Home Sweet Home

Meine Fresse, was habe ich einen Jetlag. Meine Schlafsysteme spielen verrückt und ich wache zu den irrsten Tageszeiten auf. Kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal am Sonntag um fünf in der Früh aufgestanden bin und gegen sechs gefrühstückt habe. Jetlag machts möglich…

L.A. ist zu vielschichtig, um mal eben kurz gebloggt zu werden. Es bietet sich eher an, die Top und Flop 10 aufzulisten, alles wie immer subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Top 10:

Flop 10:

  • Der Verkehr im Grossraum Los Angeles.
  • Der omnipräsente Chlorgeschmack im Wasser.
  • Der Chlorgeschmack im Eis, das in praktisch jedem Getränk im Offenausschank drin ist.
  • Die Versorgungslage bei kompatiblen Netzteilen für eeePCs im Grossraum Los Angeles.
  • Die Prozedur bei der Rückerstattung von Swiss Traveller Cheques in Geschäften von Radio Shack.
  • Die Empfindlichkeit der Karten für das Türsystem im Hotel Grafton On Sunset.
  • Die omnipräsenten und äusserst fragwürdigen Heizpilze auf Terrassen von Restaurants und Clubs.
  • Die Gastronomie und ihre bescheuert hohen Preise im Los Angeles Convention Center.
  • Das eine Parfum, das gefühlte 90 Prozent der Frauen in L.A. benutzen.
  • Die jeweils aufgetragene Menge von dem einen Parfum, das gefühlte 90% der Frauen in L.A. benutzen.

Wie man sieht gabs keine grösseren Probleme. Wenn man sich an die gröbsten Regeln hält kommt man ziemlich beschwerdefrei durch diese relativ hässliche Grossstadt.

Aber wirklich gefallen hat mir L.A. nicht, dafür bin ich wohl zu gemütlich und provinziell eingestellt.


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