sind doch lernfähig.
Pressetext:
JUSO kippt Haltung der SP zu Killergames
Mit grossem Mehr hat die Delegiertenversammlung der SP Schweiz heute in Frauenfeld die Resolution der JUSO Schweiz angenommen (im Anhang.)
Die Resolution &#8220;Jugend mit Zukunft: Perspektiven statt Diskriminierung, Selbstbestimmung statt Bevormundung, Freiräume statt Verbote&#8221; beinhaltet unter anderem die Forderung, auf ein Verbot von so genannten Killergames [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und sie sind doch lernfähig.</p>
<p>Pressetext:</p>
<p><strong>JUSO kippt Haltung der SP zu Killergames</strong></p>
<p>Mit grossem Mehr hat die Delegiertenversammlung der SP Schweiz heute in Frauenfeld die Resolution der JUSO Schweiz angenommen (im Anhang.)<br />
Die Resolution &#8220;Jugend mit Zukunft: Perspektiven statt Diskriminierung, Selbstbestimmung statt Bevormundung, Freiräume statt Verbote&#8221; beinhaltet unter anderem die Forderung, auf ein Verbot von so genannten Killergames zu verzichten. Tanja Walliser, Zentralsekretärin der JUSO Schweiz: &#8220;Ein riesiger Erfolg. Die SP hat mit der Annahme dieser Resolution bewiesen, dass sie sich für das Recht der Jugendlichen auf eine selbstbestimmte Jugendkultur einsetzt und sich gegen jegliche Bevormundung wehrt. Die Jugendlichen sollen selber bestimmen, womit sie ihr Freizeit verbringen, sei dies Fussball, das Basteln von Modellflugzeugen oder eben das Spielen von Killergames.&#8221;<br />
Mit dem heutigen Entscheid ist die Ausgangslage für die parlamentarische Debatte wieder offen. Wir werden uns weiterhin für eine selbstbestimmte Jugendkultur und gegen Verbote von Killergames einsetzen.</p>
<p><a href="http://www.daumenschraube.ch/wp-content/uploads/2010/06/Resolution-Jugend-mit-Zukunft.pdf">Resolution Jugend mit Zukunft</a> (PDF)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch ein Häppchen vom News-Buffet?</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/05/31/noch-ein-happchen-vom-news-buffet/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 18:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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Auch du bist Deutschland?
Nö, aber den ESC haben wir &#8212; Überraschung! &#8212; wieder mal verserbelt. Trotz brilliantem Michi in Gold (habe ich mir sagen lassen), es hat nix geholfen. Vermutlich hat das protzige Goldjäckchen in Zeiten der Krise nicht den richtigen Ton getroffen.
Warum tun wir uns so einen Scheiss überhaupt an? Ich bin für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><br />
Auch du bist Deutschland?</strong></em></p>
<p>Nö, aber den ESC haben wir &#8212; Überraschung! &#8212; wieder mal verserbelt. Trotz brilliantem Michi in Gold (habe ich mir sagen lassen), es hat nix geholfen. Vermutlich hat das protzige Goldjäckchen in Zeiten der Krise nicht den richtigen Ton getroffen.</p>
<p>Warum tun wir uns so einen Scheiss überhaupt an? Ich bin für den bedingungslosen Rückzug, weil irgendwann muss man es einfach gut sein lassen. Es geht da unter anderem um Würde und solches Gedöns, aber mir hört ja eh keiner zu.</p>
<p>Dafür hat die über-gehypteste Landpomeranze der Neuzeit (mit Pilgererfahrung im Jesus-Camp light) ohne richtige Singstimme und mit Englischem Fantasie-Akzent den Laden gerockt. Alle sind Lena, oder so.</p>
<p>Na ja. Soll mal einer die Teutonen oder den ESC an sich verstehen.</p>
<p><em><strong><br />
Shalom und Tschüss!</strong></em></p>
<p>Bei den <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,697768,00.html" target="_blank">Israelis</a> piepts wieder mal in den höchsten Tönen. Dafür ernten sie jetzt ziemliche Misstöne aus aller Welt, was auch absolut gerechtfertigt ist. Wir schliessen uns dem Geheule gerne an.</p>
<p>Bezüglich der Lösung für die Nahost-Frage halte ich es mit Henrik M. Broder. Der fand mal (irgendwo, Link leider verloren), dass man die Israelis mitsamt Sack und Pack am besten nach Ostdeutschland umsiedeln sollte.</p>
<p>Liegt irgendwie auf der Hand: Die Ossis sind ihre demographischen und strukturellen Probleme los (man denke nur an die knackigen Israelinnen!) und der Nahe Osten kann aufatmen und <em>endlich</em> wieder in Ruhe die Eselchen über die Golanhöhen treiben, ohne über lästige Siedler zu stolpern.</p>
<p>Idylle pur.</p>
<p><em><strong><br />
Läuft doch wie geschmiert&#8230;</strong></em></p>
<p>Last but not least möchte ich noch, sozusagen fürs Protokoll, unseren Unmut über die trübe Brühe loswerden, die seit längerem den Golf von Mexiko braun einfärbt. Die ganze Sache ist einfach nur ein Trauerspiel erster Güte, mehr fällt mir da echt auch nicht ein.</p>
<p>Wir fassen zusammen: Daumenschrauben light für Deutschland-Lena und den ESC, einmal extra-fest für die Verantwortlichen in Israel und nochmals extra-fest für die versammelten Öl-Trottel dieser Welt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Knallcharge reloaded</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2010/05/27/knallcharge-reloaded/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 19:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nasse Magnussen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute könnte es ein wenig länger gehen. Doch fangen wir von vorne an.
Unser nördlicher Nachbar verliert gleich zwei streitbare Figuren, die in den letzten Jahren die Deutsche Politik massgeblich geprägt haben.
Einerseits hätten wir den angekündigten Abgang der konservativen Krawallbraut Gabriele Pauli, die den Stoiber Edi mit einem gut gesetzten Tritt vors Schienbein zum straucheln, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute könnte es ein wenig länger gehen. Doch fangen wir von vorne an.</p>
<p>Unser nördlicher Nachbar verliert gleich zwei streitbare Figuren, die in den letzten Jahren die Deutsche Politik massgeblich geprägt haben.</p>
<p>Einerseits hätten wir den angekündigten <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,697172,00.html" target="_blank">Abgang</a> der konservativen Krawallbraut Gabriele Pauli, die den Stoiber Edi mit einem gut gesetzten Tritt vors Schienbein zum straucheln, dann letztendlich zu Fall gebracht hat. Das war allerdings zum grossen Teil alles, was die Dame an politisch relevantem für das Land hervorgebracht hat. Immerhin. Wir sagen tschüss, prost und wünschen viel Spass bei den zukünftig wohl vermehrten Ausritten mit ihrer Ducati Monster.</p>
<p>Andererseits hat Roland Koch <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,696704,00.html" target="_blank">angekündigt</a>, seinen Bettel hinzuschmeissen. So wie es aussieht wurde er von der strategisch wieder mal griffigen Angie langfristig ins (bundespolitische) Abseits befördert, was diesen reaktionären und verbal gelegentlich haarscharf am Faschismus vorbeischrammenden Hardliner unter anderem wohl zum Rücktritt bewegt hat.</p>
<p>Natürlich will er seine Hackfresse auch zukünftig nicht im Zaum halten, das freut die konservative Klientel in Hessen und womöglich auch darüber hinaus. Nun gut, man muss halt auch wissen, dass man im schönen Hessen ja in Lokalzeitungen auch noch auf  Schwule eindreschen darf, ohne seinen Job als Provinzredaktor zu verlieren. Ist halt nicht alles Frankfurt, was den Löwen im Wappen hat.</p>
<p>Etwas ganz anderes hat Mark Gasson <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,697003,00.html" target="_blank">gemacht</a>. Kurz zusammengefasst hat sich der Froscher einen Virus auf einem bei ihm implantierten RFID Chip (wir erinnern uns: Tiere und Produkte werden gerne mit diesem passiven System versehen) gepackt und ziemlich beeindruckend demonstriert, was bei dieser Technologie alles schief gehen kann.</p>
<p>Bei der nächsten Diskussion über Chip Implantate beim oder rund um den Menschen dürfte dieser Artikel einige gute Argumente für Gegner dieser Technologie bereit halten. Ich habe jedenfalls aufmerksam gelesen, denn die breite Diskussion um RFID hat erst begonnen.</p>
<p>Und dann dies: Eigentlich habe ich mir geschworen, dieses Thema sein zu lassen. Ich kann keine neuen Erkenntnisse bieten, geschweige denn einen konstruktiven Beitrag dazu liefern. Aber es muss raus.</p>
<p>Seit Jahren schon nerve ich mich immer wieder über Mitmenschen, die es nicht fertig bringen, sich im urbanen Raum anständig zu bewegen. Sei es beim Rangieren in öffentlichen Verkehrsmitteln, sei es beim Anstehen, halt dann, wenn grössere Menschenaufläufe abgefertigt werden müssen.</p>
<p>Heute war wieder einer dieser Tage, wo ich mich heimlich nach einem eigenen Auto sehne und in geistigen Bildern schwelge, in denen ich mich mit feiner Musik und geschlossenen Fenstern im Stau in meiner kleinen autistischen Autoblase entspanne. Natürlich mit einem automatischen Getriebe, da sind auch Krämpfe im Kupplungsbein Vergangenheit.</p>
<p>Ich liste die Knackpunkte in zeitlicher Reihenfolge auf:</p>
<ul>
<li>Beim Umladen am Bahnhof stehen die wartenden Bus-Passagiere so rum, dass man als Aus- bzw Umsteiger über Bänke steigen muss, wenn man nicht über einen gefühlten Kilometer Umweg zur eigentlich nahe liegenden Destination machen will.</li>
<li>An der Wartestelle für den Bus ins heimische Gefilde ist es einer breiten Mehrheit offenbar nicht möglich so zu stehen, dass Passanten wenigstens halbwegs noch das Trottoir, das ja bekanntlich für den Fussgänger-<em>Transfer</em> bestimmt ist, artgerecht benutzen können.</li>
<li>Beim umladen des zweiten Busses dann das gleiche Spiel wie beim ersten Punkt. Zu dritt waren wir offenbar die einzigen, die das Drama erkannten und uns wenigstens Mühe gaben, den Aussteigern nicht im Weg zu stehen.</li>
<li>Im Bus selbst sass ich (beinahe 190cm, lange Arme und Beine, nur knapp genug Platz) wieder mal neben einem Dickerchen, das offenbar nicht in der Lage war, seine Beine auch nur annähernd so zusammen zu halten, dass sich unsere Oberschenkel nicht aneinander reiben. Da ich mein möglichstes bereits tat, bat ich um Nachsicht beim Sitznachbar. Ein abschätziger Blick war alles, was ich von dem Kohlenstoff-Bomber bekam.</li>
</ul>
<p>An solchen Tagen macht man es mir sehr, sehr schwer, an das eigentlich dufte Konzept von öffentlich Verkehrsmitteln zu glauben. Es ist ja wie immer: Nicht das System ist das eigentliche Problem, sondern seine Teilnehmer, was dann leider auch auf das System abfärbt, zumindest in der Wahrnehmung.</p>
<p>Hiermit fordere ich den Führerschein für urbane Bewegung, wer den nicht schafft (Kranke, Behinderte, Alte und Kids mal ausgenommen) , darf das Stadtgebiet zur Rush Hour nicht mehr betreten. Oder man darf straffrei auf diese Idioten eindreschen. Echt jetzt.</p>
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