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	<title>Kommentare zu: Da haben sich ja zwei gefunden&#8230;</title>
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	<description>Ausschliesslich dem eigenen Standpunkt verpflichtet.</description>
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		<title>Von: Roger</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/03/13/da-haben-sich-ja-zwei-gefunden/comment-page-1/#comment-119</link>
		<dc:creator>Roger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 14:32:50 +0000</pubDate>
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		<description>Der liebe Herr Näf hat einfach ein kleines Logik-Problem.
Wer die letzten 30 Jahre nicht unter einem grossen Stein verbracht hat wird bemerkt haben, dass eine grosse Mehrzahl von jungen Menschen sich mit Computerspielen beschäftigen, wovon Spiele welche Gewalt beinhalten das womöglich grösste Genre darstellen.
Das heisst, fast jeder Mensch unter 35 Jahren hat schon solche Spiele gespielt, viele davon besitzen selber solche Spiele. Der Einfachheit halber sagen wir mal, in 60% der Haushalte befinden sich sogenannte Killerspiele.
Wenn also einer Amok läuft, ist die Wahrscheinlichkeit bei 60%, dass in seiner Wohnung solche Spiele gefunden werden, damit ist diese Korrelation wertlos.
Genauso gut könnte ich behaupten, Coca Cola trinken macht Leute zu Killern, nahezu jeder Mörder wird in seinem Leben mehr oder weniger Cola getrunken haben.
Man kann das töten wahlweise auch mit Muttermilch oder Fleischkonsum korrelieren (was übrigens ebenfalls allen Ernstes schon gemacht wurde).

Um jetzt noch anstandshalber auf Argumente einzugehen:
Es ist nicht auszuschliessen, dass Leute mit ohnehin gewalttätigen Tendenzen mittels virtueller Gewalt ihre Hemmschwelle senken können. Nur töten werden sie nachher mit einer echten Waffe und die Hemmschwelle einen Abzugsfinger zu krümmen oder jemanden mit einem Küchenmesser niederzustrecken ist doch ebenfalls recht unterschiedlich. Also, verbietet alle unnötigen Schusswaffen und schickt auch nicht jeden noch so labilen Deppen ins Militär, wo er sich dann mit der Waffe in der Hand das erste Mal wichtig vorkommen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der liebe Herr Näf hat einfach ein kleines Logik-Problem.<br />
Wer die letzten 30 Jahre nicht unter einem grossen Stein verbracht hat wird bemerkt haben, dass eine grosse Mehrzahl von jungen Menschen sich mit Computerspielen beschäftigen, wovon Spiele welche Gewalt beinhalten das womöglich grösste Genre darstellen.<br />
Das heisst, fast jeder Mensch unter 35 Jahren hat schon solche Spiele gespielt, viele davon besitzen selber solche Spiele. Der Einfachheit halber sagen wir mal, in 60% der Haushalte befinden sich sogenannte Killerspiele.<br />
Wenn also einer Amok läuft, ist die Wahrscheinlichkeit bei 60%, dass in seiner Wohnung solche Spiele gefunden werden, damit ist diese Korrelation wertlos.<br />
Genauso gut könnte ich behaupten, Coca Cola trinken macht Leute zu Killern, nahezu jeder Mörder wird in seinem Leben mehr oder weniger Cola getrunken haben.<br />
Man kann das töten wahlweise auch mit Muttermilch oder Fleischkonsum korrelieren (was übrigens ebenfalls allen Ernstes schon gemacht wurde).</p>
<p>Um jetzt noch anstandshalber auf Argumente einzugehen:<br />
Es ist nicht auszuschliessen, dass Leute mit ohnehin gewalttätigen Tendenzen mittels virtueller Gewalt ihre Hemmschwelle senken können. Nur töten werden sie nachher mit einer echten Waffe und die Hemmschwelle einen Abzugsfinger zu krümmen oder jemanden mit einem Küchenmesser niederzustrecken ist doch ebenfalls recht unterschiedlich. Also, verbietet alle unnötigen Schusswaffen und schickt auch nicht jeden noch so labilen Deppen ins Militär, wo er sich dann mit der Waffe in der Hand das erste Mal wichtig vorkommen kann.</p>
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	<item>
		<title>Von: Resli S.</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/03/13/da-haben-sich-ja-zwei-gefunden/comment-page-1/#comment-117</link>
		<dc:creator>Resli S.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 14:36:12 +0000</pubDate>
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		<description>@ Roland Nä. Wie zum Gugger sind Sie auf diese Site geraten? Ist doch nicht ganz Ihre Welt. Selfgoogeling jeden Morgen zwischen Frühmette und Gassigang mit Hündchen Tina bis vor die Tore des Mediamarkts? Mit besorgten Grüssen - und konstatierend, dass in Ihrem Namen der Unterschied zwischen &quot;ä&quot; und &quot;e&quot; nicht genügend Gewähr bietet, wirrfei zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Roland Nä. Wie zum Gugger sind Sie auf diese Site geraten? Ist doch nicht ganz Ihre Welt. Selfgoogeling jeden Morgen zwischen Frühmette und Gassigang mit Hündchen Tina bis vor die Tore des Mediamarkts? Mit besorgten Grüssen &#8211; und konstatierend, dass in Ihrem Namen der Unterschied zwischen &#8220;ä&#8221; und &#8220;e&#8221; nicht genügend Gewähr bietet, wirrfei zu sein.</p>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/03/13/da-haben-sich-ja-zwei-gefunden/comment-page-1/#comment-116</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 21:01:27 +0000</pubDate>
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		<description>Beim Lesen dieses Artikels fand ich einfach nur noch diesen Ausdruck: Sehr gut geschrieben. Ich wollt, ich könnte so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Lesen dieses Artikels fand ich einfach nur noch diesen Ausdruck: Sehr gut geschrieben. Ich wollt, ich könnte so.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dschango Beinhart</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/03/13/da-haben-sich-ja-zwei-gefunden/comment-page-1/#comment-115</link>
		<dc:creator>Dschango Beinhart</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 12:22:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Roland Näf
Herzlichen Dank, dass Sie Zeit gefunden haben, unser kleines Daumenschräubchen mit Ihrem Kommentar zu beglücken. Für Sie, meinen &quot;geliebten Näf&quot; (da ist wohl ein bisschen das Wunschdenken mit Ihnen durchgegangen, Sie Sürmel Sie!), gebe ich sogar eine Kommentar-Antwort.

Ich verstehe zwar, dass Sie gerne die Diskussion vom Artikel wegbringen und zu Ihren Kernthemen verlagern wollen. Leider werden aber auch noch so viele Studien nichts daran ändern, dass Sie hier Ursache und Wirkung verwechseln. Das passiert in den besten Familien, sogar mir ab und zu, ist also kein Beinbruch.

Viel mehr als Ihre Bibliographe hätte mich interessiert, woher Sie ihre telepathischen Fähigkeiten haben. Oder ob Sie jetzt auch Tischtennis und Opern verbieten wollen (zumindest für zweiteres würde ich in begrenztem Rahmen Hand bieten). Aber henusode.

Um allenfalls auftretende Verständnisprobleme in Zukunft zu vermeiden, bitte ich Sie, den Untertitel dieses Blogs (ganz oben, zwischen &quot;Daumenschraube.ch&quot; und dem verschwommenen Zeugs) noch mal gut durchzulesen und zu verinnerlichen. 

Diesbezüglich zu Ihrer Frage:
&lt;blockquote&gt;&lt;cite&gt;Wie wäre es, wenn Sie einfach sachlich die verschiedenen Argumente diskutierten&lt;/cite&gt;&lt;/blockquote&gt;
Der Vorschlag wurde redaktionsintern geprüft, diskutiert und verworfen. Trotzdem danke, dass Sie versucht haben, sich einzubringen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Roland Näf<br />
Herzlichen Dank, dass Sie Zeit gefunden haben, unser kleines Daumenschräubchen mit Ihrem Kommentar zu beglücken. Für Sie, meinen &#8220;geliebten Näf&#8221; (da ist wohl ein bisschen das Wunschdenken mit Ihnen durchgegangen, Sie Sürmel Sie!), gebe ich sogar eine Kommentar-Antwort.</p>
<p>Ich verstehe zwar, dass Sie gerne die Diskussion vom Artikel wegbringen und zu Ihren Kernthemen verlagern wollen. Leider werden aber auch noch so viele Studien nichts daran ändern, dass Sie hier Ursache und Wirkung verwechseln. Das passiert in den besten Familien, sogar mir ab und zu, ist also kein Beinbruch.</p>
<p>Viel mehr als Ihre Bibliographe hätte mich interessiert, woher Sie ihre telepathischen Fähigkeiten haben. Oder ob Sie jetzt auch Tischtennis und Opern verbieten wollen (zumindest für zweiteres würde ich in begrenztem Rahmen Hand bieten). Aber henusode.</p>
<p>Um allenfalls auftretende Verständnisprobleme in Zukunft zu vermeiden, bitte ich Sie, den Untertitel dieses Blogs (ganz oben, zwischen &#8220;Daumenschraube.ch&#8221; und dem verschwommenen Zeugs) noch mal gut durchzulesen und zu verinnerlichen. </p>
<p>Diesbezüglich zu Ihrer Frage:</p>
<blockquote><p><cite>Wie wäre es, wenn Sie einfach sachlich die verschiedenen Argumente diskutierten</cite></p></blockquote>
<p>Der Vorschlag wurde redaktionsintern geprüft, diskutiert und verworfen. Trotzdem danke, dass Sie versucht haben, sich einzubringen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nico Bellic</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/03/13/da-haben-sich-ja-zwei-gefunden/comment-page-1/#comment-113</link>
		<dc:creator>Nico Bellic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 23:04:49 +0000</pubDate>
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		<description>Jahaha, Herr Näf, ganz toll!!! 
Bzw. merci Herr Beinhart, besser könnte man den Fall dieses fleissigen Eigengoal-Schützen nicht beschreiben. Ich plus einige Kollegen haben die SP ja auch zusehends nur noch aus reiner Schadensbegrenzung gewählt, aber dieser Hinterbänkler hat das Fass dann endlich zum Überlaufen gebracht. Ich meine, wenn ich Zensur und Polizeistaat will, kann ich gleich die SVP wählen, die wollen mir wenigstens nicht das Autofahren verbieten; so rein theoretisch gesprochen jetzt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jahaha, Herr Näf, ganz toll!!!<br />
Bzw. merci Herr Beinhart, besser könnte man den Fall dieses fleissigen Eigengoal-Schützen nicht beschreiben. Ich plus einige Kollegen haben die SP ja auch zusehends nur noch aus reiner Schadensbegrenzung gewählt, aber dieser Hinterbänkler hat das Fass dann endlich zum Überlaufen gebracht. Ich meine, wenn ich Zensur und Polizeistaat will, kann ich gleich die SVP wählen, die wollen mir wenigstens nicht das Autofahren verbieten; so rein theoretisch gesprochen jetzt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Näf</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/03/13/da-haben-sich-ja-zwei-gefunden/comment-page-1/#comment-112</link>
		<dc:creator>Roland Näf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 17:48:43 +0000</pubDate>
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		<description>Da ist Ihr geliebter Näf mit einer Frage: Wie wäre es, wenn Sie einfach sachlich die verschiedenen Argumente diskutierten statt Andersdenkende als dumm und ignorant zu disqualifizieren? Gerne unterstütze ich Ihren Diskurs mit einer umfassenden Bibliographie der wichtigsten Wirkungsstudien medialer Gewalt. Aufgeführt sind jene Studien, welche in angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert wurden, und zwar unabhängig von der politischen Diskussion. Lesen Sie doch bitte ein paar Studien, statt verbal und virtuelle herumzuballern! Hier also die Bibliographie:
http://www.medienheft.ch/dossier/bibliothek/d08_Games_Literatur.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist Ihr geliebter Näf mit einer Frage: Wie wäre es, wenn Sie einfach sachlich die verschiedenen Argumente diskutierten statt Andersdenkende als dumm und ignorant zu disqualifizieren? Gerne unterstütze ich Ihren Diskurs mit einer umfassenden Bibliographie der wichtigsten Wirkungsstudien medialer Gewalt. Aufgeführt sind jene Studien, welche in angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert wurden, und zwar unabhängig von der politischen Diskussion. Lesen Sie doch bitte ein paar Studien, statt verbal und virtuelle herumzuballern! Hier also die Bibliographie:<br />
<a href="http://www.medienheft.ch/dossier/bibliothek/d08_Games_Literatur.pdf" rel="nofollow">http://www.medienheft.ch/dossier/bibliothek/d08_Games_Literatur.pdf</a></p>
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	<item>
		<title>Von: killerspieler</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/03/13/da-haben-sich-ja-zwei-gefunden/comment-page-1/#comment-111</link>
		<dc:creator>killerspieler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 23:24:48 +0000</pubDate>
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		<description>es greift eben nicht. wenn geistige störungen schlimm genug werden, dann kann ein alles und jedes zum katalysator werden. und nochmals: waffen benutzen lernt man nicht in videospielen, wohl aber im schützenverein. und leute mit waffen unterm kissen oder im nachttisch verletzen ihre sorgfaltspflicht. nicht die psychische störung ist das problem, sondern das umfeld und der zugang zu entsprechenden mitteln. computerspiele sind nur ein billiger platzhalter für das eminente problem vom adäquaten umgang mit psychischen erkrankungen in unserer tabuisierenden gesellschaft. and then some...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es greift eben nicht. wenn geistige störungen schlimm genug werden, dann kann ein alles und jedes zum katalysator werden. und nochmals: waffen benutzen lernt man nicht in videospielen, wohl aber im schützenverein. und leute mit waffen unterm kissen oder im nachttisch verletzen ihre sorgfaltspflicht. nicht die psychische störung ist das problem, sondern das umfeld und der zugang zu entsprechenden mitteln. computerspiele sind nur ein billiger platzhalter für das eminente problem vom adäquaten umgang mit psychischen erkrankungen in unserer tabuisierenden gesellschaft. and then some&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: tin</title>
		<link>http://www.daumenschraube.ch/2009/03/13/da-haben-sich-ja-zwei-gefunden/comment-page-1/#comment-110</link>
		<dc:creator>tin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 16:25:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.daumenschraube.ch/?p=4027#comment-110</guid>
		<description>Ich habe immer so meine Mühe, mit eindimensionaler Sichtweise. Natürlich kann ein solch grässlicher Amok nicht ursächlich nur auf ein oder mehrere Ballerspiele zurück geführt werden. Der Mensch ist ein &quot;vernetztes&quot; Wesen, auch was Gehirnfunktionen anbelangt. Aber potentiell gefährdete Menschen, die zu einer solchen Gewalttat fähig sind (und die Ursachen dazu manigfaltig sind - genetisch wie sozial), werden sich aber an solchen Spielen &quot;aufgeilen&quot;, ihre Tendenzen also &quot;ausleben&quot; können. Solange sie das im virtuellen Bereich tun, ist nichts zu sagen. Wenn aber dann eine weitere Persönlichkeitsstörung dazukommt, die zwischen Virtualität und Realität nicht mehr unterscheiden kann, wird es brandgefährlich. Nein, ich bin auch gegen Verbot solcher Spiele - aber ich bin auch gegen das naive Argument, Ballerspiele habe nichts, aber auch gar nichts mit solchen Taten zu tun - aus den kurz dargelegten Gründen oben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe immer so meine Mühe, mit eindimensionaler Sichtweise. Natürlich kann ein solch grässlicher Amok nicht ursächlich nur auf ein oder mehrere Ballerspiele zurück geführt werden. Der Mensch ist ein &#8220;vernetztes&#8221; Wesen, auch was Gehirnfunktionen anbelangt. Aber potentiell gefährdete Menschen, die zu einer solchen Gewalttat fähig sind (und die Ursachen dazu manigfaltig sind &#8211; genetisch wie sozial), werden sich aber an solchen Spielen &#8220;aufgeilen&#8221;, ihre Tendenzen also &#8220;ausleben&#8221; können. Solange sie das im virtuellen Bereich tun, ist nichts zu sagen. Wenn aber dann eine weitere Persönlichkeitsstörung dazukommt, die zwischen Virtualität und Realität nicht mehr unterscheiden kann, wird es brandgefährlich. Nein, ich bin auch gegen Verbot solcher Spiele &#8211; aber ich bin auch gegen das naive Argument, Ballerspiele habe nichts, aber auch gar nichts mit solchen Taten zu tun &#8211; aus den kurz dargelegten Gründen oben.</p>
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