Oh-mein-Gott!
5. Februar 2009 von
Nasse Magnussen
zuNasse Magnussen
Ein Hüne von einem Mann im besten Alter. Daher ist Nasse der alte Schwede im Team. Er lebt glücklich mit seiner wilden Schweizerin und ihren wilden Haustieren als legales Alien in diesem schönen Land. Nasse trinkt gerne ein Gläschen oder zwei nach getaner Arbeit, was man seiner Schreibe manchmal auch anmerkt. Er ist ein totaler Medienfreak, sei es Ton, Text oder Bild (statisch wie bewegt), er saugt alles rein, was ihm vor die Linsen kriecht. Als verhinderter Tierflüsterer hat Nasse ein tolles Verhältnis zu Katzen und Hunden, in freier Natur fühlt er sich sauwohl. Nicht zuletzt ist er ein aufmerksamer Gastgeber, der gut Kochen kann und ein edles Tröpfchen zu gutem Essen zu schätzen weiss.
nasse@daumenschraube.ch
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Ich habe gerade so einen bitte-kneif-mich-ich-glaubs-sonst-ned-Moment. Wie komplett und nachhaltig merkbefreit muss man eigentlich sein, dass man als einer dieser Abzocker-Spasten auch noch die Frechheit besitzt, bei einer totalitären und absurd menschenfeindlichen Institution als Gastautor aufzutreten? Dazu noch zum Thema Ethik, nachdem man prophylaktisch schon mal mit einem Wegzug aus Basel gedroht hat, falls die Sache mit den Parallelimporten “ausharten” sollte. Da staunense, wa?
Das ist ja wie wenn Pol Pot einen Gastbeitrag zum Thema “Nachhaltiges Bevölkerungsmanagement im Kontext kommunistischen Wandels” im Economist veröffentlichen würde.
Das sind die Momente, wo man gerade keine Satire braucht, da die Realität wirklich alles übertrifft…
Tags: aufs maul?, commies, daniel vasella, katholiken, manager, papa ratzi, pol pot, vatikan
Februar 5th, 2009 at 20:28
Aufregung umsonst – Vasella wurde schon wieder ausgeladen. Ein Chef eines Konzerns, der Antibabypillen produziert, ist für den Vatikan natürlich untragbar.
Februar 6th, 2009 at 8:46
Was beweist, dass die Antibabypille ein sehr effizientes Verhütungsmittel ist. Auch wenn es nur Deppengeschwätz verhütet…
Februar 6th, 2009 at 11:58
Man könnte auch noch einen anderen Schluss ziehen – etwas bösartiger zwar: Die katholischen ethischen Prinzipien haben mit Gier kein Problem, aber mit Geburtenregelung schon.
Februar 6th, 2009 at 12:30
An dieser Schlussfolgerung kann ich mitnichten Bösartigkeit erkennen. Viel mehr erkennt man hier wieder mal überdeutlich, wie verlogen und verbogen dieser Katholenverein wirklich ist. Wie ich schon sinngemäss sagte: Die Realität ist viel brutaler als die bissigste Satire…