Schlechter Verlierer

Der olle Schwabe Jürgen Klinsmann hat grad eine etwas mühsame Phase in seinem Dasein. Nicht nur, dass seine überbezahlten und verwöhnten Kicker-Nulpen vom FC Bayern zur Zeit eher unterirdisch spielen, jetzt wird er auch noch von der Presse und von Gerichten gepiesackt.

Nun gut, die hervorragende Bezahlung als Bayern Trainer setzt eine gewisse Schmerzbefreitheit voraus, könnte man jedenfalls meinen. Aber nein, der Jürgen macht einen auf religiöse Mimose. Herr Klinsmann lässt verlauten, dass die Karikatur in der TAZ ihn in seiner religiösen Ausprägung aufs Massivste und Unerträglichste verletzt hat. Och…

An diesem Punkt würde ich gerne auf ein paar Aussagen/Zitate vom Klinsi stichwortartig meinen Senf dazu geben. Los geht’s:

Klinsi: Er verstünde sich als religiöser Mensch und erzöge seine beiden minderjährigen Kinder auch in diesem Sinne.
Nasse meint: Arme Bälger, wie sollen die sich später mal orientieren können oder so etwas wie seelische Stabilität aufbauen, wenn schon der Papa so einen religiösen Eiertanz aufführt?

Klinsi: Er werde zum Objekt und Opfer blasphemischer Angriffe.
Nasse meint: Wer sich öffentlich zu einer Religion bekennt und dies nicht privat halten kann, der sollte sich auch auf mögliche Kritik einstellen. Es gibt kein Recht auf verbale Unversehrtheit, wenn man sich öffentlich zu Zauberkram bekennt.

Klinsi: Er werde dafür benutzt, dass das Leiden Christi ins Lächerliche gezogen werde – und werde Hohn und Spott ausgesetzt.
Nasse meint: Wer sich mit ernster Miene und schwäbischem Dialekt für die Leiden Christi einsetzt, der muss damit rechnen und sollte es auch ertragen, den einen oder anderen Lacher zu verursachen.

Da wir nicht nur auf die Leute eindreschen sondern auch konkret helfen wollen, haben wir für den alten Jürgen einen Trick aus unserer Lebenshilfe-Kiste parat: Konzentrier Dich auf Dein Kerngeschäft, überlasse den Jesus und seine Kamellen den üblichen Wirrköpfen und ihren Vertretern vom FC Vaticano und heul nicht öffentlich rum, wenn Dich jemand ans Kreuz nagelt. Jesus wäre da sicher hart geblieben. Darum: Jürgen, sei ein Mann!


One Response to “Schlechter Verlierer”

  1. die_sau



    und weg isser. ging schnell…

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